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Luna (Deluxe Edition) Deluxe Edition

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Luna
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Audio-CD, Deluxe Edition, 5. September 2014
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Produktinformation

  • Audio CD (5. September 2014)
  • Deluxe Edition Edition
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Deluxe Edition
  • Label: We Love Music (Universal Music)
  • ASIN: B00KTS9Z2W
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 150 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

“Wir sind ausgezogen, um das Wesen der Nacht zu erkunden. Sind viele Monate und durch vielerlei Länder gereist. Wir haben Ozeane überquert und sind weit in die Unterwelt hinabgestiegen, um das Geheimnis des Mondes zu begreifen und der Königin der Nacht, der Mondfrau, Auge in Auge gegenüberzustehen.“ (Faun)

Das Mysterium des Mondes

Der Mond hat über Jahrtausende die Menschen bewegt. Der Mondzyklus ist seit jeher mit dem Wasser, wie auch mit dem weiblichen Zyklus verbunden und wird in den meisten Kulturen mit weiblichen Eigenschaften besetzt. Dem Gegenüber steht die männliche Sonne, die für Kraft und Tatendrang steht. Der nächtliche Mond wird mit Intuitionen, Träumen und Gefühlen in Verbindung gebracht. In unserer Kultur wird oftmals versucht unsere dunkle Seite herunterzuspielen und uns Schuld einzureden für: Neugier, Lust, Träumerei und Leidenschaft. Dabei ist es wichtig, die Kräfte, denen wir unterworfen sind, im Gleichgewicht zu halten. Die Gruppe Faun hat sich aufgemacht, mit ihrem einzigartigen Konzeptalbum Luna das mystische Bild des Mondes und der antiken Mondgöttin Luna für uns aufgehen zu lassen.

Historia

Faun ist seit über zehn Jahren ein wichtiger Bestandteil der internationalen Mittelalterszene und hat mit ihrer Musik ein eigenes Tor zu den Gefühls- und Gedankenwelten jener Zeit geöffnet. Die sechs Ausnahmekünstler Oliver s. Tyr, Fiona Rüggeberg, Niel Mitra, Stephan Groth, Rüdiger Maul und Katja Moslehner besetzen in der Mittelalterszene mit ihrem Pagan Folk ein eigenes musikalisches Feld. Die Band kombiniert romantische und mythische mittelalterliche Musikzitate mit musikalischen Einflüssen der Gegenwart zu modernem deutschsprachigem Mittelalter-Folk. Mit dem Vorgängeralbum Von den Elben gelang der Band der endgültige Durchbruch. Der Tonträger wurde weit über Goldstatus verkauft. Zusammen mit dem renommierten Produzententeam von Valicon wurde auch auf Luna wieder das Ziel verfolgt, die musikalische Stimmung des Mittelalters in die Jetztzeit zu transportieren und einzufangen.

Der Geheimschlüssel zu Luna

Luna ist als Gesamtwerk mystischer als das romantische Von den Elben. “Das Konzept zu Luna mit dem Mond als Symbol der Weiblichkeit und all den mythischen Legenden lag schon länger bei uns in der Schublade“, erklärt Oliver s. Tyr die Vision rund um das Album. “Es hatte aber bis jetzt irgendwie nicht so richtig gepasst. Nun war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen. Wir wollten ein Stück weit zurück zu unseren Wurzeln ohne unseren neuen Weg aus den Augen zu verlieren. Wir hatten diesmal auch mehr Zeit und konnten alle Songs selbst komponieren und entwickeln.“ Das bildreiche Konzeptalbum macht den Bann des Mondes in vielfältigen Liedern erfahrbar. Jedes Stück ist ein wohlgeformtes Puzzleteil. Einige Lieder sind dabei so etwas wie die Eckpfeiler des großen Plans und sollen an dieser Stelle näher betrachtet werden.
Lieder im Angesicht der Mondgöttin

Das Tor zu Luna öffnet uns das Lied zur legendären “Walpurgisnacht“. Der Song wird von der rhythmischen Kraft und hypnotisch-tänzerischen Trommelklängen dominiert. Es entfacht die Mai-Feuer, fordert zum wilden Tanz. Die lieblichen Stimmen von Fiona Rüggeberg und Katja Moslehner verkoppelt mit tiefen Männerchören überstrahlen den stampfenden Beat. Seit vielen hundert Jahren wird dieses Fest der Fruchtbarkeit zelebriert. Der Maikönig vermählt sich mit einer jungen Frau, um die Fruchtbarkeit des Landes und Äcker zu begünstigen. Es wird über das Walpurgisfeuer gesprungen, um gereinigt in das neue Sommerhalbjahr einzutreten.

Auch das kraftvolle “Hörst du die Trommeln“ besticht durch archaisch aufregende Trommeln, mittelalterliche Instrumente wie Drehleier, Dudelsack und Flöte sowie dem eindringlichen Gesang Oliver s. Tyrs. Alles zusammen erweckt ein überirdisches Trancegefühl. Tag und Nacht, Licht und Dunkel, es geht um die Dialektik des Daseins und damit um die Kräfte, die unser Leben im Gleichgewicht halten. Das Lied fordert auf, in einer von der materiellen Ratio bestimmten Welt, dieser inneren Trommel zu folgen.

