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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
21
4,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. Januar 2010
Früher wäre dieses Buch unter "Comic" gelaufen, heute heißt es "Graphic Novel". Es ist die in vielen Bildern gezeichnetete Geschichte von ... ja, was? Es ist die Biografie Bertrand Russells, eine Geschichte der Logik und Mathematik in der ersten Hälfte des 20. Jhdts., alles auf antike Mythen bezogen und in einem Rahmen um die Entstehung eben dieses Buches gebettet. Halt, noch eine Ebene: Russell erzählt sein Leben in einem Vortrag in den USA. Das ist viel und trotzdem kommt es - auf das Wesentlichste reduziert - hervorragend beim Leser an. So kann sich jeder Laie kurzweilig und eigentlich ohne es zu merken über diese Entwicklung kundig machen. Viele Mathematiker und Philosophen, die im Leben Russells eine wichtige Rolle spielten, sind mit von der Partie: Alfred N. Whitehead, Gottlob Frege, Ludwig Wittgenstein, Georg Cantor, Giuseppe Peano, David Hilbert, Kurt Gödel, John von Neumann, Henri Poincare, ... Auch Lewis Carroll wird untergebracht. Erfreulicherweise bekennen sich die Autoren zu den dicherischen Freiheiten, die sie sich gegenüber der Wirklichkeit herausnehmen (S. 315). In einem ausführlichen Glossar werden von Aeschylus bis Ludwig Wittgenstein Daten zu wichtigen Personen und Begriffen ergänzt (S. 319-344). Ein kurzes Literaturverzeichnis schließt das hervorragende Buch ab. Ausgezeichnet bis genial. Allen, die an der Entwicklung von Mathematik und Logik oder dem Leben des grossartigen Bertrand Russell interessiert sind, bestens zu empfehlen.
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am 21. August 2010
Den Autoren und Zeichnern ist ein spannender Bericht über das Leben Russells und die Fragestellungen, denen seine Zeitgenossen und er gegenüberstanden. Nicht in allen Einzelheiten historisch akkurat (manche Begegnungen, die sich so nie ereignet hatten, wurden zum Beispiel einfach hinzugedichtet), liefert der Comic doch einen guten Überblick über die wichtigsten Personen und ihre Eigenheiten und Ideen, ohne fachlich ungenau oder falsch zu werden. Die wichtigsten Begriffe werden im Verlauf des Comics erklärt, sodass man kein Vorwissen benötigt, aber auch wer bereits weiß, was Tautologien sind oder etwas von Gödels Unvollständigkeitssatz gehört hat, sollte sich die spannende Rahmenhandlung und die unterhaltsamen -- ähem, Unterhaltungen ;-) -- nicht entgehen lassen.
Klare Leseempfehlung für alle, die sich für die Philosophie hinter der Mathematik interessieren und gern Comics lesen!
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am 7. Januar 2010
Den bisherigen Rezensionen kann ich mich nur anschliessen, das Buch ist interessant, kurzweilig und sehr schön illustriert. Auch dass ein paar Dinge konstruiert wurden (Treffen von Personen die eigentlich nur schriftlich miteinander kommuniziert hatten) ist absolut ok meiner Meinung nach.

Der einzige Knackpunkt dieses Buches liegt in seinem Format: So ein "Comic"-Buch hat man halt an einem Tag durchgelesen und danach steht es erstmal im Schrank, auch als Nachschlagewerk nicht wirklich geeignet. Es ist also ein nettes und durchaus erfrischend anderes Geschenk (auch für Mathematik/Informatiker), nicht mehr und nicht weniger.
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am 18. November 2010
Wahrheitsfindung in der Mathematik? Sollte selbstverständlich sein - denn was ist schon sicherer als das Ergebnis eines mathematischen Beweises? Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts hätten dem die Mathematiker wohl zugestimmt, aber dann wurden die Grundlagen der Mathematik in Frage gestellt. Und wenn man an den Grundfesten rüttelt, kommt auch das darüberstehende Gebäude in Schwingungen. Russel selbst, als ein Sucher nach der einen Wahrheit, nähert sich mit Mitteln der Philosophie, der Logik und natürlich der Mathematik - und trägt mit seinem Paradoxon deutlich zum Rütteln bei.

Die Mathematik ist eingebettet in eine doppelte Rahmenhandlung - Russel berichtet über sein Streben iund sein Leben in einem Vortrag zu Beginn des 2. Weltkriegs in Amerika - immer wieder unterbrochen durch die Diskussion der Geschichte im Autoren- und Zeichnerteam der Graphic-Novel.

