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Lolita Unbekannter Einband – 1959

4.5 von 5 Sternen 260 Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch
Der Fall scheint eigentlich sonnenklar: Humbert Humbert, ein Mann schon in den reiferen Jahre, heiratet eine Frau, die er eigentlich garnicht liebt, nur um an sein wahres Objekt der Begierde zu gelangen: Deren Tochter, Dolores Haze, genannt Lolita, gerade mal 12 Jahre alt. Durch Ereignisse die hier nicht verraten werden sollen, gelangt er im Laufe des Romans in den alleinigen "Besitz" Lolitas. Diese hat dann, bevor er ihr das Frühstück gestattet, ihre "morning duty" zu erfüllen. Wie diese genau aussieht, bleibt der Phntasie des Lesers überlassen.
Ein Dreckskerl also, oder? Klar, nur merkt man das beim Lesen nicht so schnell wie bei einem flüchtigen Blick auf eine Inhaltsangabe. Die Geschichte wird uns nämlich von Humbert Humbert persönlich erzählt. Und dieser ist durchaus eloquent und hat gute Gründe für all seine verwerflichen Taten vorzubringen. Als Leser neigt man ja in den meisten Fällen dazu, die Autorität des Ich-Erzählers zu akzeptieren und sein (oder ihr) Wertesystem zu übernehmen, wenn dieser oder diese sich nicht allzu plump anstellt.
Humbert Humbert tut dies nicht. Er beschreibt nicht, wie er sabbernd, geiffernd und Lolita beim Duschen zuschaut. Vielmehr legt er in geradezu poetischer Art und Weise seine wohl ehrliche Liebe zu dem jungen Mädchen dar. Dass dieses Gefühl nicht auf Gegenseitigkeit beruht, verschweigt er. Dies wird nur an einigen wenigen Textstellen, wie an der oben zitierten, implizit deutlich.
"Lolita" verlangt somit einen kritischen Leser, der sich der manipuliernden Erzählweise Humbert Humberts bewusst ist und sich nicht dem Charme und rhetorischem Geschick des pädophielen Protagonisten hingibt.
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Format: Taschenbuch
"Lolita" ist für mich ein Werk, das in einen Literaturkanon aufgenommen gehört (wenn es denn einen gäbe). Erzählt wird die verzweifelte Liebe eines mittelalten Mannes zu einem kleinen Mädchen. Diese unmögliche und kriminelle Liebe war der Grund, warum das Buch lange Zeit verboten war und in manchen Ländern sogar immer noch ist.
Aber Nabokov schreibt keineswegs obszön oder sensationsgierig, sondern melancholisch, trüb, analytisch, doch oft auch einfach nur witzig. Die Selbstironie, das Selbstmitleid und das harte, aber oft auch vor Wahrheit strotzende Urteil des Erzählers "Humbert Humbert" sind kraftvoll und sympathisch.
Die Sprache Nabokovs ist meiner Ansicht nach unübertroffen. Und damit meine ich ernsthaft, daß sie die Virtuosität z.B. Goethes, Döblins oder Hesses in den Schatten stellt. Ein großes Lob an dieser Stelle auch an die Übersetzer, die Großes vollbracht haben, so daß viele Wortspiele auch im Deutschen erhalten und v.a. auch nicht gekünstelt sind.
Nabokovs Sprache ist treffend, phantasievoll und immens kreativ. Oft fragt man sich, woher er diese wohlüberlegten Vergleiche und Assoziationen und Ausdrücke sowie Redewendungen hernimmt.
Zum Schluß sei noch erwähnt, daß es in "Lolita" vor Anspielungen auf die Literatur, insbesondere die französische, nur so wimmelt. So sind Kenntnisse auf diesem Gebiet und in der französischen Sprache zwar hilfreich und nett, jedoch kinesfalls für das Verständnis oder den Genuß des Buches notwendig.
Fazit: Ein Meisterwerk, das vor die Lesebrille eines jeden Literaturfans und dessen, der es werden will, gehört.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Humbert Humbert, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Romans, beschreibt seine langsame, steigernde Eroberung von "Lolita", Tochter aus erster Ehe seiner Vermieterin Charlotte. Er gibt vor Charlotte zu lieben und heiratet diese, nur um noch besser in Lolitas Nähe zu sein. Als Charlotte bald stirbt, findet er sich mit Lolita allein wieder, der er ein Vater und Liebhaber zugleich ist. Lolita lässt sich auf Humberts Spiel ein, behält jedoch ihre kindliche und zugleich auch gefährliche Seite, indem sie ihm oft droht ihn zu verraten. Als Lolita für immer verschwindet, einen anderen zum Manne nimmt und noch dazu ein Kind bekommt, sieht Humbert rot...

Es gibt wohl kein anderes Werk das solch ein delikates Thema wie Pädophilie, Gesetzesbruch und Inzest (nahezu) besser beschreiben könnte als dieses. Es ist ein vielschichtiges Werk, ein Liebesroman, eine Tragödie und bedauerndes Erlebnis aus Sicht des Erzählers, ein Werk, das beim Leser schockierende, abrupte Geschehnisse ins Gesicht klatscht und zugleich doch Verständnis einbringt und findet. Die Figur Humbert wirkt nicht wie ein sabbernder, alter, perverser Pädophiler, sondern wirkt durch seine Erzählung eher wie ein reifer, verlorener Mann, der irgendwo in seiner Entwicklung stehen geblieben und bei jungen Mädchen fest gehangen ist. Man bringt als Leser kumulatives Verständnis für diese Figur auf, möchte sogar an seinen Erlebnissen teilhaben, an dem Verbotenen, wissen, wie es ist ein minderjähriges Wesen oder "Nymphchen", wie er Mädchen in Lolitas Alter nennt, zu besitzen. Man lernt verbotene Schattenseiten kennen, unbewusste Wünsche, Vorstellungen, Ideen und sonst doch so gefährliche Gedankengänge treten dadurch zu Tage.
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