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Kundenrezensionen

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am 31. Dezember 2009
Seit einer Woche besitze ich nun die Squeezebox, und meine Erfahrungen tendieren immer mehr ins negative.

Die Hardware ist ohne Zweifel sehr gut, prima verarbeitet, fühlt sich wertig an. Die Soundqualität ist für ein Gerät dieser Größe voll in Ordnung. Die Bedienung geht recht intuitiv und flott von der Hand.

Aber ... und das ist ein sehr großes aber:

Solange man das Radio eigenständig und ohne einen eigenen Server im Hintergrund verwenden möchte, ist man auf Gedeih und Verderb dem Logitech Server "mysqueezebox.com" ausgeliefert. Wenn es dort hakt, funktioniert am Radio rein gar nicht. Kein Alarm, keine Musik - einfach nichts.

Leider scheint der Logitech Server ist letzter Zeit entweder überlastet zu sein, oder mit Kompatibilitäts-Problemen zu kämpfen. Innerhalb einer Woche war bereits 2 ganze Tage lang keine Verbindung möglich. Vorzugsweise an Wochenend- bzw. Feiertagen. Also genau dann, wenn man Zeit mit dem Gerät verbringen kann.
Die Foren sind voll von negativen Meldungen dieser Art. Logitech scheint kein Interesse an einer schnellen Behebung dieses Problems zu haben.

Fazit: Wer das Gerät als reines Internet-Radio betreiben möchte, und keinen eigenen Squeezebox-Server laufen lassen möchte, dem kann aktuell nur von dem Gerät abgeraten werden. Ansonsten ist Frustration vorprogrammiert!

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Update:

3 Monate und ein Firmware Update später sind nun ins Land gezogen. Zeit für ein kleines Update.

Logitech hat sich immens viel Zeit gelassen, das dringlichste Problem zu beheben. Nämlich das des sporadisch nicht funktionierenden Weckers. Die Version 7.42 nach ganzen 4 Monaten Wartezeit soll nun Abhilfe schaffen, und wie es ausschaut, tut sie es auch.

Server-Ausfälle von 'mysqueezebox.com' gab es nur noch vereinzelt, und dann auch nicht allzu lange. Logitech scheint die Serverkapazitäten erhöht zu haben. Sehr schön!

Andere Probleme bleiben leider:

1. Immer noch seltsame Probleme mit dem Wecker. Gelegentlich blendet der eingestellte Wecker-Sound nicht sanft ein, sondern rockt die ersten 2 Sekunden mit voller Lautstärke los, um dann wieder leise anzusteigen. Adrenalinschub beim aufwachen garantiert! Manchmal ertönt auch gar nicht der ausgewählte Sender, sondern nur ein kleines Gitarrenriff, welches sich nach 2 Sekunden wiederholt. Wie gesagt, nur sporadisch. Geweckt wird man aber auf jeden Fall auf eine spannende Art und Weise.

2. Das Umschalten zwischen dem eigenen Server und mysqueezebox.com hakt öfter. Es bedarf dann mehrerer Versuche.

3. Die Auswahl der Anwendungen unter mysqueezebox.com ist immer noch recht dürftig. Nichts im Vergleich zu den üppigen Anwendungen, die man mit dem eigenen Server erhält. Auch lassen sich die voreingestellten RSS Feeds nicht ändern.

4. Manchmal zeigt das Radio keine Uhrzeit an. Der Standby-Modus mit Zeitanzeige funktioniert dann ebenfalls nicht. Beheben kann man es nur, indem man das Radio kurz mit dem eigenen Server verbindet. Ob das Ottonormalverbraucher hinbekommt, der eigentlich das Radio nur als Wecker einsetzt, darf bezweifelt werden.

5. Das komplette Ausschalten mittels länger gedrückter Power-Off Taste klappt nicht wie vorgesehen. Das Radio fährt runter, um dann gleich wieder neu zu starten. Erst dann lässt es sich vollständig ausschalten. Beheben kann man es, in dem man die Power Taste mindestens 5 Sekunden gedrückt hält. Auf jeden Fall weiter über den "Auf wiedersehen"-Screen hinaus.

6. Wie schon ein anderer Rezensent sehr schön zusammengefasst hat: Die Snooze-Funktion kann eigentlich nur von einem hellwachen Menschen ohne Sehschwierigkeiten bedient werden. Und auch dann nur in einem gut erleuchteten Raum. Es erscheint ein kleines Menü, in dem per Scrollrad entweder der Wecker ausschalten, oder die Snooze-Funktion einschalten lässt. Es besteht also die Gefahr, dass man versehentlich die Funktionen verwechselt. Sinnvoller wäre, wenn das ausschalten des Weckers nur durch ein bewusst langes drücken des Scrollrades erreicht wird, und jede andere Taste die Snooze-Funktion aktiviert. Blind bedienen lässt sich die Funktion jedenfalls nicht. Blind darf man außerdem nicht sich, um die Uhrzeit abzulesen, während ein Song läuft. Welcher Ergonomie-Profi auf die Idee kam, die Uhrzeit am unteren Rand in 5-Punktschrift anzuzeigen, ist mir ein Rätsel. Ein Re-Design ist hier wirklich notwendig.

Fazit:

Das Radio wird vom Ärgernis zum brauchbaren Gerät. Richtung rund ist es aber noch lange nicht. Die immens langen Update-Zyklen sind bedenklich. Wenn Logitech ganze 4 Monate braucht, um einen sporadisch nicht funktionierenden Wecker zu beheben (immerhin eine der Grundfunktionen des Gerätes!), dann will man auf zusätzliche Features gar nicht erst hoffen.

Trotzdem: Spaß macht das Ding auf jeden Fall. Der Klang überzeugt weiterhin, die Bedienung hat sich eingeprägt und eine Alternative ist ohnehin nicht in Sicht. Von daher: Einen Stern gibts dazu, auch wenn das Radio von einem "Läuft einfach und macht, was es soll" noch meilenweit entfernt ist.

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Update 9.04.2010

Seit Ostern gibt es die neue Firmware 7.50 - und zeitgleich fingen die Probleme mit [...] wieder an. Seit nunmehr einer Woche funktioniert das Radio kaum noch. Vielleicht mal kurz für eine Stunde, dann hängt es wieder. Keine Verbindung zu mysqueezebox.com. Endlose Reset-Orgien, Router-Neustarts etc.

Nein, Logitech. So wird das nichts. Ich kaufe kein Produkt, welches die Hälfte der Zeit nicht funktioniert. Mag sein, dass die grundlegende Architektur für den Betrieb mit einem Server ausgelegt wurde, und mysqueezebox.com nur ein Anhängsel ist. Letzten Endes ist es mit aber völlig schnuppe, woran es liegt. Logitech möge bitte endlich ihre Server in den Griff bekommen und ihre Probleme kommunizieren.

Ich entziehe dem Produkt vorerst sämtliche Sterne. Schade!

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Update 8.5.2010

Die Probleme gehen weiter ...

MySqueezebox.com ist zwar seit einem Monat fast immer stabil zu erreichen, jedoch hat die aktuelle Firmware 7.50 ein paar heftige Fehler mitgebracht, die bisher nicht korrigiert worden sind.

