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Lewis Reise: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2005

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Um es gleich vorwegzusagen: Lewis Reise ist ein großes Buch. In ihm kommt die Meisterschaft des schwedischen Romanciers Per Olov Enquist, die in der Verknüpfung von historischem Fakt und narrativer Weitung liegt, großartig zum Tragen.

Wie Der fünfte Winter des Magnetiseurs erzählt Enquist von großer Leidenschaft und gläubiger Verführung -- und führt uns mitten hinein in eines der wichtigsten Kapitel der schwedischen Religionsgeschichte. Im Zentrum steht der Machtkampf einer der größten Glaubensgemeinschaften der Erde, zwischen dem Leiter der schwedischen Pfingstkirche Lewi Petrus und dem lebenslustigen Dichter Sven Lidman, einem charismatischen Bohemien, die doch beide als janusköpfiger Ausdruck der Zeit, als "Zwillinge im Geiste" erscheinen. Die einstige Freundschaft zerbricht, als Lidman gegen den Führungsstil Lewis aufbegehrt -- was zeigt, wie stark das Private ins Historische hinüberspielt.

Durch seine Mutter hat Enquist gelernt, was es heißt, in einer regressiven religiösen Umgebung großzuwerden. Diese persönliche Verwicklung auch in seine eigene Geschichte merkt man Lewis Reise beizeiten allzu gewaltig an. Dennoch aber ist Enquist mit seinem neuesten Roman wieder ein grandioses Buch gelungen, das Dichtung und Wahrheit imposant miteinander verknüpft. Große Erzählliteratur, die beeindruckt, auch wenn das ureigen schwedische historische Thema dem Publikum hier zu Lande vielleicht nicht gerade unter den Nägeln brennt. Der große Reiz aber liegt in dem Umstand, dass es Enquist gelingt, seine Erzählung zur allgemein gültigen Parabel von Verstrickung, Schuld und Verführung zu weiten. Deshalb: unbedingt lesen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

"Per Olov Enquists kühnster Roman. ... Es ist eine seiner großen Fähigkeiten, die Widersprüche im Einzelnen und in den Beziehungen der Personen, aber auch in historischen Ereignissen und Konstellationen aufzudecken. ... Eine bewundernswerte literarische Leistung!" Karl-Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung, 06.03.03 "Schwedens großer Schriftsteller Per Olov Enquist versteht es in seinem neuesten Roman "Lewis Reise" auf meisterhafte Weise, Interesse und Neugier, ja Wissbegier für die Pfingstbewegung zu entfachen ... faszinierend zu lesende Mischung aus Fakten und Fiktionen. ... Ungemein klug und behutsam ... faszinierende Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts." Jeanette Stickler, Rheinischer Merkur, 20.03.03 "Eine große Parabel über die Kraft des Glaubens, die Bereitschaft zum Opfer und die Verführbarkeit durch die Macht." Claus-Ulrich Bielefeld, Focus, 17.03.03 "Per Olov Enquists persönlichstes Buch ... ideenreich und ansprechend." Andreas Isenschmid, Die Zeit, 16.04.03 "Wer in die theologischen Hinterwelten der Moderne, nicht nur in Schweden, blicken will, der muss dieses Buch lesen." Christoph Bartmann, Die Presse, 26.04.03 "Es gelingt ihm, jenen Zauber zu verbreiten, den nur er mit der typischen Prosamixtur aus Ironie, Pathos und knochentrockenem Registrieren von aberwitzigen Vorgängen zu verbreiten vermag. Diesen beißenden und im Leser schmerzhaft schön sich ausbreitenden Glanz bekommen seine Sätze immer, wenn er sich mit den Spielarten der Liebe unter verzückten Pfingstbewegten beschäftigt." Klaus Siblewski, Die Welt, 03.05.03 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Format: Taschenbuch
Per Olov Enquist verbindet die Biographie der "Zwillinge Gottes" - Lewi Pethrus und Sven Lidman - mit der zeitgleich stattfindenden Entstehung der Pfingstkirche in Schweden. Als Aufhänger nimmt er ein Begräbnis auf dem Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeinde in Christiansfeld/Dänemark. Der Verstorbene, Ephraim Markström, war ein langjähriger Weggefährte Lidmans und Pethrus'. Aus dem selbstverfaßten Lebenslauf rekonstruiert Enquist gekonnt nicht nur die Entstehung der schwedischen Pfingstkirche oder auch die Biographien der "Zwillinge Gottes". In die Romanhandlung wird immer wieder der Lebenslauf des Ephraim Markström eingebettet, der das Geschehene im Rückblick kommentiert und bewertet und der als einziges Fazit die Resignation zuläßt. Jedoch bringt Enquist die Hoffnung zum Ausdruck, daß nicht alles vergeblich sein möge und die Feindschaft zwischen Lidman und Pethrus nicht das überlagere, wofür beide Männer einst gekämpft haben: suchenden Menschen eine Heimat im Glauben zu geben.

