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am 20. Mai 2014
... und das Buch selbst gehört auch zu den unnützen Dingen, die man braucht. Lieber mit der Frau oder Freundin im Cafe das Geld dafür ausgeben. Nur wer auf kindisch albernen Humor wie von RTL & Co steht, kann sich das antun.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Juli 2011
Hanna Dietz hat offensichtlich einen humorvollen Ansatz für ihr Buch "Lexikon der unnützen Küchengeräte" gewählt. Das ist naheliegend bei so absurden Gimmicks wie Egg Coddler und Apfelschälmaschine, aber es ist auch schade, denn man hätte mehr aus dieser Idee machen können. Fotos oder zumindest Zeichnungen der besprochenen Produkte, Preisangaben und Bezugsadressen wären hilfreich gewesen. Und wie wär's statt mit einem weiteren halbwegs gelungenen Versuch witzig zu sein, mit einem Exkurs über nützliche Küchengeräte gewesen?

Ich musste beim Lesen oft schmunzeln und an Max Goldt denken. Der ist auch ein Fan dieser sinnlosen Küchenmaschinen und hat bereits die berechtigte Frage gestellt wozu ältere Herrschaften früher Vorrichtungen besaßen, in die oben Nüsse eingeführt wurden, nur um dann unten wieder herauszukommen und zwar ungeknackt oder sonstwie verändert.

Ich muss es gestehen und zwar ohne Scham, ich besitze zumindest ein Gerät aus dem Buch, nämlich einen elektrischen Dosenöffner, aber anders als es die Autorin meist einschätzt, verstaubt der bei mir nicht im Keller, sondern kommt regelmäßig zum Einsatz. Und ja, ich finde auch einen Schokobrunnen ganz fabelhaft! Freilich nicht für mich zu Hause, aber in einem Hotel kann so ein Gerät Schlaraffenland-Atmosphäre verbreiten.

Der Humor der Autorin mit dem sie die Produkte vorstellt erscheint mir der Sache angemessen zu sein, auch wenn es schon sehr oft Flachwitze sind, sehr naheliegend und ziemlich kindisch.

Da ich von den Promi-Fernseh-Köchen eigentlich nur Jamie Oliver und Tim Mälzer schätze, fühlte ich mich von der Autorin nie vorgeführt. Ok, den Pasta-Pieper (Mann mit Tonne am Bein, der ein Lied pfeift, wenn die Spaghetti al dente sind) habe ich schon mal verschenkt und fand das ganz in Ordnung. Aber zur Kategorie Fernseh-Shopping-Opfer, Möchtegern-Gourmet und verblendeter Konsument zähle ich mich nicht.
Sehr treffend und amüsant sind übrigens die Worte zum Fondue und dem Römertopf! Ich habe gelacht.

Nettes Büchlein. Total 90er.

203 Seiten, Softcover, Register, Ullstein 2011
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 10 REZENSENTam 20. Oktober 2011
Ein schwieriges Unterfangen, Dinge in nützlich und nutzlos, hilfreich und nicht hilfreich einzuteilen. Falsch! Ein unmögliches Unterfangen, wenn Sie mich fragen.

Wer, der solche Geräte besitzt, will schon wissen, dass seine Lieblings-Austerngabel oder das geschätzte Austern-Messer von den Autorinnen als nutzlos verhohnepiepelt wird, oder dass es Leute gibt, die einen Brotbackautomaten an Menschen weiter empfehlen, als Alternative zum mittlerweile ausgestorbenen TV-TEST-Bildschirm?

Das Unterfangen an sich ist den Autorinnen meines Erachtens gelungen. Ein unterhaltsames Büchlein, das in geringen Dosen genossen, zum Schmunzeln anregt, wenn auch es oftmals selbstironisches Schmunzeln ist. Mein Caquelon mit Richaud und mein elektrisches Fondue-Set kommen dennoch nicht weg. Auch wenn sie ihr Dasein, wie im Vorwort so treffend bemerkt, mehr als 360 Tage im Jahr ihr Dasein im Keller fristen. Sind sie nun nutzlos? Wer isst schon jeden Tag (Käse-)Fondue? Ehmt, ehmt. Sehn'Se. Alles relativ.
Vielleicht wird es jedoch Zeit die Küchenmaschine aus dem Schrank zu räumen und endlich zu entsorgen, denn die war tatsächlich über Jahre nicht mehr in Gebrach. Insofern: NUTZLOS! D'accord!

Wenn ich von der langweiligen Cover-Gestaltung und der eher anspruchslosen Aufmachung absehe, finde ich in diesem Taschenbuch eine Menge unterhaltsamer Artikel die vom Humor durchaus meiner Wellenlänge entsprechen. Und das, obgleich ich so einige dieser als nutzlos bezeichneten Geräte benutze!
Das meinte ich mit dem eingangs erwähnten "schwierigen Unterfangen". -> Wat den Eenen sin Uhl', ist den Annern sin Nachtigall.

Schade, dass das Büchlein nicht in gebundener Form und somit etwas "wertiger" daher kommt. Ich sammle seit einiger Zeit so einiges an nutzlosem Wissen, skurrilen Lexika, bin aber was das Äußere angeht, sehr pingelig.

