Es gibt heute keinen Gitarristen, der sein Spiel stärker der gesprochenen Sprache annähert, als Jeff Beck. Wenn er mit Hilfe seines Vibratohebels einen einzeln angeschlagenen Ton in Melodielinien auflöst, wenn er die Töne wie Wörter kombiniert und plötzlich ein trockenes Riff wie ein Ausrufungszeichen in eine Klangfolge einstreut, dann meint man einem Vorleser zu lauschen, der aus uralten Geschichten gänzlich neue Erzählungen destilliert. Das schrieb die Frankfurter Allgemeine im Mai 2014. Und wer Beck auf seiner 2014-er Tour gesehen und gehört hat, der weiß um die Faszination des englischen Gitarristen.
Ein Grund mehr, nach dem 2005-er Tribute Album Release The Loner A Tribute To Jeff Beck , einen Teil 2 nachzulegen:
THE LONER 2 A Tribute To Jeff Beck . Das Album erscheint als Doppel-CD und präsentiert 24 Künstler. Musikalisch bewegt sich die Palette irgendwo unberechenbar / berechenbar zwischen Blues, Rock, Heavy Metal, Old School Funk, Jazz und Fusion, all instrumental.
Mit von der Partie sind Ex-Jeff Beck-Keyboarder Max Middleton, Fusion Größen wie Scott Henderson, Jeff Richman, Carl Burnett, Michael Thompson, Gerald Gradwohl, Gianfranco Continenza, Grenzgänger zwischen Rock, Blues und Folk wie Jim Campilongo und Tom Principato, die amerikanischen Jam Band Great Caesar s Ghost, die Studio Cracks Mike Neer, Godfrey Townsend und Chris Jürgensen; stark in Rock und Jazz verwurzelt: die italienische Front um Marco Iacobini, Nicola Costa und Andrea Balestra. Blues und Rock Verwandte wie die beiden US Amerikaner James Crouch und Steve Fister sind ebenso mit von der Partie wie die Fraktion mit dem Metal Background: Steve Burns, Mitch Perry, James Ryan und Oliver Rossow sowie, die beiden deutschen Ausnahmegitarristen Thomas Blug und Ali Neander.
Als Sidemen sind zu hören: Jeff Babco, Kirk Covington, Mitchel Forman, Stu Hamm, Hellmut Hattler, Michael Manring, Simon Phillips, Rick Parnell, Thijs van Leer, u.a.
Was schrieb das englische Magazin JAZZWISE ?: Listening to THE LONER makes you want to go listen to the Maestro himself, and that s got to be the best tribute to a tribute you can have..