1. Die Weckfunktion ist mittlerweile völlig unbrauchbar. Mal geht der Wecker, mal geht er nicht. Mal spielt er den eingestellter Sender, mal den nervigen Backup-Ton. Manchmal auch erst ein paar Sekunden den Sender, danach den Backup-Ton. Manchmal klappt das Einblenden, meistens jedoch nicht. Jeder, der das Radio ohne eigenen Server in der Hinterhand betreibt, riskiert entweder ein entspanntes, ungewolltes längeres Schlafen, oder ein Aufwachen mit Adrenalin-Kick. Der Anwender bleibt ratlos zurück, und fragt sich, ob die Entwickler sich selber von ihrem Produkt wecken lassen. Und warum solche haarsträubenden Fehler auch nach einem Monat noch nicht behoben sind. Ach ja, zwischen Mitternacht und 1.00 morgens kann man sich gar nicht wecken lassen - das Radio verweigert schlicht die Eingabe.

2. Die Musik spielt selten länger als eine Stunde nonstop durch. Danach stoppt es einfach unmotiviert. Die Verbindung ist die ganze Zeit hindurch stabil. Nach erneutem drücken von 'Play' macht es weiter, als sei nichts geschehen.

3. Sporadisch wechselt das Radio nach dem quittieren des Alarms in den Standby-Modus. Oder zeigt eine andere Uhr an, als eingestellt. Dies alles, ohne dass ein logischer Zusammenhang erkennbar wäre.

Tja, Logitech ... es bleibt bei dem einen Stern. Den verdient sich das Radio für den Klang und die Bedienung. Der Rest ist eine einzige Baustelle. Ich möchte mich nach einem stressigen Tag nicht auch noch wissenschaftlich mit einem Unterhaltungs-Gerät beschäftigen müssen. Es soll bitteschön einfach das tun, wofür es gedacht ist.

Mein Radio hängt mittlerweile an einem eigenem Server. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Die Streams laufen durch, der Alarm macht keine Zicken (bis auf das nicht-funktionierende einblenden des Alarms). Und viele Komfort-Funktionen und Plugins werten das Gerät zusätzlich auf. Nur hat der der Normalverbraucher rein gar nichts davon.

Update 14.7.2011

Ein Jahr später. Etliche Firmware Updates sind ins Land gezogen, und viele Wogen haben sich geglättet.

Meine Beschreibung gilt nach wie vor der Variante mit eigenem Server, in Verbindung mit der Beta Version des SqueezeBox Server 7.6. Viele Firmware Updates sind nur erhältlich, wenn die Beta Version installiert ist.

Der Alarm hat sich seit mehreren Monaten als absolut stabil herausgestellt. Das sanfte Einblenden des Wecker funktioniert. Wunderbar!
Ebenfalls stark verbessert wurde die Snooze-Funktion. Man muss das Scrollrad nun schon gehörig drehen, um zum "Ausschalten" Button zu kommmen. Eine sinnvolle Verbesserung, wie ich finde. Davor hat bereits ein leichter Druck des Rades oft auch eine Scrollfunktion ausgelöst, und der Wecker war ausgeschaltet, statt zu schlummern. Die Schriftgröße der Uhrzeit wurde auch angehoben. Soweit keine Klagen mehr. Ein paar Inkonsistenten im User-Interface sind gelieben, so z.B. das Handling beim ausschalten des Weckers. Hier legt teilweise jede Firmware ein anderes Verhalten an den Tag. Ich habe z.B. noch nicht herausfinden können, wie man den Alarm ausschaltet, die Musik aber weiterspielen lässt.

Insgesmt betrachtet läuft das ganze Squeeze-Ökosystem sehr viel runder. Das Radio integriert sich gut, Streams werden schnell geladen und mittlerweile auch gehalten. Das Signal reisst nicht mehr ab. Das Userinterface wird (langsam zwar, aber stetig) weiterentwickelt.

Fazit: Mit der - hoffentlich bald finalen - Server-Version 7.6 hat das Radio nun endlich den Reifegrad erhalten, den es von Anfang an gebraucht hätte, und den man eigentlich vorausgesetzt haben könnte.Bananensoftware, wie sie im Buche steht. Aber nun ist die Banane immerhin genießbar, und sogar lecker. ; )

Hiermit gibt es eine definitive Kaufempfehlung, vorausgesetzt, ein eigenen Server wird verwendet. Günstige Varianten sind z.B. die Plug-Computer von Sheeva, Seagate o.ä - hier ist man teilweise schon inkl. Festplatte mit 100 € dabei, bei gerade mal 4 Watt Stromverbrauch. Über den Betrieb ohne eigenen Server mögen andere berichten. Man sollte sich jedenfalls klar machen, dass man damit ein enormes Potential verschenkt.

9.12.2011

Das Radio erhält von mir nunmehr 4 Sterne.

Der Preis ist mittlerweile wirklich günstig, man könnte fast von einem Schnäppchen reden. Die Software läuft auch weitgehend stabil - wobei hier wie immer von einem eigenen Server ausgegangen wird, in meinem Fall ein Sheeva Plug, es laufen aber auch andere günstige Plug-Computer, wie z.B. Seagate Dockstar / Goflex. Ich kann diese Kombination immer noch jedem ernsthaften Musik-Liebhaber ans Herz legen. Zusammen mit einer externen 2,5" Festplatte wird das Leistungsspektrum dieses kleinen Radios immens erweitert. Einfach mal nach "SqueezePlug" von Thomas Rühl googlen. Einfacher kann man einen Linux Musikserver nicht aufsetzen. Image auf den USB Stick bzw. die SD Karte entpacken, 5 Minuten konfigurieren - läuft.

Oder die Vielzahl der Plugins, z.B. von Erland Isaccson. Damit lassen sich eigene Kriterien für die Musikauswahl erstellen und direkt am Radio auswählen. Beispiel? Zeige mir alle Stücke, die ich mit "Classical" getaggt habe und die zwischen 1990 und 1995 von der Berliner Philharmonikern aufgenommen wurden. Kein Problem! Oder die dynamischen Playlisten. Endlich nur die Favoriten als Playliste, und immer nur in kleinen Zufalls-Häppchen von z.B. 10 Songs, damit sich das Radio beim starten des Weckers nicht verschluckt. Oder eine angepasste Stand-By Uhr mit aktueller Temperaturanzeige und Wettervorhersage? Alles machbar!
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am 10. Januar 2012
Die Logitech Squeezebox kommt mit einem Handbuch, einem ca. 30cm langen Klinkenverbindungskabel und dem Netzteil (auch mit 3-poligen Adapter).

Die Box macht einen wertigen Eindruck, allein ihr Gewicht lässt Gutes tontechnisch Gutes erahnen. Das bestätigt sich auch später.

