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Das Mädchen Anne Frank Broschiert – 2000

4.5 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Eine der größten Stärken dieses Buchs ist die Fähigkeit der Autorin Melissa Müller, Anne Franks berühmtes Tagebuch in einen größeren historischen und biographischen Kontext zu setzen -- mehr als die Hälfte des Buchs befaßt sich mit den Jahren vor dem Untertauchen der Familie Frank. Gleichermaßen wichtig ist ihre Entdeckung der Existenz von fünf Blättern, die Otto Frank kurz vor seinem Tod dem Originalmanuskript seiner Tochter entnommen und dem internationalen Direktor des Anne Frank Center in New York, Cor Sujik, anvertraut hatte. Sujik zeigte Müller diese Seiten, die in der Biographie zutreffend feststellt, daß sie "unser Verständnis für die Tagebuchautorin verstärken".

Bis jetzt hat der Leser die acht Menschen, die von der Welt abgeschnitten im geheimen Anbau lebten, nur durch Annes Augen gesehen. Müller enthüllt ihre richtigen Namen (sie wurden ursprünglich für die Tagebuchveröffentlichung geändert) und korrigiert, wo nötig, taktvoll die verzerrte Wahrnehmung eines Teenagers. Sie erinnert den Leser immer wieder daran, daß die klaustrophobische Enge und die materiellen Entbehrungen Annes schonungslose Kommentare gelegentlich anfachten -- zum Beispiel über den älteren Zahnarzt, mit dem sie gezwungen war, ein Zimmer zu teilen. Überzeugend identifiziert Müller auch den holländischen Informanten, der die Bewohner des geheimen Anbaus an die Gestapo verriet. Mit Entsetzen erfüllt Müllers bittere Zusammenfassung des Martyriums in Auschwitz und Bergen-Belsen, obwohl die Berichte von Überlebenden, nach denen Anne, ihre Mutter und Ihre ältere Schwester "ein unzertrennliches Trio" bildeten, das in seinem heftigen Kampf ums Überleben alle frühere Streitigkeiten vergaß, ein wenig Trost spenden. Es war ihnen nicht gelungen, und Müller kehrt diese Tragödie nicht unter den Teppich. Aber sie erinnert uns daran, daß "am Ende der Naziterror Annes Stimme nicht zum Schweigen bringen konnte -- sie ertönt noch immer für uns alle". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Melissa Müller, 1967 in Wien geboren, schreibt als freie Journalistin für deutschsprachige Kultur- und Nachrichtenmagazine. Ihr Buch Das Mädchen Anne Frank (Claassen 1998) erregte international großes Aufsehen und wurde 2000 mit Ben Kingsley und Hannah Taylor Gordon in den Hauptrollen verfilmt. Melissa Müller lebt in München. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 18. Juni 2002
Format: Taschenbuch
Viele Menschen werden sich sicherlich fragen, warum es nötig sein sollte eine Biographie über Anne Frank zu lesen, wenn man ihr Tagebuch kennt. Die Antwort ist, dass Melissa Müllers Biographie es schafft, ein weitaus umfassenderes und objektiveres Bild des Menschen Anne Frank zu geben, als es ein Tagebuch je könnte. Die Autorin beginnt mit ihrer Arbeit nicht bei Annes Geburt, sondern rekonstruiert mehrere Generationen Familiengeschichte, was zweitweilig informativ ist, jedoch verlaufen auch einige Lebenswege im Verlauf des Buches zu sehr im Sande, so dass man diese teilweise kürzer hätte halten sollen.
Positiv ist allerdings zu bewerten, dass fast alle Menschen, die Anne nahe gestanden haben in Form von Interviews oder Briefen zu Wort kommen, und es wird deutlich, dass auch sie trotz ihrer ausgeprägten Persönlichkeit und Intelligenz ein Mädchen mit Schwächen und Macken war, in denen man sich nur zu oft wiedererkennt. Besonders ihr Leben vor dem Untertauchen unterschied sich scheinbar kaum von dem eines 11-12-jährigen Mädchens heute.
Umso erschüttender wirkt der zweite Teil des Buches, der versucht die letzten Lebensmonate der Franks nach der Deportation zu rekonstruieren, was Melissa Müller erstaunlich genau gelingt. Ihr eindringlicher Stil bewirkt zudem, dass man wider besseres Wissen bis zum Schluß darauf hofft, Anne und ihre Schwester Margot würden dem Grauen der Konzentrationslager doch noch durch die Ankunft der Alliierten entkommen.
Sehr lesenswert im Anschluss ist auch der angefügte literaturwissenschaftliche Artikel, der einen Einblick in die Veröffentlichungsgeschichte des Tagebuchs gibt und zeigt wie dieses teilweise durch die Anne Frank-Stiftung und ihren Vater Otto Frank wissentlich entstellt wurde.
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Format: Taschenbuch
Wenn es ein Buch gibt, dass jeder Jugendliche auf der Welt mindestens einmal gelesen haben sollte, dann ist das mit Sicherheit das erstmals im Jahre 1947 unter dem Titel "Het Achterhuis" veröffentlichte Tagebuch der Anne Frank, eines damals 14jährigen jüdischen Mädchens, das zusammen mit seiner Familie und einigen anderen Personen "untertauchte", um der drohenden Festnahme durch die Nazis zu entgehen.

