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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
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am 7. November 2003
Der Dortmunder Musikwissenschaftler Martin Geck ist stets ein Garant für überzeugende, intellektuell befriedigende und zugleich zum unbedingten Weiterlesen animierende Lektüre. Seine Beethoven-Monographie ist da keine Ausnahme, denn sie bietet statt einer ausführlichen Biographie der äußeren, eigentlich recht ereignisarmen Lebensumstände des Komponisten eher so etwas wie ein mit Worten gemaltes Porträt, in dem Leben und Werk zu einer durch Psychoanalyse und Philosophie erhellten Einheit verschmelzen. Im Gegensatz zu vielen Komponistenbiographien dieser Reihe verzichtet Geck auf unnötige Details aus dem Lebensablauf und bietet neben den unverzichtbaren "Fakten" (schwierige Jugend in Bonn, Künstlerkarriere in Wien, in der "Unsterblichen Geliebten" gipfelnde Frauengeschichten, politische Ansichten und Exzentrizität, Familienzwist um den Neffen Karl) kurze, jedoch äußerst aufschlussreiche, weit über die Entstehungsgeschichte hinausgehende Werkanalysen zu einigen Klaviersonaten, den meisten Sinfonien, der späten Streichquartette Beethovens. Bei aller Bewunderung für die Kunst Beethovens, die aus diesen Seiten spricht, bleibt dennoch für eine realistische Einschätzung des Menschen Beethoven Raum: Ist dieser einerseits ein "Heros", ein "Prometheus", so steht er anderseits als ein recht chaotischer, seine Mitmenschen barsch abweisender und sein persönliches Äußeres vernachlässigender Kauz dar, dessen Schwerhörigkeit als Erklärung für diese charakterlichen Defizite keinesfalls hinreicht: Es tritt neben dem von Beethoven selbst realisierten Anspruch seiner Kunst, die ihn zu manchem Verzicht nötigt, noch die eher unbewusste Liebesbedürftigkeit hinzu, die dem Komponisten durch die Trunksucht und mangelnde Fürsorge seines Vaters tief eingepflanzt wurden. Es dürfte im Sinne Beethovens selbst sein, dass Gecks Monographie nicht mit dem Tode des Komponisten endet, sondern dessen Einfluss auf die Musik des gesamten 19. Jahrhunderts bis Mahler reflektiert. Als Leser wird man hin und wieder ins CD-Regal langen, um sich das eine oder andere Werk des Meisters noch einmal zu vergegenwärtigen.
Wie in dieser Reihe üblich enthält das Bändchen zahlreiche schwarzweiße Abbildungen aus dem Umfeld des Porträtierten, eine übersichtliche Zeittafel zum Leben des Komponisten, ein ausführliches Werkverzeichnis, das auch als Register dient, sowie eine knappe, als Anregung zur Weiterarbeit am Thema gedachte Bibliographie.
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HALL OF FAMEam 11. Dezember 2002
"Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können" - mit diesem Nietzsche-Zitat sieht der Musikwissenschaftler Martin Geck den Ludwig van Beethoven durchaus präzis auf den Punkt gebracht. Chaos hat der arme Beethoven in der Tat wohl genug in sich gehabt - nicht nur bedingt durch die ja nun wirklich tragisch zu nennende unaufhaltsam ansteigende Gehörlosigkeit, die ihn zu dem mutigen Satz veranlasste: "Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht!" - sondern, es muss erwähnt werden, Beethoven hatte in die Rachen noch einiger anderer Tiger und Pumas zu greifen: in den seines eigenen Jähzorns zum Beispiel, der ihn zu Beschimpfungen greifen ließ wie: "Baron Dreckfahrer, Faschingslump, verdammtes Musikgräferl - mich belehren zu wollen, das ist gerade, als wenn die Sau die Minerva lehren wollte. Beethoven. Punkt." Chaos mögen auch die schmerzhaften Absagen einiger Damen der Gesellschaft bei ihm bewirkt haben, denen er sich zunächst erobernd und charmant genähert hatte, die aber nach einigen Gunsterweisen sich zumeist wieder in den Rückwärtsgang versetzten, weil die damaligen gesellschaftlichen Schranken ein Hinunterneigen alsbald torpedierten. Man musizierte für die höhere Gesellschaft, gelangte aber nicht wirklich in sie hinein. Der solchermaßen entstehende Gefühlsstau mag zwar für die aus ihm resultierenden "Mondscheinsonaten" und Lieder ("An die Hoffnung") produktionsfördernd gewesen sein - die zu erkennende grassierende Resignation Beethovens stimmt aber bereits den Betrachter eines solchen Lebens durchaus nachdenklich. Immerhin: allein die von dem Musikwissenschaftler Martin Geck zusammengetragenen Illustrationen - Beethoven einmal modebewusst und damen- und welt-zugewandt, ein andermal abweisend und verbiestert durch den Regen stapfend - allein die Illustrationen machen das erschwingliche Büchlein schon zu einem gewissen Kleinod - und befördern auf jeden Fall ein tieferes Verständnis seiner unvergesslichen Musik!
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am 28. November 2008
das Buch schildert die wichtigen Details aus dem Lebenslauf Beethovens, geht aber vor allem auf die Werke des Meisters ein und bietet dazu interessante Werksanalysen. Man bekommt beim Lesen direkt Lust die analysierten Stücke anzuhören
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am 12. November 2013
Ist ein Pflicht Literatur von einem Beethoven Seminar. Empfehlung von Professor. Die wichtige Sachen von Beethoven sind im Buch erhältlich.
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am 30. August 2007
Anstrengend zu lesender Ego-Trip des Autors, der als Einführung oder Annäherung an die Person Beethovens nur sehr bedingt geeignet ist. Ständig hat man beim Lesen das Gefühl, dass der Autor - durch eingestreute Klugheiten und Wissensbröckchen - mit dem eigenen Wissen prahlen will. Für den Beethoven-Neuling, der sich mit dem kleinen Buch einen ersten Überblick über das Leben und Wirken des Komponisten verschaffen will, ist es eher frustrierend.
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am 22. Juli 2008
(1 Punkt)

Nicht jeder ist dazu geboren sein Wissen schriftlich an den Mann zu bringen. Mag der Autor auch ein Beethoven-Experte sein, so fehlt es ihm doch an einer klaren Strukturierung seiner Gedanken. Der Text liest sich verworren und träge. Zu viele Seitensprünge des Autors (sein scheinbares Wissen in allen Ehren) erschweren zusätzlich das Folgen vom Inhalt. Quält man sich dann doch durch dieses Elend hindurch, so bleibt am Ende nicht viel hängen - auch kein kleiner Einblick vom Geiste des Meisters.

Fazit: Nicht empfehlenswert, da "kein roter Faden" erkennbar, der den geneigten Leser durch das Leben des Meisters führt. So gesehen ist diese Biographie in meinem Hause nunmehr nur ein netter Regalverzierer.
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am 27. November 2012
Das Buch ist sehr schwer zu lesen, es ist sehr wirr geschrieben und lässt einen schwer in einen Lesefluss kommen. Es gelingt einem nicht, in die Biografie und die Lebenswelt Beethovens einzusteigen und die eingestreuten Werkanalysen helfen auch nicht weiter - nicht empfehlenswert!
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