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Kommentar: 21,8 x 15,0 x 3,6 cm, Gebundene Ausgabe Pattloch, 05.09.2007. 448 Seiten Gut erhaltenes Exemplar mit Gebrauchsspuren (das kann heißen: das Buch KANN normale Leseverformung wie Knicke am Buchrücken, oder leichte Nachdunklung o. ä. haben oder auch, obwohl unbeschädigt, als Mängelexemplar gekennzeichnet sein). In jedem Falle aber dem Preis und der Zustandsnote entsprechend GUT ERHALTEN. und ACHTUNG: Die Covers können vom abgebildeten Cover und die Auflagen können von den genannten abweichen AUSSER bei meinen eigenen Bildern (die mit den aufrechtstehenden Büchern vor schwarzem Hintergrund, wie auf einer Bühne) MEINE EIGENEN BILDER SIND MASSGEBEND FÜR AUFLAGE, AUSGABE UND COVER w-031d-0916
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Komm, sei mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta Gebundene Ausgabe – 5. September 2007

4.2 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Eingefleischte Mutter-Teresa-Fans müssen jetzt stark sein. Denn das exakt zehn Jahre nach dem Todestag des nicht selten als "größte Frau des 20. Jahrhunderts" stilisierten "Engels von Kalkutta" erschienene Buch "Komm, sei du mein Licht!" kratzt bedenklich am Image der moralischen Ikone. Schließlich sind dort Sätze zu lesen wie: "Die Seelen ziehen mich nicht mehr an - der Himmel bedeutet nichts mehr - für mich schaut er wie ein leerer Platz aus." Oder: "Der Platz Gottes in meiner Seele ist leer - in mir ist kein Gott." Wohlgemerkt, diese frappierenden Geständnisse schrieb Mutter Teresa selbst.

Krawumm, das sitzt. Die Geschichte der im Eilverfahren selig gesprochenen Über-Christin muss wohl korrigiert werden, denn in diesem Stil gehen die massiven Zweifel an der Existenz Gottes über Jahrzehnte weiter. Damit belegen die von Brian Kolodiejchuk, dem Postulator in ihrem Heiligsprechungsprozess und Leiter des "Mother Teresa Center" in Tijuana/Mexiko, in Buchform herausgegebenen Tagebuchnotizen und Briefe von Mutter Teresa die seit Jahren kursierenden Gerüchte, die von einer Nachtseite und tiefen seelischen Erschütterungen der Ordensfrau wissen wollten. Mutter Teresa selbst wiederum wollte von einer Veröffentlichung dieser Aufzeichnungen nichts wissen, doch der von ihr gegründete Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe" erlaubte schließlich die Publikation.

Denn eines macht die Lektüre auch klar: Diese ungemein spannende und intime "innere Biographie" verringert keinesfalls den Wert ihres Lebenswerks. In gewisser Weise macht sie Mutter Teresa dadurch sogar viel menschlicher und zeigt zugleich Tag- und die Nachtseite ein und desselben Glaubens. Irgendwie scheint die Beziehung Teresas zu Gott wie eine Ehe, die ihren Wert und ihre Größe und sogar ihre Wahrheit nicht verliert, selbst wenn das Gefühl verschwunden ist, das sie einmal begründet hat. Eine Entwicklung, die sich als Tragödie beschreiben ließe, aber ebenso als Triumph. Die komplette Abkehr von Gott hätte jedenfalls nicht zu der Missionarin gepasst, denn gegen Ehescheidungen sprach sie sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus. -- Christian Haas

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mutter Teresa (Ordensname von Agnes Gonxha Bojaxhiu) wurde am 27. August 1910 in Skopje, heute Mazedonien, geboren und starb am 5. September 1997 in Kalkutta, Indien. Die Ordensfrau wurde durch ihre heroische Arbeit und den selbstlosen Dienst an Ärmsten der Armen bekannt. Sie war Gründerin des Ordens „Missionarinnen der Nächstenliebe“, der heute 3.000 Frauen in aller Welt angehören und ist Trägerin des Friedensnobelpreises. Mutter wurde am 19. Oktober 2003 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. 2008 erschien ihre spirituelle Autobiografie: "Komm, sei mein Licht", bei Pattloch, ein internationaler Bucherfolg und Bestseller.


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Format: Gebundene Ausgabe
Gegen den Willen der Verstorbenen hat Brian Kolodiejchuk zahlreiche Briefe und Notizen von Mutter" Teresa veröffentlich, die die innere Verzweiflung dieser leidenschaftlichen und an ihrem Glauben leidenden katholischen Missionarin dokumentieren.

Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, geboren 1910 in Skopje, hat sich als ein Werkzeug Gottes gesehen:
Gott liebt die Welt heute so sehr, dass Er Sie gibt, dass Er mich gibt, um die Welt zu lieben, um seine Liebe zu sein, sein Mitleid." (S. 343)

Sie war als Braut Christi" geradezu süchtig nach dem Leiden, dem eigenen und dem Anderer. Sie wollte Jesus in Schmerz, Elend und seelischer Not nahe sein, in den Gepeinigten begegnen:
Ich möchte eine Heilige werden, indem ich das Dürsten Jesu nach Liebe und nach Seelen stille." (S. 172) Leiden, Schmerz, Versagen - ist nichts anderes als ein Kuss von Jesus, ein Zeichen dafür, dass du Jesus am Kreuz so nahe gekommen bist, dass Er dich küssen kann." (S. 327) Wir müssen das Dürsten eines unendlichen Gottes stillen, der vor Liebe stirbt. Nur totale Hingabe kann den brennenden Wunsch einer wahren Missionary of Charity erfüllen. Sein Sühneopfer zu sein - zu seiner Verfügung zu stehen." (S. 383)

An einer Verbesserung der Lebensumstände der Armen in Kalkutta, von deren eigener Religion in dem ganzen Buch nicht die Rede ist, war sie wenig interessiert:
Wir sind keine Sozialarbeiter. Wir sind kontemplative [=beschauliche] Schwestern im Herzen der Welt. 24 Stunden am Tag sind wir mit Jesus." (S. 332) Die Armen sind verbittert und leiden, weil sie nicht das Glück kennen, die die Armut mit sich bringen kann, wenn sie für Christus ertragen wird ..." (S.
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Von HEIDIZ TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 3. Januar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Mutter Teresa - eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jhd`s - ihr Todestag jährte sich im Sept. `07 zum 10. Mal. Sie ist seeliggesprochen worden für ihren lebenslangen Dienst an den Ärmsten dieser Welt. Sie steht für christliche Barmherzigkeit. Sie pflegte Kranke, Sterbende und Alleingelassene mit Hingabe und Opferbereitschaft. Aber wie schaute es in ihrem Inneren aus, wie ist ihr geistlicher Weg gezeichnet?

Das mir vorliegende Buch zeichnet ihr Innerstes, es zeigt ihre geheimsten Aufzeichnungen und Gedanken. Sie wurden so noch nie veröffentlicht und zeigen eine Frau, wie man sie so noch nicht gekannt hatte. Ihre persönlichen und privaten Empfindungen, ihr religiöses Denken. Briefe, die sie an ihre geistlichen Begeliter schrieb sind im Buch wiederzufinden. Es werden Geheimnisse enthüllt, die nur ihre engsten Vertrauten zu Lebzeiten erfahren durften.

Herausgegeben, kommentiert und zusammengestellt wurde das Buch in seiner Gesamtheit von Brian Kolodiejchuk. Er ist Leiter des "Mother Teresa Center" in Tijuana (Mexiko). Er kannte Mutter Teresa über 20 Jahre ihres Lebens und war sogar Postulator im Heiligsprechungsprozess.

1997 wurde Mutter Teresa heiliggesprochen.

Man kann dieses Buch als komplexe, komplette und zu Herzen gehende Chronik einer Frau und deren Lebensweg bezeichnen. Alle Gedanken, ob positiv oder negativ, ob geistlich oder auch alleingelassen von der Welt, all ihre spirituellen Empfindungen und Prüfungen eines nicht einfachen aber erfüllten Lebens werden im Buch realistisch rübergebracht.

Sehr intim und zu Herzen gehend sind die Texte geschrieben, die der Leser im Buch findet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wer würde sie nicht kennen, jene moderne Heilige, die ihr ganzes Leben lang in den Slums von Kalkutta den Ärmsten der Armen beistand ? Mutter Teresa ist sicher eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte der letzten Jahrhunderte.

"Menschen alle Glaubensbekenntnisse und aus allen Gesellschaftsschichten schätzten ihre selbstlose Liebe und ihr Mitleid für die Armen, sie bewunderten ihr einfaches und authentisches Wesen und fühlten sich angezogen von der Freude und dem Frieden, den sie ausstrahlte."

Doch jeder, der ihr begegnete, so der Herausgeber dieses erstaunlichen Buches, spürte, dass da noch etwas anderes war. Der kontinuierlich steigenden internationalen Aufmerksamkeit, die ihr Werk unter den Armen erfuhr, korrespondiert ungekehrt proportional die Kenntnis der tiefsten Seiten ihrer Beziehung zu Gott. Ihr ganzes Leben lang war sie fest entschlossen, diese Informationen ihrer Beziehung zu Gott von sterblichen Augen fern zu halten, und sie hat auch die wenigen Priester, die ihr geistliches Leben als Seelsorger begleitet haben, gebeten, ihre schriftliche Korrespondenz mit ihnen und ihre Aufzeichnungen zu vernichten.

Doch diese geistlichen Begleiter haben etliches von Mutter Teresas Korrespondenz aufgehoben. Nun, im Rahmen des Prozesses für ihre Selig- und Heiligsprechung kamen diese Dokumente wieder ans Tageslicht. Sie zeigen Mutter Teresa als eine Mystikerin, die über eine lange Zeit ihres Lebens immer wieder von Phasen großer innerer Dunkelheit gequält wurde. Dunkelheit und Gottesferne, tiefe Zweifel an Gottes Güte und Gerechtigkeit.
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