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The Long Tail - Der lange Schwanz: Nischenprodukte statt Massenmarkt - Das Geschäft der Zukunft Gebundene Ausgabe – 1. März 2007
Kaufoptionen und Plus-Produkte
Was geschieht, wenn eine praktisch unbegrenzte Zahl von Produkten und Dienstleistungen für alle verfügbar wird? Wenn der Wert all der Millionen von Nischenprodukten, die nur einen Mausklick entfernt im Internet angeboten werden, weit über dem der klassischen Top-Seller liegt? Dann verändert sich die Wirtschaft von Grund auf.
Exakt das passiert gerade. Chris Anderson zeigt in seinem Buch, wie der "lange Schwanz" all der Produkte, die sich vielleicht nur einmal im Jahr verkaufen, für immer mehr ausgeschlafene Unternehmen zum Umsatzbringer wird. Einfach deshalb, weil sich im Internet praktisch unbegrenzt viele Produkte zu minimalen Kosten bereithalten lassen. Vermeintliche Flops werden so auf einmal zum höchst profitablen Geschäft.
Massenanbieter sehen schweren Zeiten entgegen, für neue Unternehmen bieten sich immense Chancen. Wie sie die nutzen können und was diese neue Wirtschaft für uns alle bedeutet, zeigt Anderson in seinem revolutionären Bestseller.
- ISBN-103446409904
- ISBN-13978-3446409903
- Auflage1.
- HerausgeberCarl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Erscheinungstermin1. März 2007
- SpracheEnglisch
- Abmessungen16.2 x 2.5 x 23.6 cm
- Seitenzahl der Print-Ausgabe299 Seiten
Produktbeschreibungen
Amazon.de
Im digitalen Zeitalter verändern sich, so Anderson, die ökonomischen Spielregeln dramatisch. Die bisherigen Massenmärkte zerfallen in unzählige Nischen. Das Internet ist ihre ideale Vermarktungsschiene. Denn Produktpräsentation oder Lagerhaltung kosten nicht mehr viel. Die Folge: Jeder kann mitmachen im weltweiten Spiel um Verkäufe und Profite. Und offenbar spielen immer mehr mit. Jenseits des Mainstreams mit wenigen Blockbustern werden Millionen kleiner Minimärkte sichtbar. Genau dort hat der Verbraucher jetzt Zugang zur überbordenden Vielfalt aller möglichen Produkte. Ein Beispiel, das jeder kennt: Fast alles, was über eBay oder iTunes angeboten wird, wird auch verkauft. Egal, wie exotisch oder überflüssig es zunächst scheinen mag. Die Folge: Das Geschäft der Zukunft verlagert sich langsam dorthin, wo Vielfalt statt Einfalt herrscht.
Anderson hat hierfür eine Nachfragekurve entwickelt und etwa am Beispiel der Medien illustriert. Ganz links weist die Kurve stark nach oben. Klar, an ihrer Spitze stehen die Bestseller, Blockbuster und Musikhits. Dann läuft die Kurve sanft nach rechts aus. Dort finden wir die weniger beliebten Bücher, Filme und Songs. Dieser Rattenschwanz ist im Vergleich zur Spitze natürlich viel länger. Deshalb nennt ihn Anderson The Long Tail. Mit Millionen von Artikeln, die nicht im täglichen Rampenlicht der Prospekte und Werbeanzeigen stehen.
Was bisher nur wenige wussten: Die vielen grauen Produktmäuse erzielen einen höheren Umsatz als die wenigen Blockbuster. Der Grund: Heute, in einer Zeit, in der die Verbraucher vernetzt sind und nahezu alles digital ist, hat sich die Ökonomie des Vertriebs radikal verändert, da das Internet jede Branche, mit der es in Kontakt kommt, absorbiert und die Funktion von Lager, Kino und Sendeanstalt übernimmt - und das zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten.
-- Peter Lutz
Pressestimmen
"Das Ende der Hitparade, wie wir sie kennen: Der US-Journalist Chris Anderson beschreibt in seinem neuen Buch 'The Long Tail', wie das Internet den Konsum radikal verändert - und warum dies der Wirtschaft die Demokratie bringt." Welt am Sonntag, 4. März 2007
"Sehr anregend!" Financial Times Deutschland enable, 11. April 2007
"Anderson trägt seine Thesen überzeugend vor und untermauert sie mit handfesten wirtschaftswissenschaftlichen Beobachtungen und Erkenntnissen. Sein Stil ist sachlich, aber keinesfalls trocken, und er verzettelt sich nicht in Details. Am Ende hat er soger nützliche Ratschläge für all diejenigen parat, die sich den 'Long-Tail'-Effekt zunutze machen wollen." c't, 1. Oktober 2007
Klappentext
Was geschieht, wenn eine praktisch unbegrenzte Zahl von Produkten und Dienstleistungen für alle verfügbar wird? Wenn der Wert all der Millionen von Nischenprodukten, die nur einen Mausklick entfernt im Internet angeboten werden, weit über dem der klassischen Top-Seller liegt? Dann verändert sich die Wirtschaft von Grund auf.
