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Der Luzifer-Effekt: Die Macht der Umstände und die Psychologie des Bösen Taschenbuch – 20. Juni 2012

4.3 von 5 Sternen 27 Kundenrezensionen

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Er ist der Vater des legendären Stanford Prision Experiment von 1971. In dem spektakulären Rollenspiel wurden damals aus ganz normalen Studenten brutale Aufseher. Mehr als 30 Jahre später und nach intensiver Forschungsarbeit erklärt Philip Zimbardo in Der Luzifer-Effekt, was anständige Menschen dazu bringt, sich in sadistische Quäler zu verwandeln.

"Die Gefangenen haben zu schweigen während der Ruhezeiten... Sie müssen zu den Essenszeiten und nur dann essen... Jeder Verstoß gegen Vorschriften kann bestraft werden." Die Gefangenen erhalten Nummern und müssen zu Zählappellen antreten. Es ist ein rigides Regime von Vorschriften. Autoritäres Verhalten der Wärter wird vom Leiter des Experiments gelobt. Verstöße werden mit der Haft in der Isolierzelle geahndet, einer den Zellen gegenüber liegenden Abstellkammer, die "das Loch" genannt wurde. Für die Wärter schließlich gab es Trillerpfeifen, Schlagstöcke und trendige Sonnenbrillen. Es sei, so der Autor, "faszinierend, wie der Zweck der Appelle sich allmählich vom Rekapitulieren und Aufsagen der Häftlingsnummern zur Demonstration der totalen Macht der Wärter über die Häftlinge entwickelt." Die Situation entgleist schließlich und muss abgebrochen werden. Allerdings nicht auf die Initiative des Versuchsleiters hin. Zimbardo muss erst von einer damaligen Doktorandin, seiner späteren Ehefrau, gedrängt werden, so sehr hat er sich schon in einen eigenen Machtrausch gesteigert.

Der Erfinder des vielleicht berühmtesten sozialpsychologischen Experiments der Welt schreibt aus der Ich-Perspektive im Stile einer Reportage. Das ist anschaulich und gut verständlich. Das Stanford Prison Experiment nimmt so Gestalt an: die Gestalt seines Erfinders und Leiters bzw. die der Teilnehmer. Es wird nur allzu deutlich: Wir alle können zu hilflosen Opfern oder willigen Vollstreckern werden - je nach dem, welcher Gruppe wir in einem solchen Experiment zugeteilt werden.

Seine besondere Sprengkraft entwickelt dieses Buch durch die kontinuierliche Bezugnahme auf das berühmt-berüchtigte Abu-Ghraib-Gefängnis in Bagdad, in dem Wärter die Gefangenen auf sadistische Weise quälten. Der Autor hat die Umstände der dortigen Exzesse für die US-amerikanische Regierung als Gutachter untersucht. Neben der Dokumentation und Analyse der Ereignisse erläutert Zimbardo hier auch, wie sich derartige Eskalationen verhindern lassen. Ein aktuelles und wichtiges Werk - wissenschaftlich, kenntnisreich, mit unerbittlicher Schärfe. -- Dr. Stefan Rusche, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Dieses bedeutende und brisante Buch offenbart verstörende Wahrheiten; über physische und psychische Gewalt, über Misshandlungen und Folter, über Kriegsverbrechen und Massenmorde - und über die Menschen, die sie ausführen, anordnen, ermöglichen oder zulassen. Philip Zimbardos These: Nicht die Veranlagung bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der sie sich befinden oder in die man sie versetzt. (...) Bei aller Beklemmung, die die Lektüre dieser ungemein detailreichen Studie unweigerlich auslöst, öffnet das Buch aber auch ein Fenster der Hoffnung: So wie man Situationen schaffen kann, die Menschen zum Bösen zu verführen, so können auch Zivilcourage und heldenhaftes Verhalten durch geeignete Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Weichenstellung gefördert werden. www.literatur-report.de - Juli 2008

