Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive BundesligaLive

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
7
4,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:53,52 €+ 3,00 € Versandkosten


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. Dezember 2003
Man mag durchaus geteilter Meinung bezüglich der Interpretationen von Harnoncourt sein, dennoch denke ich, dass es nur ein Gewinn sein kann diese Beethoveneinspielung mal zu hören. Wer nun hingegen ein Freund der Einspielungen von Gardiner und/oder Zinman ist wird hier vielleicht nicht so viel Neues hören.
Der Klang bei dieser Aufnahme ist recht hell. Streicher werden zu Gunsten einer größeren Präsens der Bläser zurückgenommen. Meiner Meinung nach ein positiver Effekt, weil die reichhaltigen Klangfarben des Orchesters dadurch eine größere Transparenz bekommen. Anders also als bei älteren Einspielungen oder Einspielungen mit renommierten großen Orchestern wie den Berliner oder Wiener Ph. Wenn auch bei Rattle z.B. die Bläser besser zu hören sind als bei Karajan (besonders das Holz), haben die Streicher doch gelegentlich eine große Fülle. Nun kann ich mir vorstellen, dass einige genau diese Fülle bei Harnoncourt vermissen werden. Nur bin ich diesem Schönklang überdrüssig geworden und erfreue mich der Vielfalt die ich bei Harnoncourt hören kann.
Ein bisschen mehr Schwung beim 1. Satz der 5. Sinfonie hätte ich mir gewünscht und der Beginn des letztens Satzes der 9. Sinfonie klingt im Vergleich zu Rattles Aufnahme etwas „unsortiert". Somit also nur vier Punkte.
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2016
Mein Lieblingskomponist L.v.Beethoven ist immer bei mir, ich habe ihn zwei mal in Öl festgehalten auf der Leinwand. Dazu mein Lieblings-
dirigent Harnoncourt, der einem das Gefühl der erhabenen Souverenität verleiht.
Die Sinfonien 1+2+3+5+7+9 höre ich ständig und fühle mich im 7.Himmel . Wenn der Alltag so grau, ist er durch die Musik sonnig strahlend.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2007
Harnoncourts Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien hat Anfang der Neunziger - ebenso wie Gardiners Zyklus - wie eine Bombe eingeschlagen. Kein Wunder - nach Jahrzehnten des vorherrschenden Karajan-Schönklangs war es wirklich an der Zeit, mit dem damals üblichen Beethoven-Klischee aufzuräumen. Das hat Harnoncourt mit dieser Einspielung in mustergültiger Weise vollbracht. Im Unterschied zu Gardiner läßt er die Musik auf modernen Instrumenten spielen (mit Ausnahme der Naturtrompeten ). Deren Klang ist zwar tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig (teilweise ein wenig harsch), aber Harnoncourt setzt diesen Effekt gekonnt ein. Gelegentlich stechen die Trompeten schon sehr scharf ins Ohr, aber meiner Meinung nach niemals so, dass die Musik dadurch "unhörbar" würde.
In der Tat sind die "kleinen" Sinfonien (1,2,4,8) allesamt sehr gut gelungen - insbesondere die beiden "Erstlinge" bestechen durch den von Harnoncourt sehr schön herausgearbeiteten typisch Beethovenschen Humor. Nr. 8 ist mustergültig dargestellt, nicht ganz so ruppig wie bei Gardiner, aber auch mit der nötigen Schärfe und Bissigkeit an den richtigen Stellen (Satz 3+4).
Auch bei der Einspielung der Fünften bleibt Harnoncourt seinem Konzept treu: Er läßt nicht den Berserker raushängen, sondern stellt die Facetten der Musik detailliert dar. Diese Fünfte ist keinesfalls wie "eingeschlafene Füße" - Harnoncourt stellt sie nur in ein anderes Licht als bisher. Vielleicht muß man sich daran nach Jahrzehnten spätromantischer Beethoven-Tradition erst gewöhnen. Die Pastorale wird in einer sehr entspannt-getragenen Interpretation vorgetragen; die Siebte ist vor allem im letzten Satz eine Offenbarung: Selten wird die darin zum Ausdruck gebrachte Lebenslust bzw. -wut in so mitreißender Weise umgesetzt wie hier - nur Fritz Reiner (RCA) hat Vergleichbares vollbracht.
Die Neunte ist, um es kurz und prägnant zu sagen, konsequent gegen den Strich gebürstet - sehr schlank, mit angenehm straffen Tempi. Beeindruckend ist vor allem die Leistung des Arnold-Schönberg-Chores, der den abschließenden Finalsatz in der gebotenen Intensität, aber ohne hohles Pathos gestaltet.
Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Beethoven-Zyklus, der dieser herrlichen Musik viele neue und selten gehörte Facetten abgewinnt. Auch wenn man bereits die Gardiner- oder die Norrington-Einspielungen besitzt, lohnt sich daher die Anschaffung trotzdem.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2001
Es gibt wenige Werke die so "kaputt"gespielt worden sind als die Sinfonien Beethovens. Mit diesen Aufnahmen ist es gelungen durch die Einfallslosigkeit der verschiedenen Interpretationen zu brechen. Harnoncourt zeigt mal wieder dass er nicht nur ein hervorragender Analytiker ist, aber seine Analyse auch zum Ausdruck bringen vermag und seine Begeisterung auf das Orchester zu übertragen versteht. Das Chamber Orchestra of Europe schafft es unter seiner Leitung die pompöse Klanggewalt traditionneller Orchester und die magere Fülle anderer Kammerorchester, mit der Beethoven in anderen Aufnahmen zu hören ist,zu vermeiden.
Ich würde sagen: nicht lange reden, einfach nur hinsetzen, zuhören und geniessen von erster bis zur letzter Note. Für die Kenner, eine Neuentdeckung Beethovens, für die Einsteiger, eine Liebeserklärung.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2009
Nachdem der Beethoven-Symphonien-Zyklus, den Nicolaus Harnoncourt mit dem Chamber Orchestra of Europe aufgenommen hat hier auf Amazon sehr gut besprochen wurde, habe ich ihn mir ebenfalls zugelegt und zwar als MP3-Download. Insgesamt muss ich sagen, dieser Zyklus ist verzichtbar.