Aufmachung und Erzählfluss machen es leicht, der Geschichte zu folgen. Von mir eine klare Leseempfehlung.
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am 4. März 2011
Das Buch ist das beste Buch über Russell, das ich kenne. Das sind so arg viele nicht. Aber immerhin zählen dazu seine beiden Bücher über sich selbst in der Phase von 1872 bis 1944. Die graphische Gestaltung mit der partiell photographischen Liebe für's Detail, den Hund, der die Milch schlabbert, die Ableitungen von euklidischen Beweisen auf der Tafel im Hintergrund seines Hauslehrers, die Feder im Tintenfass auf seinem Pult, während er als Junge dem Hauslehrer zuhört. Das kleine Dorf im Hintergrund eines Waldwanderweges, auf dem die beiden zum Angeln gehen und Hunderte von Details mehr, all das zieht die Aufmerksamkeit so stark auf die Story, dass man nicht aufhören möchte zu lesen, wenn man mal angefangen hat. Und dann wieder ist man beim Weiterlesen mit den Gedanken noch bei einer der vorangegangenen Szenen und muss wie unter Zwang wieder dahin zurückblättern, einfach, um Details der bildlichen und graphischen Gestaltung einer Szene noch einmal zu genießen. Dann die Dramaturgie; die Einbettung in die Arbeit des Autorenteams und deren Arbeitsgespräche. Höchst ergötzlich ist zum Beispiel die Szene, in der sich die Truppe über die Darstellung von Russells Faszination der Booleschen Algebra zur Rekonstruktion der aristotelischen Syllogistik streitet und schließlich zu dem genialen Schluss kommt, man solle doch Russell selbst bitten, dem Leser die Grundlagen der Booleschen Arbeit zu vermitteln. Wie raffiniert ist doch das Spiel mit den Perspektiven der Kommunikation zwischen Russell als dem Protagonisten des Buches, den Autoren untereinander und beiden in Bezug auf den Leser - einfach ein intellektueller Genuss besonderer Güte.
Man sieht, ich gerate in's Schwärmen und deshalb breche ich jetzt ab. Nicht, ohne die Bemerkung: Ein Highlight meiner Bibliothek. Dagegen sind die Comics über Freud und Chomsky, Saussure und Darwin, die man so von früher kennt, einfach um Klassen primitiver.
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am 11. August 2011
Ich, der ich mich - leider, denn ich bild' mir nicht ein, was Rechts zu wissen :-) - zu den bei einem anderen Rezensenten genannten "ewig Neugierige(n) mit abgeschlossener Halbbildung" zählen muss, finde die vorliegende Graphic Novel sowohl spannend und interessant zu lesen, als auch durchaus bildend und anregend zur weiteren Lektüre. Z.B. hatte ich die Wittgenstein'schen Ideen und seinen Charakter noch nie so pointiert, nachvollziehbar und einprägsam dargestellt gefunden. Und: gerade bei der Darstellung Wittgensteins habe ich wie noch kaum sonst je die Stärken des Mediums Comic (oder "Graphic Novel", wie auch immer) erkennen können. Ein Bild kann da zum Einen tatsächlich mehr sagen als tausend Worte und ist einfach einprägsam.
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am 25. Juni 2012
I've seen this book at a book fair in Leipzig, Germany. I fell in love with the title and bought it on the spot. I read it at the beginning of my studies in business information management (computer science with business administration) and it was totally helping. If gives you an entertaining look behind the scences of mathematics and philosophy (logic in particular).
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am 30. November 2010
Vorneweg: Logicomix ist ein wirklich sehr gutes Comic-Buch für Erwachsene. Die Erzählweise, Dramaturgie und grafische Qualität dieser Graphic Novel sind absolut herausragend.
Allerdings übertreiben die etwas zu hymnischen Umschlag-Rezensionen. Die Idee der Geschichte ist definitiv einzigartig und innovativ, aber in meinen Augen nicht konsequent genug in manchen Bereichen zu Ende gebracht. Immer wieder wird angekündigt welch tiefgehende philoshophische, logische und mathematische Erkenntnisse behandelt werden. Hat man den Band jedoch durchgelesen, bleibt diesbezüglich nicht allzu viel in Erinnerung. Hier wurde ein wenig zuviel Rücksicht genommen auf die breite Masse der Leser und mir persönlich alles ein wenig zu "amerikanisch", phantastisch und oberflächlich behandelt.
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am 29. Januar 2017
Beautifully illustrated and multi layered. The book considers several aspects of truth and writing in subtle ways. Its ideas and images haunt your thoughts for ages after. I hope they produce more.
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am 15. Juni 2016
Absolut empfehlenswert für Freunde von Comics, von Mathe und Philosophie. Der Autor ist in Griechenland berühmt für das Buch "Onkel Petros und die Goldbachkonjektur" - auch empfehlenswert.
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