Nachdem ich dieses wunderbare, schreckliche Buch mehrere Male gelesen habe, fiel mir vor einiger Zeit dann das Buch von Melissa Müller in die Hände. Den Namen der Autorin kannte ich schon von ihrem Buch über Hitlers Privatsekretärin Traudl Junge, das zu der Zeit einige Fuore machte. Im Klappentext wurden mir einige neue biographische Fakten über Anne, ihre Familie und die anderen Hinterhausbewohner sowie Annes Zeit in diversen Duchgangslagern bis hin zu Bergen-Belsen, wo sie ihren viel zu frühen Tod fand, versprochen. Was aber mein Interesse vorwiegend weckte, waren angekündigte Passagen des Tagebuchs, die vor der Erstveröffentlichung von Annes Vater Otto Frank entweder verändert oder ganz gestrichen worden waren - das überraschte mich doch ziemlich, hatte ich doch geglaubt, dass Annes Gedanken im Original veröffentlicht worden waren. Ich machte mich also mit Neugier an das Buch, und diese Neugier wurde belohnt.
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Format: Taschenbuch
Mit dem Buch „Das Mädchen Anne Frank" ist Melissa Müller eine ausgezeichnete biographische Darstellung des wohl berühmtesten Opfers des nationalsozialistischen Terrors gelungen. Die Einstiegsszene nimmt den Leser gleich voll mit ins Geschehen und während der Lektüre des 450 Seiten starken Werkes finden sich keine Längen. Melissa Müller zeichnet ein ausgewogenes und sehr anschauliches Bild über das Schicksal der jungen Anne, ihrer Eltern und ihrer Schwester Margot. Zudem gibt sie Aufschluss darüber, welche Passagen des berühmten Tagebuchs Otto Frank beispielsweise nach dem Krieg vor der Veröffentlichung zurück gehalten hat und rückt so die gemeinhin eher als schlecht angesehene Beziehung zwischen Anne und ihrer Mutter wieder etwas ins rechtere Licht. Diese war zwar zweifellos nicht die Beste, hatte sich aber im Laufe der Zeit doch deutlich entspannt und war von mehr Verständnis geprägt, das weist die Autorin deutlich auf. Im Buch selbst befinden sich entgegen meiner Erwartung nicht zu viele Zitate aus den Aufzeichnungen Anne Franks, so dass es sich wirklich nicht um eine bloße Nacherzählung des Tagebuchs handelt, sondern man den Eindruck gewinnt, man habe es mit einer gut recherchierten Biographie zu tun - und dies ist auch durchaus der Fall! Überaus interessant sind auch die biographischen Nachlesen zu den anderen im Leben Anne Franks auftauchenden Personen, die auf den letzten 60 Seiten geschildert werden. Für mich persönlich nicht recht ergiebig und eher etwas langweilig war das (kurze) literarwissenschaftliche Nachwort. Diesbezüglich interessierte Leser werden hier jedoch sicherlich auf ihre Kosten kommen.
Alles in allem eine großartige und empfehlenswerte Biographie über Anne Frank, die ob ihrer klaren Ausdrucksweise und guten Lesbarkeit auch problemlos von Jugendlichen gelesen werden kann. - Volle Punktzahl!
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