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MI 5: Die wahre Geschichte des britischen Geheimdienstes Gebundene Ausgabe – 10. März 2010

3.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christopher Andrew, Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Cambridge University. Leiter der British Intelligence Study Group. Fernsehdokumentationen zu zeitgeschichtlichen und internationalen Themen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Geschichte der Geheimdienste, darunter der Weltbestseller Das Schwarzbuch des KGB. Moskaus Kampf gegen den Westen (1999).



Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Fern ab aller Agentenidylle aus TV oder Kino hat im letzten Jahr der bis heute immer noch geheimnisumwitterte britische Security Service MI 5 seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Es ist eine kleine Sensation, dass aus diesem Anlass dieses Buch erscheinen konnte. Einmalig in der internationalen Geheimdienstgeschichte dürfte sein, dass ein Autor und in diesem Falle der führende Geheimdienstexperte schlechthin Christopher Andrew die Archive des MI 5 nutzen durfte. Herausgekommen ist die bisher einzige Geschichte dieses Geheimdienstes. Historiker werden an diesem Buch nicht vorbeikommen.

Folgerichtig beginnt der Autor dann auch im Jahre 1909. Mit dem Auftrag "Natur und Umfang der ausländischen Spionage, die gegenwärtig in unserem Land betrieben wird, und die Gefahr, die sie für uns darstellt zu untersuchen." wurde der Geheimdienst im Oktober 1909 gegründet. Fast immer galten Deutschland und Russland als die größten Feinde.

Akribisch und äußerst faktenreich geht der Autor chronologisch in seiner Geschichte vorwärts. Dabei beschreibt er auch das Scheitern des deutschen Geheimdienstes zu Zeiten des I. Weltkrieges. Er geht ein auf die Zeit zwischen den Weltkriegen und arbeitet sehr gut und ausführlich die Zeit des kalten Krieges auf. Lebendig und stellenweise sehr aktionsreich wird es dort, wo Andrew persönliche Schicksale und bislang unbekannte Geschichten erzählt. Eine Vielzahl von Fotos lässt die Geschichte einmal mehr lebendig werden.

Letztes Kapitel des Buches und heutiger Hauptfeind zugleich ist der religiös motivierte Terror. Nach den Anschlägen in Amerika hat sich die gesamte Aufgabenausrichtung grundlegend geändert.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Bei diesem Buch handelt es sich - auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert - hauptsächlich um ein Geschichtsbuch. Sehr kenntnisreich und auf wissenschaftlichem Niveau erzählt der Autor die Geschichte des britischen MI 5. Wer Unterhaltung à la James Bond sucht, sollte das Buch nicht zur Hand nehmen. Wer hingegen an einer Geschichte Großbritanniens aus nachrichtendienstlicher Sicht interessiert ist, für den ist Andrews Werk ein "Must".
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Format: Gebundene Ausgabe
Im großen und ganzen fand ich das Buch sehr interessant aber auf eine andere Weise leider doch eher belanglos. Der Autor bietet hier eine semi-offizielle Geschichte des Mi5, die zu seinem hundertjährigen Bestehen herausgegeben wurde. Dementsprechend ist der O-Ton meist positiv, was für die neuere Zeit dann doch etwas übertrieben wirkt. Das mehrmalige Herausstreichen des Folterverbots für Mitarbeiter des Dienstes und die eindrucksvolle, aber naturgemäß nicht nachvollziehbare Erfolgsbilanz wirkt etwas schönfärberisch aber alles in allem bemüht sich der Autor doch um eine ausgewogene Sichtweise. Bei all den Erfolgen fällt das ja auch nicht schwer.

Die Geschichte des Mi5 wird vor allem durch die Gefahrenquellen Englands bestimmt. Der Autor beschreibt ausführlich die Phasen der Gefahrenabwehr. Anfangs gegen die Deutschen, dann die Russen und mit einem diffusen Übergang gegen den nahöstlichen und nordirländischen Terrorismus. Es werden auch die ,vom Mi5 selbst als einziges Beispiel unsauberer Methoden genannten, Bespitzelungen bei der Entkolonialisierung des ehemaligen Empire beschrieben.
Überrascht hat mich der Inhalt dadurch eher weniger obwohl mir viele Einzelepisoden nicht bekannt waren. Der größere Kontext benötigt aber kaum über 700 Seiten, selbst um eine hundertjährige Institution wie den Mi5 ausführlich zu beschreiben. Dafür waren mir die herangezogenen Beispiele zu trivial und bestätigten mir soundso nur mein begrenztes Vorwissen. Das Buch bietet aber dennoch eine schöne Trivialhistorie einer Geheimdienstbehörde und bietet einen guten Einblick über deren Entstehungsgeschichte und weiteren Entwicklung.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im Großen und Ganzen kann ich mich den voherigen Rezensionen anschließen. Es wird nichts verraten, was nicht sowieso schon bekannt gewesen ist, dafür ist das Endergebnis definitiv lesenswert.
Leider habe ich nur die deutsche Übersetzung gelesen und in dieser finden sich ein paar Fehler. So wird bspw. der US-Amerikanische Kryptoanalytiker Meredith Gardner, zur Frau.
Wer sich also die deutsche Übersetzung, dieses definitiv empfehlnswerten Buches, vornimmt, sollte mit "offenen Augen" lesen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dass es ein gewichtiger Beitrag zur Geschichte des britischen Geheimdienstes ist, beweist schon das schiere Volumen des Bandes und dafür steht auch der erzseriöse Historiker Christopher Andrew. Ob man als Einzelperson überhaupt die Menge des Materials erfassen, bündeln und adäquat darstellen kann, scheint fraglich. Man kann es wohl nur, wenn man sich konsequent chrono-thematisch vorarbeitet und mehr wagt Andrew tatsächlich nicht. So wird die interessante Entwicklung des Inlandsgeheimdienstes, der mit einer Handvoll Enthusiasten begann und offiziell mittlerweile 5000 Menschen in Lohn und Brot hat, annähernd fassbar.

Faszinierend zu sehen, wie die Feindbilder wechseln: Waren es von 1909 bis 1945 die Deutschen, so wurden diese bald von den Sowjets und den eigenen Kommunisten abgelöst, es kam die IRA dazu und schließlich definiert man sich im 21. Jahrhundert nicht mehr als Gegenspionage-, sondern Gegenterrorismusinstitution. Um allen ideologischen Fallstricken zu entgehen, und durchaus in der Tradition der englischen Geschichtsschreibung, bemüht sich Andrew um einen ruhigen Ton, vermeidet polarisierende Bewertungen, entsensationalisiert die Arbeit des Geheimdienstes. Das wirkt einerseits positiv objektiv, nimmt der Geschichte allerdings jegliche Spitze, jegliche Spannung, die einen Geheimdienst nun mal auch ausmacht, ohne dabei die bürokratische Hauptarbeit vernachlässigen zu wollen. Wer behauptet, dieses Buch enthielte nichts Neues, muss allwissend sein, denn vieles dürfte zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgeführt worden sein - leider oft in einem übervorsichtigen Anschlag. Sicher, was die spektakulären Fälle betrifft, wie etwa Philby und die "Magnificent Five" (Nr.
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