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Die Lieben meiner Mutter von [Schneider, Peter]
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Die Lieben meiner Mutter Kindle Edition

4.5 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 304 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein großes, trauriges, hinreißendes Buch.« (FAZ)

»Ein packendes Frauenporträt.« (Der Spiegel)

»Eine anrührende und allgemeingültige Erzählung - über das, was eine ganze Generation von Frauen in dieser Zeit durchgemacht hat.« (NDR, Fernsehen)

Kurzbeschreibung

Jahrzehntelang haben ihre Briefe aus der Kriegs- und Nachkriegszeit ungelesen im Schrank gelegen. Als Peter Schneider sich endlich entschließt, die in Sütterlin geschriebenen Briefe seiner Mutter trans­kribieren zu lassen, stößt er auf eine unglaubliche Geschichte – eine offene Dreiecksbeziehung. Eine aufwühlende Recherche beginnt. Peter Schneiders Erinnerungen an die Jahre, die er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach der Flucht im bayrischen Dorf Grainau unterhalb der Zugspitze verbrachte, sind noch sehr lebendig – aber sie kreisen um jemand anderen. Willy, der sieben Jahre ältere Jugendliche, schlug Peter und seine Schwester in seinen Bann, weil er ihnen etwas Großes versprach: Dank seines gu­ten Drahts zum Erzengel Michael würde er sie das Fliegen lehren. Während die Geschwister den Erzengel mit Geld und gestohlenen Naturalien aus dem Vorrat der Mutter gnädig zu stimmen versuchten, bewegte sich ihre Mut­ter in ganz anderen Sphären. In ihren Gedanken und ihren Briefen war sie beim fernen Ehemann, einem Komponisten und Dirigenten – und bei ihrem Ge­liebten, einem bekannten deutschen Opernre­gisseur, der in den Nachkriegs­jahren mit aufsehenerregenden Inszenie­rungen Furore machte. Aus ihren Briefen und seinen Erinne­rungen rekonstruiert Peter Schneider seine Kindheit und entwirft das vielschichtige Porträt einer faszinierenden Frau, die ohne Rücksicht auf die Konven­tionen der Zeit ihren Leidenschaften folgte und viel zu früh starb.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1493 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00AJCJJ2E
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #52.198 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT am 28. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es muss ein seltsames Gefühl sein, wenn man mit siebzig Jahren seine Vorstellungen von seiner Familie und seiner Kindheit völlig neu ordnen muss. Viele Jahre hatte Peter Schneider einen Schuhkarton voller in eigenwilliger Sütterlinschrift geschriebener, deshalb für ihn unlesbarer Briefe seiner Mutter besessen, ohne sich recht dafür interessiert zu haben. Erst mit der Trennung von seiner Frau kam das Bedürfnis, in diesen Briefen nach Erklärungen für seinen Lebensweg und das Schicksal seiner Beziehungen zu suchen.

Entdeckt hat er ein ganz und gar ungewöhnliches Zeugnis eines ganz und gar ungewöhnlichen Lebens im Deutschland der Nazi- und Nachkriegszeit. Es ist das Schicksal einer liebenden Frau, der die Liebe zu ihrem berufs- und kriegsbedingt ständig abwesenden Mann und ihren vier Kindern nicht genügt. Vielmehr ist es ein Freund und Kollege ihres Mannes, ein bekannter Opernregisseur (als "Andreas" ist er "anonymisiert", aber durch die zahlreichen erwähnten Engagements unschwer zu identifizieren - da werden eventuelle Nachkommen ihre Freude haben!), den sie mit einer alles verzehrenden Liebe überschüttet, mit einer Liebe - sagt jetzt der männliche Küchenpsychologe - zu der nur eine Frau fähig ist. Mit einer Liebe, die Andreas in keiner irgendwie angemessenen Weise erwidert, denn er ist das Urbild des eitlen, hochegozentrischen, gefühlsarmen Künstlers, der diese Liebe in unregelmäßigen Abständen genießt und schürt, dazwischen aber immer wieder auf Distanz geht und die wunderbaren Briefe seiner Geliebten wohl nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt. Mit solch tiefen Gefühlen kann der auch von anderen umschwärmte Frauenheld nichts anfangen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Peter Schneider geht weit zurück in seinen hier vor liegenden Erinnerungen. Er beschreibt das Leben seiner Eltern und seine eigenen ersten Jahre während und nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er 1940 geboren wurde. Viel weiß er nicht über seine Eltern. Doch anhand von Briefen seiner Mutter kann er aufschlüsseln, dass sie neben ihrem Mann Heinrich einen zweiten innig liebte und mit diesem auch zusammen war. Beide Männer waren an der Oper tätig, die aus Gründen der Propaganda seitens des Reichspropagandaministers Goebbels noch bis weit in das Kriegsjahr 1943 mit ihren Spielplänen erhalten geblieben war, bevor auch das letzte Aufgebot an Männern an die Front geschickt wurde. Andreas war Regisseur, Peter Schneiders Vater Heinrich war Dirigent.