Doch Faun wären nicht Faun wenn auf dem Album nicht auch sensible Lieder ohne jedwedes elektronisches Drumherum zu hören wären. “Die wilde Jagd“ ist so eine folkige mittelalterliche Ballade, die von einem dunklen Zauberer kündet, dem es nach einem hübschen jungen Mädchen begehrt. Glücklicherweise ist auch das Mädchen der Zauberkunst mächtig und so gelingt es ihm, dem Zauberer in einer wilden, magischen Jagd zu entkommen und ihn schließlich zum Teufel zu jagen.

Ein mehr getragenes Lied mit spannungsgeladenen mythisch-dunklen Soundgebilden ist “Hekate“. Der Refrain des Liedes erinnert in seiner Intensität an die mächtigen Chöre der Orffschen Carmina Burana. In der griechischen Mythologie trat Hekate als Göttin der Magie und als Wächterin der Tore zwischen den Welten in Erscheinung. Meist wird sie hierbei als dreifache Göttin dargestellt. In ihrer weiblichen Trinität vereinen sich die drei Mondphasen – zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond werden zur Jungfrau, Mutter und Greisin. Im Neumond findet eine Zeit des Todes und der Wiedergeburt statt. Mit der Fackel, dem Dolch und dem Schlüssel in der Hand steht sie an der Wegkreuzung, um uns in Zeiten der Veränderung die rechte Pforte zu öffnen und die Falsche zu verschließen.

Ein weiterer Schlüsselsong des Albums ist “Buntes Volk“. Das Lied ist eine Hommage an das freie Leben der mittelalterlichen Spielleute. Ein ungebundenes Dasein, das seit den Anfängen von Faun, immer Inspiration und Leitbild der Gruppe war. “Zieh mit dem Wind und spür die Freiheit wieder von diesem Lied, denn böse Menschen kennen keine Lieder“ heißt es da und es ist sicher nicht zu vermessen, gerade dieses Credo auf die innere Haltung eines großen Teils der Mittelalterszene zu projizieren. Als Gastsänger leiht übrigens Michael Rhein (In Extremo) dem bewegenden Song seine raue Stimme.

Lucem demonstrat umbra*

Hypnotische Sounds und Rhythmen, mittelalterliche Musik und Gesangsformen, elektronische Klangspiele, Trance und Schamanismus verbinden sich auf Luna mit innovativem Popappeal. Faun erschaffen in diesem bewusst gewählten Spannungsfeld ihre eigene Musik-Welt, die sich neuem aufgeschlossen und doch der Musikgeschichte des Mittelalters verbunden fühlt. Das Album Luna ist der virtuose Ausdruck dieser bedeutsamen Klang- und Ideenwelt, die mit Idealen des friedlichen Miteinanders und der Naturverbundenheit in Verbindung steht. Der silberne Mond steht dabei noch beständig dort, wo er schon immer war, hoch oben, über den Dingen, ist er ein wichtiger Teil des Ganzen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Mit "Luna" ist nun das zweite Album der Gruppe Faun erschienen, dass in Zusammenarbeit mit Valicon entstand und bei Universal veröffentlicht wurde. Das erste Album dieser Zusammenarbeit "Von den Elben" stellte viele alte Faun-Fans auf eine harte Zuneigungs-Probe zu ihrer Lieblingsband. Die Kritik Album war zahlreich und hart: "zu schlechte Texte", "zu viel Schlager", "zu wenig Faun", so kann man es vielleicht zusammenfassen. Während sich die alten Fans vor entsetzen schüttelten und den großen Pan anflehten sie von der Krankheit "Universal" zu erlösen, die ihre Lieblingsmusik zu verseuchte, konnten tausenden von Neu-Faun- Fans nur ungläubig und den Kopf schütteln und fragten sich was an der wunderbaren Musik von "Von den Elben" denn auszusetzen sei. Diese kleine Einleitung beschreibt mein Dilemma bei der Bewertung von "Luna" - denn ich weiß, dass meine Meinung als alter Faun-Fan eben nicht unbedingt mehr repräsentativ für die potentiellen Luna-Käufer ist, aber natürlich kann und vor allem will ich eigentlich Faun nur aus dieser alten emotionalen Verbundenheit heraus beurteilen.

Als vorweggenommenes Fazit kann man zu "Luna" sagen, dass es auf der einen Seite wieder vielmehr Faun ist als beim letzten Album, aber gleichzeitig auch dieses Album den Einfluss - und meiner Meinung nach die Schwäche - der neuen Zusammenarbeit beibehält.

