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Lolita lesen in Teheran Gebundene Ausgabe – 11. August 2005

4.6 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen

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Literatur, wie alle Künste, kann nur in Freiheit gedeihen. Und mit der ist es im Iran, wie auch immer man zu dem ihm vorangegangenen Schah-Regime stehen mag, nicht weit her seit der islamischen Revolution. Darüber, und wie sie sich mit einer handverlesenen Auswahl ihrer Studentinnen in ihrem Haus die Freiheit zurückeroberte, die Bücher zu lesen (und vor allem frei über sie zu reden), die sie, aus welchen Gründen auch immer, für lesenswert hielt -- darüber berichtet dieses seinerseits unbedingt lesenswerte Buch der iranischen Literaturprofessorin Azar Nafisi.

Das Buch selbst entstand im amerikanischen Exil. Was sie berichtet, ereignete sich noch in Teheran, wo sie nach ihrer freiwilligen Demission aus dem Hochschuldienst im Schutz ihrer Wohnung mit den Teilnehmerinnen an ihrem Privatseminar konspirativ Werke der Weltliteratur studierte. Unter anderem die titelgebende Lolita Vladimir Nabokovs oder auch Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Allesamt Werke jedenfalls, die im Zuge der islamischen Kulturrevolution als dem organisierten "Versuch, den Iran von der so genannten dekadenten westlichen Kultur zu säubern" von den Leselisten an den Universitäten verschwanden. Bei der gemeinsamen Lektüre lernen sich die Frauen von Seiten kennen, die sie in ihrem sonstigen Leben sorgsam verbergen müssen, wie ihr Haar unter dem Schleier. Und auch für uns Leser eröffnet sich eine völlig neue Sicht auf den Iran und die Menschen, die sich dort auch unter widrigen Umständen die Freiheit ihres Intellekts erhalten…

Dass das Buch ausgerechnet in Amerika so rege Aufmerksamkeit gefunden hat und dort viele Wochen ganz oben auf den Bestsellerlisten stand, ist ein gutes Zeichen und wirft ganz nebenbei auch auf dieses Land ein neues Licht. Eines, das ebenfalls Anlass zur Hoffnung gibt. -- Hasso Greb

Pressestimmen

»Selten ist die Sprengkraft von Literatur so beeindruckend vor Augen geführt worden. [...] das beste Beispiel für das, was passiert, wenn die Worte mächtig sind und die Gedanken frei.« (Brigitte)

»Eine Studie über die Macht der Sprache und ein Plädoyer für die Freiheit des Lesens.« (Rheinischer Merkur)

»Nafisi gelingt es auf eindringliche Weise, die Wirkungen des politisch freigesetzten Zusammenspiels von Fanatismus, Heuchelei, Feigheit und Gier auf dieses schöne, stolze Land zu beschreiben.« (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Autorin, kurz vor der islamischen Revolution als Dozentin für Literatur in den Iran zurückgekehrt, hat nach ihrer Entlassung von der Universität einen privaten Literaturkreis mit ihren besten Schülerinnen gegründet. Hier lesen sie die inzwischen verbotenen Klassiker und beziehen sie teilweise auch auf ihre eigene Situation. so erfährt man, was es wirklich bedeutet, als Frau im islamischen Iran aufwachsen zu müssen, und wie die verschiedenen Charaktere mit den strengen Beschränkungen umgehen. Man bekommt so einen guten Eindruck in den Iran kurz vor der Jahrtausendwende.

Im zweiten Teil schildert die Autorin in Rückblicken, wie es ihr selbst seit ihrer Ankunft im Iran ergangen ist. Sie hat sich bis zu ihrer Entlassung von der Universität geweigert, das Kopftuch zu tragen und sich auch sonst gegen die Repressalien (vor allem bezügl. ihres Unterrichtsstoffes) zu wehren, was jedoch ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr möglich war. Erschreckend ist, wie auch viele nicht fundamental-islamische Gruppen wenig Verständnis für sie aufbringen konnten. So erfährt man nebenbei auch viel über die Wirren der Revolution selbst und die Errichtung dieses Regimes.