Die Mutter hatte den Vater jung geheiratet und bekam insgesamt nach einander vier Kinder. Dass sie dafür eigentlich zu schade war, bescheinigt ihr der Liebhaber Andreas. Es bleibt klar, dass die Mutter zwei Männer liebte. Diese waren Freunde und duldeten einander. Peter Schneider erfährt von den Liebschaften seiner Mutter wohl erst durch ihre spät gelesenen Briefe.

Aus seinen Impressionen und Recherchen schält sich ein Künstlerleben heraus, in dem häufig finanzielle Not herrschte. Die Kriegsjahre überstand die Familie einigermaßen unbeschadet nur mit Hilfe der Näharbeiten seiner Mutter.

Die aufgefundenen Briefe sind aufschlussreich im Hinblick auf die Toleranz aller Beteiligten in den Dreiecksbeziehungen. Andreas liebte seine Freiheit, Heinrich liebte seine Frau über alles, und Schneiders Mutter liebte beide gleichzeitig. Für die Sitten und Moral in jenen fernen Zeiten ist das eine seltene Konstellation.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Lieben meiner Mutter von Peter Schneider/Rezension Jun
19
” Jahrzehntelang haben ihre Briefe aus der Kriegs-und Nachkriegszeit ungelesen im Schrank gelegen. Als Peter Schneider sich endlich entschließt, die in Sütterlin geschriebenen Briefe seiner Mutter transkribieren zu lassen, stößt er auf eine unglaubliche Geschichte.”-Klappentext.

Und auf eine Seite seiner Mutter , die er bis dahin nicht kennengelernt hatte. ” Vor allem aber lernte ich eine Schreibende kennen, die ihren Schwankungen zwischen Lebenslust und Schwermut fast hilflos ausgeliefert war.”

Peter Schneider, geboren 1940 in Lübeck, lässt aus Erinnerungen und Briefen das Bild einer Frau erstehen die in den Wirren der Kriegsjahre versucht ihren Weg zwischen Pflicht und eigenen Ausdruck zu finden. Bis zur Selbstaufgabe verbrennt sie in der abhängigen Liebe zum Regisseur Andreas, der sich später mit der besten Freundin der Mutter liieren wird.

Die Liebe zu Andreas besteht neben der Liebe zu ihrem Ehemann Heinrich der sie wiederum bedingungslos liebt. Liebe die in beiden Fällen auf Überhöhung, Idealisierung, Abhängigkeit gegründet zu sein scheint.

Die 4 fache Mutter , künstlerisch ambitioniert und wohl die meiste Zeit auf sich selbst gestellt, findet ihren Selbstausdruck in der atemlosen Liebe und im Schreiben der Briefe. Immer ist es auch ein Ringen um die Frau die sie neben dem Mutterdasein auch noch ist.

Andreas schätzt ihre Lage so ein: “daß vier Kinder eben zu viel für mich seien. Weniger, weil ich daß nicht schaffe,sondern weil in mir Dinge entfaltet werden könnten, die bei anderen nicht möglich wären-Dinge geistiger Natur.
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