Am Anfang wird man auf dem kleinen aber ausreichenden Display begrüßt und mit einem Assistenten durch die Ersteinrichtung geführt. Viel gibt es nicht zu tun. Natürlich muss man falls man kein Kabel benutzt das Gerät mit dem WLAN Netzwerk verbinden. Dank WPS Funktionalität (der Router muss auch WPS beherrschen) muss man das oft lange WLAN Passwort nicht umständlich eingeben. Dann noch schnell ein Squeezebox Account erstellt und schon ist man fertig und landet im Hauptmenü. Es wird allerdings nicht darauf hingewiesen, dass nun im Emailpostfach eine zu bestätigende Mail wartet. Zwar arbeitete das Gerät auch ohne die Bestätigung, aber ich habe die Mail nach einigen Stunden gesehen und bestätigt.

Alle Eingaben von Zahlen und Buchstaben müssen mit dem großen Wählrad vorgenommen werden. Ich bin eigentlich kein Freund von Eingaben mit Wählrädern, aber dieses hat mich nicht geärgert. Es geht flott und doch präzise. Erfreulich auch, dass die "okay" Taste im Wählrad liegt, so gelingt eine schöne Zwei-Finger-Bedienung.

Das Menü von der Box ist übersichtlich. Sender sind nach Ort, Musik und Empfehlungen von irgendwelchen Bobs und Toms geordnet. Die Bob und Toms haben zwar meinen Geschmack nicht getroffen, aber so kommt man auch auf ganz andere Sachen und vielleicht kommen da noch im Laufe der Zeit andere. Man kann auch so ziemlich überall(!) einen Sender manuell suchen. Sehr schön, falls die Kategorienansicht nicht weiterhilft, muss ich nicht noch lange die Suchfunktion suchen. ;-)

Das Radio hat nur einen Lautsprecher, ist also mono. Im Zeiten von 7.1 und DTS hatte ich schon ein wenig Angst, aber: Mir ist es wirklich nicht negativ aufgefallen. Der Lautsprecher hat einen satten, angenehmen Klang. Meinen Ohren gefiel es einfach. Bei meiner Recherche waren gute Stereoradios auch deutlich teurer, von daher finde ich das Ergebnis absolut zufriedenstellend. Hierauf ist auch der Kompromiss vom Titel bezogen.

Ich habe die Box jetzt einen Tag ausgiebig betastet und das ist bislang das Ergebnis. Sollte sich etwas in nächster Zeit ergeben, werde ich es hier anfügen.

Bis dahin kann ich die Box ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

*** Nachtrag 24.02.2012

Irgendwie habe ich vergessen zu erwähnen, dass diese Box für meine Eltern bestimmt war und auch von Ihnen benutzt wird. Deshalb habe ich sie auch nur einen Tag lang getestet.
Aber in diesem Zusammenhang sei hier erwähnt, dass meine nicht sehr technikaffinen Eltern (Entschuldige Mutter, aber ich sage extra nicht sehr. Ihr werdet immer besser!) mit dem Gerät super zurecht kommen. Das Gerät ist also auch von Techniklaien gut bedienbar.

Die Box ist nun seit knapp zwei Monaten im häufigen Betrieb. Auf Grund der relativ vielen Meldungen über ausfallende Server sei hier angemerkt, dass dies bei uns bislang nicht einmal vorgekommen ist.

Eine kleine Kritik habe ich aber gefunden. Die Anzahl der Speichertasten für Radiokanäle auf sechs zu begrenzen ist doch etwas wenig. Man kann zwar Favoriten noch und nöcher anlegen, aber ich hätte mir 2 bis 4 Tasten mehr gewünscht. Auf der anderen Seite wirkt dadurch das Bedienfeld sehr aufgeräumt und dies hilft wiederum den weniger Technikaffinen.

*** Nachtrag 12.12.2012

Das Gerät ist jetzt fast ein Jahr alt und meine Eltern sind immer noch sehr zufrieden. Keine Ausfälle, keine Probleme.
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am 1. April 2012
Ich habe dieses Radio schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Jedoch wollte ich keine 120 € für so ein Gerät ausgeben. Also kaufte ich als erstes ein Medion Radio das im Sommer 2011 im Angebot für 79 € war. Das Medion Produkt war sehr Stylisch funktionierte aber nur 1 Woche. Ich habe es dann 3 mal eingeschickt da es nie richtig funktioniert hat und anschließend bekam ich mein Geld zurück. Nun musste ein neues Gerät her und ich entschied mich trotz der sehr umstrittenen Rezession für dieses Logitech Produkt.

Nun, ich habe es schon einen guten Monat im Einsatz und muss sagen das ich restlos begeistert bin. Das Radio findet wirklich alle Sender die ich mir gewünscht habe und bietet einen Satten Sound. Da ich auch ein Smartphone besitze, bin ich auf die völlig überteuerte Fernbedienung nicht angewiesen da es eine sehr gute App für Android gibt (von Logitech).

Ich betreibe dieses Radio über einen eigenen Server (Qnap TS 419P+ Turbo) und muss sagen das ich keine Ausfälle oder andere gravierende Störungen hatte, die hier von anderen Kunden erwähnt werden. Ich kann sogar die die Lieder die ich ebenfalls von Amazon kaufe und auf meinen Server abspeichere mit dem Radio abspielen, Playlists erstellen usw. Die Weckfunktion habe ich auch erfolgreich getestet.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Radio und würde es zu jeder Zeit erneut kaufen!
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am 5. März 2011
Ich hatte gehofft, ein Gerät zu finden, dass UKW, WLAN und USB drauf hat. Nicht zu kriegen. Wenn man USB weglässt, kommt man zB an ein unterbaufähiges Grundig-Radio (Sonoclock 890 Web) mit Edelstahlfront. Unterbau war aber nicht gefragt, also UKW auch aus dem Anforderungsprofil gestrichen und weitergesucht.

Hier standen dann dutzende Geräte zur Auswahl, preislich zwischen €50 und €300. In der engeren Auswahl waren dann Logitech Squeezebox Radio und das Terratec Noxon iRadio.

Geliefert wurde zuerst die Logitech-Kiste. Vorab: mit der bin ich so zufrieden, dass das Noxon iRadio ungeöffent zurückgehen wird.

Einrichtung ist einfach und schnell, WLAN (WPA2) fix verbunden, dann kommt der erste Punkt, der manchen abschrecken könnte: es muss (kennt man ja von den Harmony-Fernbedienungen) zwangsweise ein Account bei Logitech angelegt werden, sonst lässt die Kiste sich gar nicht erst in Betrieb nehmen. Hat dann später den Vorteil, dass man das Radio aus dem Netz fernsteuern kann. Wer's braucht...

Internetradiosender sind sehr leicht auffindbar (entweder aus Vorschlagslisten oder nach Stichwortsuche, im Internet können auch URLs von nicht übers Gerät auffindbaren Streams eingegeben und als Favorit aufs Radio geschickt werden). 6 davon können auf Stationstasten gelegt werden (12, wenn man die Tasten doppelt belegt).

Die Umschaltzeiten zwischen den Web-Radiosendern sind angenehm kurz, natürlich länger als bei einem UKW-Radio, aber absolut tolerabel. Gefühlt <1sek. Zumindest wenn man den Puffer bei den vorgegebenen 3 Sekunden belässt, man kann auch -falls das Netz mal nicht so stabil ist- bis zu 40 Sek. puffern lassen. Doof natürlich für die Bundesligakonferenz am Samstag, wenn man ne halbe Minute später als alle anderen jubelt

Es gibt auch so Kinderkram wie Flickr- und Facebook-Clients. Mit letzterem kann man zB den Song, den man gerade hört, in sein Profil posten. Weiss gar nicht, wie ich bislang ohne sowas leben konnte.