Abschreckendes Beispiel ist für mich das Unnützes Wissen - Fibel von NEON. Kurioses nutzloses Wissen in total unwertiger Aufmachung, weil Taschenbuch, mit merkwürdig minderer Papierqualität und das Ganze in einer Gestaltung, zum Davonlaufen.
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am 12. Juli 2011
Dieses Buch gehört für mich in die Kategorie "unnütze Bücher" und ist maximal als Toilettenlektüre zu empfehlen. Mit dem recht flachen und einfachen Humor der Autorin, bleibt die Frage, warum sie ihre Zeit mit dem Lästern und Schreiben über Küchengeräte vergeudet. Meines Erachtens handelt es sich um eine bescheidene Imitation der "Frau-Deutsch" Bücher, die im Sommer als Lektüre für diejenigen angeboten werden, die eigentlich nicht lesen wollen und bei denen der Trend zum Zweitbuch geht. Also, dieses Geschenk war leider nichts.
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am 14. Juli 2013
Die Einteilung zwischen überflüssig und nützlich ist ein schmaler Grat. Ich benutze zum Beispiel meinen Fleischwolf regelmäßig. Einen Kirschenentkerner habe ich mir gerade angeschafft, da ich die Kunst nicht beherrsche, die Kerne mit Hilfe eine Büroklammer zu entfernen (kenne jemand, der das problemlos schafft.

Trotzdem habe ich das Buch in einem Ruck durchgelesen und bin gelegentlich auch zum Schmunzeln gekommen.

Wenn es ein paar Leuten hilft, den wirklich überflüssigen, weil nicht genutzten oder nicht funktionierenden Kram tatsächlich zu entsorgen, hat es seinen Beitrag geleistet.

Ein passendes Geschenk für entsprechend Belastete.
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am 26. Juli 2012
In Kurzform: Nach den ersten 5 Seiten des Buches, kennt man den Rest. Die beschriebenen Küchenartikel sind austauschbar. Der Versuch zur Lustigkeit bleibt ein Versuch und wiederholt sich bis zum bitteren Ende des Buches. Zugegeben: Es mag schwer sein, ein Buch über dieses Thema zu verfassen, vor allem wenn man es witzig rüberbringen will. Die Autorin hat dieses Kunststück leider nicht geschafft, so das man nach kurzer Zeit das Bedürfnis verspürt, das Buch irgendwo in einer Schublade auf nimmer wiedersehen verschwinden zu lassen.
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am 26. Juni 2011
Das Wichtigste zuerst: Ich hab mich prächtig amüsiert - und zwar nicht nur "hier und da", sondern durchgängig!

Ein großer Spaß, wie die Autorin schnoddrig zu Gericht sitzt über Schubladen-Verstopfer und Kellerregal-Beleger. Und ich gestehe: Auch ich bin schuldig im Sinne der Anklage! Zumindest in etlichen Punkten...

Macht wohl auch den Reiz des Buches aus: Die eine Hälfte der Küchengeräte kennt man oder besitzt sie sogar (peinlicherweise), und bei der anderen Hälfte kommt man erst recht aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus: Warum nur braucht die Welt ausgerechnet diesen Schäler/Mixer/Schneider, oder einen weiteren "Irgendetwas-Maker"?? (aber sie braucht ihn, so scheint's)

Dass ich dabei noch -ganz nebenbei- etliches über die Grundausstattung jeder besseren Restaurantküche erfahren habe: umso schöner!

Find das Büchlein übrigens auch einen großartigen Geschenk-Tipp. Gutes Mitbringsel für jeden, von dem man weiß, dass er (oder sie) Milchaufschäumhilfe/Essigsprüher/beleuchtete Pfeffermühle bereits hat!
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am 9. November 2011
Bei meinem vorletzten Umzug habe ich meinen Freunden aufgebürdet, meine Küche auszuräumen und wurde nun konsequenter Weise mit diesem Buch belohnt. Treffer. Versenkt. Das nützlichste Buch nach - nein, vielleicht sogar noch vor - Stubers "Ich helf dir Kochen".
***
Ja, ich besitze einen Tischgrill. Und ein Fondue. Und einen Sandwitchmaker. Auch einen Butterroller, Supersparschäler, Dreiteile-V-Hobel, Silikonteigschaber, Butterroller. Kochlöffelhalter und einen Kochbuchspritzschutz. Und vor allem aber besitze ich Verwandte, die glauben, dass ich all das wirklich brauche. Und dass solcherlei Küchengeräte vorzügliche Geschenke zu jedweder Gelegenheit sind. Aus Platzmangel gibt es einen Schrank im Keller, den die Beschriftung "Küche - Die Einmalimjahrgeräte" ziert. - Für Menschen wie mich ist das vorliegende Lexikon nicht nur amüsant sondern auch extrem praktisch, denn die Einträge beschränken sich bei Weitem nicht aufs Lästern! Sie geben Tips zur Verwendung, Einblicke in die Entstehung, Hinweise auf geschickte Lagerung oder ggf. Entsorgung. Eingestreut werden Beiträge zu Küchenkauderwelsch (z.B. "das Fleisch dressieren") oder auch Küchengerät-Kategorien (z. B. die Schubladenverstopfer).
***
Zielgruppe: Menschen, die nicht kochen oder nicht kochen können, dies als Mangel empfinden oder ausgelegt bekommen und zwecks Kompensation in den Besitz manigfaltiger Küchenutensilien geraten, die Profiköchen nur ein müdes Lächeln entlocken, Umzugshelfer aber die Laune verderben können.
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