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Leo Kaplan (detebe) Taschenbuch – 26. Juli 2002

4.4 von 5 Sternen 30 Kundenrezensionen

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Leo Kaplan hat kein kleines Problem. Obschon verheiratet mit der schönen Hannah, treibt es ihn immer mal wieder zu einem Seitensprung, diesmal in die Arme einer jungen Studentin, die den berühmten Schriftsteller glühend verehrt. Was sie nicht ahnt: seit 30 Monaten leidet Kaplan nun schon an einer quälenden Schreibblockade. Kaum hat er den Ort des Techtelmechtels verlassen, wird er auf der Straße vom Freund der Studentin heftigst malträtiert. Dem Gehörnten glücklich entronnen, wünscht er nichts sehnlicher, als in die Arme seiner Frau sinken zu dürfen, doch zu Hause überrascht ihn Hannah mit der Nachricht, dass sie seit Monaten einen anderen liebt und Kaplan sich eine neue Bleibe suchen soll. Leo Kaplan hat kein kleines Problem.

In seinem meisterlich gewobenen, monumentalen Sittengemälde führt uns Leon de Winter -- zum Schreien komisch, zum Heulen traurig -- durch ein Kuriositätenkabinett heutiger Existenzen und ihrer Befindlichkeiten. Kaplans Freundeskreis ist ein einziges Tollhaus voller Sinnsucher, Sexsüchtiger, Sushi-Fresser und Naturschwärmer im Versace-Look. Am Beispiel seiner ersten Frau, Evelien, früher hochpolitisch, heute Jesus dienend und Regenwaldschützerin, spürt der Schriftsteller die tiefe Verzweiflung hinter all diesen Masken. In diesem Moment der Reinheit denkt Kaplan an Ellen de Waal zurück, seine erste große Liebe. Siebzehn Jahre hat er sie nicht gesehen, nun fühlt er, dass sie seine Rettung sein könnte.

Inmitten irrlichternder Zeitgeistgespenster lässt de Winter seinen Protagonisten immer wieder an den großen Fragen herumkauen. Welcher Ungeist ihn stets zu anderen Frauen treibt, obwohl er doch eigentlich kaum liebesfähig ist. Warum alles auseinander bricht und ob dies womöglich ein literarisches Thema ist. Das ist es -- und Gott sei dank hat Leon de Winter keine Schreibhemmung. Beißend ironisch, sexgeladen, dabei erzklug in der Tradition Irvings und Updikes, gehört Leo Kaplan zum politisch Unkorrektesten, aber Wahrhaftigsten, das Literatur derzeit zu bieten hat. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Heiter, verzweifelt, spielerisch und verfahren ist das Leben von 'Leo Kaplan', das Leon de Winter in seinem frühen Roman schillernd und melancholisch zugleich beschreibt." (Brigitte, Hamburg) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
wird hier intensiv bedient - nach meinem Geschmack etwas zu sehr. Der Autor kokettiert immer wieder mit Zitaten jüdischer Texte, wobei der normale Leser wohl nicht beurteilen kann, ob diese Zitate korrekt sind. Dass sie immer angebracht sind, finde ich nicht. Dann folgen allzu oft trivial-religiöse Deutungen. Sie sollen vielleicht gedankliche Tiefe anzeigen, wirken auf mich aber häufig nur sehr bemüht und manchmal auch ziemlich deplatziert. Das ganze wird dann noch verquirlt mit drastischen sexuellen Gedanken und Szenen. De Winter hat später zum Glück bessere Romane geschrieben.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Schriftsteller Leo Kaplan ist Ende dreißig, als die Ehe mit Hannah zerbricht, nicht zuletzt, weil der promiske Autor hin und wieder Groupies beschläft. Daß es ihm Hannah gleichgetan hat, überrascht ihn. Daß die Ehe trotz der vermeintlich vorhandenen, vielleicht aber auch nur herbeigeredeten Liebe scheitert, wirft ihn aus der Bahn. Bei einer Lese- und Recherchereise nach Rom trifft er zufällig auf Ellen, seine unvergessene Jugendliebe, wenn man so will, eigentlich aber genau jene Frau, der er sein Herz unwiderruflich geschenkt hatte. Die Beziehung endete, weil sich Kaplan nicht öffnete, und er weiß nicht, daß Ellen das Kind, das sie damals trug, entgegen ihrer Behauptung niemals abgetrieben hat.

