Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Nur noch 17 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Liebst du mich auch?: Die... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand.
Andere Verkäufer auf Amazon
In den Einkaufswagen
EUR 19,95
+ kostenlose Lieferung
Verkauft von: preigu
In den Einkaufswagen
EUR 19,95
+ kostenlose Lieferung
Verkauft von: averdo24
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Alle 2 Bilder anzeigen

Liebst du mich auch?: Die Gefühlswelt bei Mensch und Hund (Das besondere Hundebuch) Gebundenes Buch – 11. April 2008

4.5 von 5 Sternen 81 Kundenrezensionen

Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle
Gebundenes Buch
EUR 19,95
EUR 19,95 EUR 12,57
 

Alles für Ihren Vierbeiner
Entdecken Sie Hundefutter und Hundebedarf in unserem Hundeshop. Hier klicken.
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

  • Liebst du mich auch?: Die Gefühlswelt bei Mensch und Hund (Das besondere Hundebuch)
  • +
  • Das andere Ende der Leine: Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt
  • +
  • Die Hundegrundschule: Ein Sechs-Wochen-Lernprogramm (Das besondere Hundebuch)
Gesamtpreis: EUR 51,90
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Große Geschichten im kleinen Format für nur 4,99 EUR

Entdecken Sie Bestseller als handliche Pocket Book-Ausgabe. Hier klicken.

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Patricia McConnell, Ph.D. ist außerordentliche Professorin für Zoologie an der Universität von Wisconsin-Madison (USA), zertifizierte Tierverhaltenstherapeutin und lebt mit ihren Hunden und Schafen auf einer Farm in Wisconsin. Ihr Buch Das andere Ende der Leine wurde zu einem der erfolgreichsten Hundebücher der letzten Jahre.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel 1 Gefühle

MIT IHREN AUGEN BETRACHTET
Im November 2003 wurde Tammy Ogles Kopf von dem Auto überrollt, mit dem sie unterwegs war. Sie fuhr eine Landstraße entlang, als ihre drei Labradors hinten herumzuspringen begannen und den Geländewagen so zum Schlingern und Drehen brachten, dass sie aus dem Fenster und unter die Räder ihres eigenen Wagens geschleudert wurde. Als sich der Staub verzogen hatte, lag sie bewusstlos mit zehn gebrochenen Rippen und schweren Kopfverletzungen da. Tammys drei Labradore, Double, Lily und Golly, blieben von ernsthaften Verletzungen verschont und krabbelten aus dem Auto. (Tammy sagte mir, dass sie die Hunde normalerweise nur in der Box im Auto mitnahm und selbst keine Ahnung hatte, warum sie sich an diesem Morgen entschieden hatte, sie frei im Auto mitfahren zu lassen.) Double, ein hübscher dreijähriger Rüde, blieb bei Tammy, während Lily und Golly eine halbe Meile weit bis zum nächsten Haus liefen, wo sie so lange an der Tür bellten und kratzten, bis jemand herauskam. Golly packte den Hausbesitzer am Ärmel und zog ihn bis zur Straße, von wo aus er Tammys umgekipptes Auto sehen konnte.

Wenn Sie gerne in eine Debatte geraten möchten, dann fragen Sie verschiedene Menschen, ob sie glauben, dass Tammys Hunde ihrer Besitzerin bewusst das Leben gerettet hätten. Einige werden sagen: »Na klar haben sie das. Es ist absolut vernünftig, anzunehmen, dass (1) die Hunde erkannten, dass Tammy schwer verletzt war und dringend Hilfe brauchte; (2) dass die Hunde Tammy liebten und ihr helfen wollten; (3) dass sie wussten, dass sie selbst ihr nicht helfen konnten und sich deshalb entschieden, die Straße entlangzulaufen und Hilfe bei jemandem zu suchen; (4) dass sie, als sie am Haus ankamen, an der Tür bellten und kratzten, um den Bewohner aufmerksam zu machen; und (5) dass Golly, als sie merkte, dass der Hausbewohner den Unfall nicht gesehen hatte, ihn in die richtige Richtung am Ärmel zog.«

