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Lichterkettensägenmassaker: Recht weihnachtliche Geschichten Taschenbuch – 9. November 2012


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Madeleine Sauveur wusste schon als Kind in Braunschweig, dass sie einen besonders schönen Namen hatte, aber niemand konnte ihn richtig aussprechen, geschweige denn schreiben. Daher hätte sie manchmal viel darum gegeben, einfach Friederike Müller, Renate Kolb oder Claudia Aberwitz zu heißen.
Sie wäre auch gerne Opernsängerin, Kellnerin, Eiskunstläuferin oder Bibliothekarin geworden. Aber manche Wünsche gehen eben nicht in Erfüllung, und so studierte sie stattdessen Germanistik und Politologie in Heidelberg, eine ideale Voraussetzung, um nicht Lehrerin zu werden, sondern Musik-Kabarettistin und Autorin. Ihre unwahrscheinlichen Geschichten erschienen erstmals 2004 unter dem Titel 'Hermann hatte völlig vergessen, wie man Brot schreibt' im Satzwerk Verlag. Hier ist nun der zweite Band – mit Weihnachtsgeschichten der besonderen Art.

Ina Selke, Jahrgang 1980, studierte an der Fachhochschule Hildesheim Grafik-Design. Sie lebt mal hier und mal dort, tingelt vorzugsweise durch Spanien und Italien und taucht manchmal in Deutschland auf, wo sie wieder einmal zu Hause ist.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Leseprobe
Bertram und Sophie
– Was wünschst’n du dir? – Nix. – Glaub ich nicht. – Doch. – Echt? – Ja. – Na gut, dann schenken wir uns nix. Find ich gut. – Das glaub ich, dass du das gut findest! – Was soll das denn heißen? – Dass du keine Lust hast, dir Gedanken zu machen, wie du mir eine Freude machen kannst. – Stimmt doch gar nicht. Du hast gesagt, du wünschst dir nix. – Ja, ja, und das kam dir sehr gelegen, weil du dir dann erstens keine Gedanken machen musst und zweitens kein Geld für mich auszugeben brauchst, du Geizkragen. – Ist doch gar nicht wahr. – Wohl wahr. Selbst wenn du sagen würdest, dass du dir nix wünschst, würde ich dir zumindest ne Kleinigkeit schenken. ’N paar Gedanken würde ich mir machen, als Liebesbeweis quasi. – Ja wie, meinst du nun, was du sagst oder meinst du was anderes, als du sagst? – Ich wünsch mir nix, das stimmt. – Eben. – Aber ich lass mich trotzdem gern überraschen! – Das ist völlig absurd! Du sagst, du wünschst dir nix und erwartest trotzdem was. – Muss ja nichts Materielles sein. – Soll ich dir ’n Gedicht aufsagen oder was vortanzen? – Du bist blöd. – Ja, ja, jetzt bin ich blöd. Dabei bist du nämlich blöd, weil du wieder mal voraussetzt, dass ich weiß, was in Deinem Kopf vor sich geht. Ich soll mich in Deine Gedankenwindungen und Sehnsüchte hineinversetzen. Kann ich aber nicht, denn ich meine immer, was ich sage! Wenn ich sage, ich wünsch mir nichts, dann mein ich das auch so. – Eine trostlose Welt, in der du lebst! Ich erwarte doch keine wahnsinnigen Überraschungen.! Nur was liebevolles Kleines. – Und dann gefällt’s dir nicht. – Was denn? – Na, das, was ich mir ausgedacht hätte. – Was hättest du dir denn ausgedacht? – Was weiß denn ich. – Eben, du machst dir erst gar keine Mühe, dir Gedanken zu machen. – Herrgott noch mal, vielleicht ’n Buch. – ’N Buch! Toll! Das ist ja wohl der Gipfel der Phantasielosigkeit. Und was für’n Buch? – Das weiß ich doch jetzt noch nicht. – Also, wenn ich dir ein Buch schenken würde, dann wüsste ich aber, was ich dir schenke. Zumindest die Richtung. – Und welche wäre das? – Krimi zum Beispiel. – Hätt ich mich jetzt gar nicht so drüber gefreut, weil ich nämlich gedacht hab, ich hab in der letzten Zeit so viele Krimis gelesen, dass ich mal wieder gerne was anderes lesen würde. – Du bist total destruktiv, merkst du das eigentlich? Du könntest mir zum Beispiel einen Kalender basteln mit Fotos. – So superkonstruktiv find’ ich dich auch nicht. Und im übrigen hab’ ich genug gebastelt in meiner Kinder- und Jugendzeit. Heerscharen von Verwandten hab ich mit meinen Basteleien versorgt. Durch jedes Weihnachten hab ich mich durchgebastelt: Fotokalender, Untersetzer aus Kork, Mappen aus Leder, Laubsägearbeiten, bedruckte Geschirrtücher, selbstgemachte Pralinen, Tonfiguren, Krippenfiguren, Mobiles, Kerzenständer, Laternen… Lass uns lieber ins Bett gehen. – Das sagst du immer, wenn dir nix mehr einfällt. – Ist auch nicht die schlechteste Lösung. – Lösung nennst du das? – Auf ’ne Art schon. – Du bist so was von blöd. – Vorschlag zur Güte: Ich denk mir ’ne Kleinigkeit für dich zu Weihnachten aus, ich könnte zum Beispiel Schafskäse mit Knoblauch und Gewürzen in Öl einlegen, und du kommst jetzt ins Bett. – Typisch, du denkst, mit Sex lässt sich jeder Konflikt aus der Welt schaffen, aber ich sag dir eins: Das mit Weihnachten ist noch nicht gegessen. – Okay. Das können wir morgen noch mal ausdiskutieren. Was mich jetzt brennend interessiert, um mal im Weihnachtsbild zu bleiben: Was wünschst ’n du dir denn hier und jetzt? – Nix. – Ah, also ’ne Kleinigkeit. Da fällt mir sofort was ein.


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