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Low [Explicit]

Low [Explicit]

12. September 1994
4.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Low [Explicit]
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Low ist für mich persönlich eines der besten Alben von Testament, wenn nicht eines der besten im kompletten Metal-Genre.
Als ich durch einen Freund mit 15 auf diese Band stieß, kam ich nicht mehr davon weg. Die CD lief damals noch im Walkman rauf und runter, für ein halbes Jahr sicherlich und sie ist selbst nach dem xten Mal durchhören noch nicht langweilig geworden, da sie wirklich fast alles bietet, was das Metallerherz begehrt: wirklich heftige, schnelle Riffs gepaart mit herausragenden Leads und Soli von zwei Gitarristen, denen so schnell keiner das Wasser reichen kann, eine wirklich tighte Bassspur, einem Drumming das sehr exakt und abwechslungsreich durch den Gehörgang galoppiert und natürlich die unglaublichen Death-Growls von Frontman Chuck Billy.
Ja, Testament haben definitiv zu Onkel Death Metal rübergeschielt, nach dem Weggang des herausragenden Alex Skolnik, der durch James Murphy ersetzt wurde und inspiriert von Eric Petersons Nebenprojekt, das sich in der Death Ecke bewegte.
Zur Qualität der Produktion: Sie ist für 1994 in Ordnung, auch wenn man stellenweise die Ohren etwas spitzen muss um die einzelnen Instrumentenspuren trennen zu können. Die Produktion ist dennoch klar, es sind nur wenige einzelne Stellen.
Zu den einzelnen Tracks:
Der Opener Low
ist eine treibende Midtemponummer, die sofort ins Ohr geht. Es ist sofort klar, mit was man es die nächsten 47 Minuten zu tun hat. Vor allem Billys Growls sind wesentlich düsterer als auf den vorangegangenen Silberlingen.
Legions In Hiding
ist ein weiterer Midtempo Knaller mit mit sehr starkem Death Metal Einschlag und gigantischen Soli
Hail Mary
Jetzt wird die Geschwindigkeit etwas angezogen.
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Format: Audio CD
Ich war vor dem Erscheinen des 6. Longplayers der "Bay Area"- Thrasher von "Testament" doch sehr gespannt was mich dieses Mal erwarten würde. Nachdem man ja mit dem Vorgänger "The ritual" in "Heavy Metal" Gefilde abgerutscht war, war ich eigentlich auf alles gefasst - dachte ich!
Schon mit dem Opener und Titelsong "Low" war klar das der Härtegrad wieder deutlich nach oben gefahren wurde. Da war wieder richtig "Wumms" drin, knallharte, druckvolle Riffs und krachende Drums - Jawoll! Aber "Testament" wären nicht "Testament" wenn sie nicht mit einer Überraschung aufwarten würden, in diesem Fall waren es ganz starke Einflüsse aus dem "Death Metal". Beispielsweise dürften "Legions" und "Dog faced Gods" so manchen "Testament"- Fan ziemlich aus der Bahn geworfen haben, ich gebe zu das ich zuerst meinen Ohren nicht getraut habe. Vor allem gesanglich war das sehr gewöhnungsbedürftig, die "Growl-Passagen" von "Chuck Billy" waren für mich doch sehr überraschend - aber gut! Musikalisch wurde der Weggang von "Alex Skolnick" besser verkraftet als von den meisten erwartet, "James Murphy" hat sich als adäquater Ersatz erwiesen. Das er kein "Kind von Traurigkeit" ist hat er schon bei Bands wie "Agent Steel" oder "Death" unter Beweis gestellt, insofern war diese Verpflichtung genau richtig. "Low" ist ein erstaunlich abwechslungsreiches Album geworden, auf dem Elemente sämtlicher Vorgänger mit neuen "Death Metal"- Einflüssen verknüpft wurden.
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Format: MP3-Download
Nachdem sich der Vorgänger "The Ritual" etwas am schwarzen Album von Metallica orientierte und deutlich kommerzieller ausfiel, als alles, was Testament in der Vergangenheit gemacht hatten, wurde auf "Low" zum Glück wieder eine deutlich härtere Sprache gesprochen. Super Gitarrist Alex Skolnick hatte (Gott sei Dank nur vorübergehend, wie wir heute wissen) keinen Bock mehr auf härteren bzw. Thrash Metal und wanderte zu Savatage ab. Man fand allerdings in James Murphy, der ja bekanntlich auf einigen der größten Death Metal Alben aller Zeiten Gitarre spielte, einen fast ebenbürtigen Ersatz. Auf jeden Fall harmoniert er auf "Low" ganz hervorragend mit Eric Peterson, der wie gewohnt die brettharte Rhythmus Gitarre spielt.

"Low" ist absolut homogen, es gibt unter den 12 Songs keinen einzigen Ausfall. Wie schon auf den Alben davor ist mit "Trail Of Tears" eine Ballade enthalten, die sich sehr gut ins Gesamtbild einfügt und 2 Instrumentale, wovon mir "Urotsukidoji" besonders gut gefällt. Ein sehr experimenteller Song, der mit coolen Bassläufen aufwartet. "Low" ist ein überwiegend Groove betontes Album, die Songs sind fast ausschließlich im Midtempo angesiedelt und so gibts geschwindigkeitstechnisch nur einmal auf die Glocke, dafür mit Anlauf ("Dog Faced Gods"). Von den restlichen Songs haben sich im Laufe der Zeit der Titelsong, "Hail Mary" und "Chasing Fear" als meine Favoriten etabliert.

"Low" steht scheinbar nicht bei allen Fans so hoch im Kurs, stellt sich mir die Frage warum?
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