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Die Möglichkeit einer Insel Gebundene Ausgabe – 14. September 2005

3.8 von 5 Sternen 58 Kundenrezensionen

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Lanzarote ist die ideale Kulisse für Die Möglichkeit einer Insel des französischen Skandal-Autors Michel Houellebecq. Nicht nur, dass sie wegen ihres schwarzen Vulkangesteins so unwirklich erscheint wie der rein fiktive Seinszustand des Titel gebenden Eilands -- der reinen „Möglichkeit“ der Insel -- es verlangt. Sie wirkt auch so, als habe sie eine unendlich alte Vergangenheit. Und doch scheint sie direkt aus einem Science-Fiction-Film entsprungen. Die ideale Kulisse. Denn Houellebecq erzählt von ewigen Dingen wie dem Glück der Liebe und dem Schmerz des Alterns. Aber er projiziert das Ganze in eine ferne Zukunftszeit.

Die Möglichkeit einer Insel spielt in einer Welt, wie sie der Autor, Interviews gemäß, in zweitausend Jahren tatsächlich erwartet. Menschen sind beinahe ausgestorben und vagabundieren in versprengten Häuflein durch die zerstörten Großstädte. Längst sind sie ersetzt von durchnummerierten Klonen, die allenfalls noch durch die schriftlich fixierten Biografien des humanen Ausgangsmaterials mit ihren Gen-Gebern verbunden sind. So sieht sich auch Daniel, der Hauptheld des Buchs, mit den Kommentaren seiner unzähligen Doppelgänger konfrontiert: Immer wieder werden seine Ausführungen von den Echos der „Neo-Menschen“ Daniel24 oder Daniel25 unterbrochen.

Daniel ist auf der Suche nach dem Glück -- der eigentlichen „Möglichkeit einer Insel“ inmitten der genetischen Indifferenz der schönen neuen Welt. Er findet sie in Isabelle, die ein Magazin namens „Lolita“ herausgibt -- und in diesem Titel liegt bereits die ganze Tragik festgeschrieben. Denn Isabelle kann nicht für immer Kindfrau bleiben, und Daniel muss weiter, zu Esther, 22 Jahre alt. Aber auch der mehrfach gespiegelte Held des Romans wird älter und fällt, „hoch in den Vierzigern“, inmitten einer Welt aus lauter Körperkult durchs Raster. Die „Möglichkeit der Insel“ ist bloße Illusion.

Auch wenn im Buch alle Motive früherer Bücher Houellebecqs wiederkehren, so hat er sie in diesem doch am besten, großartigsten miteinander verknüpft. Die vormals überwiegende Lust am Untergang ist einer nüchternen Resignation gewichen -- auch der Autor, der seinem Daniel stark autobiographische Züge verliehen hat, ist älter geworden. Und er hat gelernt, noch etwas besser zu erzählen. --Isa Gerck

Pressestimmen

ein Balzac light der zeitgenössischen menschlichen Komödie. (Der Spiegel)

Houellebecq versteht sich nicht in erster Linie als Geschichtenerzähler, sondern als soziales Barometer, das die Umbrüche der Sitten und den Untergang der Menschheit in ihrer jetzigen Form anzeigt - ein Balzac light der zeitgenössischen menschlichen Komödie. (Der Spiegel)

Kritisch geht Houllebecq in seinem Roman mit unserer immer oberflächlicher werdenden Gesellschaft ins Gericht. Lesenswert! (Bunte)

Auch diesmal bohrt er mit der gewohnten pubertären Hingabe in den Wunden der Gesellschaft herum, wobei er sich bei aller Düsternis der Gedankengänge seinen großartig schrägen Sinn für Komik bewahrt hat und wie immer mit politisch unkorrekten Pointen auftrumpft. (Mitteldeutsche Zeitung)

Michel Houllebecq gibt sich in seinem neuen Roman als leidenschaftlicher Romantiker zu erkennen. Er gibt sich diese Blöße, und genau das ist das Anrührende an diesem Buch. (Klon-)

(Neue Zürcher Zeitung) (Neue Zürcher Zeitung)

Hart und böse ist dieses Buch, von großer Genauigkeit und verblüffendem Scharfblick, wenn der Erzähler von seinem Leben als Komödiant erzählt. (Süddeutsche Zeitung)

