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MENSCHINNEN: Gender Mainstreaming - Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen Gebundene Ausgabe – 1. September 2008
Die Autorin zeichnet in ihrem Buch zum einen die Entwicklung des GM nach und versucht dieses Phänomen einzuordnen. Leitend für die Untersuchung sind unter anderem folgende Fragen: Was unterscheidet Gender Mainstreaming von klassischer Frauen- und Gleichstellungspolitik? Inwieweit geht GM daran vorbei oder darüber hinaus? Wer sind die hauptsächlichen Propagandisten des GM? Wie konnte es zu der Rechtsstellung des GM kommen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Feminismus und Neoliberalismus? Welche konkreten Auswirkungen hat das GM auf das tägliche Leben, insbesondere in der Verwaltungspraxis und im Erziehungsbereich? Wie stark GM bereits im öffentlichen Leben verankert ist, zeigt unter anderem die Verweiblichung von Piktogrammen und Verkehrsschildern. Auch hier spürt die Autorin den Gründen für diese schleichende Veränderung im Alltagsleben nach.
Die Argumente und Beobachtungen, die Rosenkranz zusammenträgt, sind alarmierend, gelingt es ihr doch, das GM-Konzept als neomarxistische Ideologie zu enttarnen, die darauf abzielt, einen neuen, geschlechtslosen Menschen zu schaffen. Grundlage ist ein behavioristisches Menschenbild, das jeglichen biologischen Unterschied zwischen den Menschen zu leugnen bestrebt ist.
Die Autorin: Barbara Rosenkranz, Jahrgang 1958, war u. a. Abgeordnete zum Niederösterreichischen Landtag 1993-2002, seit 2006 ist die Autorin Obmann-Stellvertreterin des Freiheitlichen Parlamentsklubs.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe168 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberAres Verlag
- Erscheinungstermin1. September 2008
- ISBN-103902475536
- ISBN-13978-3902475534
Produktinformation
- Herausgeber : Ares Verlag; 1. Edition (1. September 2008)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 168 Seiten
- ISBN-10 : 3902475536
- ISBN-13 : 978-3902475534
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,615,695 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Wenn man bedenkt, dass dieses Buch 2008 geschrieben wurde und was sich seither auf dem Gebiet des Genderwahnsinns getan hat - dann muss man sagen, dass die Autorin geradezu einen Blick in die Zukunft getan hat!
Sie zeigt die Diskrepanz auf zwischen dem, was Frauen - Mütter! - wollen und dem, was sie von EU-Seite und gelenktem Mainstream zu wollen haben.
Sie haben nicht zu wollen, dass sie bei ihren Kleinkindern bleiben, solange diese nicht älter als drei Jahre sind; sie haben nicht zu verlangen, dass sie dann Teilzeit oder halbtags arbeiten; nein, wir streben für alle Frauen Vollzeit an;
natürlich vertreten das nur kinderlose, karriereorientierte GesellschaftsklempnerInnen; Politik für Frauen mit Kindern machen fast ausnahmslos nur Frauen ohne Kinder.
Fünf Ministerinnen zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buchen brachten es insgesamt auf nur ein (!!) Kind. Was soll man von solchen Politiker-Innen für eine Familienpolitik erwarten?
All diese Punkte und noch viele mehr bringt Frau Rosenkranz recht ausgewogen und sachlich rüber.
Wer den ganzen Genderschwachsinn durchschauen möchte, ist mit diesem kompakten Buch bestens bedient.
Wer anderes dabei erwartet kann die Autorin kaum kennen. Und wie es in einer anderen Rezension schon angeklungen ist tun mir die AktivistInnen leid, welche nach dieser Veröffentlichung vor die Tatsache gestellt wurden so in ein politisch überaus einseitiges Eck gedrängt worden zu sein. Nein, Gender Mainstreaming ist kein politisches Konzept dem jemand unbedingt etwas abgewinnen braucht und sehr wohl etwas für das es politische Alternativen schon gäbe - wie etwa diese soziale Herkunft, deren jeweilig damit verbundenen Zuschreibungen und Implikationen, sowie die zugrunde liegende Biologie überhaupt nicht mehr zu einem politischen Faktor zu machen. Gewissermaßen das was Frau Rosenkranz zwar an die Wand malt, aber mit dem Konzept (leider) doch (noch) nicht einmal angedacht wurde. Darüber könnte und sollte nämlich diskutiert werden, und nicht mit der abscheulichen Gewalt von Normen Menschen vorgeschrieben als was sie sich fühlen sollen, oder gar wie sie zu leben hätten.
Uneingeschränkt positiv empfinde ich die klare und schöne Sprache. Sie hebt sich in dieser Hinsicht sehr positiv vom postmodernen Geschwätz ab.
Das Buch spannt einen weiten Bogen von unmittelbar empirischen Befunden, über die Beschreibung politischer Prozesse bis hin zu abstrakt philosophischen Fragen. Generell ist das Buch umso besser, je näher, unmittelbarer die Fragestellung an der Realität ist. Man merkt, dass die Autorin schon länger im politischen Geschäft ist. Die Beschreibung der politischen Durchsetzung der Gender-Strategie ist speziell für Österreich sehr penibel und anschaulich. Pikanter Weise fiel der entscheidende Beschluß für das Gender-Mainstreaming während der ÖVP-FPÖ Regierung Schüssel I (B. Rosenkranz war 10 Jahre lang Vorsitzende der FPÖ-Niederösterreich).
Man merkt aber auch, dass sie keine Philosophin ist. Der theoretische, philosophische Teil enthält doch Mängel und Ungenauigkeiten.
Es gibt aber wohl wenige Politiker die ein derartiges Buch zustande bringen würden. Entgegen meiner ursprünglichen Befürchtung - jessas was hab ich mir da wieder angefangen - habe ich das Buch mit einem gewissen Vergnügen in einem Zug durchgelesen. Es hat mir auf alle Fälle nicht geschadet auch einmal in dieses Thema hineinzuschnuppern.
Wir wollen nicht in 30 Jahren von unseren Enkeln hören: ,,Warum habt ihr damals nichts getan?"