Wie auch bei "Von den Elben" kann man auch hier festhalten, dass das klanglich ein klares Album herausgekommen ist. Positiv bewerten möchte ich auußerdem, dass die Stimmen der zahlreichen Sänger und Sängerinnen weniger stark verfälscht zu sein scheinen.
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2 Kommentare 62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Es ist immer wieder himmlisch Musik von Faun zuhören, diese Anklänge und Stimme sind unbeschreiblich, ein Genuss.
Die Lieder sind wie meistens sehr gut geschrieben teilweise auf anderen Sprachen gesungen, sie sollten einfach mal reinhören.
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Format: MP3-Download
Meine Freunde und ich waren einst eingeschworene Faun Fans. Allerdings änderte sich das, als Faun begann seinen Sound von Universal glattbügeln zu lassen. Die Authentizität von dieser einst großartigen Band ging damit leider unwiederbringlich verloren, da ich nicht damit rechne, dass Faun jemals wieder Musik wie einst mit "Licht" "Eden" und "Totem" machen wird. Mir blutet mein Herz dabei, solch eine Rezension schreiben zu müssen, aber nicht nur ich, sondern massenweise Fans sind von diesem Stilwechsel mehr als enttäuscht. Nichtsdestotrotz wünsche ich der Band weiterhin alles Gute. Mit neuen Fans, die die alten vielleicht irgendwann ersetzen können.
3 Kommentare 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Dunkelkuss am 18. November 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich habe zwei Monate mit mir gehadert, ob ich dieses Album wirklich kaufen soll.
Nachdem ich jahrelanger Fan von Faun bin, war "Von den Elben" quasi ein Schlag in den Magen und ich habe von diesem vorangegangenen Album wirklich nur die Gassenhauer gehört und den Rest komplett ausgeblendet.
Lieber die alten Sachen gehört. Back to the roots. Bloß nicht dieses neue Zeug... Und dann kam Luna. Mir wurde dezent flau im Magen, so als Fan und erwartete quasi wieder denselben "Mist" wie mit "VdE", aber...
Oh Gott, die Angst hat sich nicht bestätigt!

Ja, mit Luna gehen Faun wieder einen Teil der alten Wege.
Ja, es ist auch wieder ein Major Label und es gibt viele, die sich immer noch nicht damit anfreunden können, dass Faun jetzt "Mainstream" sind.

Aber rein musikalisch legen Faun hier einen Hybriden aus altem Stil und neuem Stil vor.
Es gibt, ja, wieder mainstreamschwangere, temporeiche Lieder, aber dieses Album ist wieder tiefer, dunkler, nachdenklicher.
Lieder wie "Blaue Stunde" und "Cuncti Simus" machen dabei eine sehr gute Figur. Ich kann dieses Album in einem Rutsch hören und finde es super.
"Walpurgisnacht" macht Lust zu tanzen, auch wenn man schon einen Schläppchen hat, "Buntes Volk" trumpft mit der unverkennbaren Stimme Michael Rheins (Sänger von InEx) auf. Dieses Reibeisen inmitten der Harmonie... großartiger Kontrast.

Da ich sonst wenig Ahnung von Musik habe, kann ich schwerlich sagen, ob das jetzt alles in sich eine gute Komposition ist, aber ich liebe es einfach.

Neben Oonagh laufen diese Alben trotz meinem eigentlich eher metallastig geprägten Musikgeschmack hoch und runter.

Ich freue mich endlich wieder auf die Faune. Und sie erfreuen mich mit diesem Konzeptalbum sehr.
Hoffentlich wird auch das nächste Album wieder so traumhaft.
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Format: Audio CD
Der Hagel an negativer Kritik war gewaltig, als Faun das letzte Album "Von den Elben" präsentierte. Die Hoffnung vieler Langzeit-Fans, dass die Gruppe nun zu ihren Wurzeln zurückfindet, wird mit diesem neuen Album wohl endgültig zunichte gemacht:

Ich habe mich bemüht möglichst unvoreingenommen in das Album hineinzuhören, es war mir ein Anliegen den neuen Songs wirklich eine Chance zu geben. Leider trifft die hier präsentierte Musik aber nicht meinen Geschmack. "Luna" reiht sich in Stil und Klang direkt hinter seinem Vorgänger ein, tritt also in die Fußstapfen von "Von den Elben". Percussion, Flöte, Dudelsack und Drehleier sind zwar in den Songs präsent, dennoch haftet den Liedern des Luna-Albums jener Schlager- bzw. Popstil an, der wohl dem Einfluss von Universal zu zuschreiben ist. Derweil ließ das Cover auf eine Kehrtwende hoffen. Posierten die Faune zuvor noch wie die Avengers auf "Von den Elben", wirkt das Luna-Titelbild wieder wesentlich unaufdringlicher, besinnlicher und mystischer. Die Songs aber wirken zu glatt, sie sind durch die Bank durchgestylt. Konnte man sich bei älteren Liedern wie "Hymn to Pan" oder "Rihannon" noch der Illusion hingeben, die Faune musizierend in der nordischen Wildnis vor dem inneren Auge zu sehen, kann man sich bei diesem Album des Eindrucks eines hochmodernen High-Tech-Aufnahmestudios nicht erwehren. Und gerade hier liegt für mich der feine Unterschied. Der Zauber, der den älteren Alben anhaftet, trasportiert eben auch eine Form der Illusion. Mag sein, dass der eine oder andere Song musikalisch nicht einwandfrei gewesen ist - ich kann dies als Laie nicht beurteilen. Aber letztlich war das auch nicht wichtig.
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