Per Olov Enquists Erzählkunst besteht darin, historische Fakten mit fiktiven Erzählelementen zu verbinden. Hinzu kommen immer wieder intertextuelle Bezüge, die es erlauben, die Romanhandlung sowohl auf historischer Ebene als auch vor dem Hintergrund von Enquists eigenem Gewamtwerk zu bewerten. So finden sich in "Lewis Reise" immer wieder Bezüge zum Roman "Der Besuch des Leibarztes", in dem der dänische König Christian VII. (oder vielmehr dessen Leibarzt Struensee) Religions- und Glaubensfreiheit gewährt.
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Von Indianer am 18. Januar 2008
Format: Taschenbuch
In diesem über 500 Seiten starken Roman wird der Aufstieg der schwedischen Pfingstbewegung zu einer der größten Freikirchen weltweit und zu einem der geistlich, gesellschaftlich und politisch einflußreichsten "Unternehmen" Schwedens beschrieben. Enquist beschreibt Lewi Pethrus` Werdegang vom Pastor einer winzig kleinen Baptistengemeinde zum Leiter einer landesweit und weltweit prosperierenden Kirche. Parallel dazu verwebt er die Geschichte des schwedischen Poeten Sven Lidman. Dieser wandelt sich im Lauf seines Lebens vom Lebemann zum kongenialen Partner Lewis und zu einem der bedeutendsten Verkündiger des Evangeliums in der Pfingstbewegung. Enquist erzählt die Geschichte dieser beiden herausragenden Männer mit viel Einfühlungsvermögen, Liebe und Wissen. Freilich sieht er vielleicht vieles aus einer Warte, aus der es ein "Pfingstfreund" oder evangelikaler Christ nicht sehen würde. Das ist einerseits die Stärke des Buches, denn dadurch braucht der Autor nicht allzuviel Rücksicht zu nehmen und kann Fehler, Schwächen, Verirrungen und Verwirrungen schonungslos darstellen. Er tut das jedoch nie lieblos oder polemisch, sondern immer mit viel Wärme und Barmherzigkeit und nie nur verurteilend. Andererseits scheint es mir persönlich aber auch die Schwäche des Buches zu sein, daß der Autor vielleicht die menschliche Seite allzusehr betont und in den Vordergrund rückt. Für mich als Christen stellt sich Vieles trotz all der genannten negativen Erscheinungen anders dar. Nämlich so, daß Gott trotzdem durch die Verwirrungen seiner Kinder sein Werk tut und zu seinem Ziel kommt. Diese Dimension fehlt mir in diesem Buch.Lesen Sie weiter... ›
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Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 27. Januar 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Wer wird dieses Buch lesen? Eher wohl Leute, die Per Olov Enquist als Schriftsteller schätzen, weniger wegen des Themas, der Erweckungsbewegung der Pfingstler im 20. Jahrhundert in Schweden. Was hat Enquist wohl bewogen, dieses Thema zu gestalten? Wahrscheinlich zunächst seine eigene Erziehung durch seine Mutter Maria ("Maja") in diesem Geiste. Ihr ist das Buch auch gewidmet.

Der Erzähler (der mit dem Autor identisch ist) kann sich auf die Lebenschronik eines gewissen Efraim Markström stützen, der den zwei Gallionsfiguren der Bewegung in Freundschaft verbunden war, dann aber wegen abweichender Meinungen ausgeschlossen wurde. Die beiden Gallionsfiguren waren Lewi Pethrus und Sven Lidman. Indem Enquist der Chronik Efraims folgt, macht er sich die pietistische Sprech- und Sichtweise Efraims zu eigen. Unterbrochen wird das von Recherchen Enquists selbst, aber typisch für das Buch sind der Duktus und die Wortwahl eines Anhängers der Erweckungsbewegung, wobei Enquist seine Themen meistens emotional, oft dialogisch, variierend und fragend entwickelt.

Enquist interessiert sich nicht nur aus biografischen Gründen, sondern auch wegen des irrationalen Kerns dieser Bewegung für sie: Was hat es mit der Blut- und Liebesmystik, der Konzentration auf die Christusgestalt auf sich? Was offenbart sich, wenn die "Erlösten" – besonders die Frauen - "in Zungen" reden? Aber dann zunehmend: Wie entwickelt sich die freundschaftliche Komplementärbeziehung zwischen den beiden Protagonisten, nachdem sie beide in der Bewegung einflussreich geworden sind und es zunehmend um unterschiedliche Auffassungen und Machtfragen geht?
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