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Lobgesang auf Leibowitz. Roman Taschenbuch – 2000

3.6 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Walter M. Millers gefeierter Science-Fiction-Klassiker Lobgesang auf Leibowitz beginnt mit der zufälligen Ausgrabung eines heiligen Artefakts: ein zerknitterter, bröckliger Zettel, vom heiligen Sankt Leibowitz selbst beschrieben, auf dem zu lesen ist: "500 gr. Pastramischinken, Dose Sauerkraut, 6 Bagel -- für Emma mitbringen." Für die Brüder des Heiligen Leibowitz ist dieser von einem obskuren Ingenieur aus dem 20. Jahrhundert geschriebene heilige Einkaufszettel ein Symbol der Hoffnung aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit noch vor der "Simplifizierung", dem feurigen atomaren Holocaust, der die Erde in Dunkelheit und Ignoranz stürzte.

So wie 1984 von George Orwell vor dem Stalinismus warnte, warnt Lobgesang auf Leibowitz aus dem Jahre 1959 vor der Bedrohung und den Auswirkungen der atomaren Vernichtung. Indem er ein Mönchskloster in einer Abtei in Utah über einen Zeitraum von sechs- bis siebenhundert Jahren beobachtet, befasst sich dieser komische, doch trostlose Roman mit den soziologischen und religiösen Auswirkungen des zyklischen Aufstiegs und Untergangs der Zivilisation und fragt sich, ob die Menschheit jemals mehr erwarten kann, als dass sich ihre eigene Geschichte ständig wiederholt. Lobgesang auf Leibowitz ist in drei Teile untergliedert -- Fiat Homo ("Lasset uns Menschen machen"), Fiat Lux ("Es werde Licht") und Fiat Voluntas Tua ("Dein Wille geschehe"). Es ist durchdrungen von Katholizismus und Latein und untersucht den faszinierenden, scheinbar launischen Prozess um das Wie und Warum der Heiligsprechung. --Paul Hughes


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Gefangen, wie wir in unserem eigenen "Zeitfenster" sind, sehen wir uns selten oder nie, wie unsere Nachkommen uns sehen werden. Walter Miller ist es schon Ende der fünfziger Jahre gelungen, eine Kulturgeschichte seiner und unserer Zeit im Voraus zu schreiben, indem er ein zukünftiges Mittelalter als Ausgangspunkt seines Romans wählt. Durch diesen Kunstgriff gibt er seinen Lesern nicht nur eine Vorschau auf mögliche künftige Geschichtsperspektiven, sondern bietet zusätzlich einen ungewöhnlichen Einblick in seine Idee vergangener Denkweisen des europäischen "Mittelalters", dem wir uns oft so überlegen fühlen.
Millers Sprache erscheint oft sehr neuzeitlich - was sich in der englischsprachigen Ausgabe noch mehr als auf Deutsch zeigt - gerade dadurch wird aber seine Hypothese dem Leser klar, dass Menschen sich durch die Zeiten ähnlicher sind, als sie selbst gerne wahrhaben wollen. Das menschliche Streben nach Gedankenfreiheit wird von dem Anfang im fiktiven Mittelalter aus, durch eine Aufklärung, hin zu einer Moderne der Zukunft geführt. Die Fragwürdigkeit aber gleichzeitige Notwendigkeit menschlicher Emanzipation wird so auf äußerst unterhaltsame Weise meisterhaft erzählt.
Dieser Roman ist ganz besonders jüngeren Menschen zu empfehlen.
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Format: Taschenbuch
Die Welt ging in einem Atomkrieg unter. Ein neues Menschengeschlecht arbeitet sich mühsam durch seine eigene Geschichte, die der unserigen gar nicht so unähnlich ist. Doch die feinen Unterschiede sind vom Autor gut ausgewählt und mit eigenwilligem Humor ausgestattet. Der Roman spielt in drei geschichtliche Perioden. Die erste in der Zeit 600 Jahre nach der Katastrophe. Die Menschen haben eine starke Abneigung gegen alles technische, weil sie dem Fortschritt und der Wissenschaft die Schuld für den atomaren Weltuntergang geben. Alle Bibliotheken wurden dabei zerstört. Was an schriftlichem erhalten blieb, und mag es noch so trivial sein wie zum Beispiel eine Bedienungsanleitung, wird von Mönchen, die in Klöstern leben, akribisch genau abgeschrieben und so erhalten. Allerdings ohne den Inhalt und den Sinn der Dokumente zu kennen.
Im zweiten Teil, unserem Mittelalter vergleichbar, erlebt die Wissenschaft eine Renaissance um dann in einem dritten Teil alle Fehler der vorangegangenen Menschheit zu wiederholen und erneut auf ihren eigenen Untergang hinzusteuern. Alle drei Zeiträume werden für den Leser aus der Abtei Leibowitz geschildert, ein kleines Kloster dessen Schutzheiliger sozusagen ein Irrtum der Geschichte ist. Anstatt Anstrengungen zur Verhinderung der erneuten Vernichtung zu unternehmen, lässt die neue Kirche ein Raumschiff, eine Art Arche Noah bauen.
Der Roman kommt ohne alle klassischen Instrumente der Science Fiktion aus und gibt dennoch einen Ausblick in eine Zukunft in der sich die Menschheit ein zweites Mal vernichtet.
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Format: Taschenbuch
Ein fulminantes Buch, nicht nur für die Kinder der 80er-Jahre, die sich mit dem drohenden Weltuntergang in der Zeit des Kalten Krieges auseinander setzen mussten: Die Erde ist durch einen Atomkrieg verwüstet, die Menschheit am Ende. Der Kirchenorden der Brüder des Leibowitz wird gegründet, um die Überbleibsel der weltlichen Errungenschaften der Menschheit zu sammeln und zu behüten ' nicht immer weiß die Bruderschaft die Dinge richtig zu deuten, was diesen Roman neben seiner Schwere auch sehr amüsant macht.