Im einzelnen: die Symphonien 1-3 sind aus meiner Sicht ganz ausgezeichnet gelungen - frisch, spritzig, wohlklingend, mit adäquaten Tempi, bei der Eroica eine schöne Mischung aus romantischem Pathos und Leichtigkeit. Beethovens 3. gerät alles in allem nicht zu schwer und nicht zu dröhnend. Wer genau das mag, wird allerdings wohl auch von Harnoncourt enttäsucht sein.

Bei der Vierten tu ich mich mittlerweile mit einem Urteil sehr schwer, da mir Järvis tänzerische Interpretation derart gut gefällt, dass da kaum jemand für mich heranreicht.

Die Fünfte ist aus meiner Sicht in den ersten Sätzen einfach Durchschnitt. Solide Arbeit, passende Tempi, passendes Herausstellen der Instrumentengruppen, aber auch nicht bedeutendes: kein Vergleich zum späten Karajan oder gar zu Kleiber. Im vierten dröhnen mir die Blechbläser zu sehr, was mir nicht gefällt.

Bei der "Pastorale" sind mir vier der fünf Sätze zu langsam. Da ist einfach zu wenig Schwung dahinter, was man beim 1. und 5. Satz noch akzeptabel finden kann (bei Abbado hat mir das recht gut gefallen und Kleiber und Järvi sind mir hier fast zu schnell), aber ich finde es hier nicht passend. Das Tempo beim Gewitter passt, aber hier ist mir die Interpretation einfach zu brav - die Paukenschläge knallen nicht und es kommt insgesamt keine Gewitteratmosphäre auf.

