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Lifted Or the Story Is in the Import

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Produktinformation

  • Audio CD (1. Januar 1980)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Saddle Creek
  • ASIN: B00006FRN7
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen
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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 1. Januar 2003
Format: Audio CD
Dieses Album fängt mit einem Schock an. Wer hört, wie sich Conor Oberst durch den Opener "The Big Picture" singt, wimmert und schreit, dem wird schnell klar, das hier außerordentliches passiert. Oberst trägt die Eröffnungsnummer mit solch Inbrunst und Hingabe vor, dass Kurt Cobain dagegen plötzlich wie Joe Cocker scheint.
Der weitere Verlauf des Albums ist bei weitem nicht so spartanisch wie das nur gitarrenbegleitende "Big Picture", "Bright Eyes" wächst bis zum kleinen Orchester an. Aber die Emotion bleibt. Bezaubernde Melodien, die oft hymnischen Charakter annehmen, umspielen Obersts Texte. Und hier liegt die eigentliche Stärke. Während seit nunmehr 30 Jahren jeder mittelmäßig begabte Songwriter als der neue Dylan abgefeiert wird, habe ich diesen Vergleich bei "Bright Eyes" noch überhaupt nicht gehört oder gelesen. Seltsam, denn Oberst erinnert mich (nicht allein wegen der präsentierten Textfluten) durch seine Behandlung der Sprache ganz stark an Dylan. Die Kunst von "Bright Eyes" ist durch Sprache und Rhetorik geprägt, was letztlich den depressiven Charakter der Musik relativiert. Wer so fantasievoll mit den Möglichkeiten der Sprache umgeht, wer so sprachverliebt ist, der findet (in seiner Kunst) den Ausweg aus der Misere. (zumindest für den Rezipienten). Sprache (und natürlich Musik!) ist als kommunikativer Akt das Gegengift zur Verzweiflung. Deshalb finde ich das Album eigentlich nicht depressiv oder laune-zerstörend, sondern äußerst anregend. Und ja: es ist ein Meisterwerk und defintiv das Album des Jahres 2002.
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Format: Audio CD
Conor Oberst. Wenn man einigen, oder nur einem seiner Stücke aufmerksam zugehört hat, dann bekommt man seinen Namen, den Namen seiner Band Bright Eyes, aber besonders seine Texte nicht mehr aus dem Kopf.
Das mag zum Einen an seiner unheimlich emotional klingenden, oder viel mehr emotional aufgebrachten Stimme liegen, aber es liegt, meiner Meinung nach einfach an den in seinen Texten geschilderten Geschichten, welche so real, wie auch fiktiv sein könnten.
Ich wage es nicht eindeutig zu beurteilen. Braucht man auch nicht, weil es keine Rolle mehr spielt, sobald man eine Platte eingelegt hat, die seinem Genius entsprungen ist.
Allem zum Trotz, die entweder seine Stimme nicht mögen oder ihn für einen noch nicht ordentlich entwickelten Zyniker halten, wird jeder ihm etwas abgewinnen können.
Mal ist man traurig, mal tragisch verliebt. Man möchte verstehen und nach vorne schauen können. Jedoch weiß jeder, Gefühle sind nicht so ohne weiteres verdaubar.
Man wächst mit ihnen und lernt mit ihnen umzugehen, oder man zerbricht und verfällt irgendwelchen Hirngespinsten.
Man kann diese Gefühle nicht sonderlich gut beschreiben, geschweige denn sie zu Papier bringen.
Conor kann es. Und damit meine ich nicht, dass er ein unheimlich lebenserfahrener Mensch ist, der uns allen weit voraus ist, aber in seiner Wieder lag ein Geschick, man möchte ein Genie sagen, welches es ihm erlaubt unheimlich tragische und unendlich schwere Gefühle Worte zu quetschen. Es mag durchdacht oder auch dem Zufall überlassen sein, aber seine Stimme spricht für alle von uns. Jeder sollte sich zügig ein paar Englischkenntnisse zulegen und seine Texte lesen oder seinen Liedern lauschen.
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Format: Audio CD
Langsam hebt die Platte an. Mit dem fast gesprochenen "The Big Picture". Der Hörer ist schon im ersten Moment in dieser einzigartigen Stimmung dieser Platte und der brüchigen, klagenden und dann wieder in schieren Wutausbrüchen umschwenkenden Stimme von Conor Oberst gefangen. Auch habe ich selten einen Sänger und Songwriter gehört der so verliebt in Worte und Sprache zu sein scheint. Der einzige der mir in diesem Zusammenhang spontan einfällt ist Bob Dylan. Die Texte haben so eine Aussagekraft, daß man sie liebend gerne auswendig lernt.
Auch ist das weite Spektrum das die Songs umfassen erstaunlich. Von den spartanischen Songs die nur von einer Akkustikgitarre und der Stimme von Oberst getragen werden (The Big Picture, You Will. You?Will.You?Will., Waste of Paint)bis zum Aufgebot eines kleinen Orchesters (False Advertising) ist hier alles geboten. Einige Songs erinnerten mich an die frühen Radiohead (Lover I don't have to love).
Dann kommt man zum letzten Titel und denkt schon das bisher gehörte könnte schwer noch getoppt werden, doch dann kommt das absolute Meisterwerk "Let's not shit ourselves (to love and to be loved)". Ein ungefähr zehnminütiger Dylanesker Freudenritt, bei dem man am liebsten vor Glückseeligkeit die Zimmereinrichtung zertrümmern will.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es gibt Alben, die können Leben retten. Lifted, dieses vierte Studioalbum der losen Musikervereinigung Bright Eyes um den Sänger, Songschreiber und Gitarristen Conor Oberst aus Omaha, Nebraska, ist ein solches. Wo sonst findet man einen Sänger, der so authentisch und inbrünstig von Lebenskrisen und Seelenleiden des von postmoderner Beliebigkeit gezeichneten sinnsuchenden jungen Amerikaners des beginnenden 21. Jahrhunderts singt, aber auch von der großen Liebe säuseln und musikalisch Trost spenden kann wie kein Zweiter, und das beides in einer Intensität und Authentizität, das einem beim Hören wahlweise ein kalter Schauer über den Rücken läuft oder man fast zu Tränen gerührt ist? Es mag einige andere großartige, beseelte Musiker/Songschreiber auf diesem Planeten geben, aber das zuvor Beschriebene trifft nur auf den zum Indie-Dylan gehypten Jüngling aus der Kornkammer der USA zu.Lesen Sie weiter... ›
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