Andere werden diese Geschichte als Paradebeispiel dafür betrachten, wie dumm vermenschlichend Hundenarren doch denken, wenn sie ihren Hunden Denkvorgänge unterstellen, zu denen nur Menschen fähig sind. Menschen mit dieser Sicht der Dinge werden vielleicht sagen, dass die Hunde deshalb die Straße entlangrannten, weil sie völlig verschreckt waren und von der Unfallstelle fliehen wollten. Ihr Bellen vor dem Haus geschah nicht aus strategischer Absicht, sondern deshalb, weil sie unbewusst gelernt hatten, dass Bellen in der Anwesenheit von Menschen ihnen deren Aufmerksamkeit einbringt – oder deshalb, weil sie einfach nur sehr aufgeregt waren, ohne genau zu wissen, warum. Vielleicht begrüßt Golly Menschen öfter, indem sie sie am Ärmel packt – wir wissen ja nur zu gut, wie gerne Labradore alles Mögliche zwischen die Zähne nehmen und wie viele Hunde dieser Rasse es gibt, die einem freundlichen »Händeschütteln« mit dem Fang nicht widerstehen können. Wie Sie sehen, ist es sehr leicht, eine Geschichte darüber zu erzählen, warum ein Tier etwas tut. Beide Geschichten sind nämlich genau das – nur Geschichten. Keiner von uns kann weder beweisen, dass die jeweils eigene Version die richtige ist noch das Gegenteil davon. Wenn uns keine weiteren Informationen zur Verfügung stehen, ist es sehr verführerisch, die eigene Version zu glauben und die andere zu verwerfen.
Dies ist einer der Gründe dafür, warum Wissenschaftler in der Vergangenheit immer wieder betont haben, dass Vermenschlichungen um jeden Preis zu vermeiden seien. Es ist sehr einfach, eine Geschichte darüber zu erfinden, was wohl im Kopf eines Tieres vorgeht, wenn man sich vorstellt, selbst in dessen Lage zu sein. Genauso einfach ist es, damit sehr, sehr falsch zu liegen.
Es gibt zahllose Beispiele für die Schwierigkeiten, in die wir geraten, wenn wir uns Tiere als bepelzte Menschen vorstellen – und das gilt nicht nur für Hunde. Ich hätte damals fast meine erste eigene Schafherde umgebracht, weil ich sie in der fälschlichen Absicht, sie nicht frieren zu lassen, im Winter im Stall einsperrte. Ich konnte mir nicht vorstellen, die Schafe ohne meine Hilfe bei minus zwanzig Grad draußen zu lassen – aus dem einzigen Grund, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie ich es nachts da draußen aushalten sollte, ohne zu erfrieren. Aber Schafe sind nun mal keine wolligen Menschen. Solange sie genug Heizöl in Form guten Futters haben, ist es für sie viel gesünder, draußen an der frischen Luft zu sein anstatt eingesperrt im Stall. Wenn man sie in einen geschlossenen Raum sperrt, erkranken sie sehr leicht durch die von ihrem eigenen Atem angefeuchtete Luft an Lungenentzündung (und genau das passierte meinen Schafen). Heute bin ich schlauer und lasse ihnen die Wahl. In den meisten Nächten entscheiden sie sich dafür, draußen zu liegen und dösen oft von einer Schneedecke bedeckt zufrieden vor sich hin, und das bei einem Wetter, in dem ich bis ins Mark hinein frieren würde.
Dies war in dem gleichen Jahr, als ich auch wie besessen frisches Stroh in die Hundehütten draußen stopfte, zu Tode besorgt, dass die im Zwinger schlafenden Hunde nachts frieren könnten.7 Morgens stellte ich dann fest, dass Bess, eine wunderbare und willensstarke Border Collie Hündin, alles bis auf den letzten Halm herausgescharrt hatte. Nach ein oder zwei Wochen, in denen ich das Verhalten meines Hundes unerbittlich ignorierte und mit dem Versuch fortfuhr, die Hundehütten weicher und wärmer zu machen, begann Bess schon mit dem Herausscharren des Strohs, bevor ich es fertig hineingelegt hatte. Endlich dämmerte es mir – ich glaube, es war an dem Morgen, als es minus fünf Grad kalt war und Bess zufrieden draußen vor der Hundehütte schlief, auf einem Flecken Schnee und Eis zusammengerollt und offensichtlich so warm wie eine Scheibe Toast.
Nicht nur Hundehalter machen sich unangebrachte vermenschlichende Sorgen um ihre Tiere. In einem klassischen Fall war ein britisches Komitee damit beauftragt, die Haltung von Käfighühnern zu verbessern. Es war gerade dabei, eine Regelung zu verabschieden, nach der die Hühner auf aus dickerem Draht bestehenden Böden als bisher gehalten werden sollten. Der üblicherweise verwendete Draht sah so dünn aus, dass man dachte, es müsse schmerzhaft sein, barfuß darauf zu stehen. Also dachte das Komitee zwar nicht daran, den Hühnern Turnschuhe auszuteilen, aber daran, den Käfigherstellern dickeren Draht vorzuschreiben. Bevor Millionen von Pfund für neue Käfige ausgegeben wurden, setzte sich Gottseidank gutes wissenschaftliches Denken durch und man machte einige objektive Versuche, um zu sehen, welchen Draht die Hühner tatsächlich bevorzugten. Entgegen allen Erwartungen wählten die Hühner den Draht, der den Menschen intuitiv am unbequemsten vorgekommen war. Folgetests zeigten, dass der dünnere Draht den Druck tatsächlich besser verteilte und viel angenehmer für die Hühnerfüße war als man annehmen würde.
Hundefreunde machen oft den Fehler, zu vergessen, dass andere Säugetiere keine bepelzten Menschen mit Pfoten sind. In meinem vorigen Buch Das andere Ende der Leine habe ich erzählt, wie sich Menschen gern als Zeichen gegenseitiger Zuneigung umarmen, während Umarmen bei Hunden eine Demonstration des sozialen Status ist. Hunde lieben es zwar, gestreichelt und massiert zu werden, aber um Schulter und Brust herum umarmt zu werden, ist etwas, das die meisten Hunde höchstens im Austausch gegen ein bequemes Sofa und ein garantiertes Abendessen hinnehmen.
Ich habe gelernt, vorsichtig zu sein, wenn ich über das Umarmen von Hunden spreche, weil manche Menschen sich über mich ärgern, wenn ich ihnen sage, dass ihr Hund es gar nicht genießt, um die Schultern herum gedrückt zu werden. Umarmen ist innerhalb unserer Spezies ein so wichtiger Teil des Ausdruckes von Zuneigung, dass manche Menschen sich unmöglich vorstellen können, ihr Hund könnte das vielleicht anders sehen. Dazu kommt noch die Tatsache, dass wir den Gesichtsausdruck unserer Hunde nicht sehen können, wenn wir sie...


Kundenrezensionen

Lesen Sie Rezensionen, die folgende Stichworte enthalten

Top-Kundenrezensionen

am 15. März 2016
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|Kommentar|Missbrauch melden
am 24. August 2017
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|Kommentar|Missbrauch melden
am 30. Januar 2018
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf

Die neuesten Kundenrezensionen

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?