Exakt das passiert gerade. Chris Anderson zeigt in seinem Buch, wie der "lange Schwanz" all der Produkte, die sich vielleicht nur einmal im Jahr verkaufen, für immer mehr ausgeschlafene Unternehmen zum Umsatzbringer wird. Einfach deshalb, weil sich im Internet praktisch unbegrenzt viele Produkte zu minimalen Kosten bereithalten lassen. Vermeintliche Flops werden so auf einmal zum höchst profitablen Geschäft.
Buchrückseite
Was geschieht, wenn eine praktisch unbegrenzte Zahl von Produkten und Dienstleistungen für alle verfügbar wird? Wenn der Wert all der Millionen von Nischenprodukten, die nur einen Mausklick entfernt im Internet angeboten werden, weit über dem der klassischen Top-Seller liegt? Dann verändert sich die Wirtschaft von Grund auf.
Exakt das passiert gerade. Chris Anderson zeigt in seinem Buch, wie der "lange Schwanz" all der Produkte, die sich vielleicht nur einmal im Jahr verkaufen, für immer mehr ausgeschlafene Unternehmen zum Umsatzbringer wird. Einfach deshalb, weil sich im Internet praktisch unbegrenzt viele Produkte zu minimalen Kosten bereithalten lassen. Vermeintliche Flops werden so auf einmal zum höchst profitablen Geschäft.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
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Produktinformation
- Herausgeber : Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; 1. Edition (1. März 2007)
- Sprache : Englisch
- Gebundene Ausgabe : 299 Seiten
- ISBN-10 : 3446409904
- ISBN-13 : 978-3446409903
- Originaltitel : The Long Tail
- Abmessungen : 16.2 x 2.5 x 23.6 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 960,433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 3,896 in E-Business (Bücher)
- Nr. 7,700 in Marketing & Verkauf (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Das Buch beruht auf der Prämisse, dass ein Wandel in unserer Kultur stattfindet, der dazu führt, dass nicht mehr nur die "Hits" oder "Blockbuster" zählen, sondern mehr und mehr die Nischenprodukte. An Beispielen wie Amazon, iTunes, Rhapsody, Netflix zeigt der Autor, dass mittlerweile ein großer Teil des Umsatzes wie des Gewinnes aus Produkten generiert wird, die zwar jedes für sich keine bedeutenden Umsatzbringer sind, wohl aber in der Summe. "The Long Tail" ist letztlich die graphische Darstellung dieses Phänomens, nämlich eine Kurve, die am Anfang sehr hoch und spitz ist und dann in einem langen "Schwanz" weiterläuft.
Die linke Seite dieser Kurve war so lange maßgeblich, wie der Regalplatz beschränkt war. Ein CD-Laden oder traditioneller Buchladen musste sich aus ökonomischen Gründen auf die bestverkäuflichen Produkte konzentrieren. Amazon und die anderen erwähnten Unternehmen haben jedoch Geschäftsmodelle entwickelt, diese Einschränkungen zu überwinden. Begünstigend wirkt sich aus, wenn das Produkt von vornherein ein virtuelles Produkt ist, das man sich im Internet herunterladen kann.
Der Autor hat herausgefunden, dass der rechte Teil der Kurve, der "Rattenschwanz" immer mehr der interessantere Teil wird. Erstaunlicherweise finden tendenziell alle Produkte Abnehmer, während es immer schwieriger wird, einen "Hit" zu landen, ein echtes Massenprodukt. Die Summe der verkauften Nischenprodukte macht einen wachsenden Teil des Kuchens aus.
Als die drei Wirkungsmechanismen des "Long Tail" hat er ermittelt:
- Demokratisierung der Produktion durch zum Beispiel Software zum Komponieren, Aufnehmen und Bearbeiten von Musik
- Demokratisierung des Vertriebs durch so genannte Aggregatoren wie Amazon, iTunes, Netflix, die das Angebot für viele Kunden verfügbar machen
- Verbindung von Angebot und Nachfrage durch Filter wie zB Google, Kundenempfehlungen, Bestsellerlisten u.ä.