Auch im Heimnetzwerk liegende Musik kann gestreamt werden, aaaber: hier ist man auf den hauseigenen Squeezebox-Server angewiesen, uPnP und DLNA werden leider nicht unterstützt. Das wäre für mich fast schon ein Rücksendegrund gewesen, bis ich zufällig festgestellt habe, dass es für mein Synology-NAS einen Squeezebox-Server gibt. Den kurz installiert, gestartet, und schon hat das Radio Zugriff auf alles, was ich an Musik im Heimnetz habe. Dennoch: das wird für viele ein KO-Kriterium sein.

Angenehm: Das Radio hat ein Farbdisplay und kann die Plattencover anzeigen, wenn sie verfügbar sind. Man kann auch Diashows etc als Bildschirmschoner laufen lassen, aber amit hab ich mich noch nicht beschäftigt.

Auch sonst gibts über die Hardware nur Positives zu berichten - alles wirkt sehr hochwertig, die Knöpfe haben angenehme Druckpunkte, Scrollrad und Lautstärkeregler hinterlassen ebenfalls das wohlige Gefühl, ein Qualitätsprodukt erworben zu haben.

Klanglich darf man natürlich keine Wunder erwarten, halt gehobenes Küchenradioniveau. Etwas basslastig, dennoch insgesamt angenehmer Klang, für meine Zwecke absolut ausreichend. Man kann damit Musik hören, aber Hifi-Genuss ist es natürlich nicht (schon wegen dem Mono-Klang).

Unterm Strich bin ich absolut zufrieden. Habe in anderen Rezensionen gesehen, dass es hin und wieder wohl Probleme mit der Weckerfunktion geben soll, diese ist für mich aber uninteressant, ich habe sie nicht getestet.
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am 16. November 2013
Ich bin nach wie vor mit meinem Squeezebox Radio voll und ganz zufrieden. Das liegt aber auch daran, daß ich es in einer schon seit den seligen Slim-Devices-Zeiten für Squeezeboxen vorgesehenen Umgebung betreibe: im Verbund mit dem Logitech Media Server, der bei mir auf einem NAS läuft.

Immer wieder liest man hier Ein-Stern-Rezensionen über das Squeezebox Radio, die einzig und allein mit Problemen mit mysqueezebox.com zusammenhängen. Das kann ich durchaus nachvollziehen. Die Rezensenten haben das Squeezebox Radio gekauft, ohne sich vorher darüber aufzuschlauen, was es eigentlich ist.

Es ist nämlich kein Internetradio namens Squeezebox. Es ist eine Squeezebox in Gestalt eines Radios, weil es als erste Squeezebox einen internen Lautsprecher hatte. Und trotz seiner Gestalt funktioniert es mitnichten so wie die üblichen Internetradios, sondern so wie die anderen Squeezeboxen: als leistungsfähiger Netzwerkplayer.

Ihre eigentlichen Vorteile spielen Squeezeboxen nämlich aus, wenn sie auf einen passenden lokalen Server zurückgreifen können, den Logitech Media Server, vormals Squeezebox Server, vormals SqueezeCenter, vormals Slimserver. Mit dem laufen alle Squeezeboxen, auch das Squeezebox Radio, zur Höchstform auf. Über den kann man beispielsweise seine eigene Musik streamen, noch dazu in etlichen Formaten (wobei das Squeezebox Radio keine FLACs mit mehr als CD-Auflösung kann), über den kann man auch seine bevorzugten Internetradiosender managen. Mit dem LMS wächst dem Squeezebox Radio je nach Größe der eigenen Sammlung auch mal ein Mehrtausendfach-CD-Wechsler.

Manche installieren den LMS beispielsweise auf ihrem Windows-PC oder -Laptop; obgleich das durchaus möglich ist, ist es natürlich lästig, zum Musikhören immer auch diesen Rechner hochfahren zu müssen. Idealerweise hat man den LMS also auf einem eh permanent laufenden Server, auf dem auch die eigene Musik besser aufgehoben ist, zumindest als Kopie, als ausschließlich auf dem Laptop. Der Server muß keine hochleistungsfähige Maschine sein, die viel Platz und Strom frißt und Lärm macht, dafür genügt ein stromsparendes und lüfterloses kleines NAS (z. B. Qnap, Synology) oder ein nochmals kleinerer Plugserver, selbst auf dem Raspberry Pi läuft der LMS.

Zur Kritik, daß der LMS eine Insellösung ist und UPnP/DLNA dagegen ein etablierter Standard, kann ich folgendes sagen: Kein DLNA-Server kann mit dem Funktionsumfang des LMS mithalten. DLNA-Server wie Twonky lassen bis heute sogar die Möglichkeit vermissen, die Reihenfolge von Tracks in einer Liste zu verändern, geschweige denn zufällig. Der LMS hat erheblich weniger Probleme mit großen Musiksammlungen als so mancher DLNA-Server, ist er doch genau dafür entwickelt worden. Da der LMS frei und quelloffen ist, gibt es auch keine wirklichen Zukunftssorgen: Wenn Logitech die Weiterentwicklung einstellen sollte, was sie immer noch nicht getan haben, wird er einfach geforkt und von der Community weiterbearbeitet. Im übrigen gibt es für den LMS inzwischen ein Plugin, das ihn selbst zu einem DLNA-Server macht. Und Last.fm-Usern sei gesagt: Auch dafür gibt es beispielsweise ein Plugin.

Die Direktverbindung zu mysqueezebox.com ist kaum mehr als ein Notbehelf, eine Krücke für diejenigen, die den Logitech Media Server nicht laufen lassen wollen, oder für den Fall, daß der heimische Server mal nicht läuft. Für LMS-Nutzer ist sie sinnvoll, wenn sie Squeezeboxen auch an anderen Standorten nutzen und überall dieselben Radiosender haben wollen; die eigene Musiksammlung läßt sich darüber selbstredend nicht synchronisieren. Im lokalen Internetradio-Betrieb mit LMS dagegen wird mysqueezebox.com überhaupt nicht benötigt; der LMS übernimmt die Aufgabe, die Squeezeboxen mit den Webradio-Servern zu verbinden.

Nun zum Squeezebox Radio selbst: Okay, es hat nur einen Monolautsprecher. Aber mal ernsthaft: Was brächten einem zwei Stereolautsprecher in einem so kleinen Gerät, die in einem entsprechend geringen Abstand montiert wären? Herzlich wenig. Dann lieber mono, das aber richtig. Denn klanglich spielt das Squeezebox Radio sehr weit vorne mit. Selbst im Vergleich mit einem direkt daneben aufgestellten und an den Klinkenausgang des Squeezebox Radio angeschlossenen Tivoli PAL konnte ich kaum qualitative Defizite feststellen.

