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Lerche: Roman (Bibliothek Suhrkamp) Gebundene Ausgabe – 27. August 2007

4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

«Was Kosztolányi in 'Lerche' erzählt, scheint leicht wie ein Soufflé, wiegt aber der Substanz nach Bibliotheken auf.» (Denis Scheck, ARD Druckfrisch)

«Ein brillanter Roman.» (FAZ)

«Eine wunderbare Entdeckung, melancholisch und komisch zugleich.» (Hamburger Abendblatt)

«Ein Drama familiärer Abhängigkeiten, schonungslos und ironisch dargeboten.» (Bayerischer Rundfunk)

«Stillstand Staub und Stille. Die letzten Augenblicke der Vormoderne.» (Die Zeit)

«Dieser kleine Roman [hat] […] wahrlich Tschechowsche Größe.» (Nürnberger Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"An diesem Buch stimmt alles. ... Sprachlich ist der Autor eine Klasse für sich. Wie er dramaturgisch die Handlung vorantreibt und zugleich eine Poesie des alltäglichen Lebens entfaltet: das ist große Literatur."
Berliner Zeitung

"Joseph Roth, Hugo von Hofmannsthal, Anton Tschechow - die Vergleiche sind nicht zu hoch gegriffen, wenn es darum geht, den Rang Dezsö Kosztolányis (1885-1936) zu bestimmen. (...) Gnadenlos präzis ist Kosztolányis Blick, und oft ironisch-sarkastisch seine Sprache, doch liegt es ihm fern, die Figuren bloßzustellen. Wenn er - wie im Theater - den Realismus ins Groteske steigert, kommt es zu hinreißender literarischer Verdichtung."
NZZ

"Kosztolányis Prosa ähnelt der Tschechows: Spinnweben über einem Abgrund."
Péter Esterházy -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Endlich einmal Buch, das wirklich uneingeschränkt empfehlenswert ist. Jeder Satz sitzt. Ein Buch, das es lohnt langsam gelesen zu werden. Dann hat man länger etwas davon.
Ein älteres Ehepaar lebt zusammen mit der offenbar wenig attraktiven Tochter zurückgezogen in einem kleinen ungarischen Ort. Man lebt so vor sich hin und wartet, dass das Leben so allmählich zuende geht. Aber, als die Tochter für eine Woche aufs Land fährt, da brechen die Eltern plötzlich aus ihrem alten Leben aus. Sie kommen praktisch aus der Erstarrung heraus. Sie gehen essen, der Vater beginnt wieder mit dem Tarockspiel. Schließlich gehen die Eltern sogar in die Oper.
Das ist wirklich meisterhaft erzählt. Seltsam nur, dass der Autor bei uns nicht so bekannt ist.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Deszö Kosztolányi Lerche Manesse Bibliothek
ISBN 3717521446

In diesem kleinen Büchlein des 1936 bereits verstorbenen Autors Kosztolányi erwacht eine längst versunkene Welt in Ungarn z.Zt. der k.u.k ' Monarchie für uns zu neuem Leben.

Fernab von den großen Städten mit ihrer Pracht erleben wir eine kleine Provinzstadt, in dem das Ehepaar Vajkay ihrem Alltag nachgeht.
In einer unspektakulären Handlung wird ihr Haus, die Inneneinrichtung, ihre Wohnung und ihr Leben mit ihrer ältlichen Tochter Lerche beschrieben.
Schon lange waren sie auf das Gut eines Vetters nur unweit ihres Städtchens eingeladen. Sie wollten die Einladung nie annehmen. Nun fährt statt ihrer die Tochter Lerche für eine Woche aufs Land.

Der Aufbruch der Tochter ist in allen Details aufgezeichnet.
Der Tisch im Wohnzimmer, auf dem sich die Sonnenstrahlen abzeichnen, die Couch, auf der noch Bänder zum Verschnüren liegen, der prall gefüllte Koffer und ein Korb mit allerhand Habseligkeiten stehen zur Abfahrt bereit.
Mit großem Aufwand begleiten die beiden alten Leutchen ihre Tochter zum Zug, der schon dampfend auf dem Gleis wartet.
Sie haben Tränen in den Augen beim Abschied und sind zum ersten Male seit langer Zeit alleine.
Zunächst etwas ratlos nehmen sie ihr Leben mit alten Bekannten in dem kleinen Städtchen wieder auf.