Das Buch ist faszinierend zu lesen, wenn auch teilweise zu Redundanzen neigend. Es ist ein Ausgangspunkt für weitere spannende Fragen: Ist der "Long Tail" ein Phänomen, das auf die von Anderson untersuchten Unternehmen bzw. Branchen beschränkt bleibt oder hat es das Potenzial, sich auch in nicht-virtuellen Branchen durchzusetzen? Stehen wir am Beginn eines generellen Paradigmenwechsels von einer Knappheits-Ökonomie zu einer Überfluss-Ökonomie? Wie lassen sich die von ihm beschriebenen Regeln auf andere Branchen übertragen? Er selbst nennt gegen Ende des Buches weitere Beispiele wie zB Kitchen Aid und LEGO, die das Internet für Verkaufsaktivitäten nutzen, die offline nicht oder nur schwer möglich wären.
Insofern ist das Buch sehr lesenswert, um zu verstehen, wie das Internet unsere Kultur und unsere Wirtschaft verändert und wie neue Geschäftsmodelle funktionieren. Darüber hinaus bietet es eine vorzügliche Basis, um seine Untersuchungen und Gedanken weiter zu spinnen, möglicherweise neue Modelle in anderen Branchen zu entwickeln und zu testen und das Potenzial von Nischenprodukten völlig neu zu bewerten.
Dieses Buch erklärt die veränderten Bedingungen des Handels durch das Internet. Bislang vernachlässigte Nischenprodukte können Händler reich machen. Doch ein Nischenprodukt ist etwas anderes als ein Flop, d.h. bloß weil ein Produkt wenig verkauft wird, ist es noch lange kein Nischenprodukt.
Das Erfolgskonzept "Long Tail" lässt sich keineswegs auf alle Bereiche übertragen, aber es ist ein Faktor, den jeder Händler und jeder Produktmanager kennen und berücksichtigen sollte.
Genau in diesem Long Tail entwickelt sich unsere Wirtschaft. Von einer Wirtschaft der großen Firmen, Marken und wenigen Produzenten, hin zu einer Gesellschaft von vielen millionen kleiner Produzenten. Quasi die Demokratisierung der Wirtschaft.
Immer mehr Menschen beginnen selbst zu produzieren. Dies macht einerseits den Big-Playern Angst, denn sie fürchten nicht ganz zu Unrecht um ihre Marktanteile, um Gewinne usw. Das beste Beispiel dafür sind Zeitungen und Verlage, die diese Entwicklung zuerst erreicht hat. Die Erklärung ist einfach: Jeder kann schreiben und jeder weiß etwas, worüber er schreiben kann oder kann Geschichten erfinden. Im Internet sind schnell Plattformen für die Veröffentlichung für Selfpublisher entstanden, allen voran sicher Amazon, Lulu, BoD, ePubli und inzwischen ziehen immer mehr Verlage mit eigenen Programmen nach: NeoBooks, TigerBooks usw.
Verlage und Zeitungen müssen umdenken, um zu überleben, so wie es der Buchhandel vor einigen Jahren tat, indem er das Sortiment im Non-Book-Markt ausbaute.
Das Internet hilft also kleinen Anbietern mit Plattformen für den Vertrieb und immer günstiger und einfacher werdenden Software. Weitere Vertriebsplattformen für Designer, Künstler, Handwerker gewinnen zunehmend an Beliebtheit: DaWanda, etsy, Amazon Marketplace, ebay auch für Neuwaren und Handgemachtes. So schwindet nach und nach der Marktanteil der Big Player auch in anderen Gebieten. Sicher gibt es hochtechnologische Bereiche, die weiterhin mit hohem technischen oder sogar Forschungsaufwand einher kommen und demzufolge weniger betroffen sind: Autormobilindustrie, High-Tech-Turnschuhe, Luft- und Raumfahrt usw.
Aber wenn man sich einmal die Vielfalt bei handgenähten oder handgestrickten Puppen bei etsy oder DaWanda ansieht, und diese dann mit den Puppen der Spielzeugfirmen vergleicht, wird einem auffallen, dass die Puppen der kleinen Anbieter sehr viel einfallsreicher, originell, hochwertiger, exklusiver gestaltet sind. Insofern müssen die großen Hersteller sich auf Produkte konzentrieren, die möglichst viele Käufer interessieren, also werden sie geschmacklich den kleinsten gemeinsamen Nenner wählen (z.B. rosa!) und versuchen günstiger zu sein, als handwerkliche Puppen (durch Massenproduktion). Dadurch verschiebt sich der Marktanteil etwas von den großen Herstellern zu den vielen Kleinen.
