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Männerbünde: Eine Geschichte von Faszination und Macht Taschenbuch – 2001

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Seit alters her sind Männerbünde Zentren der Macht. In Deutschland reicht die Spannweite von den Mönchs- und Ritterorden des Mittelalters, über Turnbünde und Wandervögel bis zu Himmlers SS, und wie rechte Skinhead-Gruppen oder das Wiedererstarken der studentischen Burschenschaften beweisen, ist ihre Attraktivität auch heute ungebrochen.

Der Journalist Helmut Blazek hat eine Vielzahl historischer und zeitgenössischer Männerbünde analysiert und ihre inneren Strukturen und Funktionen herausgearbeitet. Sein Buch Männerbünde beschreibt eine Geschichte von Faszination und Macht, die keineswegs der Vergangenheit angehört. Als wesentliche Charakteristika dieser Vereinigungen definiert Blazek die räumlich-soziale Absonderung, das Vorhandensein von Initiationsriten, elitäres Sendungsbewußtsein und charismatischen "Führergestalten" sowie eine dramatische Überbetonung der Männerrolle.

Eine mehr oder minder offen zur Schau gestellte Frauenfeindlichkeit ist der gemeinsame Nenner all dieser Verbindungen, egal ob religiöser, kultureller oder militärisch-politischer Natur. Selbst Service-Clubs wie Rotary oder Lions, die ihre karitativen Anliegen geschickt mit geschäftlichen Interessen verknüpfen, erweisen sich als für Frauen unzugängliche Männerreservate. Blazek schließt sein Buch mit einem Überblick über die neue "Männerbewegung", die sich kritisch mit traditionellen Männerbildern auseinandersetzt. Die "bewegten Männer" verstehen sich selbst als Gegenbewegung zu den traditionellen Männerbünden und lehnen einen Großteil der angeblich typisch männlichen Eigenschaften als frauen- und männerzerstörend ab.

Helmut Blazek bezweifelt jedoch, daß diese Bewegung stark genug ist, um sich gegen männerbündische Tendenzen in unserer Gesellschaft durchsetzen zu können. Angesichts der wachsenden Sinnentleerung und der fortschreitenden Vereinzelung des Menschen, so Blazek, steht zu befürchten, "daß Männerbünde als wert- und erlebnisorientierte Organisationen für viele junge Männer keineswegs an Anziehungskraft verlieren werden -- im Gegenteil, ihre Bedeutung könnte wieder wachsen." --Stephan Fingerle -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Männerbünde
Blazek hat sich des Gegenstands mit fast enzyklopädischer Genauigkeit angenommen. Nicht nur eine kuriose Analyse des Phänomens wollte er vorlegen - er beschreibt mit akribischer Genauigkeit die Historie solch unterschiedlicher Verbindungen wie des literarischen Kreies um den Dichter Stefan George oder der amerikanischen Organisation Promise Keepers. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Taschenbuch
H. Blazek's Buch ist eine Zusammenfassung vieler verschiedener Quellen zum Thema Männerbünde. Er behandelt in seinem Buch fast alle Männerbünde. Angefangen mit christlichen Bünden, wie z. B. den Benediktiner, über Skinheads und Studentenverbindungen bis hin zum Verband schwuler Manager.
Allerdings ist er in seiner Ergründung der Männerbünde zu fest an die Männerbunddefinition von Hans Blüher gebunden, der in Männerbünden einen Ort sah, in dem Männer ihre homosexuellen Neigungen mehr oder weniger versteckt ausleben. Daher ist Blazek auch bei jedem Bund auf der Suche nach Einführungsritualen mit Gewaltzügen (Sadomasochismus) und Phallussymbolen. So will er z. B. in den Schlägern von Studentenverbindungen und den SS-Dolchen einen Phallus erkannt haben.
Blazek versucht auch die Ursprünge und die heutige Stellung der verschiedenen Männerbünde zu ergründen, was ihm nur teilweise gelingt.
Leider verfällt er gerade bei den Studentenverbindungen in die weitläufige Meinung, daß es bei Studentenverbindungen nur die „rechten" Burschenschaften gibt. So wird nur am Rande erwähnt, daß es auch andere Verbindungen gibt, wie z. B. Turnerschaften, Corps und katholische Verbindungen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, daß mit einer Ausnahme (Verband schwuler Manager) keine Aussagen von Mitgliedern der Männerbünde erwähnt werden. Aber gerade ihre eigene Sicht, ihr Selbstverständnis und ihre Beweggründe zu erfahren, warum sie Mitglied in diesen Bünden geworden sind, würden mich interessieren.
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Format: Taschenbuch
Der Autor wirft jede Zusammenkunft von Männern, seien es geistliche Orden, die SS, Studentenverbindungen oder auch Skinheads, in einen Topf ohne jegliche Differenzierung.
Nach seiner Meinung sind alle Männervereinigungen nur dazu da um Frauen zu unterdrücken, rechtes Gedankengut zu pflegen und ihren Mitgliedern heimliche homoerotische Leidenschaften zu ermöglichen.
Mein lieber Mann, eine solche Ansammlung von Unfug habe ich selten gelesen. Ich empfehle dem Autor dringend eine Recherche in den Bereichen, über die er schreiben möchte.
Insgesamt erinnert das Buch an eine der derzeit so beliebten "Weltverschwörungstheorien", nur noch konfuser.
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Von Ein Kunde am 28. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Das Buch ist wirklicher Alt-68er Psycho-Quatsch ohne tiefergehende Kenntnisse. Burschenschafter verschwören sich, tragen Schaftstiefel, fechten ständig und gießen literweise Bier in sich rein. Dann bekommen sie tolle Jobs durch Protektion. Alles klar?
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