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Live at Fillmore West

4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD (17. Dezember 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Koch Inter (Koch International)
  • ASIN: B00000G4SD
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Rezension

Es grenzt schon an Sisyphusarbeit, aufzuzählen, bei wievielen Pop- und Jazz-Sessions King Curtis sein schnatterndes Tenorsax einsetzte. Nach dem Coasters-Hit "Yakety Yak" (1957), der ohne Curtis' Saxophoneinsätze nur schwer vorstellbar ist, machte der Musiker mit ultralässigen Tonfolgen Karriere. "Live at Fillmore West" stellt mit lukrativer Besetzung - u.a. Billy Preston (org) und Cornell Dupree (g) - noch einmal alle Hits vor, angefangen bei dem Party Burner "Memphis Soul Stew" über einen Generalangriff auf die Tränendrüsen, "A Whiter Shade of Pale", bis zur attraktiven "Soul Serenade". Ein Meilenstein in Sachen gepflegter Unterhaltung.

© Jazz thing - Gerd Filtgen -- Jazz thing (11/98)


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Top-Kundenrezensionen

Von Linda99 TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 16. November 2010
Format: Audio CD
"King Curtis and the Kingpins" hatte Aretha Franklin auf Rat ihres Produzenten anstelle ihrer regulären Detroiter Showband als Begleitband für ihre drei Tage im Fillmore West gewählt, um eine neue Richtung in ihren Live-Set vor dem Hippie-Publikum San Franciscos zu bringen. Die 3 Konzerte wurden alle mitgeschnitten und im Mai 1971 (leider nicht komplett) als "Aretha-Live at Fillmore West" veröffentlicht.

King Curtis und seine Band - einschl. Billy Preston (org) als special guest - spielten an jenen Abenden vor Aretha Franklin einen kürzeren eigenen Set. Auch dieser Teil der Konzerte wurde 1971 veröffentlicht (für Curtis war es das letzte Album, das er einspielen konnte, bevor er im Sommer 1971 in NYC bei einem Streit auf offener Straße erstochen wurde).
Das Album war klasse und die Band spielte überwiegend Cover von Songs, die Anfang der 70er Jahre bekannt waren; so z.B. "A Whiter Shade Of Pale", "Whole Lotta Love", "Them Changes" sowie eigene Nummern wie das klasse "Memphis Soul Stew", das mit dem Bass von Jerry Jemmott beginnt und Curtis am Anfang die einzelnen Musiker dem Fillmore West-Publikum vorstellt. Auch das bekannte "Soul Serenade" spielt King Curtis in einer wunderbaren Version.

Die Band bestand aus erstklassigen Session-Musikern dieser Zeit, so Cornell Dupree (g), Jerry Jemmott (b), Bernard Purdie (dr) und den kompletten "Memphis Horns". Ich besitze die Vinyl-Ausgabe seit Ende der 70er und wartete lange auf eine Veröffentlichung als CD. 1998 war es dann erstmals soweit anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Atlantic Records.

Es gab auf dieser hervorragenden CD leider nicht mehr zu hören als auf der Original-LP.
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Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 23. Juni 2014
Format: Vinyl
Veröffentlicht eine Woche vor seiner Ermordung, ist Curtis‘ ‚Live At Fillmore West‘ mehr als nur ein großartiges R&B Live Album, es kann auch ohne Übertreibung als sein bestes Album überhaupt angesehen werden.

Das lag einerseits daran, dass er das Publikum im Fillmore so richtig heiss auf den Hauptact, die ‚Queen Of Soul‘ Aretha Franklin machen wollte und andererseits auch beweisen wollte welch‘ großartige Band (die ‚Kingpins‘) er damals für diesen Auftritt zusammengestellt hatte. Und trotz so hochkarätigen Musikern wie Cornell Dupree (g), Bernard Purdie (dr) und Billy Preston (org) ist eindeutig Curtis hier der Star.

Es gab virtuosere Saxopohonisten, sicher, aber keinen der so viel Soul in sein Spiel legte wie er. Am deutlichsten hört man das auf der Instrumental Version von ‚A Whiter Shade of Pale‘ auf dem er sein Instrument nicht bloss spielt – er lässt es singen. Was er danach aus Led Zeppelin’s ‚Whole Lotta Love‘ macht ist wiederum Energie pur und die blueprint für das mehr als 20 jahre spärter erschienen Acid Jazz Cover des songs von Goldbug. Buddy Miles‘ ‚Them Changes‘ kommt dann genauso energiegeladen und rasend schnell gespielt daher, wirkt aber dennoch nie gehetzt, weil Curtis so locker und lässig drübersoliert, dass einem die Spucke wegbleibt. Auch bei ‚Mr. Bojangles‘ vermisst man Sammy Davis‘ Stimme nicht, weil Curtis das so zärtlich und gefühlvoll spielt, das man meint, dieser Song wäre immer schon ein instrumental gewesen. Ein weiterer Energieausbruch folgt dann noch mit Stevie Wonders ‚Signed, Sealed, Delivered I’m Yours‘, bevor dieses Set mit Curtis eigener ‚Soul Serenade‘ stimmungvoll und unter tosendem Applaus ausklingt.
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Format: Audio CD
Der Saxonphonist King Curtis war ein Session man par excellence. Die Aufnahmen, an denen der Musiker in den 50er und 60er Jahren beteiligt gewesen ist, sind kaum überschaubar. Im März 1971 trat der Instrumentalist an drei Abenden im legendären Rocktempel Fillmore West in San Francisco in der Begleitband von Aretha Franklin auf. King Curtis durfte bei allen drei Konzerten mit dieser Band das Vorprogramm bestreiten. Die Auftritte wurden mitgeschnitten und daraus die vorliegende Live-Scheibe zusammengestellt. Curtis und seine 13 (!) Bühnenkollegen präsentieren einen Mix aus Soul-Titeln im weitesten Sinn sowie populären Rock-Nummern. Dank der routinierten und äußerst motiviert agierenden Top-Musiker konnte dabei nicht allzu viel schiefgehen. Allein der sechsköpfige Bläsersatz plus Curtis mit seinem Horn sorgt für viel Power. Über die Klasse eines Cornell Dupree (Gitarre), Bernard Purdie (Drums) oder Billy Preston (Hammond-Orgel) - um nur einige Namen zu nennen - braucht man nicht viel Worte verlieren. Höhepunkte der Setlist sind für mich einmal die beiden souligen Curtis-Hits - übrigens von ihm selbst komponiert - "Memphis soul stew" und "Soul serenade". Besonders das Intro von "Memphis soul stew", bei dem nach und nach alle Instrumente ihren Einsatz bekommen und jeweils von Curtis angekündigt werden, hat es mir angetan. Auch das Wechselspiel zwischen dem im August 1971 ermordeten Saxophonisten und Hammond-Orgler Billy Preston auf "I stand accused" ist beeindruckend. Über die Aufnahme mehrerer Rock-Titel ins Konzertprogramm läßt sich streiten. Hier handelt es sich wohl um ein Zugeständnis des Musikers an das vorwiegend junge Publikum und den Ort des Geschehens.Lesen Sie weiter... ›
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