Etwas sehr mühselig ist das Einrichten im WLAN, weil die WPA-Passphrase nur mit dem großen Stellrad eingegeben wird. Wenn sich das Radio ins WLAN eingehängt hat, folgen anfangs noch ein paar Schritte zur Konfiguration. Im Netzwerk laufende Logitech Media Server werden automatisch gefunden. Nach der Einrichtung hat man dann nahezu vollen Zugriff auf dessen Funktionen bis auf wenige spezielle Dinge, die höherwertigen Squeezeboxen vorbehalten sind. An die Bedienung am Gerät sollte man sich schnell gewöhnen. Alternativ läßt sich das Squeezebox Radio fernsteuern über Apps, die es für die meisten Mobilsysteme gibt (sogar für Maemo und MeeGo), über das Webinterface des Logitech Media Server oder über die optionale Fernbedienung.

Selbstredend läßt sich auch das Squeezebox Radio in ein Multi-Room-System einbinden, zusammen mit allem anderen, das mit dem Logitech Media Server zusammenarbeitet. Man braucht nur die gewünschten Geräte miteinander zu synchronisieren, was am Gerät selbst geht. Die Synchronisation läßt sich an jedem verbundenen Gerät auch wieder aufheben.

Das Squeezebox Radio ist vielleicht die kleinste Squeezebox, aber auch die einzige mit Batteriefach. So portabel wäre sonst nur ein Laptop oder Netbook mit Squeezeplay oder Squeezelite als Playersoftware, und dann hat man immer noch keinen Lautsprecher.

Ich kann nur dringend dazu raten, das Squeezebox Radio als das zu schätzen, was es ist: eine kleine portable Squeezebox mit integriertem Lautsprecher. Vom Firmware-Upgrade zum UE Smart Radio rate ich dringend ab, es reduziert den Funktionsumfang schmerzlich.

All denjenigen, die, wenn mysqueezebox.com mal wieder Ausfälle hat und ihr Squeezebox Radio mangels LMS nicht ordnungsgemäß funktioniert, das Gerät wutentbrannt entsorgen wollen, kann ich wiederum nur raten: Wenn sie es loswerden wollen, sollen sie es verkaufen. Für gebrauchte Squeezebox Radios werden immer noch Preise von 100 € und mehr gezahlt. So hat man Geld für ein einfacheres Alternativgerät, eine feine kleine Squeezebox hat ein besseres Zuhause, und ein Squeezebox-Enthusiast hat ein (weiteres) Radio.
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am 9. Oktober 2011
Ich nutze nun seit ein paar Wochen ein Squeezebox-Radio, welches ich mir für das Schlafzimmer angeschafft habe. Im Wohnzimmer spielt eine Squeezebox Boom, die von Klang und Verarbeitung mind. eine Liga höher spielt, aber das tut bei dieser Rezension nichts zur Sache.

Das Squeezebox-Radio kommt für seinen Preis recht ordentlich aufgemacht daher. Das Farbdisplay erleichtert die Bedienung, die Knöpfe haben angenehme Druckpunkte, die gesamte Verarbeitung geht in Ordnung. Als Nachteil empfinde ich es, dass die Knöpfe nicht beleuchtet sind, gerade für einen Einsatz im Schlafzimmer ist das suboptimal (die Boom-Knöpfe leuchten z.B.). Die Hochglanzaufmachung zieht Fingerabdrücke magisch an. Ich mag es lieber matt, aber diese "glänzende" Modeerscheinung ist ja leider nicht oder kaum zu umgehen.

Einrichtung: das erste Setup ist im Grunde recht einfach. Man schaltet das Gerät ein, wählt sein Netzwerk, gibt das Passwort an und schon ist man im Netz und es wird ein erstes Update installiert. Danach wird das Gerät einmal neu gestartet und im Grunde kann man dann loslegen.

Erster Eindruck: zunächst ist man fast erschlagen von der Vielzahl an Sendern und Möglichkeiten. Zum Vergleich habe ich mir meinen "Stammsender" gesucht, der auch schnell gefunden wurde. Die erste Hörprobe ist gut, der Klang ist ausgewogen, hat sogar einen gewissen Tiefgang. Natürlich darf man von einem einzigen LS keine Wunderdinge erwarten, aber für den Einsatz im Schlafzimmer mehr als ausreichend. Ich würde grds. sagen, dass man ein Squeezebox Radio überall dort einsetzen kann, wo Musik eher als Hintergrundbeschallung angedacht ist.

Konfiguration: die Squeezebox lässt einiges an Einstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten zu. So kann man sich 6 Sender auf die Favoriten-Tasten legen, das Hauptmenü nach seinen Wünschen gestalten, einen Bildschirmschoner auswählen etc. pp. Man kann das ganze über ein Web-UI einstellen oder direkt an der Box, das Synchronisieren klappt idR schnell und gut. Ich empfehle auf jeden Fall die Pufferzeit hochzusetzen. Dadurch lädt ein Sender am Anfang minimal länger, aber man kann damit kurze Ausfälle oder Schwankungen im WLAN kompensieren.

Bedienung: intuitiv ist anders. Ich verfranse mich selbst nach einigen Wochen noch in den Menüs und ab und an hakt es auch. Die Bedienung über eine Smartphone-App (bei mir Android) ist im Grunde eine schöne Sache, aber auch hier gibt es ab und an Probleme, gerade wenn man zwischen verschiedenen Servern hin- und herschalten möchte, landet man öfter in einer Sackgasse. Wenn man allerdings nur seine festen Sender hören will, dann sollte man wenig Probleme bekommen.

Synchronisierung mit anderen Squeezebox-Geräten: sehr einfach und wirkungsvoll. Ich bekomme in jedem Gerät die anderen Empfänger aufgelistet und kann aussuchen mit welchen davon ich die laufende Box synchronisieren will. D.h. ich kann meinetwegen morgens beim Aufstehen schnell in der Schlafzimmer Box alle anderen Boxen in der Wohnung aktiivieren oder nur die im Badezimmer. Als Multiroom-Lösung finde ich das wirklich gut gelöst und unter'm Strich auch recht preiswert, da dafür wie gesagt jeweils ein Endgerät der Squeezebox-Familie reicht.

Programmauswahl: sehr umfangreich. Es gibt verschiedene Radioanbieter, die vorinstalliert sind, es lassen sich aber noch einige zusätzliche installieren, so dass wirklich jeder seine favorisierte Musik finden sollte. Daneben gibt es z.B. auch die Möglichkeit Podcasts zu hören (auch da kann man seine Favoriten speichern). Ich nutze auch den Napster-Servive auf der Squeezebox, der zwar kostenpflichtig ist, der mir aber einen absoluten Mehrwert bietet. Damit kann ich nahezu alles an aktueller und älterer Musik streamen. Für dem Preis einer CD im Monat ist das vielleicht für den ein oder anderen eine Überlegung wert (gibt auch eine Testphase, ausprobieren lohnt).