Allerdings muß gesagt werden, daß dies kein Buch ist, das man einfach so "runterliest". Durch die vielen Bezüge zu verschiedenen Werken der Weltliteratur ist es vor allem auch für Literaturfans interessant. Die hochwertigen und oft mitreißenden Kommentare lassen die Qualität der Autorin als Literaturwissenschaftlerin erahnen. Daher sicher nicht für jeden geeignet, aber aus meiner Sicht ein ganz hervorragendes Buch!
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Format: Gebundene Ausgabe
Endlich mal ein Buch das die iranische Situation am Beispiel Einzelner darstellt und kritisch reflektiert, ohne ausschließlich anzuklagen.
Die Autorin selbst, ist Iranerin und arbeitete als Dozentin für englische Literatur an verschiedenen Universitäten in Tehran. Als sie die Lehrtätigkeit aufgrund der Repressalien aufgibt, gründet sie einen privaten Studentenzirkel, der sich heimlich trifft, um Bücher zu besprechen. Dabei werden private Erlebnisse und die alltäglichen Erfahrungen genauso diskutiert, wie die politische Situation des Landes. Dieses Buch stellt die politischen und kulturellen Entwicklungen im Iran in den Jahren seit der Revolution in eindrucksvoller Weise dar. Sehr spannend zu lesen und sehr beeindruckende Darstellung der realen Situation junger Menschen im Iran.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Lolita lesen in Teheran" ist eines der besten Bücher über Literatur UND Politik, das in den letzten Jahren erschienen ist. Die Autorin, Literaturdozentin, behandelt das bereits paradox klingende Thema: "Westliche Literatur lesen in einem Gottesstaat" in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Der westliche Leser mag zunächst einmal überrascht sein, dass dies, zumindest teilweise, sogar mit Billigung des islamischen Regimes möglich war / ist, dass nach der "Revolution" überhaupt noch Anglistik mit literarischem Anspruch und nicht als reine anti-westliche Propagandaveranstaltung an iranischen Unis gelehrt wurde. Zwiwchen den Zeilen macht die Autorin deutlich, auch wenn dies nicht ihre primäre Absicht sein dürfte, dass auch der Westen in punkto Iran an einem Klischee klebt. Wer erinnert sich nicht an die Fernsehbilder der scheinbar uniformen Masse fanatischer Anhänger, die 1989 den Tod Khomeinis beklagten? Doch nicht alle Iraner waren untröstlich, zeigt die Autorin, noch nicht einmal all derjenigen, die zum Begräbnis geeilt waren. Doch obwohl die Autorin unerwartete Nischen in diesem für uns so monolithisch erscheinenden Staat aufzeigt, stellt sie glasklar und auf bedrückende Weise die Unmenschlichkeit eines Systems dar, in dem Frauen wegen zu langer Fingernägel und anderer Nichtigkeiten gedemütigt, verfolgt, verhaftet werden und "Regimekritiker" bereits oft wegen kleiner Vergehen gefoltert und ermordet werden. Auch ein Gottesstaat wird nur von Menschen regiert. Und wie jede Diktatur bietet er Unmenschen ungeahnte "Karrierechancen", den Hardlinern, den Sadisten, den Opportunisten. Doch das eigentlich Erstaunliche ist, dass es in jeder Diktatur, so auch im Iran, Menschen gibt, die sich nicht verbiegen und verblenden lassen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Nafisi berichtet von ihrer Zeit als Professorin für englische Literatur in Teheran zwischen Hörsaal und heimlichen Treffen. Azar Nafisi beschreibt in Lolita lesen in Teheran die Rolle der Literatur in einer Diktatur. Die Autorin, Tochter des ehemaligen Bürgermeisters von Teheran, wurde im Iran geboren. Ihre Pubertät erlebt sie bis zum Abschluss des Studiums im Westen, vor allem in den USA. 1979 erhielt sie den Ruf als Professorin für englische Literatur an die Universität in Teheran. Hier arbeitete sie gerade mal zwei Jahre bis die islamische Revolution das Tragen des Schleiers von ihr erwartete. Sie weigerte sich und erhielt Lehrverbot. Den Iran konnte Azar Nafisi erst 1997 verlassen.

Zwei zentrale Geschichten erzählt Azar Nafisi in diesem Buch, die erste handelt noch an der Universität in ihrem Seminar Anfang der achtziger Jahre und es geht um den Prozess der Islamischen Republik gegen Den großen Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Der Student Mr. Nyazi hatte der Dozentin erklärt, Der große Gatsby sei ein unsittliches, Ehebruch und Geldgier propagierendes Buch, das verboten gehöre. Azar Nafisi schlug ihm daraufhin ein Seminar in der Form einer Gerichtsverhandlung vor, bei der der Angeklagte nicht der Autor, sondern das Buch selbst im Mittelpunkt steht. Das Buch erhält einen Richter, sowie Ankläger und Verteidiger. Die Figuren des Romans stehen im Seminar vor Gericht. Die StudentInnen sind gespalten zwischen den Anhängern des Khomeini-Regimes und der Linken, die sich als Bundesgenossen im "Kampf gegen den US-Imperialismus" versteht und weit davon entfernt ist, bürgerliche Freiheiten zu vertreten.
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