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Lexikon der feministischen Irrtümer: Politisch korrekte Vorurteile und männerfeindliche Mythen auf dem Prüfstand der Wissenschaft Taschenbuch – 16. Dezember 2019
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe444 Seiten
- SpracheDeutsch
- Erscheinungstermin16. Dezember 2019
- Abmessungen15.24 x 2.82 x 22.86 cm
- ISBN-101676265090
- ISBN-13978-1676265092
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Produktinformation
- Herausgeber : Independently published; 1. Edition (16. Dezember 2019)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 444 Seiten
- ISBN-10 : 1676265090
- ISBN-13 : 978-1676265092
- Abmessungen : 15.24 x 2.82 x 22.86 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 307.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 39.826 in Politik & Geschichte (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Geboren 1969 in Wiesbaden. 1996 Einser-Examen in Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft. Autor von ca. 80 Büchern, darunter mehrere Bestseller. Titelgeschichten in den verschiedensten Zeitschriften von Focus bis Playboy. Hoffmanns Blog "Genderama" hat mehrere tausend Leser pro Tag.
Hoffmann wurde vor allem durch sein Engagement für sexuelle Minderheiten sowie die Begründung der Männerrechtsbewegung ("Maskulismus") in Deutschland bekannt, deren engeren Kern eine Studie des Familienministeriums mit inzwischen 400.000 Menschen angibt. Hoffmanns Buch "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" definiert diese Bewegung so: "Maskulisten geht es darum, Benachteiligungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen in Bezug auf alle Menschen einschließlich der Männer zu erforschen, herauszufinden, was die möglicherweise vielfältigen Ursachen dafür sind, und realistische Lösungsstrategien zu entwickeln." Hoffmann fordert die Bekämpfung von Sexismus gegen beide Geschlechter statt von Frauenfeindlichkeit allein.
Neben Professor Gerhard Amendt, Professor Klaus Hurrelmann und anderen Autoren wirkte Hoffmann an dem Fachbuch "Befreiungsbewegung für Männer" mit (Psychosozialverlag 2009).
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In seinem ersten Kapitel beschäftigt sich der Verfasser mit der Wissenschaftsfeindlichkeit, insbesondere an den amerikanischen, zunehmend aber auch an den deutschen Hochschulen. Er zeigt auf, dass Gender-Ideologen und Feministinnen zunehmend Einfluss gewinnen - teilweise unterstützt von der Politik und von den Leitmedien. Das geht dann laut Hoffmann so weit, dass Verlage sich nicht (mehr) trauen, feminismuskritische Bücher zu veröffentlichen. Er plädiert gegen ein Lagerdenken, Feministinnen und Männerrechtler sollten - soweit sie offen seien - an einem Strick ziehen.
Wie bei einem Lexikon üblich, kann man nicht unbedingt erwarten, dass dieses chronologisch von vorn nach hinten durchgelesen wird. Das habe ich auch nicht getan, sondern (zunächst) mich interessierende Themen gelesen. So belegt Hoffmann etwa anhand vieler Studien, dass keineswegs ganz überwiegend nur Männer sexuelle Gewalt ausüben, weitgehend tabuisiert sei etwa der sexuelle Missbrauch von Jungen (und Mädchen) durch ihre Mütter. Interessant auch, dass Hoffmann die "urban legend" widerlegt, Testosteron sei der Grund für aggressives Verhalten von Männern.
Die Lektüre der Stichwörter des Lexikons zeigt auf, wie viele Glaubenssätze es inzwischen gibt, die als Tatsachen fest im öffentlichen Bewusstsein verankert sind, auch bei Nichtfeministen. Etwa der Mythos von den Trümmerfrauen. Immer wieder gelingt es Hoffmann, kritischen und offenen Lesern Denkanstößen und auch Argumentationshilfen zu geben.