In feiner Manier und detailgenau werden die Gefühle der Alten zu Protokoll genommen. Man liest mit Entzücken über die Ruhe, die über der Stadt liegt. Das eintönige Leben läuft immer nach dem gleichen Maß ab.
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Von Villette TOP 1000 REZENSENT am 22. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Lerche ist 35 und wohnt noch bei den Eltern. Sie ist recht hässlich und jeder ist sich sicher, dass sie als alte Jungfer enden wird. Zusammen mit ihren Eltern hat sie sich eine kleine, abgeschlossene Welt gebaut. Man lebt zusammen und ist zufrieden und hat kaum Kontakt nach außen. Doch dann soll Lerche für eine Woche aufs Land, die Verwandten besuchen. Alles verfällt in Panik. Wie soll man eine Woche ohne einander leben? Als Lerche erst einmal weg ist, brechen die Eltern langsam aus dem Trott aus. Sie gehen ins Theater, jeden Mittag essen, die Mutter kauft sich eine Krokodillederhandtasche, der Vater trifft sich mit alten Freunden zum Kartenspielen, trinkt und raucht wieder. All das hätte man unter Lerche nie gewagt. Genau, "unter Lerche". Denn nach und nach merkt der Leser, dass die junge Frau gar nicht zu bemitleiden ist, sondern fast eine Herrscherin darstellt, dass sie für ihr Schicksal wahrscheinlich selbst verantwortlich ist. Lustig ist es zu beobachten, wie die Eltern langsam "unters Rad" geraten. Natürlich geschieht nichts Ernsthaftes. Lerche ist schnell wieder da und alles geht zurück in die alten Bahnen. Vielleicht doch nicht alles. Beide Parteien haben einen Erkenntnisschritt gemacht, der sie vielleicht weiterbringen wird. An der Stelle wird der Leser leider allein gelassen. Wirklich schön zu lesen diese Geschichte. Sie stammt aus Ungarn, wurde in den 20er Jahren geschrieben und ist von hinten bis vorne köstlich.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
In diesem Roman wird eine psychologisch ungewöhnliche Familienstruktur beschrieben, die zum Vorschein kommt, als die unverheiratete ältliche Tochter eine Woche zu Verwandten aufs Land fährt.
Die Familie gehört dem ungarischen Kleinadel an und lebt in sehr bescheidenen Verhältnissen. Die Pension des Vaters, der als Archivar gearbeitet hat, erlaubt keine Hausangestellten und kein Leben auf großem Fuß. Geblieben ist ihnen der Stolz auf die adlige Herkunft, die der Vater als Ahnenforscher gern in Erinnerung trägt. Nie ist es der Familie gelungen, die zu häßliche (?) Tochter unter die Haube zu bringen. Ihre geringe Resonanz in der Gesellschaft hat die Tochter schrittweise dazu angeregt, die Familie von der Außenwelt fernzuhalten. Statt dessen hilft sie tatkräftig, die täglichen Pflichten der Haushaltsführung zu bewältigen. Erst durch die einwöchige Abwesenheit der Tochter wird deutlich, dass die Eltern nur ihr zuliebe ein Leben in Abgeschiedenheit und Sparsamkeit führten. Ohne es einzugestehen lassen sie sich von der despotischen Tochter kommandieren, in der Hoffnung durch Solidarität das Leid der alternden Jungfrau zu mildern. Die Gefühle der Eltern zeichnen sich durch eine interessante Hassliebe aus. Am Ende bleibt die unglückliche Resignation der Tochter.
Beim Lesen ist es durchaus reizvoll, die psychologischen Bindungen der beschriebenen Personen aufzudecken. Das Buch hat mir jedoch trotzdem nur mäßig gefallen. Vielleicht konnte ich mich mit den Protagonisten nicht identifizieren.
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