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am 6. März 2016
Diese Briefe waren wohl sehr ehrlich und notwendig. Sie scheinen Zeugnis dafuer abzulegen, dass die geistige Verbindung zwischen Alice und Barbara sehr intensiv war und so geblieben ist. Sie haben wohl auch dazu gedient, die gemeinsame Vergangenheit wieder aufleben zu lassen und damit eine neue Basis zu schaffen, wo ein Anknuepfen moeglich war. Die beiden Frauen hatten offensichtlich auch viel Geduld fuer den Neuanfang (und ich hoffe fuer sie, dass es einer war). Briefe brauchen Zeit, im Gegensatz zu e-mails.

Ich habe mich auch sehr fuer diese zwei Menschen und Ihren Briefwechsel interessiert, da ich selbst einmal mit Barbara befreundet war, damals , als sie in Muenchen wohnte. Auch ich habe sie seit ueber 40 Jahren nicht mehr gesehen, aber nie vergessen. Ich wuenschte, ich koennte sie mal wieder treffen und sehen was die 44 Jahre zwischen uns uebergelassen haben. Auch wuerde ich Barbara Maia gerne mein eigenes Buch schenken: "Far Away from the Brewery" oder "Vom Dorfmaedchen zuer Weltbuergerin," beide bei amazon zu bekommen.
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am 16. April 2005
Ein Briefwechsel der besonderen Art: Alice Schwarzer und Barbara Maia waren zwischen 15 und 21 beste Freundinnen, mit allem, was dazugehört: unbedingtes Vertrauen, Austausch kleiner und großer Gemeinsamkeiten und Geheimnisse, Schwärmerei für James Dean und gemeinsame Ferien ebenso wie gerade noch vermiedene Vergewaltigungen. Kennengelernt haben sie sich Ende der 50er Jahre in Wuppertal auf der Handelsschule, und gemeinsam haben sie die Provinz der späten Adenauerzeit aufgemischt. 1964 brach der Kontakt ab. Anlässlich ihres 60. Geburtstags nahm Alice Schwarzer den Kontakt wieder auf, und nun wurden Briefe gewechselt, in denen A.S. und B.M. nocht einmal ihre Jugend durchleben, in denen sie Fragen stellen und auch beantworten, die damals nicht zur Sprache kamen.
Gut, dass dieser Briefwechsel veröffentlicht wurde. Wer nur auf spektakuläre biographische Enthüllungen o.ä. hofft, wird vielleicht enttäuscht sein, aber allen anderen empfehle ich, dieses Buch zu lesen. Es bietet nicht nur witzige Innenansichten der Adenauerzeit mit ihren patriarchalischen Strukturen: Familienverhältnisse, Hindernisse für Frauen im Berufsleben, Verhaltenskodizes für wohlerzogene junge Damen werden authentisch geschildert (manchmal denkt man beim Lesen, "waaas, das ist grad mal 40 Jahre her?", und manchmal wieder "allzuviel hat sich ja nicht geändert"). Doch wurde auch in der Provinz bereits feste an den Strukturen der Zeit gerüttelt: Maßgeblich waren nicht nur Restauration und Wiederaufbau, sondern auch Rock'n Roll, nouvelle vague im Kino, die neue Literatur aus Frankreich und den USA.
Es geht also um den Aufbruch zweier intelligenter Frauen aus der Provinz nicht nur in geographischer Hinsicht. Gleichzeitig handelt es sich hier um eine geistreiche und ungeschönte Reflexion über die "beste Freundin", über ihre Bedeutung im Leben einer Frau.
Beide Briefeschreiberinnen haben mehr als genug Humor, sodass kein einziger Satz im ganzen Buch verbiestert wirkt, ganz im Gegenteil. Und lebhaft schreiben können sie alle beide. Und dass die Briefinhalte weit über das "Weißt du noch"-Niveau hinausgehen, versteht sich von selbst.
Dieser nur scheinbar private, ungeniert subjektive Briefwechsel ist alles andere als langweilig, er ist spannend, aufschlussreich und anregend.
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am 13. Januar 2010
Weitab vom Klischee der "Emanze" und "Männerhasserin" erzählen die Briefe (im Rückblick) von zwei jungen Frauen, die ungestüm und voller Lebensfreude in die Welt hinaus gehen. "Die Jungs", "die Clique", "die Familie", "der Sex", und "Freundschaft". Und auch: "In welcher Welt will ich leben? Wie kann ich die Welt verändern?" Alles was einem als Teenager so ungeheuer wichtig ist - und einen bis heute prägt oder zumindest erinnert.
Hatte ich einen Brief von Alice gelesen, konnte ich kaum die Antwort Barbaras abwarten. Und ich bin immer noch vom Mut, dem Freiheitsdrang und den glasklaren Gedanken beflügelt. Was für ein Blick in den Spiegel! Danke Alice! Danke Barbara!
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am 17. Mai 2008
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen. Und das war auch gut so, weil ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft hätte.
Bin seit einiger Zeit begeisterte Emma-Leserin und setze mich gerne mit den Themen Emanzipation, Feminismus und Alice Schwarzer auseinander.
Dieses Buch hat sehr dazu beigetragen diese beachtenswerte Frau näher kennen zu lernen. Das Bild, das ich von ihr habe, wird durch das Buch und natürlich auch durch ihre Veränderung in den letzten Jahren, deutlich weicher.
Es war eine angenehme Lektüre und ich fand es auch sehr lustig, dass ich mehrmals die Woche an dem Haus vorbei komme, in dem die beiden Autorinnen Anfang der 60er Jahre gelebt habe.

Also, ich kann das Buch nur empfehlen. Es beschreibt auf sehr persönliche Art auch ein bißchen die Zeit, in der die beiden erwachsen wurden und weckt Verständnis für den weiteren Werdegang von Alice Schwarzer.
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am 11. Februar 2014
Die Steuerhinterziehungsanklage gegen Alice Schwarzer ist ein typische Anzeichen für eine verfaulende Gesellschaftsmoral.
Ich fordere daher ALLE auf in den Kaufboykott verlogener gesellschaftlicher Vorbilder zu treten!
Wer jetzt noch Bücher der Wasser predigenden und Champagner saufenden Elite etwas abkauft macht sich moralisch mit schuldig am gesellschaftlichen Verfall da er die Verlogenheit auch noch belohnt und honoriert!
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