Der Autor zeichnet ein komplexes Bild der zerstörten Gesellschaft und deren Wiederaufstieg indem er uns in drei Episoden über 2000 Jahre (...wenn ich richtig gerechnet habe) am Leben des Ordens teilhaben lässt. So erleben wir den Orden in Zeitabschnitten, die in etwa dem Mittelalter, der Renaissance und einer fiktiven Zukunft aus dem Blick unserer 70/80er-Jahre entsprechen. Jede Episode hat ein ähnliches Schema: Wir verfolgen die Konflikte des Abts ' dem Ordensführer ', die er jeweils mit einem Bruder aus seiner Mitte und mit einer Figur von außerhalb ' aus dem Weltlichen ' austrägt.

Daneben gibt es einige skurrile Verbindungen zwischen den zeitlich stark auseinanderliegenden Episoden, die immer auf die beiden Hauptthemen des Romans Bezug nehmen. Einmal geht es um die Auseinandersetzung zwischen Kirche und Welt, ein Thema unserer Zeit ' aktueller denn je ' und auf der anderen Seite um den Konflikt zwischen Segen und Verderbnis des Fortschritts.
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Von Ein Kunde am 19. Mai 2000
Format: Taschenbuch
Die Lektüre dieses KLassikers der Post-Doomsday-SF läßt mich ein wenig ratlos zurück. Die Qualität der drei Teile schwankt erkennbar, besonders plastisch und dicht fand ich den ersten, noch recht humoristischen, Teil. Danach wirds ziemlich "moralisch", am Ende krass religiös - für moderne Literatur im Grunde unverzeihlich und verheerend ohne literarische Brechung. Akzeptabel eigentlich nur, weil der Leser mittlerweile an die katholische Ordenswelt akklimatisiert ist. Die Kirche als - wenn auch verständnisloser und verfälschender - Träger kultureller Überlieferung konnte Miller der Realgeschichte ablesen, aber im zweiten Teil bekommt man den Eindruck - den das Finale bestätigt -, das verlorene Wissen wäre besser verloren geblieben, weil der Mensch es nicht zu seinem Nutzen anzuwenden weiß.
Befremdlich das Spiel mit der Leibowitz-Figur. Leibowitz war ja wohl Jude, und Miller spielt zumindest in Teil Eins und Zwei mit der Möglichkeit, der Heilige des Ordens könnte leibhaftig erschienen sein und verbindet das mit dem Motiv des "Ewigen Juden".
Insgesamt ein Roman, der gar nicht typische SF bietet, ein Buch, das die Menschheitsgeschichte als einen Zyklus von Irrwegen und Katastrophen darstellt und die Bedeutung des Individuums in ihr als gegen Null strebend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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