Dem Lexikonteil, der den überwiegenden Teil des Buches ausmacht, schließt sich ein Nachwort an. Hier stellt Hoffmann dar, wie es kommt, dass die feministischen Glaubenssätze (etwa die vom allumfassenden Patriarchat) nicht in Frage gestellt werden und warum das feministische Genderlager konsequent nicht nur kritische und fundierte Gegenargumente ignoriert, sondern - wenn es denn überhaupt reagiert - dann lediglich die Betreffenden persönlich angreift. Mit vielen Einzelbeispielen belegt, zeigt Hoffmann die eklatante pro-feministische Einseitigkeit der Leitmedien auf, auch der öffentlichrechtlichen Sender.
Hoffmann erklärt ausdrücklich, dass er Männerrechtler ist und kein Antifeminist. Das ergibt sich auch aus dem Inhalt seines Buch. Er ist kein Vertreter von Lagerdenken und von geschlechterpolitischen Grabenkämpfen. Daher fände ich es es wünschenswert, wenn sein Buch weitere Verbreitung fände - über den Kreis der engagierten Graswurzelbewegung der Männerrechtler hinaus.
Der Autor stellt feministisch ideologische geprägte Paradigma Forschungsergebnissen gegenüber, die frei von feministischer Oktroyierung sind. Er räumt auf mit der Benachteiligung von Frauen, mit dem sogenannten 'Gender Pay Gap', der gar nicht existiert, mit der Benachteiligung von Mädchen in der Ausbildung, die es nicht gibt, mit der einseitigen Betrachtung, daß Gewalt in der Partnerschaft nur von Männern ausgeht, mit der Benachteiligung von Frauen in der Politik und mit vielem anderen mehr. Vielmehr, und darauf weisen die zahlreichen angeführten Referenzen hin, ist es der Mann, der benachteiligt wird, sowohl als Junge in der Schule, bei der Bewerberauswahl usw. usf.
Es ist kein Buch, daß dem Feminismus eine Absage erteilt, es ist vielmehr ein Buch, daß auf wirkliche Gleichberechtigung abzielt und für eine objektive Auslegung von Forschungsergebnissen wirbt, ohne die jeweils andere Seite unmittelbar zu stigmatisieren. Es ist auch ein Buch, dass die Männer aus ihrer Lethargie wachrütteln soll und Argumentationshilfen gibt, falls mal wieder von ‚Gender Pay Gap‘ zum Nachteil von Frauen oder der Benachteiligung von Frauen bei der Ausbildung oder … oder ... die Rede ist. Als Mann, muß man jede Studie, jede Zahl, jede Aussage genauestens Hinterfragen, denn feministisch geprägte sog. Wahrheiten, werden von Politikern und Medien gerne unhinterfragt übernommen.
Ein wichtiges Buch in angespannten Genderzeiten.
Vorwort und Nachwort beschäftigen sich damit, wie feminismuskritische Standpunkte und Personen in Gesellschaft und Medien rezipiert werden, wie man sich vor feministischen Fehlinformationen am effektivsten schützen kann und welch klägliche Rolle Mainstream-Journalisten bzw. -Medien bei diesen Themen spielen. Im Hauptteil "dekonstruiert" der Autor bekannte feministische Narrative. Ich greife hier nur mal zwei der Thesen heraus, die Arne Hoffmann widerlegt:
1. Frauen verdienen ca. 22% weniger als Männer - auch bekannt als Gender-Pay-Gap (GPG). Jedes Jahr wird mit großem medialen Getöse der GPG-Tag (das ist der Tag, bis zu dem Frauen über das vorige Jahr hinaus angeblich länger arbeiten müssen, um auf das gleiche Jahresgehalt wie Männer zu kommen) begangen. Dabei hat das Statistische Bundesamt (im Auftrag des BMFSFJ) bereits 2010 und zuletzt 2016 betont, dass "rund zwei Drittel des Gender-Pay-Gap auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale von Männern und Frauen zurückzuführen sind. Die wichtigsten Unterschiede sind dabei die zwischen weiblichen und männlichen Arbeitnehmern ungleiche Besetzung von Positionen sowie die zwischen den Geschlechtern unterschiedlich ausfallende Berufs- bzw. Branchenwahl. Darüber hinaus sind Frauen eher teilzeitbeschäftigt und tendenziell schlechter ausgebildet." Danach schmilzt der GPG schon mal auf 7%, doch selbst dieser Wert "wäre geringer ausgefallen, wenn weitere Informationen über lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung gestanden hätten, wie vor allem Angaben zu Erwerbsunterbrechungen." Das Institut der deutschen Wirtschaft kommt 2013 in einer eigenen Studie sogar nur noch auf maximal 2% durchschnittliche Differenz - mit anderen Worten: je genauer die Daten erhoben werden, desto mehr stellt sich der GPG als statistisches Artefakt heraus. Was wird aber jedes Jahr aufs Neue verkündet? Frauen verdienen ca. 22% weniger als Männer!
