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Kommentar: Gebundene Ausgabe Diogenes, 1998. 355 Seiten 3974ch
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Liebeswahn Gebundene Ausgabe – 1998

4.2 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er für ›Amsterdam‹ den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk. Sein Roman ›Abbitte‹ wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt. Er ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
...kann sich manchmal ein Leben ändern, kann ein Ereignis eine Kette von Geschehnissen auslösen, die zu einem unvermeidlichen fatalen Ende führen.
Eine solch dunkle Geschichte erzählt uns Ian McEwan gekonnt einfühlsam und durchweg spannungsgeladen in seinem Roman "Liebeswahn".
Ein schöner Sommertag lädt ein glückliches Ehepaar, Clarissa und Joe, zu einem Picknick im Grünen ein, als, nicht weit von den beiden entfernt, ein Fesselballon abzustürzt. Mehrere Menschen, so auch Joe, eilen aus allen Himmelsrichtungen herbei um dem Ballon-Piloten, dessen kleiner Enkel sich noch im Korb befindet, zu helfen, das Gefährt am Boden zu halten und zu sichern. Doch der Hilfeversuch scheitert - mit fatalen Folgen: ein Mensch verunglückt tödlich. In dieser Situation lernt Joe einen der anderen Helfer kennen, Jed Parry, ein Mann, der fortan Joes Leben in ein Desaster stürzen wird. Jed ist nämlich davon überzeugt Joe zu lieben und von Joe geliebt zu werden.
Der Liebeswahn, das Clérambault-Syndrom, lassen Jed in Joes Leben eingreifen in einer Form, die wir heute "Stalking" nennen: Permanente Telefonanrufe, ständige Präsens, das Auftauchen an den unmöglichsten Orten, das Beaobachten aus der Ferne, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter und in Form von Briefen - erst vorsichtig zurückhaltend, dann immer bedrohlicher werdend - lebensbedrohlich. Die Polizei ist machtlos, denn es passiert ja nichts "Schlimmes", doch der so von einem Stalker verfolgte Mensch, gerät in einen Strudel des Chaos. So auch Joe, dessen Leben sich radikal verändert und dessen Ehe an den Ereignissen zerbricht.
Ian McEwan erzählt mit einem feinen Gespür, auf sprachlich höchstem Niveau.
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Format: Taschenbuch
Was einem so alles zustoßen kann, wenn man Gutes tun will. Joe will ein Kind aus einem Fesselballon retten und muß mit ansehen, wie einer der Retter bei der Aktion ums Leben kommt. Ein Mann spricht ihn an, fordert ihn auf, gemeinsam zu beten, und Joe sieht sich im Verlauf der Geschichte den seltsamen Nachstellung Jed Parrys ausgesetzt, der vorgibt, sich in ihn verliebt zu haben. McEwan beschreibt jedoch nicht nur den Wahn eines religiös Verwirrten, der in einer Melange aus gläubigem Sendungsbewußtsein und Liebesgefühlen das Leben eines Ehepaars durcheinander bringt, er zeigt auch wie hilflos jemand solchen Anwandlungen ausgesetzt ist, wenn dieser sich nichts zu schulden kommen läßt. Was die Liebesschwüre, dunklen Drohungen bei Joe anrichten, der absolut nicht von Parry geliebt werden möchte, wie er miterleben muss, dass ihm niemand glaubt, er beginnt, sich seiner Frau zu entfremden, ist eindringlich geschildert. Die psychologische Begründung liefert der Autor gleich mit. Bei Parrys Wahn handelt es sich um das Clérambault-Syndrom. Eine Bezeichnung für krankhafte, abgewiesene Liebe, die zur Gewalt neigt. Viel schlimmer jedoch erscheint der Umstand, wie Joe allmählich den Boden unter den Füßen verliert, alles Parry unterordnet. Es kommt sogar zum Bruch mit seiner Frau Clarissa, dem verzweifelten Versuch, sich durch den Kauf einer Pistole zu schützen. Wie sich die Katastrophe allmählich zuspitzt, zeigt einmal mehr, mit welcher Akribie McEwan es versteht, Menschen aus ihrem Alltag zu reißen. Gleich einer Schlinge zieht der Autor die fehlgeleitete Liebe um die Hauptfiguren zu. Keiner bleibt unbeschadet. Und einmal mehr schafft McEwan es, Beklemmung so spannend zu beschreiben, dass man das Ende gespannt erwartet.
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Format: Taschenbuch
Ian McEwan ist sowieso schon ein fantastischer Schriftsteller, aber mit diesem Roman hat er sich wirklich selbst übertroffen! Wer das erste Kapitel gelesen hat, wird erstens nie wieder die Dramatik der Ballonszene vergessen und zweitens das Buch nicht aus der Hand legen, bevor es zuende ist. Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem so viel Spannung transportiert wurde, ohne das der Autor sich irgendwelcher Thriller-Klischees bedient. Stattdessen ist er ein Meister der Psychologie, der uns mit neuen Bildern und Ideen in den Bann seiner Geschichte zieht. Also, bevor Ihr Euch den x-ten 08/15-Thriller reinzieht, lest lieber mal Ian McEwan!
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Von Ein Kunde am 18. Januar 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Nicht umsonst hat McEwan letztes Jahr den wichtigsten Buchpreis Großbritanniens, den Booker-Preis, erhalten. Liebeswahn hat einen wirklich unvergesslichen Anfang, man hastet von Seite zu Seite, will nicht schlafen, nicht arbeiten, nicht aufhören zu lesen. Von der ersten Seite an fesselte mich dieses bitterböse, intensive und wahrhaft meisterliche Buch. Prädikat Weltliteratur
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Format: Taschenbuch
Ich kann mich dem vorwiegend positiven Echo über dieses Buch nur anschliessen: Meisterhaft und packend bis zu letzten Zeile ist die Innenwelt des Psychopathen und vor allem diejenige seines Opfers mit Mitteln gezeichnet, die man nicht nur einfach "literarisch" nennen kann: Da wird zu Beginn in der Ballonszene mit in der Literatur wohl unerreichten Rückblende- und Zeitlupentechnik und Perspektivewechseln eine Detailiertheit der Schilderung erreicht, die die Szene beinahe Realität werden und entsprechend unter die Haut gehen lässt. Die gleiche Meisterhaftigkeit dann in den Begegnungen zwischen Joe und Jed. Jedes Wort dieser Dialoge sitzt hier und öffnet Abgründe im Innenleben der Figuren. Der Innenwelt-Krimi wird schliesslich zum handfesten Krimi, der dann als Tüpfelchen auf dem i noch den Mut zu einem gekonnten, unlarmoyanten Happyend hat. Man spürt die Sorgfalt und Leidenschaft, mit der der Autor das Krankheitsbild recherchiert hat.
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