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Limonow Gebundene Ausgabe – 27. August 2012

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Nonfiction, die sich so elegant, schillernd und abenteuerlich liest wie ausgedacht. Und weil der Erzähler Carrère ein großer Dramaturg ist, gelingt es ihm wie nebenbei, auch noch die jüngere und jüngste Geschichte Russlands zu erklären.« (Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. August 2012)

»Carrère schildert dieses Leben, das der Geschilderte selbst für »ein Scheißleben« hält, spannend wie einen Thriller. Indem er Limonows auch an libidinösen Verwicklungen reiche Lebensgeschichte mit seiner eigenen Biografie verschränkt, entstehen erhellende Kontraste, durch die weltanschauliche Fragen neu beleuchtet erscheinen: Vielleicht ist es gar nicht die Aufgabe und Pflicht des Menschen, unseren Vorstellungen von politischer Korrektheit zu entsprechen? Carrère gelingt es außerdem, aus neuen Perspektiven den Blick auf weltpolitische Konflikte zu werfen. Er ist freigeistig genug, auch schlimme Wahrheiten auszusprechen: dass es den Krieg möglicherweise nur deswegen gibt, weil da einige Menschen sind, die ihn lieben.« (Martin Brinkmann, ZEIT Online, 4. September 2012)

»Carrère ist ein eleganter Erzähler. Doch die Faszination für seinen Protagonisten muss man wohl teilen, um »Limonow« zu Ende lesen zu können. Das gelingt, wenn man sich die moralische Gelassenheit des Autors zu eigen macht. Vermischt mit dem dennoch unvermeidlichen Abscheu erreicht diese Faszination eine fast erhabene Qualität.« (Oskar Piegsa, Spiegel Online, 31. August 2012)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Emmanuel Carrère, geboren 1957, lebt als Schriftsteller, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in Paris. 2010 war Carrère, dessen Dokumentarfilm Rétour à Kotelnitch 2003 auf dem Filmfest Venedig gefeiert wurde, Jurymitglied bei den Filmfestspielen in Cannes. Für seine Bücher wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt er für Limonow (Matthes & Seitz Berlin, 2012) u.a. den Prix Renaudot und den Prix de la langue française.
Claudia Hamm, geboren 1969, ist Theaterregisseurin, Autorin und Übersetzerin, u.a. von Edouard Levé (Autoportrait, Selbstmord bei Matthes & Seitz Berlin). Sie lebt in Berlin.


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Format: Gebundene Ausgabe
»Ein Scheißleben, ja.«, so bezeichnet der Protagonist von Emmanuel Carrères Romanbiografie »Limonow« mit einem kurzen, trockenen Lachen am Ende des Buches das, was wir gebannt lesend auf mehr als 400 Seiten verfolgt haben. Ein »romanhaftes Leben«, wie es im Prolog heißt, das Carrère aus Limonows eigenen autobiographischen Texten, aus Gesprächen mit ihm und Menschen aus seinem Umfeld rekonstruiert hat.

Das Unerhörte wie Bestechende an diesem Buch ist die Einmischung des Biographen in die Erzählung des Lebens seines Protagonisten. Carrére, vierzehn Jahre jünger als Limonow und im großbürgerlichen französischen Akademikermilieu aufgewachsen, arbeitet sich auch an den europäischen Entwicklungen der Nachkriegszeit ab, mit deren Ausläufern wir tagtäglich in den Medien konfrontiert sind. So betrachtet er nicht nur Limonows Leben parallel zu seinem eigenen, sondern setzt Limonows Werdegang – vom Aufwachsen in der ukrainischen Provinz, über seinen Aufstieg zu einem der im Ausland erfolgreichsten russischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, seine Parteinahme für die Serben im vom Krieg zerrütteten ehemaligen Jugoslawien, bis zu seinen politischen Machenschaften am äußersten rechtsnationalistischen Rand im Russland der Jahrtausendwende, seinem Gefängnis- und Lageraufenthalt, und seiner politischen Neutralisierung – in Beziehung zur neueren Geschichte Russlands. Dabei gelingt ihm in einer Mischung aus literarischer Verve, hervorragender historischer Recherche und psychologischem Einfühlungsvermögen das Kunststück vieles, was wir aus den Nachrichten über Russland zu kennen glauben, aus völlig anderer Perspektive zu erhellen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Schon das Cover spricht einen direkt an: Die Handgranatenzitrone steht für Eduard Limonow, eine der irrsinnigsten, extremsten, unberechenbarsten russischen Figuren des 20. Jahrhunderts.