2. Häusliche Gewalt geht zu über 90% von Männern aus. Auch diese Zahl könnte falscher nicht sein, denn sie kommt ausschließlich aus der polizeilichen Kriminalstatistik. Dass es hier aber eine Dunkelziffer gibt, die die tatsächlichen Verhältnisse extrem verzerren könnte, wird überhaupt nicht diskutiert. Beim Thema Vergewaltigung kommt Feministen hingegen sehr schnell das Wort "Dunkelziffer" über die Lippen. Tatsache ist, dass es weltweit über 200 Studien gibt, die belegen, dass Frauen und Männer in Beziehungen gleichermaßen gewalttätig sind (die bekannteste von ihnen ist die Metastudie von John Archer, die gleich mehrere Studien zusammenfasst).
Diese These und noch zahlreiche weitere werden vom Autor ausführlich behandelt. Schon allein die Tatsache, dass sich keiner der bekannten Verlage findet, das Buch zu veröffentlichen, und der Autor es bei Amazon Fulfillment in Polen drucken lassen musste, zeigt, wie ideologiegeladen und dogmatisch das Thema Feminismus in Deutschland gehandelt wird. Seit mindestens 40 Jahren werden aus allen Rohren immer wieder dieselben falschen und längst widerlegten Thesen gefeuert - frei nach der Devise "Was ständig wiederholt wird, wird schon irgendwann richtig sein."
Das Buch liefert hier wertvolle Aufklärungsarbeit, ist brillant geschrieben und stützt sich auf zahlreiche Quellen. Allerdings gibt es meinerseits auch einige Kritikpunkte. Zunächst zur Form: Da die einzelnen Begriffe und Thesen mit ihren Unterpunkten viele Seiten einnehmen, wäre es besser gewesen, der Autor hätte sein Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen versehen. Auch ein Register hätte dem Buch gut getan, denn es würde sich hervorragend als Nachschlagewerk eignen. Inhaltlich sind in das Buch Begriffe aufgenommen worden, die ich schlicht für so peripher halte, dass man gut auf sie hätte verzichten können (Säureattacken, Triggerwarnungen). Dafür hätte ich es für zwingend erforderlich gehalten, die Punkte "Genderforschung", "Gender-Mainstreaming", "Gleichstellungsbeauftragte" und "geschlechtergerechte Sprache" in den Hauptteil aufzunehmen. Zum Thema "Genderforschung" wird zwar im Nachwort einiges gesagt, aber das hätte klar in den lexikalischen Hauptteil gehört.
