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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution Taschenbuch – 12. Februar 2007

4.6 von 5 Sternen 47 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wer wissen möchte, was die ideologischen Tiefausläufer in der revolutionären 68er Bewegung in der Provinz einem Kindergemüt anhaben konnten, der lese diesen unterhaltsamen Kindheitsroman." RHEINISCHER MERKUR, aö, 20.10.05 "Das Buch ist keine der modischen Abrechnungen mit 1968 ff und verzichtet auch auf wohlfeile Besserwisserei des Zurückblickenden. Vorsichtig, den eigenen Erinnerungen misstrauend und mit unverkennbarer Wehmut nähert er sich einer versunkenen Epoche mit ihren Idealen und Hoffnungen. " DAS MAGAZIN "Prechts Erinnerungen sind weit mehr als nur unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben unter der linken Käseglocke im provinziellen Solingen. Sowohl aus der Sichtweise des Kindes, das er damals war, wie auch aus der Perspektive des inzwischen Erwachsenen reflektiert er die politischen Mentalitäten aus der Epoche zwischen Apo und Gründungskongress der Grünen. Genau das macht den Reiz des Buches aus." HANDELSBLATT, Ralf Balke, 16.12.05 "Unbedingt lesenwert!" LAUSITZER RUNDSCHAU (bran), 13.03.06 "Unterhaltsam, manchmal komisch und auch sehr melancholisch, schildert Precht in seinem westdeutschen Wenderoman ... seine Kindheit in den Siebzigern - das revolutionäre Gegenstück zu Floriena Illies` Generation Golf." BERLINER MORGENPOST, sb, 26.01.06 "Prechts Verquickung aus persönlichen Erinnerungen und Zeitgeschichte der 1960er und 1970er Jahre ist liebevoll, amüsant und oft sehr poetisch." BÜCHER, RÜB, 05/06 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren.
Seine populärwissenschaftlichen Bücher Wer bin ich und wenn ja, wie viele und Liebe: Ein unordentliches Gefühl sind große Bestseller.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Richard David Precht erzählt von seiner marxistischen Kindheit im westdeutschen Solingen. Die Eltern sind überzeugte Linke, sie adoptieren Waisenkinder aus Vietnam und träumen vom sozialistischen Einheitsstaat. Raumschiff Enterprise und Coca-Cola kommen ihnen nicht ins Haus. Dafür Frederik Vahle, Franz Josef Degenhardt und das GRIPS Theater.
In der Schule ist der Amerikaner der Freund, zu Hause ist er der Klassenfeind. Richard sitzt zwischen den Stühlen, bleibt ein Außenseiter, schwärmt für Dynamo Kiew und die DDR. Das erste Mal wird die Welt seiner Eltern vom Baader-Meinhoff-Terror erschüttert, das zweite Mal vom Mauerfall.
Der Zeitgeist der Siebziger weht durch die Seiten dieses informativen, unterhaltsamen und bewegenden Buches. Der Autor beschönigt nichts, erzählt aus kindlicher Perspektive, in einer anspruchsvollen Sprache und in hübschen Bildern. Ein wunderbarer Roman über ein Stück deutsche Vergangenheit. Absolut lesenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe
Richard David Precht ist im selben Jahr wie ich geboren. Er wuchs in Solingen auf, das nicht weit von Krefeld, meinem Heimatort, entfernt liegt. Und doch scheint es mir, als sei er auf einem anderen Stern aufgewachsen.

Seine Eltern sind stark links orientiert, meine Eltern waren eher konservativ. Natürlich habe ich die meisten Sachen, die er beschreibt, auch mitbekommen, aber aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und genau das hat das Buch für mich außerordentlich interessant gemacht.

Precht beschreibt das Leben in seiner Familie im beschaulichen Solingen. Der Vater arbeitet als Designer, die Mutter kümmert sich um drei eigene Kinder und zwei aus Vietnam adoptierte. Die Eltern gehören zur linken Szene und leben vollkommen anders: Die Kinder wachsen mehr oder weniger frei auf. Sie dürfen sich schmutzig machen, müssen ihre Zimmer nicht aufräumen, etc. Aber: Sie dürfen nichts "konsumieren", was irgendwie kapitalistisch ist (also keine Cola, keine Micky Mouse, nicht mal Astrid Lindgren).