"Fremder" Server: ich habe eine NAS-Festplatte (WD MyBook Live) mit meinem mp3-Sammlung, die bei mir auf diverse Endgräte streamt. Da die Squeezebox kein uPnP oder Twonky zulässt und nur mit der eigenen Serversoftware funktioniert war etwas Bastelarbeit (softwaretechnisch) nötig. Ich habe zum Glück eine Anleitung im Internet gefunden und konnte damit die Software auf meinem Linux-System installieren, wo es nun auch gut funktioniert. Wer einen Server laufen hat, sollte aber vorher checken ob und wie er ihn auf der Squeezebox ans Laufen bekommt.

Serverausfälle und andere Probleme: ja, die Squeezebox ist auf ein Internetsignal angewiesen und es kommt vor, dass dieses Signal abbricht. Das kann am eigenen Signal liegen, das kann aber auch am Squeezebox-Server liegen. Massiv sind diese Ausfälle bei mir allerdings nicht, im Großen und Ganzen läuft das Gerät durchgehend ohne Ausfall. Da hier einige Leute von ständigen Abbrüchen schreiben gehe ich davon aus, dass es dort am eigenen Netzwerk liegt, da reicht schon ein etwas wackeliger Splitter um das Signal kurzzeitig zu unterbrechen. Wie oben geschrieben kann eine Erhöhung der Pufferzeit auf 30 Sekunden hier Abhilfe schaffen.

Unter'm Strich bin ich sehr angetan vom System Squeezebox. Es reicht aber nur für 4 Sterne, weil es immer wieder zu Problemen bei der Verbindung kommen kann und die Box dann kein Signal mehr ausgibt. Außerdem ist die Bedienung und Menüführung an einigen Ecken unnötig kompliziert, da wäre etwas Tuning wünschenswert gewesen.
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Lange Zeit hatten mich viele durchwachsene Kritiken vom Kauf der Squeezebox abgehalten. Als dann aber die Serie "Squeeze" durch die Produktlinie "UE" ersetzt wurde, bemerkte ich einen panischen Aufschrei einer riesigen Fangemeinde mitsamt von Hamsterkäufen der Restgeräte - das hat mich überzeugt, doch auch noch zuzuschlagen.

Ich betreibe die Squeezebox (mit Akku) am eigenen Server und bin fasziniert davon, meine gesamte Musiksammlung überall zuhause zur Verfügung zu haben (mittlerweile habe ich 2 Radios und zusätzlich den Server mit der Stereoanlage verbunden, also 3 Abspieler. Alles fernbedienbar über Android-Handy). Für seine Größe hat das Radio, so finde ich, einen überragenden Klang, und es gefällt mir auch vom Design und der Haptik sehr gut (mein 'kleines Schwarzes' wirkt recht edel, mein 'retrorotes' Radio mag ich fast noch lieber).

Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass die Squeezebox kein einfaches Radio ist, sondern ein geballtes Stück Technik mit doch einigem Konfigurationsanspruch, bis man so richtig glücklich mit ihr ist (wobei man ihr auch dann immer noch ein paar Macken nachsehen muss).

Ohne eigenen Server würde ich von der Squeezebox abraten, da dies ihre eigentliche Stärke darstellt. Den Server kann man sich auch ohne Squeezebox von der Logitech-Site herunterladen, installieren und ausprobieren, was ich Kaufunentschlossenen anrate.
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am 3. November 2012
An und für sich ein gutes Radio, leicht zu bedienen, leicht zu transportieren (dank zus. erworbenem Akku), dunkelt das Display in dunklen Räumen ab. Eigentlich genau das, was ich für das Badezimmer gesucht habe, um es ab und an mal mit in den Garten zu nehmen. Leider scheitert dies immer mal wieder damit, dass der squeezebox-server nicht erreichbar, aber zwingend Notwendig für normale Verbraucher ist um Radio zu hören. Das schlimmste daran ist aber die Informationspolitik der Fa.Logitech, da ES KEINE INFO GIBT, wenn etwas passiert! Man wundert sich, dass das Radio nicht "geht", drückt überall drauf rum, ärgert sich, sucht im Internet, und muss sich in dem ein oder anderen Forum durchlesen, bis zu 20 Seiten, um endlich mitzubekommen, dass aktuell der Server down ist, aber Logitech WEDER auf der homepage was dazu sagt, dass in GANZ Europa die Radios etc nicht funktionieren, NOCH bei den mit Emailadresse angemeldeten Kunden eine Kurzinfo rumschickt!
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am 6. Juni 2012
Nach kräftigem belesen vieler positiver und starker negativer Rezension, doch zum kauf entschieden.
Die möglichkeit Musik aus den ver­schie­dens­ten Quel­len zu hören ist klasse.
Gründe für den Kauf des Internetradios waren,
da aus baulichen gründen kein UKW/FM mehr möglich war,
sowie GEMA-Freiemusik im Gastronomiebetrieb.

Nach dem auspacken, war ich über das Gewicht des Geräts erstaunt
("doch nicht so ein billig PVC Kloradio")
Direkt nach Start des Gerätes...durchführen des Assistenten schritt für schritt
(ohne ein blick ins Handbuch) fertig.!

Nach Eingabe des WLAN Netzwerkschlüssels, dass nicht so einfach ist da ja keine Tastatur am Gerät installiert ist
aber wirklich nicht als schlimm einzustufen ist.
Nach einfachen finden eines Web-Streams, ein unglaublicher wahnsinns Höllensound!
Das hätte ich diesem kleinen Radio nie zugetraut, somit ist mir der kauf eines Stereo 2.1 Speakers tatsächlich erspart geblieben.

Update wurde direkt bei Nutzung vom Gerät erkannt und läuft ohne hacken oder hänger durch.
viel viel Senderauswahl wie erwartet, Farbdisplay, grandiose Menübedienung, schickes Radio, Favoritenspeicher für direktwahl wie viele andere Internet Radios auch... im ganzen ähnelt die Menüführung der Oberfläche eines Ipods
Das umschalten von Sendern in Favoriten geht so schnell wie im Autoradio.

Bisher genutzt:
Facebook - Zeigt alles wunderbar im Account an
div. Radiodienste wie Spotify und Deezer
sowie Stream über den Stream-Serer von Logitech - eigene Playlist am PC erstelen und über Squeezerbox laufen lassen.
Fernbedienung über den PC - von einem anderen Standort die Squeezerbox ein, ausschalten, Sender ändern, Diashow uvm. klasse.

Es gab bisher keine WLAN Probleme oder ähnliches, Reichweite des WLANs wie mit meinen andere Mobielgeräten auch
(Verbindung mit Speedport w720V und nur 3000 DSL /// dieser DSL Anschluss wird normal nur für dieses Webradio genutzt)

Posi­ti­ves

Sehr guter Klang
Hohe nutzbare Maxi­mallaut­stärke
Ein­ge­bau­ter Wecker
Die Vor­ein­stel­lungs­tas­ten
Remote-Steuerung / Squee­ze­box Server
Keine Unter­bre­chun­gen im WLAN-Betrieb
Das Hand­buch ist knapp gehal­ten und ent­hält alle wich­ti­gen Informationen wenn überhaupt nötig.