Einige Passagen im Buch halte ich für zweifelhaft. Z.B. wird unter dem Punkt "Schönheit" in Negierung der feministischen Behauptung, Männern wäre es vor allem wichtig, wie gut eine Frau aussieht, behauptet, bei Männern wäre bei der Partnerwahl Intelligenz wichtiger als Aussehen. Dass dies den evolutionsbiologischen Erklärungsmustern nebst ihren empirischen Befunden widerspricht, wird vom Autor leider nicht diskutiert. Da beschlich mich eher das Gefühl, als wolle Arne Hoffmann das Kind mit dem Bade ausschütten und jede nur erdenkliche feministische Hypothese als falsch entlarven. Auch beim Schlüsselbegriff "Testosteron" könnte man den Eindruck gewinnen, der Autor wolle hier einfach nur vorurteilsbeladene Wertungen umkehren, indem er Testosteron positiv und das weibliche Hormon Östrogen negativ konnotiert. Dass Testosteron natürlich auch bei aggressivem und Konkurrenzverhalten bei Männern eine Rolle spielt, ist eine Tatsache, egal welche anderen Wirkungen es sonst noch hat. Bemerkenswert ist doch hier eher, dass Feministen genau dann biologistisch bzw. biologisch argumentieren, wenn es ihren männerfeindlichen Standpunkt stützt, ansonsten aber nur sozial-konstruktivistische Erklärungen zulassen wollen.
Im Vorwort betont der Autor noch einmal, dass dieses Lexikon kein "antifeministisches" Buch sei und warum "Antifeminismus" kein Ausweg sei. Im Folgenden versucht er eine Ehrenrettung des Begriffs "Feminismus" hinzubekommen. "Feminismus" und sein übersetztes Äquivalent "Vertretung von Frauenrechten" trägt aber bereits den Spaltpilz in sich, denn er erweckt den Eindruck, es gäbe besondere Frauenrechte. Und danach wird ja auch tatsächlich von den meisten Feministen gehandelt: Frauenquoten, Bevorzugung von Mädchen und Frauen auf verschiedenen Ebenen - das alles wird ja durch reale Politik seit Jahrzehnten unter Verletzung von GG Art. 3.1 umgesetzt. Es gibt eben weder Frauen- noch Männerrechte, sondern einzig und allein Menschenrechte. Daher halte ich den Begriff "Feminismus" für ideologisch vergiftet, genauso wie die Begriffe "Antifeminismus" und "Maskulismus". Selbst der Begriff "Gleichberechtigung" (bzw. "Emanzipation") wird leider oft feministisch verzerrt verstanden, nämlich derart, dass Männer und Frauen das Gleiche tun. Gleichberechtigung bedeutet aber nur, dass Männer und Frauen vor dem Gesetz gleich sein sollen, Frauen also alles tun können, was Männer tun können und umgekehrt - NICHT, dass sie das auch tun SOLLEN, was Männer tun und umgekehrt. Wie Männer und Frauen ihr Leben gestalten, bleibt dabei völlig offen. Es kann daher auch keine staatlich forcierten Richtlinien geben, welche Rollen Frauen und Männer in der heutigen Zeit einnehmen sollen. Alice Schwarzers Leitspruch aus den 70er Jahren "Das Private ist das Politische" war immer schon die Maxime eines jeden totalitären Staates. Dieser Geist weht auch heute noch durch die Denkschemata unserer politischen und medialen Elite.
Bei uns jedenfalls besteht Gleichberechtigung, denn es gibt kein Gesetz oder keine Vorschrift, die Frauen daran hindern würde, etwas nicht machen zu können, was Männer machen und umgekehrt. Die beobachtete Ungleichverteilung von Männern und Frauen in allen möglichen Bereichen lässt sich (empirisch gut abgesichert) auf Gruppenpräferenzen zurückführen, die auch stark von evolutionsbiologischen Faktoren beeinflusst werden. Die Existenz des Genderparadoxons - die Tatsache nämlich, dass in Gesellschaften mit hohem "Gleichstellungsindex" die Gruppenpräferenzen viel stärker in Erscheinung treten - ist die glänzende Widerlegung der Basishypothese des Feminismus.
Trotz der genannten Kritikpunkte am Lexikon der feministischen Irrtümer kann ich das Buch nur empfehlen.