Ähnlich wie mit der 6. geht es mir mit der 7.: 1., 3. und 4. Satz sind zu langsam und irgendwie klingt alles, als sei mit angezogener Handbremse gespielt worden. Damit meine ich nicht nur das Tempo, sondern auch die Dynamik und das Herausstellen einzelner Instrumentengruppen. Kleiber setzt im 4. Satz der so wunderschön Flöten und vor allem Hörner ein. Bei Harnoncourt klingen die Hörner unterdrückt und kommen kaum zur Entfaltung.

Die 8. Symphonie ist gut gelungen, aber auch nicht spektakulär - kann man sich gut anhören, aber die Anzahl der Leute, die das mindestens genau so gut oder gar besser dargeboten haben ist für meinen Geschmack beträchtlich.

Bei der 9. Symphonie ist der erste Satz gut gelungen, aber wieder: es wird so gespielt, wie man es kennt. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Der zweite Satz ist für meinen Geschmack zu langsam und zu brav, der dritte ist in Ordnung. Der Instrumentalpart des vierten Satzes ist ebenfalls in Ordnung, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu langsam und wieder: es fehlt der Ausdruck und das Temperament. Die Leistung der Solisten finde ich unterdurchschnittlich: Charlotte Margionne und Birgit Remmert, Rudolf Schaschig, Robert Holl und Peter Richards überzeugen mich weder von der Intonation, noch von der Phrasierung. Es klingt einfach bisweilen leicht schräg, wozu die Neunte ja neigt. Richtig gut gefällt mir hingegen der Arnold-Schönberg-Chor. Es klingt für mich als hätte man sich eher für eine kleinere Chor-Besetzung entschieden, was die Dynamik gerade für die Passagen, in denen anhaltend hohe Töne gesungen werden, angenehm reduziert.

Zusammenfassung: 5 Punkte für die Symphonien 1-3, 4 Punkte für die 4. und 8., 3 Punkte für die 5., 6. und 9. und 2 Punkte für 7.

Ich vergebe insgesamt 3 Sterne aus Respekt vor Harnoncourt, wobei ich mir angesichts des hohen Preises auch überlegt hatte, 2 zu vergeben. Dieser Zyklus ist verzichtbar. Es gibt besseres.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2004
Beethovens Symphonien; für mich persönlich als Studenten der Musik und für alle Hörer und Liebhaber symphonischer Musik wahrscheinlich der heilige Gral, das Opus Maximum, die Krönung symphonischer Musik. Ich selbst beschäftige mich sehr oft mit diesen Kompositionen und ihren Interpreten. Diese Aufnahme unter Harnoncourt erscheint mir sehr gespalten. Noch nie habe ich einen Dirigenten erlebt, der die sechste Symphonie so begriffen hat wie Harnoncourt, das "Erwachen fröhlicher Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande" wird geschildert wie in einem guten Buch. Sehr plastisch, einfach wunderschön wird hier Musik gemacht. Was die gesamte Sammlung dagegen ins Negative bringt, sind die Stellen, wo große Emotionen gefragt sind. Harnoncourt verliert nie die Beherrschung. Anstatt in Finale der fünften den großen Sieg zu feiern oder im Finale der neunten mit viel Gefühl zu Werke zu gehen, hält er sein Orchester immer zurück, bietet eine sehr massvolle Interpretation, ohne je zuviel zu geben. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, diese Box bietet eine gute Alternative zu Karajan, Solti und Bernstein, allerdings möchte ich betonen, dass Harnoncourt vor allem die "unbekannten" Symphonien 1,2,4 und 6 herausragend interpretiert, allerdings bei den sehr emotionalen Werken einfach zu wenig expressiv ist.
Wenn man nur eine Fassung der Symphonien Beethovens besitzen möchte, rate ich sehr zu Bernstein mit dem New York Philharmonic Orchestra, als Ergänzung zu den bekannten Zyklen ist diese Aufnahme allerdings jederzeit empfehlenswert.
0Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2014
Nikolaus Harnoncourt läßt das Erleben der Sinfonien Beethovens wie ein Geschenk an die Sinne erscheinen. So setzt er neue Maßstäbe. Danke dafür
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

35,99 €
15,99 €
28,49 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken