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Letzte Aufzeichnungen Broschiert – 15. Februar 2012

4.0 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Erich Honecker (1912-1994) geboren in Neunkirchen (Saar); unter den Nazis im Zuchthaus Brandenburg eingesperrt, nach dem Krieg Mitbegründer der FDJ und schließlich ihr Vorsitzender. Ab 1976 Staatsratsvorsitzender der DDR, 1991 nach Moskau ausgeflogen, später nach Berlin ausgeliefert. Nach Ende des Prozesses reiste er nach Santiago de Chile zu seiner Familie, wo er wenig später starb.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
In seinen letzten Aufzeichnungen räumt deren Verfasser seine Mitschuld ein am Ende der Sowjetunion. Der Autor erinnert sich (S. 37), dass Gorbatschow, nachdem man ihn 1985 mit einer Stimme Mehrheit zum Generalsekretär des ZK der KPdSU gewählt hatte, sehr unsicher und ängstlich war. Voll von Selbstzweifeln habe er sich an ihn, den Autor, gewandt und ihn um Rat gefragt. Er, Honecker, habe damals die Chance gehabt, Gorbatschow zum Rücktritt zu bewegen. Statt diese Chance zu nutzen, habe er das sowjetische Staatsoberhaupt "zu beruhigen versucht". Michail Sergejewitsch habe daraufhin wieder Mut geschöpft und mit der schrittweisen Demontage seines Landes begonnen.
Wissenswertes weiß der Verfasser des vorliegenden Buches außerdem zu berichten über:

ALEXEJ IWANOWITSCH ADSCHUBEI.
Der Schwiegersohn von Chruschtschow redete nach Einschätzung des Autors 1964 Unsinn, als er öffentlich behauptete, Ulbricht leide an einer malignen Erkrankung und werde in Kürze zurücktreten (S. 82).

LEONID BRESHNEW.
Der Autor schreibt, dass Breshnew ihm vertraute. Er habe ihm sogar verraten, welche Mitglieder des Politbüros in Wahrheit Agenten des KGB waren (S. 91).

MANFRED GERLACH.
Der Vorsitzende der LDPD war nach Ansicht des Autors schon 1949 ein Mann, dem man nicht trauen konnte (S. 37).

MICHAIL SERGEJEWITSCH GORBATSCHOW.
Den Worten des Autors zufolge war Gorbatschow "ein eitler und gewissenloser Schuft und Verräter" (S. 36f.), der sein eigenes Volk zu beschimpfen pflegte als "faul und träge" (S. 90). Neben seiner fehlenden Vaterlandsliebe habe Gorbatschows auch noch andere charakterliche Mängel: Er sei unzuverlässig und halte sich nicht an Vereinbarungen (S. 91).
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Format: Broschiert
Man kann zu dem Herrn stehen, wie man will. Aber das Buch ist Zeitgeschichte pur. Ganz besonders interessant sind die vielen Anmerkungen (direkt den einzelnen Tageskapiteln angehängt). Dort findet man praktisch alle Erläuterungen zu den genannten Personen und Gegebenheiten. Und das Buch ist auch sehr gut lektoriert. So wird eine Fußnote zu Adolf Eichmann mit dem Hinweis auf den dem BND bekannten Aufenthaltsort des Massenmörders beschrieben. Das wurde erst im Herbst 2011 bekannt. Erfreulich ist auch, dass es kein "Jammerbuch" geworden ist. Erstaunliches liest man über Gorbatchow. Dass er kein Freund von Erich war, dürfte klar sein. Aber dass er vor der Peretroika zu den Hardlinern in der UdSSR gehörte, habe ich hier erstmals gelesen - und werde jetzt versuchen, mehr darüber herauszufinden.Dass kritische Vorgänge (Mauertote) weitgehend ausgespart werden, ist ärgerlich, aber verständlich. Dazu gibt es sicherlich in anderen Dokumenten (Büchern) deutlichere Stellungnahmen.
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Format: Broschiert
Vorerst gescheitert. So beschreibt Erich Honecker, ehrlicherweise, das Experiment Sozialismus in der ehemaligen DDR. Auch wenn man es ihm selten zugestanden hat, zeigt diese, wenn auch späte Erkenntnis, dass er der Realität womöglich doch nicht so fern gewesen ist, wie oftmals angenommen. Zumindest bezieht er zu vielen gegen ihn erhobenen Anschuldigungen Stellung und erklärt sich auf seine Art und Weise.
Abgesehen von der Tatsache, dass er in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, ist es sicher kein Zufall, dass diese Aufzeichnungen zum jetzigen Zeitpunkt veröffentlicht werden. Schaut man sich seine Äusserungen in Sachen System/Kapitalismuskritik an, lässt sich durchaus eine Brücke in die Gegenwart schlagen. Man kann ihm zu Recht vorwerfen, die Zeichen der Zeit damals nicht ernst genommen zu haben, aber nicht sie nicht im Ansatz erkannt zu haben. Seine Aufzeichnungen zeigen, dass er sich nicht weniger intensiv mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinandergesetzt hat, wie jeder andere (westliche) Politiker auch, nur war seine Perspektive eine andere.
Besonders interessant und aufschlussreich sind seine Erläuterungen zur Person M.Gorbatschow und seiner damaligen Politik. Auch wenn es sich dabei um persönliche Einschätzungen handelt, die nicht immer zu belegen sind, rücken sie den ehemaligen russischen Präsidenten doch in ein Licht, welches die breite Öffentlichkeit bisher in dieser Form nicht wahrgenommen hat.
Auf jeden Fall bestätigen diese Aufzeichnungen einmal mehr den Grundsatz, dass Geschichte von den Siegern geschrieben wird.
Für alle, die auch an der Geschichte hinter der Geschichte interessiert sind, ist das Buch ein guter Einstieg.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Eigentlich sollte es ja unmöglich sein, sich über die persönlichen Aufzeichnungen eines Menschen, die letzten gar, eine Meinung zu bilden. Spiegeln sie doch in höchstem Maße eine Privatheit und Subjektivität wider, die außerhalb jedweder Einschätzung und Bewertung steht und stehen sollte.
Anders ist es bei Prominenten, Politikern, Künstlern, eben bei in der Öffentlichkeit stehenden und mit dieser eng verbundenen Personen. So natürlich auch bei Erich Honecker. Und ich, geborener und „gelernter“ DDR- Bürger, bin dankbar dafür, dass man sich in der Familie von Herrn Honecker für die Veröffentlichung dieser stellenweise sehr persönlichen letzten Aufzeichnungen entschieden hat.
Und ein großes Lob an den oder die Autoren der Anmerkungen (Anmerkungen, Bemerkungen, Fußnoten) ! Diese wurden sehr, sehr fleißig und m. E. auch sehr, sehr gründlich recherchiert, zusammengetragen und in die entsprechenden Zusammenhänge gestellt. Und ich muss sagen, dass erst diese akribischen Anmerkungen letztendlich das Buch zu einem wirklich wertvollen historischen Dokument machen. Ohne das Persönliche entwerten zu wollen: Erst die Gesamtheit, die Verschmelzung der persönlichen Aufzeichnungen mit den entsprechenden Anmerkungen, Ergänzungen und Erläuterungen, macht den Wert des Buches als ein wichtiges historisches Dokument zur deutschen Geschichte im Allgemeinen und zur DDR- Geschichte im Besonderen aus.
Leider ist für den Leser die Autorenschaft der Anmerkungen nicht erkennbar, was ich sehr bedauerte.
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