Nega­ti­ves

Die eingabe von Daten ist recht müh­sam, da man mit dem Drehrad durch die Buch­sta­ben der vir­tu­el­len Tas­ta­tur navi­gie­ren muss.
Das erst­ma­lige Durch­su­chen der Musik über den Squee­ze­box Ser­ver hat bei mir meist sehr lange gedauert.

______ Nach ca. 2 Monaten Gerät defekt, weder Display noch Sound möglich.... Mit der Squeezebox wurden nie unnötig herumgespielt, das Geräte wurde nach Erstinstallation und automatischem update so belassen es lief imm er nur ein WLAN Stream. Schade Geräte wurde ohne Probleme gutgeschrieben (AMAZON) .... haben nun ein anderes Gerät im einsatz...

5 sterne bleiben ;)
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am 4. Dezember 2009
Eines vorweg: ich habe seit mehreren Jahren eine Squeezebox 3 (jetzt: "Classic") an einem kleinen MP3-Server im Betrieb und bin damit nach wie vor sehr glücklich. Die Software wurde über die Jahre kontinuierlich verbessert und es gibt meines Erachtens kein ähnlich "offenes" System.

Insofern hatte ich einen gewissen Vertrauensvorschuß und habe mir das Radio gleich bei Erscheinen zugelegt, obwohl mir auch da schon klar war, daß die Software noch nicht ausgereift ist. Was mir nicht klar war, ist die Tatsache, daß auch Grundfunktionen nicht richtig funktionieren. Außerdem wurden in den letzten zwei Monaten kaum Korrekturen vorgenommen, die das Radio betreffen und das wird wohl auch noch eine Zeit so bleiben, denn Logitech hat neben dem Radio noch weitere Baustellen aufgemacht: der lokale Musikserver (früher "Slimserver", dann "Squeezecenter", jetzt "Squeezebox Server") wurde deutlich überarbeitet und dabei wurden leider wieder Fehler eingebaut, die schon lange behoben waren. Das von Logitech zur Verfügung gestellte Portal MySqueezebox.com (früher "squeezenetwork.com") wurde ebenfalls deutlich überarbeitet, funktioniert derzeit für das Radio und europäische Benutzer allerdings nur unzureichend. Last but not least will Logitech nach monatelanger Verzögerung die "SB Touch" unbedingt ins Weihnachtsgeschäft pressen, obwohl die Software Anfang Dezember immer noch nicht annähernd fertig ist. Somit bleiben schlichtweg keine Ressourcen mehr für die Fertigstellung der Software für das Radio. Im Gegenteil werden mit mit Änderungen für die Touch schon wieder neue Fehler im Radio eingebaut.

Aber nochmal zurück auf Anfang: das Radio hat eine solide Hardware. Es klingt im Vergleich zu einem normalen Radiowecker toll, das Display ist recht hochauflösend und hell, außerdem gibt es einen Lichtsensor, um die Helligkeit automatisch zu dimmen. Der WLAN-Empfang (WPA2) funktioniert tadellos. Eine zweiter kleiner Microcontroller mit Pufferkondensator speichert die nächste Weckzeit auch dann, wenn das Radio komplett ausgeschaltet ist und kann das Radio auch aus diesem Zustand vor dem Wecken in den Standby hochfahren. Last but not least gibt es eine Notalarmfunktion: wenn zur Weckzeit keine Verbindung zum lokalem Server oder MySqueezebox.com besteht, wird eine im Gerät gespeicherte Weckmelodie gespielt.

Allerdings gibt es weder einen Snooze-Knopf noch irgendwelche Anschlüsse außer einem Kopfhörerausgang und einem Klinkenstecker-Eingang. Einen Infrarotsensor hat das Radio zwar, aber eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang. Wenn man eine braucht, kann man auch die der SB Classic, des SB Transporters oder gar den Controller der Duet benutzen. Oder man wartet auch das Zusatzpaket aus Akku und FB, das allerdings erst Anfang 2010 erscheint und kein Schnäppchen wird. Das Display verliert von unten/oben/seitlich betrachtet sehr deutlich an Kontrast. Durch das nach hinten geneigte Design ist das Display somit schwer ablesbar, wenn das Radio über Augenhöhe steht, was bei mir leider der Fall ist. Das automatische Dimmen des Displays funktioniert prinzipiell, ist aber derzeit nicht konfigurierbar und auch noch recht buggy. Somit dimmt das Radio in bestimmten Situationen viel zu stark und macht das Display praktisch unlesbar. Und wenn wir von unlesbar reden: das Display ist recht klein und die derzeitigen Anzeigen haben teils mikroskopisch kleine Schriften. So ist etwa die Uhrzeit während des Abspielens von Musik nur wenige Punkte hoch und damit für den Einsatz als Radiowecker völlig unbrauchbar. Selbst Interpret und Titel kann ich im dunklen Zimmer bei gedimmten Display und ohne Brille beim besten Willen nicht lesen. Leider gibt es derzeit auch keinerlei Konfigurationsmöglichkeiten, außer halt auch beim Abspielen von Musik nur eine große Uhr als Bildschirmschoner anzuzeigen. Zudem wird beim Eintreten eines Alarms immer (zumindest theoretisch, dazu später) ein Alarmmenü angezeigt, das nur die Optionen "Alarmwiederholung (Snooze)" und "Alarm beenden" kennt. Diesen Dialog muß man erst aktiv beenden, damit man überhaupt wieder etwas sieht oder ein Bildschirmschoner aktiv werden kann. Und auch diese Schrift kann ich morgens mit verquollenen Augen und ohne Brille nicht lesen, also muß ich schlaftrunken und praktisch blind das Menü beenden, um die Uhrzeit sehen zu können. Und nur am Rande: das Radio kann keinerlei "normales" Radio oder gar DAB empfangen. Ohne Internetverbindung oder lokalen Server gibt es bestenfalls den festen Alarmklang.

Das Radio funktioniert (wie auch schon Squeebox Classic und Duet) nicht autark. Für den vollen Funktionsumfang braucht man einen lokalen Rechner, auf dem die proprietäre Serversoftware "Squeezebox Server" installiert ist. Die ist zwar für so ziemlich alle Betriebssysteme erhältlich, aber ein ziemlicher Ressourcenfresser, was CPU und RAM angeht. Ein Netbook sollte es also schon sein, alles darunter (NAS) macht keinen Spaß.
Um zumindest den Internetradiobetrieb ohne lokalen Server zu ermöglichen, gibt es noch die Möglichkeit, das Radio mit der Portalseite "MySqueezebox.com" (MYSB) zu verbinden. Hier kann man z.B. Favoritenlisten von Internetradiostationen verwalten, diverse Anwendungen (z.B. Last.fm-Plugin) installieren und die Weckzeiten einrichten. Zukünftig wird man dort wohl auch diverse andere Optionen konfigurieren können, denn zumindest bei meiner "alten" Squeezebox 3 gibt es hier noch sehr viele andere Optionen, aber die Software des Radios ist hier noch nicht annähernd soweit. Die Verbindung zur MYSB ist übrigens bei der Einrichtung des Radios zwingend notwendig, selbst wenn man es später nur mit dem lokalen Server betreiben will. Da muß man dann wohl darauf vertrauen, daß es den Dienst in ein paar Jahren auch noch gibt.