Der Schriftsteller scheint unfähig, sich jenseits der Reflexion durch das Schreiben auf das Leben einzulassen. Seine Betrachtung ist akribisch, er ist ein genauer Beobachter, aber es wohnt ihm eine gewisse Oberflächlichkeit inne. Alles, was er als Autor schafft, mißlingt ihm als Mensch. Fortwährend sieht er sich Mißverständnissen und Fehlschlüssen ausgesetzt, und darum geht es auch in der Hauptsache in diesem Buch: Um Mißverständnisse und falsche Interpretationen.

"Leo Kaplan" hat eine zuweilen verwirrende Struktur und liest sich gelegentlich wie willkürlich zusammengefügt. Aber auch das ist ein Trugschluß, wenn auch de Winter, der Meister des unbefriedigenden Endes, einige Fäden locker herabhängen läßt. Denn meistens ist es nur ein wunderschönes Buch über die Liebe, voller Weisheit, schonungsloser Offenheit und, was selbstverständlich scheint, hoher literarischer Qualität.
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Format: Taschenbuch
Leo Kaplan steckt nicht nur schriftstellerisch in der Krise. Seine Frau hat ihn rausgeschmissen, weil sie seine ewigen Affären nicht mehr ertragen konnte und sich jetzt selber einen Liebhaber gesucht hat.
In einer abgesifften Absteige sinniert er nun über sein Leben nach, er ist als Sohn eines jüdischen Schrotthändlers in einer holländischen Stadt aufgewachsen, konnte den "sehr jüdischen" Erwartungen seiner Eltern nie gerecht werden - und hat sehr jung seine erste Freundin Ellen geschwängert.
Aufgrund eines falsch verstandenen Satzes kam es zum Bruch zwischen den beiden, Leo ist danach zwei Ehen mit anderen Frauen eingegangen, die beide nicht hielten.
Auf einer Lesereise in Rom trifft er Ellen zufällig wieder, deren Mann dort bei der Botschaft tätig ist. Doch zunächst läuft dieses Wiedersehen gar nicht nach Wunsch ab...
Leo Kaplan ist zumindest, was seine Einstellung zur Liebe betrifft, nicht gerade mein Fall, aber trotzdem habe ich dieses Buch mit großem Genuss gelesen. Leon de Winter ist ein Meister der Zeitsprünge. Man verliert nie den Faden, sondern schaut einfach zu, wie sich ein Puzzleteil von Leos Leben zum anderen fügt, wie sich das Leben scheinbar unzusammenhängender Personen durch Kleinigkeiten plötzlich verbindet. Obwohl der Protagonist tief in der Krise steckt, ist es kein selbstmitleidiges Jammerbuch, sondern von einem hintergründigen Witz geprägt, über den ich manchmal einfach nur grinsen musste.
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Format: Taschenbuch
"Leo Kaplan", der letzte Roman des holländischen Autors Leon de Winter, ist viel gelobt worden. Zu Recht, wie ich finde. Natürlich geht es, wie in allen Romanen, die man in einem Bissen verschlingt, um die großen Gefühle: die Hauptfigur, der Schriftsteller Leo (seinem Schöpfer, darf man annehmen, nicht unähnlich), ist zerrissen zwischen seinen Begierden und der Sehnsucht nach der großen Liebe, zwischen gequälter Loyalität zu seinen kleinbürgerlichen jüdischen Wurzeln und der narzisstischen Pose des weltbürgerlichen Großintellektuellen. Ein Mensch, der die innere Leere mit tausend Worten füllt, der sich schreibend neu erfinden will und der doch nicht verhindern kann, dass sein brillanter Verstand immer wieder unter die Gürtellinie rutscht. Den Tiefpunkt hat er erreicht, als er in Kairo von einer minderjährigen Prostituierten beraubt wird und im Krankenhaus landet, und eben dort sieht er nach siebzehn Jahren seine große Liebe wieder...
Natürlich ist das alles nicht neu- es gibt überhaupt wenig Neues unter der Sonne- aber es ist ganz ungewöhnlich gut gemacht. Winter benutzt alle Techniken, vor denen die Lehrbücher warnen: Vor- und Rückblenden, ironische Erläuterungen des auktorialen Erzählers, häufige Perspektivwechsel (einmal spricht sogar ein Hund), eingefügte Anekdoten, die mit dem Hauptstrang nur wenig zu tun haben- und trotzdem hält alles zusammen und das intensive Lesevergnügen wird keine Sekunde gestört. Wie er das schafft, kann ich nicht erklären, es ist einigermaßen verblüffend. Handwerklich erinnert mich sein Vorgehen am ehesten an Milan Kundera- aber Winter ist komischer und weniger prätentiös.
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