Er hat seine Kunst verfeinert und seine Visionen verdüstert. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Houellebecq ist etwas Seltenes gelungen: die poetische Beschwörung einer unmittelbar drohenden Entmenschlichung. (Welt am Sonntag) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Houellebecq ist wieder da, und präsentiert uns mit der "Möglichkeit einer Insel" seinen vierten Roman, von dem er meines Erachtens zu Recht behauptet, er wäre sein bester.
Seinen Themen ist er treu geblieben. Einmal mehr erzählt er von sexuellem Elend, dem Verschwinden der Liebe, dem Unglück des Alterns und dem Scheitern der durchschnittlichen, menschlichen Existenz.
Protagnonist des Romans ist Daniel1, ein berühmter Komiker, der uns seinen Lebensbericht vorlegt, von seinen gescheiterten Beziehungen zu Frauen erzählt, und einen Einblick in seine Erlebnisse bei der Klonsekte "Elohim" gewährt. Vollgepackt mit ätzender Gesellschaftskritik entfaltet sich in seinem Bericht eine philosophische Meditation, die einen ungemein weit gespannten Rahmen an Themen behandelt und viele Entwicklungen der Zukunft vorweg nimmt.
Immer wieder wird seine leidenschaftliche Erzählung von Daniel24, dem genetischen Nachfolger der 24ten Generation, unterbrochen und reflektiert. Daniel24 lebt 2000 Jahre in der Zukunft, und gehört einer neuen, gentechnisch veränderten Menschenrasse an, die den aussterbenden Menschen abgelöst hat. Vom Menschen in seiner alten Form ist nicht mehr viel übrig geblieben. Nach Klimakatastrophen, Kriegen und einer Selbstmordwelle bevölkern nur noch vereinzelt lebende Wilde die Ruinen der Welt.
Dem Neo-Menschen sind alle menschlichen Gefühle abhanden gekommen, er kennt weder Hass noch Liebe, pflegt keine menschlichen Kontakte, lebt ein einsames, gleichförmiges, ewiges Leben. Doch in seinem innersten brennt noch immer die Sehnsucht nach Liebe. Daniel24 wird am Ende des Romans seine abgeschottete Welt verlassen, um sich auf die Suche danach zu begeben...
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Format: Taschenbuch
Die erste Verringerung und die anschließende Eisschmelze ließ die Erdbevölkerung von 14 Milliarden Menschen auf siebenhundert Millionen schrumpfen. Die zweite Verringerung brachte eine große Dürre und das Ende des Menschengechlechtes, so wie wir es kennen. Überlebt haben nur die Neo-Menschen, die von ihren inselartigen Siedlungen mit Grausen auf die barbarisierten Reste der alten Menschheit blicken, die vor Zäunen oder Absperrungen oder in Steppen oder am Rande des Meeres als heruntergekommene Wilde herumlaufen. Die Weibchen halten ihre nackten Kinder bittend vor Elektrogittern in die Höhe, ohne dass sich irgendjemand ernsthaft um sie schert Daniel 24 und 25, Marie22 und 23, Esther 31 und die ganze Neo-Menschenmischpoke leben derweil im Luxus, kümmern sich nur noch um ihre abgeflachten Gefühlsresiduen und studieren unablässig die Lebensberichte ihrer Vorgänger - vor allem die Aufzeichnungen von Daniel 1, einer Figur aus der Zeit vor der ersten Verringerung und einem typischen Protagonisten des alten Menschengeschlechtes. Daniel 1, die genetisch noch unvollkommene Blaupause seiner geklonten Nachfahren Daniel fff. lebt am Beginn des 21. Jahrhunderts und hat als Komiker weltweiten Erfolg, ohne dass seine besondere Witzigkeit für den Leser in irgendeiner Weise erkennbar würde. Er liebt diverse Frauen, schreibt geschmacklose Drehbücher und reflektiert über Nietzsche und Pascal, die Liebe, den Hass, die Vergänglichkeit und was immer einer Houllebecqschen Kunstfigur aus den Zeiten des alten Menschengeschlechtes den lieben langen Tag so einfallen mag. Schon reichlich vom Leben gezeichnet, kommt Daniel 1 mit den Elohim in Kontakt, einer Sekte, die daran arbeitet, die Menschheit durch Klonung zu erlösen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
Bücher des französischen Autors Michel Houellebecq sind dafür berüchtigt, dass sie provozieren, regelmäßig lösen die Romane heftige Anfeindungen aus. Zumeist werden ihm Hetze und Sexismus vorgeworfen, dieses Mal kommt noch die Verharmlosung von Sektentum und Klonen hinzu. Dabei wird meist übersehen, dass selbst die drastischste, vielleicht auch geschmacklose Szene nichts weiter als eine literarische Metapher ist, mit welchen Houellebecq seine Überzeugung zum Ausdruck bringt, dass die westliche Gesellschaft sich in einer Sackgasse befindet und auf die Katastrophe zusteuert.

Die Erde in etwa 2000 Jahren, Katastrophen haben sie völlig verändert, die menschliche Zivilisation ist untergegangen, jene, welche die Zerstörungen überlebt haben, sind auf die primitivste Kulturstufe zurückgefallen. Inmitten des Chaos existieren zivilisatorische Inseln, hermetisch von der Außenwelt abgeschottet leben die sogenannten Neo-Menschen, Klone, nach dem Tod werden sie durch ein identisches Exemplar ersetzt. Sie leben allein, halten nur Kontakt über ein vernetztes System, haben keine wirklichen Bedürfnisse und vor allem keine wirklichen Emotionen. Die Neo-Menschen kennen keine Ausscheidungen mehr, können per Photosynthese überleben, brauchen lediglich die Mineralien einer Salzlösung. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, die Lebensaufzeichnungen ihrer Vorgänger zu studieren und ihnen eigene Aufzeichnungen hinzuzufügen.

Im Zentrum des Romans Daniel 1, dessen geklonter Nachfahre Daniel 24 seinen Lebensbericht liest. Daniel ist zu Beginn des 21.
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