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Kundenrezensionen

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am 15. Februar 2010
Ich mag Oscar Wildes Stil und seine Erzählungen. Nichtsdestotrotz muss ich mich darüber auslassen, dass ich diese Ausgabe etwas kurz finde, selbst mit vier Erzählungen und einigen Gedichten. Natürlich beeinträchtigt die Kürze oder die Dicke des Buches nicht den unvergleichlichen Inhalt meines irischen Lieblings. Diese Ausgabe enthält unter anderem "Lord Arthur Saviles Verbrechen", eine Erzählung welche von einem Manne handelt, aus dessen Hand von einem Handleser gelesen wird, dass er bald einen Mord begeht. Er ist verzweifelt und will es schnell hinter sich haben um seine Verlobte Sibyl bald zu heiraten. Doch zwei Mordversuche scheitern, bis...

Na ja, und dann gibt es noch "Das Gespenst von Canterville", zu welchem ich schon eine Rezension zum Hauptartikel verfasst habe, die folgendermaßen lautete:

Wilde in der Rolle des Erzählers

"Das Gespenst von Canterville" ist eine Erzählung des irischen Schriftstellers Oscar Wilde. Sie erzählt von einem Geist, der auf Schloss Canterville der amerikanischen Familie Otis einen großen Schrecken einjagt. Das Gespenst ist schon Jahrhunderte vorher ärmlich verhungert als Strafe, dafür dass es seine Frau umgebracht hat. Es war der einstige Lord Canterville und nun treibt er viele, viele Jahre später sein Unwesen auf dem Anwesen und versucht den neuen Besitzern des Schlosses Angst einzuflößen. Ominös kommt der amerikanischen Familie auch der Blutfleck vor, der sich auf dem Teppich ihres neuen Wohnzimmers befindet, denn immer nachdem sie ihn weggewischt haben, erscheinter von Neuem am nächsten Tage. Wie ist das möglich? Steckt etwa der Geist dahinter? Finden Sie es heraus!

Das Gespenst wird von Wilde sehr menschlich geschildert, denn es schläft, liest Bücher und kann sogar an Fenster Scheiben klopfen bzw. Menschen berühren. Es ist keine Gruselgeschichte sondern eine amüsante Erzählung, bei der sich der Leser auch mit dem Geist anfreundet.

Wilde hat natürlich auch mit Hilfe eines ironischen Untertons den Materialismus angeklagt, der ja in völligem Gegensatz zu seiner Stilrichtung, dem Ästhetizismus, steht. Somit auch ein verschlüsselter Hinweis gegen alles Unästhetische und Unnatürliche. Die Geschichte endet damit, dass das Gespenst auf Mr. Otis Tochter trifft und sich mit ihr eindringlich unterhält... ob sie wohl Angst haben und flüchten wird?...

Eine sehr zu empfehlende kleine Geschichte meines Lieblingsschriftstellers Wilde. Vorschlagen kann ich es auch für Kinder, die sich vor Gespenstergeschichten nicht fürchten und die Spannung mögen.

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Ich möchte hiermit dennoch auf die Ausgabe "Sämtliche Märchen und Erzählungen" von Oscar Wilde aus dem Anaconda-Verlag verweisen. Denn jene Ausgabe ist enthält noch mehr Märchen und Erzählungen im Gegensatz zu dieser hier von Piper. Insofern bleibt Ihnen die Entscheidung überlassen, liebe Leser, für welche Ausgabe sie sich entscheiden, ich kann diese nicht empfehlen, wie gesagt aufgrund der nicht vorhandenen Länge.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 25. März 2004
Bei einem Empfang erhält Lord Saviles von einem Handleser eine beunruhigende Prophezeiung. Er soll in seinem weiteren Leben einen Mord begehen. Saviles steht kurz vor seiner Vermählung und ist durch dieses Menetekel sehr beunruhigt. Er beschließt die lästige Angelegenheit noch vor seiner Ehe zu erledigen, um seine zukünftige Frau damit nicht zu belasten. Seine durchaus ernsthaften Mordversuche scheitern zunächst und er ist äußerst verzweifelt. Bis sich für ihn eine günstige Gelegenheit ergibt.
In der schon berühmten Geschichte vom Gespenst von Canterville geht es um einen Geist, der seine Hausbewohnern nicht so recht erschrecken vermag. Das liegt zu einen daran, das es sich um eine amerikanische Familie handelt, aber auch daran das er alt, gutmütig und von einer Todessehnsucht erfasst ist. Die gutherzige Tochter des Hauses verhilft dem altersschwachen Geist seine auferlegte Strafe zu sühnen und endlich die verdiente Ruhe zu erhalten.
In die Nachtigal und die Rose wünscht sich ein Student eine rote Rose für seine Angebetete. Er möchte sie zu einem Ball ausführen und glaubt mit der Rose ihr Herz zu beeindrucken. Doch es gibt zu dieser Zeit an diesem Ort keine roten Rosen. Eine Nachtigal hat Erbarmen mit dem Studenten und opfert sich für ihn und vereinbart mit einem Rosenstrauch einen tödlichen Handel.
Die fünf Erzählungen von Oscar Wilde wirken wie unterhaltsame und kurzweilige Märchen für Kinder. Doch die Texte sind mehrdeutig, vermitteln Tiefe und Anspruch. Die Kraft der verwendeten Sprache wirkt auch noch nach einhundert Jahren auf den Leser.
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Das Büchlein enthält vier Erzählungen von Wilde, die er 1887 in seiner eigenen Zeitschrift "Woman's World" veröffentlichte, darunter "Lord Arthur Saviles Verbrechen", der in einer Art selbsterfüllender Prophezeiung einen Mord ausführen will, oder "Das Gespenst von Canterville", bei dem eine amerikanische Familie in ein englisches Geisterschloss einzieht und den Spieß umdreht. Den Abschluss bilden sechs "Prosagedichte", Anekdoten von 1-2 Seiten.