Soweit so gut. Im Prinzip waren mir die meisten dieser Punkte beim Kauf bekannt und tendenziell denke ich, daß Sachen wie die Schriftgröße, das Dimming oder die Konfiguration des Alarmmenüs irgendwann mal behoben werden - und sei es durch Applets von Benutzern, was ja glücklicherweise für für Bildschirmschoner usw. möglich ist. Wenn das "irgendwann" wohl auch "in mehreren Monaten" bedeuten wird.

Das eigentliche Problem habe ich leider erst im Betrieb bemerkt und das ist leider wirklich ein "Showstopper":
Wenn man das Radio ohne lokalen Server, also über MYSB, benutzt, funktioniert die Weckfunktion nicht zuverlässig. Im Standby-Modus verliert das Radio nach wenigen Stunden die Verbindung zu MYSB - oder zumindest denkt es das, denn die Diagnosefunktion zeigt IP-Adresse und Status auch dann noch als ok an. In diesem Zustand bekommt das Radio weder neue Weckzeiten über MYSB mit, noch funktionieren die meisten Tasten oder Menüeinträge. Es gibt weder Fehlermeldungen, noch versucht das Radio, die Verbindung selber zu korrigieren. Trotzdem kann es auch in diesem Zustand den letzten (bei bestehender Verbindung programmierten) Alarm ausführen. Aber weil es in einem von den Entwicklern nicht bedachten Fehlerzustand festhängt, erscheint das Alarmmenü nicht und die Weckzeit ist alleine vom Zufall abhängig. Das können 10 Minuten sein oder drei Sekunden. Aus diesem Zustand herauszukommen, ist übrigens gar nicht so einfach, da anscheinen keinerlei Fehlerbehandlung implementiert ist. Der einzige Workaround, der bei mir hilft, ist der Versuch einer manuellen Verbindung zu Last.fm.
Letztes Wochenende kam es dann zum Ausfall von MYSB für einige Stunden. Beim Hochfahren wurde im Europäischen MYSB-Rechenzentrum (in Frankfurt) anscheinend eine falsche Software eingespielt oder falsch konfiguriert, was zur Folge hatte, daß sich kein Radio und keine SB Duet in ganz Europa mehr bei MYSB anmelden konnte. Die Folge war das komplette Versagen des Alarms - der eingebaute Notalarm wurde nicht aktiv, das Radio war für zwei Tage nicht mehr ohne lokalen Server benutzbar. Selbst nach der Fehlerbehebung seitens MYSB am Montag nachmittag, war es nicht mehr möglich mein Radio mit MYSB zu verbinden. Erst nach mehrfachem (!) Zurücksetzen auf Werkseinstellungen und erneutem Einrichten habe ich es irgendwann geschafft, wieder den Status von vor dem Desaster zu erreichen. Dabei kam es zu allerlei kuriosen Bugs: Menüpunkte fehlten oder versagten den Dienst. Plötzlich tauchten neue Menüpunkte auf, die vorher noch nie zu sehen waren usw. Alles sehr vertrauenserweckend.

Sprich: als zuverlässiger Radiowecker ist das Radio derzeit nicht brauchbar. Zumindest nicht, wenn man keinen lokalen Server rund um die Uhr laufen lassen will. Es gibt einfach viel zu viele Bugs, was die Verbindung zu MYSB angeht und einige der Beobachtungen werfen schon die Frage auf, wie durchdacht das Gesamtdesign ist. So oder so befindet sich die Software auch nach zwei Updates immer noch in einem Zustand, den man guten Gewissens nicht mal als Betaversion bezeichnen kann. Dazu gibt es derzeit viel zu viele Sachen, die einfach nicht passieren dürfen.

Zudem ignoriert Logitech die bestehenden Probleme derzeit komplett, weil die Prioritäten auf der Touch liegen. Entsprechende Tickets im Bugtracker werden als Duplikate von völlig anders gearteten Fällen markiert und somit effektiv gelöscht. Es gab auch keinerlei Erklärung seitens Logitech zum völligen Ausfall des europäischen MYSB-Servers am 29. Dezember oder die danach bestehenden massiven Probleme mit der Plattform.

Nach wie vor besteht die Chance, daß das Radio irgendwann ein toller Internetradiowecker wird. Derzeit kann man es aber eigentlich nur als Radio für die Küche o.ä. empfehlen, wenn man da mit Monoklang, dem winzigen Display und den diversen kleineren Bugs leben kann. Was man immer im Hinterkopf haben sollte, ist die Abhängigkeit von MYSB für Einrichtung und Betrieb.

P.S.: Ich beziehe mich hier auf die Softwareversion 7.4.1 v7915, die Anfang Dezember 2009 aktuell war.

[Update Mai 2010: Software 7.5.0]
Nachdem das Beseitigen diverser schwerwiegender Konfigurationsfehler der MySqueezebox.com-Server in Verbindung mit dem Update auf die Softwareversion 7.4.2 das Radio im Februar und März beinahe brauchbar gemacht hatten, hat Logitech offenbar beschlossen, dem Radio nun endgültig den Todesstoß zu versetzen. Seit dem Zwangsupdate auf 7.5.0 geht das Radio eigentlich gar nicht mehr. Wenn man es fünf Minuten aus den Augen läßt, wechselt es den Hintergrund bzw. den Bildschirmschoner auf eine Standardeinstellung. Geweckt wird man mit dem Backupalarm auf voller Lautstärke oder gar nicht, und selbst wenn man einen voreingestellten Sender manuell startet, hört das Radio nach einigen Sekunden oder spätestens Minuten einfach wieder auf. Die einzige Verbesserung seit Oktober ist die Möglichkeit, das Dimmen des Displays auf einen Minimalwert zu beschränken. Ansonsten sind alle Ärgerlichkeiten entweder unverändert oder - wie die Zuverlässigkeit des Alarms - noch bedeutend schlimmer geworden.
Ohne lokalen Server, der rund um die Uhr läuft und speziell als Radiowecker ist das Radio nun überhaupt nicht mehr zu gebrauchen. Und das nach 6 (!) Monaten und mehreren Softwareupdates. Sorry, aber das Versagen Logitechs, diese Probleme endlich zu lösen, ist absolut unentschuldbar. Es ist wirklich jenseits meiner Vorstellungskraft, wie unfähig ein Management sein muß, das tatenlos dabei zusieht, wie ein Produkt (oder vermutlich die gesamte Produktlinie) den Bach runtergeht, weil man offenbar die Kosten scheut, ein paar fähige Leute einzustellen, die das verkorkste Design, das laienhafte Serversetup und die katastrophale Implementierung der Software beheben könnten. Man fragt sich überhaupt, ob mehr als ein oder zwei Vollzeitentwickler an der Squeezeboxsoftware stricken. Selbst dann scheinen es nicht die begabtesten ihrer Zunft zu sein, wenn man sich anschaut, was sie in den letzten 6 Monaten bewerkstelligt haben.
Wie auch immer: ich habe die Hoffnung aufgegeben, daß das nochmal was wird. Sobald ich eine Alternative finde, wandert der teure Elektroschrott in die Bucht.
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