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Sag mir, wo die Mädchen sind (Maria Kallio ermittelt, Band 10) Gebundene Ausgabe – 16. Januar 2012

4.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein ungemein lesenswertes Buch. (Weser Kurier)

Wenn man Maria Kallio nicht schon in früheren Büchern lieb gewonnen hat, tut man es in diesem. (Passauer Neue Presse)

Ein kluger Krimi, der differenziert, ohne Probleme zu beschönigen. (Der Standard) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der auch international erfolgreichsten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien in Deutschland der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Brisantes Thema: Aus einem finnischen "Maedchen-Club", der fuer die Integration und Hilfe von weiblichen Teenagern - sowohl mit Migrations-Hintergrund als auch "einheimischen" - eingerichtet wurde, verschwinden drei junge Maedchen verschiedener Nationalitaeten. Kurz darauf findet man eine junge persische Frau erdrosselt auf.

Maria Kallio ermittelt wieder.

Solide Krimikost, am Ende eine Wendung, die sich weder Ermittler noch die Einrichterin des Maedchen-Clubs in all ihrer Konsequenz hatten ausmalen koennen...

Wie immer in Leena Lehtolainens Krimis gibt sie uns auch durchaus interessante Einblicke in Marias Leben und die damit verbundenen positiven und auch negativen Entwicklungen.
Ebenfalls sehen wir die Spannungen, die zwischen den verschiedenen Ermittlungsstellen wegen Kompetenzen oder der Publikumsarbeit auftreten koennen.
Und immer wieder Episoden aus Marias Aufenthalt in Afghanistan, wo sie beinahe Opfer eines Attentates wurde. Die ihr heute noch Albtraeume bereiten, da eine deutsche Polizistin, eine Freundin, dabei ihr Leben lassen musste.
Umso mehr, als auch noch ein Offizier der finnischen Friedenstruppe auftaucht und sie mit Verschwoerungs-Theorien geradezu bombardiert...

Die Arbeit der Polizei, meist erschwert durch die Sprach- und Kulturbarriere, wird ebenso wie das Verhalten der Einwanderer-Familien sehr stimmig dargestellt.
Ausserdem bietet das Buch einen guten Einblick in die Arbeit der sogenannten "Friedenstruppen" der verschiedensten Nationen in aktuellen Krisengebieten.
Und vor allem die Sozialkritik - z.B. die Ablehnung militanter Anti-Migrations-Gruppen - kommt glasklar herueber.

Somit ein Krimi, der in seinem sozialen Engagement mehr als aktuell ist.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der neue Krimi von Leena Lehtolainen ist genau so spannend, wie wir es von ihr erwarten. Stets richtet sie in ihren Fällen ein besonderes Augenmerk auf die Situation der Frauen. Neben der interessanten Karriere ihrer Kommissarin, die Job und Familie auch in außergewöhnlichen Situationen unter einen Hut bringen muss, führt sie uns dieses Mal die schwierige Situation junger Migrantinnen vor Augen, die sich gern in die Gesellschaft ihrer Gastländer integrieren möchten, dabei aber von ihren Familien und den alten Traditionen jede Menge Steine in den Weg gelegt bekommen. Nebenbei geht Lehtolainen auch auf die Probleme in Afganstian ein, bei denen es bei weitem nicht nur um Religion, sondern verschärft auch um einträgliche Drogengeschäfte und den Mohnanbau geht. Außerdem beschäftigt sie sich mit dem aufkeimenden Fremdenhass in ihrer Heimat Finnland, der sich besonders gegenüber muslimischen Männern entwickelt. So ist 'Sag mir, wo die Mädchen sind' ein mitreißender Krimi rund um ein komplexes und immer wieder aktuelles Thema, das Leena Lehtolainen mit viel Sensibilität und authentischem Touch angeht.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Brisantes Thema, gut dargestellt: die Arbeit der Polizei, die politische Situation in Finnland bezüglich Integration und Nicht-Integration von Ausländern sowie rassistische Ansichten und Vorurteile verschiedener Personen und Gruppen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Ehrenmorde und der Afghanistan-Krieg. Maria Kallio ist um die 40, ihr Privatleben ist anders als früher, alte Lena-Lehtolainen-Fans können miterleben, wie sich Maria Kallios Leben verändert - das alles spricht mich an und unterscheidet diesen Krimi wohltuend von anderen.
Aber trotzdem ist es mir ab etwa der Hälfte des Romanes immer wieder schwer gefallen, mich zu konzentrieren. Und so manches Mal bin ich eingeschlafen beim Lesen.
Ich hab mich gefragt, woran das liegt. Lena Lehtolainen hat so viele verschiedene Personen in diesen Krimi eingearbeitet, dass es ein bisschen schwierig wird, den Überblick zu behalten. Es ist immer mal wieder so, dass man erstmal nachdenken muss, wer denn jetzt die Person ist, die zu dem Namen gehört, der gerade auftaucht. Das stoppt den Lesefluss unnötigerweise. Was mir außerdem unangenehm auffiel, waren Passagen, in denen nachträglich etwas erklärt wird, das bereits vor einiger Zeit passiert ist. Keine kunstvoll aufgebauten Rückblenden, sondern kleine Einschübe von etwa einer halben Seite oder weniger, die den Fortgang der Erzählung stören. So etwas ist ungeschickt und "tödlich" für den Spannungsaufbau. Erst recht gilt das für Verhöre/Gespräche in indirekter Rede, die manchmal lustlos schnell runtergeschrieben zu sein scheinen, als ob Lena Lehtolainen plötzlich eingefallen wäre: "Ach ja, darüber muss ich ja a u c h noch berichten, na, dann schnell eine Zusammenfassung.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Leena Lehtolainen gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Für Finnisch- bzw. Finnlandfans ist dieses Buch ebenso geeignet wie für alle, die Krimis ohne zu viel Brutalität mögen. Besonders schön: Man muss nicht die Vorgängerbücher gelesen haben, um in der Handlung mitzukommen. Allerdings ist es auch toll, die Entwicklung der Protagonistin über mehrere Bände zu erleben und mitzufiebern.
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