"Jeder Mensch ist potenziell ein Gewalttäter und in jedem von uns steckt ein Teufel; aber nicht die Veranlagung bringt den Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der er sich befindet oder in die er versetzt wird, lautet Zimbardos provozierende These. Anhand historischer und aktueller Beispiele sowie eigener Forschungen zeigt der renommierte amerikanische Sozialpsychologe im Detail, wie gruppendynamische Prozesse, situative Kräfte und das soziale Umfeld zusammenwirken können, um aus anständigen Bürgern Folterknechte und Mörder zu machen. (...) Auch die Mittäterschaft politischer und militärischer Entscheidungsträger arbeitet er deutlich heraus. Eine hochbrisante Studie, die bereits viel Beachtung in den Medien gefunden hat." ekz-Informationsdienst - Januar 2009

"Ein fesselnder, gleichwohl erschreckender Blick auf unsere dunkle Seite ... Für alle, die sich fragen, wie Böses entsteht und bekämpft werden kann." emotion

"Er schildert in seinem Buch detailliert, wie in beiden Fällen Machtstrukturen und Befehlsketten zu den Misshandlungen geführt haben - eine Reise in Herz und Gehirn der Finsternis." www.focus.de

"In seinem Buch zeigt er (...) den Zusammenhang von Individuum, Gruppe und Kultur in der Erschaffung des Bösen. (...) Aber Zimbardo warnt auch vor Vorurteilen und Abwehrmechanismen, mit denen er, mit denen wir alle, zu tun haben." (dradio.de)

"Professor Zimbardo verdient einen tief empfundenen Dank für die Freilegung und Beleuchtung der dunklen, verborgenen Ecken der menschlichen Seele. Sein Buch ist nicht immer eine ermutigende Lektüre. Doch er bestätigt, dass es zu den entscheidenden Herausforderungen der menschlichen Existenz gehört, sich selbst kennenzulernen". (Vaclav Havel)

"Eine beeindruckendes Stück Forschung zur Natur des Bösen und den Systemen und Situationen, die es nähren." (Observer)

"Alle Politiker und gesellschaftlichen Berichterstatter sollten dieses Buch lesen ... Keine erfreuliche Lektüre für diejenigen, die überzeugt sind, dass wir als Individuen moralisch autonom sind ... Der Luzifer-Effekt ist ein wichtiges Buch." (Sunday Times)

"Das letzte Kapitel ist ein Juwel. Nahtlos zeigt Zimbardo hier, wie die gleiche Sozialpsychologie, die unsere übelsten Instinkte ausnutzt, sich so umgestalten lässt, dass sie das Beste in uns hervorbringt ... Dieses wichtige Buch sollte Pflichtlektüre nicht nur  für Sozialwissenschaftler sein, sondern auch für Politiker, Entscheidungsträger und Erzieher." (American Scientist)

zahlreiche weitere Rezensionen zum englischen Original: siehe www.lucifereffect.com

ein New York Times-Bestseller

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Format: Taschenbuch
Der Fokus dieses Buches liegt auf zwei Elementen: das Stanford Prison Experiment und die Vorfälle in Abu Ghraib. Beide Themen nehmen etwa 80% des Buches ein und sind umfangreich und detailliert beschrieben (und bebildert). Entsprechend kann ich dieses Buch auch allen ans Herz legen, die sich über eines der beiden Themen informieren möchten, aber ansonsten keinen Bezug zum Thema "Psychologie des Bösen" haben.

Zimbardo zeigt die Parallelen zwischen SPE und Abu Ghraib auf. Da er als Sachverständiger auf Seiten eines Abu Ghraib-Angeklagten auftrat nutzt Zimbardo dieses Buch als umfangreiche Anklageschrift gegen die damalige Bush-Administration. Seine überzeugende Schlußfolgerung: Nicht allein die Einzelperson ist schuldig, sondern auch diejenigen, welche den Rahmen zur bösen Handlung (Situation/System) ermöglichen. Erschreckend deshalb auch die Erkenntnis, dass jeder Mensch (!) zu unglaublich brutalen und abgrundtief bösen Tagen fähig ist. Unabhängig vom eigenen Moral- und Wertekodex. Es bedarf nur entsprechender Situationen und Systeme, um Völkermorde, Massenvergewaltigungen, gar den Holocaust zu ermöglichen.