Es sind nette, unverfängliche Geschichten mit einer kleinen Pointe, und die erste Erzählung, die von "Lord Arthur", ist auch gut gelungen. Doch insgesamt ist es nicht überwältigend, das Niveau eines "Dorian Gray", bei dem zitierfähige Sprüche am laufenden Band fallen, wird hier bei Weitem nicht erreicht.
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am 1. Januar 2007
Oscar Wildes einzige Kriminalgeschichte handelt von einer Prophezeiung und den mühsamen Versuchen, diese möglichst schnell zu erfüllen.

Lord Arthur Savile steht kurz vor der Eheschließung mit der reizenden Sybil. Auf einer Abendgesellschaft mit lauter blasierten Snobs, die sich zu Tode langweilen, tritt ein Handleser auf, der schreckensbleich wird, als er auf die Hände von Lord Arthur blickt, da er einen Mord sieht, den Lord Arthur begehen wird.

Da dieser wiederum dieses Verbrechen so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte, um dann endlich zu heiraten und ein sorgloses Leben in Luxus führen zu können, schreitet er beherzt zur Tat. Doch weder ein Giftmord an seiner Tante, noch ein Sprengstoffanschlag auf seinen Onkel glücken.

Und dann erfüllt sich die Prophezeiung doch...

Diese Geschichte wird von Johannes Steck gesprochen, der den leicht näselnden Tonfall der englischen Upperclass perfekt imitiert. So bekommt die Erählung genau jenen ironischen Unterton, den Oscar Wilde sicher beabsichtigte. Eine Geschichte voller sprachlicher Punktladungen und hintergründiger Spannung! Sehr schön!
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am 18. September 2008
Die in diesem Band versammelten Geschichten liefern einen guten Einblick in das breite schriftstellere Repertoire von Wilde. Während die erste Geschichte eine überaus witzige, pointenreiche Kriminalgeschichte ist, kann man zwar auch von der zweiten Story behaupten, dass sie komisch sei, aber die Schauergeschichte verfügt auch über einen melancholischen Grundtenor. Es geht hier um den Fortschritt, die Moderne und darum, wie sie das Alte", das Irrationale und romantisch Verklärte unbarmherzig verdrängen. Auch wenn die Mühen des Canterville-Geistes zum Schmunzeln anregen - und Wildes Seitenhiebe auf die Gesellschaft, die Amerikaner und andere Themen dies verstärken -, hat man doch Mitleid mit dem Gespenst und kann nachvollziehen, wie es ist, wenn man nicht mehr gebraucht wird, wenn die Welt sich viel zu schnell ändert, als dass man mithalten könnte.

Die darauf folgenden Märchen jedoch unterscheiden sich grundlegend von den ersten beiden Geschichten. Der ironische Witz ist verschwunden, die Sprache ist immer noch sehr schön, aber weniger flott, sondern nun auch ganz in einem märchenhaft-leichten Stil. Die Motive sind moralische, teilweise christliche, die Kritik am Adel tritt in den Hintergrund. Es geht um den typischen Konflikt zwischen Gut und Böse, um (Nächsten-)Liebe, Aufopferung, Materialismus und Egoismus. Glücklicherweise verdeutlicht Wilde zwar seine Intention, macht dies aber sehr subtil, er mahnt nicht, klagt nicht an, schwingt nicht die metaphorische Moralkeule, sondern erzählt einfach seine anrührenden Geschichten.

Lord Arthur Saviles Verbrechen" ist eine gelungene Zusammenstellung von Erzählungen und Märchen des irischen Autors Oscar Wilde. Nicht nur der Inhalt des Buches überzeugt, auch die hochwertige Aufmachung des stabilen Hardcoverbandes mit dem Schutzumschlag und dem dicken, griffigen Papier ist eine Freude für Sammler.
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