Precht beschreibt dies alles außerordentlich interessant, mal humorvoll, mal nachdenklich. Er beschreibt die politischen Hintergründe so, dass sie nie langweilig werden. Der Vietnamkrieg, Terre des Hommes, die 68er Revolution und auch der Deutsche Herbst (Baader-Meinhoff) werden so erklärt, dass ich alles, was in meinem wohlbehüteten Elternhaus an mir vorüber rauschte, nachleben konnte.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, ich habe oft innegehalten und nachgedacht. Und gerade deshalb kann ich es nur empfehlen.
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Format: Taschenbuch
ich teile die Meinung meiner Vorschreiber in beinahe allen Punkten. Und doch möchte ich zwei Ergänzungen beitragen.

Für mich kommt der Punkt Pubertät ein wenig zu kurz. Precht schreibt hierzu lapidar: ...fand einfach nicht statt. Gerade diese Umstände schreien doch geradezu nach Widerstand gegen die Eltern. Wenn ich mir vorstelle: Alle fahren in das Phantasialand, Brühl und Prechts dürfen nicht mit; gehen stattdessen zum Unterricht in die Paralellklasse. Ich hätte getobt. Er nimmt es einfach hin. Schwer, wirklich sehr schwer nachvollziehbar.

Im Übrigen hat mich das Buch ein wenig traurig zurückgelassen. Es kommt für mich so rüber als wären Prechts Eltern von der Realität schließlich rechts und links überholt worden. Schade für Menschen, die derart engagiert für Ihre Ideale, was immer man davon halten mag, eingetreten sind.

Ich bin zur selben Zeit aufgewachsen und dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt. Es wird mich noch eine Weile beschäftigen. Danke!
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Format: Taschenbuch
Endlich ist ein Buch erschienen, dass mir die deutsche Geschichte aus der Sicht der intelektuellen Linken zeigt. Das hat zur Folge, dass ich endlich, als Nicht-Deutscher, diese Wahrnehmungs- und Erinnerungslücken auf eine unterhaltsame Weise nähergebracht bekomme.

Das Buch liest sich flott und hie und da kommt auch ein Schmunzeln über das Gesicht. Der Autor schreibt in einem einfachen und leicht lesbaren Stil von der Erinnerung an die Zeit der 60er, die er als Kind erlebt hat. Seine Eltern intellektuelle Linke, keine Mitläufer sondern Macher verwandeln sich, wie die gesamte Linke, von radikalen Veränderern zu stillen Bewahrern.

Ein unterhaltsames Buch und eine interessanter Blick auf die Geschichte - danke auch für die "linken" Recherchen und spannenden Details zum Beispiel zu Herrn von Weizäcker.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Richard David Precht erzählt seine Biographie als Familiengeschichte. Aufgewachsen im Solingen der 70er Jahren, gedieh er in einem sozialistisch geprägten Elternhaus, in dem die typischen Reliquien der kaptalistischen Welt verpönt waren. Erwähnenswert ist die familiäre Freundschaft zum Liedermacher Franz-Josef Degenhard.
Dieses Buch berührt wichtige Epochen der 60er und 70er Jahre (Vietnamkrieg, Terre des Hommes, die Revolution der 68er und auch der Deutsche Herbst), dient somit vorzüglich zu einer retrospektiven Zeitreise. Auch die recht liebevolle Beschreibung der familiären Abläufe und Geschehnisse machen das Buch in meine Augen empfehlenswert. Kein richtig typischer Precht, trotzdem mal nachdenklich, mal humorvoll.
Alle die ebenfalls in dieser Zeit aufgewachsen sind werden sich auf die eine oder andere Weise in diesem Buch wiederfinden. Empfehlung!
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