Emmanuel Carrère hat sich an seine Fersen geheftet. "Limonow" ist keine klassische Biografie, vielmehr eine literarisch-biografische Spurensuche. Carrère hat Limonow in den 80er Jahren in Paris kennengelernt. Damals wurde der junge russische Punk-Autor im französischen Exil von den Intellektuellen für seine mitten aus dem Leben gegriffenen Romane gefeiert. Heute sieht das etwas anders aus - Limonow lässt sich auf keine politische Richtung festlegen, leistete sich verachtenswerte Aussetzer (er schoss bei einem Besuch bei Karadzic mit dem Maschinengewehr auf die Stadt Sarajewo), lebt sein (Privat-)Leben ohne viel Rücksicht auf Konventionen und andere Menschen zu nehmen, kämpfte in diversen Kriegen, gründete die Nationalbolschewistische Partei Russlands und beteiligt sich heute an allen möglichen oppositionellen Aktionen in Russland.

All das erzählt Carrère, alle Wendungen und Abenteuer aus Limonows Leben ... und doch viel mehr. Emmanuel Carrère berichtet nämlich auch von seiner Geschichte zu Russland. Er nähert sich Limonow, versucht sich in ihn hineinzudenken, in das politische und gesellschaftliche Umfeld, und muss sich doch immer wieder distanzieren. Wie er das macht, das ist so packend und faszinierend und klug geschrieben, dass man die über 400 Seiten rasend schnell liest, weil man unbedingt wissen will, was als nächstes schon wieder passiert.

Ein Buch, wie man es nicht erwartet, weil es gleichzeitig eine Lebensgeschichte erzählt, die fast unglaubwürdig, wie ausgedacht wirkt, und eine kritische Auseinandersetzung mit Russland bietet, wie man sie nachvollziehbarer und einleuchtender derzeit nicht finden kann. Unbedingte Empfehlung!
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Russland der letzten achtzig Jahre war unter Stalin von krassen politischen Unwägbarkeiten gezeichnet und zeigte nach seinem Tod politische Umbrüche, die immense Anforderungen an alle jene stellten, die in dem System überleben wollten.

Eduard Sawenko war einer dieser Lebenskünstler. Er wurde 1942 geboren. Als Sohn eines KGB Offiziers und einer Historikerin wuchs er in der ukrainischen Stadt Charkow auf. Aus dem eher verschreckten und ängstlichen Kind wurde ein Heranwachsender, den seine eigene Unbedeutendheit kränkte, so dass er sich früh in Künstlerkreise Eingang verschaffte. Aus einer Laune heraus wechseln die Mitglieder dieser Künstlergemeinschaft eines Tages ihre Namen. Eduard nennt sich beziehungsreich Ed Limonow in Anlehnung an Zitrone und Handgranate. Er lebte seit Mitte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Moskau, wo er sich als Arbeiter und Schneider verdingte. Erst später entdeckte er seine schriftstellerischen Fähigkeiten.

Mit feinem Gespür für die jeweiligen turbulenten politischen Absurditäten im Sowjetsystem weiß Limonow die Gunst der Stunde für sich zu nutzen. Von Charkow und einer eher unansehnlichen Geliebten, mit der er es immerhin sieben Jahre lang ausgehalten hat, findet er in Moskau die richtigen Leute und ergeht sich in einer neuen Liebe, während er die alte nach Charkow abschiebt. Immer auf der Suche nach Abenteuern findet er Menschen, die ihm bei seiner Suche behilflich sind. 1974 wurde er aus Russland ausgewiesen und lebte fortan in New York. Von dort geht es über Frankreich nach der Perestroika zurück nach Russland.

Emmanuel Carrère ist ein begabter Erzähler, der hier als Icherzähler fungiert.
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