Das Buch ist für den allgemeinen Leser ohne psychologische Vorkenntnis geschrieben. Es ist leicht verständlich, argumentativ sehr umfangreich und stellte für mich eine sehr fesselnde Lektüre dar.

Fazit:

Der Gegenstand dieses Buches ist so wichtig, dass die hier enthaltenen Erkenntnisse eigentlich zum Allgemeinwissen werden sollten. Das Buch ist also auch für Nicht-Psychologen hochgradig interessant.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Philip Zimbardo ist Professor emeritus der Psychologie, und lehrte an der Yale Universty, der New York University, der Columbia University und der Stanford University. Außerdem war er Präsident der American Psychological Association. In seiner Arbeit beschäftigte er sich für viele Jahre mit der "Psychologie des Bösen", wobei er das Modell der systemischen Faktoren, anstelle der individuellen Dispositionen weiterentwickelte, die Ursache des Bösen also nicht in einer Persönlichkeitsstörung des Einzelnen, sondern in Umständen und Einflüssen der jeweiligen Situation suchte. Dieses Modell möchte er dem Leser in dem vorliegenden Buch "Der Luzifer-Effekt" näher bringen.

Größere Bekanntheit erlangt Zimbardo durch sein Standord Prison Experiment aus dem Jahr 1971, auf dem, in deutlich entstellter und veränderter Form, auch der deutsche Film "Das Experiment" beruht. Verschiedene Studenten wurden in einem simulierten Gefängnis zufällig als Wärter oder Häftlinge eingeteilt. Auf diese Weise wollten Zimbardo und sein Team untersuchen, welche Einflüsse die Situation, das System Gefängnis, auf diese Studenten haben würde. Dieses Experiment musste nach knapp fünf Tagen abgebrochen werden, da es völlig aus dem Ruder lief: Wärter misshandelten Gefangene, Gefangene brachen unter dem Druck zusammen - Ein Paradebeispiel dafür, dass Böses in jedem Menschen schlummert und durch die entsprechende Situation hervorgerufen werden kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch zu lesen, war nicht nur spannend, es hat mir auch sehr viel über mich selbst verraten.
Die Einstellung, die Gesellschaft würde einige "faule Äpfel" hervorbringen, die dann Böses tun, während die meisten von uns aber gute Menschen sind, ist natürlich sehr bequem.
Dieses Buch erklärt und belegt uns, dass dies jedoch nur die halbe Wahrheit ist.
Die Macht der Umstände, sozialen Verhältnisse und der Obrigkeit wird einmal mehr zu einer Macht, die auch den Anstoss zu bösen Taten liefert. Jeder von uns kann in bestimmten Situationen (wie natürlich Kriegen) die schlimmsten Seiten des Menschen zeigen.
Dennoch ist jeder von uns dazu fähig, gleichermaßen den Weg des Guten oder Bösen zu beschreiten, was keine einmalige Entscheidung ist, sondern eine, die immer wieder auf's Neue getroffen werden muss.
Zimbardo zeigt uns daher auch die guten Seiten auf, und appelliert an den Leser, dass jeder von uns ein "Held in Wartestellung" ist.
Schon die Auseinandersetzung mit einer Situation kann dem Menschen daher helfen, den richtigen Weg zu beschreiten. Zimbardo ruft eigentlich dazu auf, sein Handeln und die jeweilige Situation in der man steckt, gründlich zu reflektieren, bevor man handelt.
Das Buch ist sehr gut aufgebaut und es ist sehr aufschlussreich, zu lesen, wie leicht der Mensch zu manipulieren ist.
Interessant ist auch die Stanford Prison Studie, auf die ausführlich eingegangen wird.
Wer den Film "Das Experiment" kennt, weiß schonmal worum es geht, denn die BASIS für diesen Film (der natürlich vieles filmgerecht verfälscht darstellt) war das Experiment Zimbardos.
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