Viele kleine Produzenten werden also insgesamt Marktanteile gewinnen. Das heißt jedoch nicht, dass die kleinen Produzenten von ihren Produkten wirklich allein leben können. Es heißt aber, dass unsere Produktewelt vielfältiger wird. Es bedeutet, dass wir als Konsumenten und Produzenten selbstbestimmter werden.
Was nun seit einigen Jahren geschieht, ist die Zunahme von Angeboten großer Firmen, die kleine kreative Hersteller in ihre Prozesse einbinden bzw. ihnen bestimmte Angebote machen: von kostengünstiger Software zur Erstellung von Produkten (TigerBooks) über Vertriebsplattformen, Gewinnspielen unter Produzenten (neobooks, ePubli).
Inzwischen haben einige Firmen (Zeitungen, Verlage) erkannt, dass sie diese Entwicklung verschlafen haben. Einige Anbieter, die schneller waren, z.B. aus der USA oder den Niederlanden drängen bereits in den deutschen Markt.
Sehr spannend und zutreffend fand ich die Problematik des physischen Einzelhandels. Ich kann es direkt an meinem Kaufverhalten erklären, denn mir geht es wie im Buch beschrieben. Ich bekomme ich Einzelhandel nicht die Informationen, die ich als Käufer gerne habe. Ich möchte vor allem wissen, wie andere Käufer das Produkt bewertet haben (der Amazon-Effekt). Manche Käufer interessieren sich dafür, wo und wie das Produkt gefertigt wurde und wie sozial ein Unternehmen z.B. als Arbeitgeber ist (ja, sogar Amazon-Käufer kaufen dort von sozialen Unternehmen oder auf Fairtrade). Im Einzelhandel fehlt mir die Zeit zum informieren, das W-Lan, die nächtliche Recherche am PC. Trotzdem wird der Einzelhandel aller Panikmache zum Trotz nicht aussterben. Wenn ich weiß, in welchem Laden ich was bekomme, dann gehe ich da auch gerne hin zum Einkaufen. Wenn die Produkte stimmen oder ich die Marke kenne und mag, dann gehe ich auch physisch einkaufen. Es wird eben nur viel weniger. Und das setzt den Einzelhandel unter Druck. Man muss reagieren, das Sortiment diversifizieren, so wie es Thalia tat, als sie aus ihren Buchläden Geschenk- und Spielzeugläden machten.
Chris Anderson bezeichnet die Nebenwirkungen einer solchen Veränderung des klassischen Marktes:
1. Wenn jeder Produzent ist, bedeutet das mehr Konkurrenz! Dadurch wird die Auffindbarkeit des richtigen Produktes noch wichtiger (Macht von Suchmaschinen! Bedeutung von SEO und Bedeutung von Social Media Marketing)
2. Aufmerksamkeit erwecken (klassische Werbung funktioniert aufgrund ihrer Streuung nicht mehr (so auch Brand eins!), sondern es muss mehr in Sozialen Peer-Gruppen gedacht werden, es wird in Zukunft mehr Berater für den Einkauf geben (Blogger, Youtuber gewinnen an Bedeutung, so auch Christian Scholz in Generation Z)
3. Grundlegende Probleme des physischen Einzelhandels.
Aus meiner Sicht am spanendsten finde ich die Entwicklung, dass zunehmend mehr Menschen von dem leben können, was ihnen Spaß macht, dass sich unsere Arbeitswelt dadurch verändert, dass wir als Arbeitnehmer gleichzeitig Produzenten werden und dass sich dadurch unser Wirtschaftsystem stark verändern könnte. Chris Anderson zitiert häufig Marx und dies tut er zu Recht, denn Marx hätte es wohl mit Stolz erfüllt, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere junge Generation heute die Produktionsmittel selbst in die Hand nimmt und leichtfüßig etwas produziert und so aus der Nische eines abhängigen Beschäftigten herausbricht.
Stilistisch ist das Buch sehr unterhaltsam geschrieben und trotz Erklärung der Exponentailfunktion leicht verständlich. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, so spannend fand ich es.
Ich empfehle das Buch allen, nicht nur allen Selfpublishern und Produzenten, sondern auch Medien- und Marketing-Leuten, Angestellten, Bloggern usw. Es bietet einen viele neue Ideen, wo sich unsere Wirtschaft gerade hin etwickelt.
Für mich erhält das Buch glatte fünf von fünf Punkten, weil es umfassend und gut belegt ist. Es ist geradezu ein Standardwerk, das aufzeigt, wo sich unser Wirtschaftssystems hin entwickelt.