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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution Gebundene Ausgabe – 8. September 2005

4,5 4,5 von 5 Sternen 182 Sternebewertungen

Die Biographie einer Dekade - erzählt als Familiengeschichte: klug, einfühlsam und amüsant führt Richard David Precht durch seine linke Kindheit in den Siebzigern.

Lenin kam nur bis Lüdenscheid, bis Solingen ist er nie gekommen. Aber in den Zeltlagern der DKP in Lüdenscheid war die Weltrevolution schon geglückt. Liedermacher sangen von der großen Solidarität zwischen Kindern und Erwachsenen, man feierte den »Internationalen Tag des Kindes«, und die Schauspieler des Jugendtheaters »Rote Grütze« trugen Unterhemden mit aufgemalten Brüsten und redeten über Pipi. Geboren 1964 als Kind westdeutscher Linker im provinziellen Solingen, lernt Richard David Precht schon früh, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, zwischen Sozialismus und Faschismus. Und er wächst auf mit einem klaren Feindbild: den USA. Coca-Cola ist zu Hause ebenso verpönt wie Ketchup, »Flipper«, »Daktari« oder »Raumschiff Enterprise «, dafür gibt es aber das Grips Theater und Lieder von Degenhardt und Süverkrüp. Seine Eltern sind noch engagierter als viele ihrer Zeitgenossen - sie adoptieren zwei Kinder aus Vietnam und schicken ihren Nachwuchs ins Jugendkulturzentrum der SDAJ. Prechts Kindheits- und Jugenderinnerungen sind eine durchaus liebevolle Rückschau auf ein politisches Elternhaus, die bei allen Altersgenossen vertraute Erinnerungen an die Leidenschaften eines vergangenen Jahrhunderts wachrufen werden. Amüsant, nachdenklich und mit dem Gespür für die prägenden Details erzählt er das Gegenstück zur bürgerlichen Jugend der »Generation Golf«. Ab 5. Juni ist die Verfilmung von 'Lenin kam nur bis Lüdenscheid' im Kino zu sehen. Weitere Informationen unter www.lenin-film.de.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren.
Seine populärwissenschaftlichen Bücher
Wer bin ich und wenn ja, wie viele und Liebe: Ein unordentliches Gefühl sind große Bestseller.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Claassen (8. September 2005)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 288 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3546003810
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3546003810
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 182 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Richard David Precht
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Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF und diskutiert zusammen mit Markus Lanz im Nr.1-Podcast »LANZ & PRECHT« im wöchentlichen Rhythmus gesellschaftliche, politische und philosophische Entwicklungen.

© Autorenfoto: Christian O.Bruch

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4,5 von 5
182 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 1. Juli 2010
Ich hatte zuerst den gleichnamigen Film gesehen und als relativ gleichaltriger Zeitgenosse von Precht kamen viele Erinnerungen an die eigene Vergangenheit dabei zu Tage. Das Buch ist stark autobiographisch, Precht beschreibt sein Erwachsenwerden in einer Familie, die im bürgerlichen Solingen der 60er Jahre lebend, den Versuch untenahm, im Westen eine kleine Enklave des Sozialismus zu etablieren. Aus heutiger Sicht wirkt dieser Versuch bizarr, wir haben das sozialistische Experiment Osteuropas nach dem 2. Weltkrieg als endgültig gescheitert zu den Akten gelegt.

Precht gelingt es hervorragend, die Position seiner Eltern darzustellen, die einen Gegenpol zur öffentlichen Einheitsmeinung im Westen über gute Amerikaner und böse Russen schaffen wollten. Diese Denkposition führt zu einer unkonventionellen, sehr liberalen Erziehung, die dann aber doch ihre starren Regeln hat (amerikanisch geprägte Unterhaltungssendungen wie Flipper oder Fury waren verboten!).

Herrlich sind Sarkasmus und Ironie des Autors: auf seine Frage hin, warum man als Sozialist nicht in die DDR gehen würde, meinte Mutter Precht, dass der Vater dort als Designer keine Arbeit finden würde, da drüben schon alles so schön und richtig gestaltet sei! Genauso witzig sind Anekdoten aus der Schule, wo der kleine David den in Deutschland hochverehrten John F. Kennedy als "Mörder" heftig kritisiert wegen des Vietnam-Krieges.

Am meisten haben mich die Zitate über Christa Hunscha amüsiert. Diese streitbare Dame schrieb ein Buch über die Darstellung der Wirklichkeit in Kinderbüchern. Dort übte Fr. Hunscha erstaunliche Kritik an Kinderbüchern. Der bei uns als harmlos geltende Räuber Hotzenplotz etwa sei gefährlich, weil er zu ein "dummdreistes Einschwören des Kinderkosmos auf die kapitalistische Warengesellschaft." bewirken würde! Sie kritisierte insbesondere, dass Kinder ihr Leben riskierten für Omas Kaffeemühle.

Diese Anekdoten gepaart mit einem flüssigen Erzählstil und auch der Fähigkeit, über sich selbst zu schmunzeln, machen das Buch zu einem kleinen Juwel. Ich glaube nicht, dass es jedem gefällt, aber für Menschen, die auch gern etwas Gesellschaftskritik üben und ein wenig politisches Interesse haben, ist es wirklich zu empfehlen.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 2. November 2018
Das gebundene Buch, das ich noch einmal lesen wollte, ist mir abhanden gekommen. Also habe ich mir das ebook herunter geladen. Viele Details kamen mir vor, als läse ich sie zum ersten Mal. Es hat mir wieder große Freude bereitet einen Text zu lesen, an dem ich weder stilistisch noch inhaltlich etwas auszusetzen hatte. Zeitgeschichte in einen Roman verpackt aus der Sicht eines Kindes bzw. Philosophen. Absolut lesenswert! Diese Zeit habe ich bewußt miterlebt, vielleicht auch daher meine Begeisterung.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 17. April 2009
Es ist ein Lesespaß, wenn ein Buch einfach gut geschrieben ist.
Es ist ein Lesevergnügen, wenn mich die Handlung packt.
Es ist ein Leseerlebnis, wenn ich mich in die handelnden Personen hineinversetzen kann.
Es ist ein Leseabenteuer, wenn ich mich plötzlich selber in einem Buch wiedererkenne.

Prechts Buch war für mich alles:
ein Lesespaß, ein Lesevergnügen und ein Leseerlebnis,
- aber vor allem ein LeseABENTEUER!

Ich habe mich wiedererkannt, wiedergefunden, wiederentdeckt.
Ich habe mich bestätigt gefühlt und fühlte mich in Frage gestellt.
Ein Stück der eigenen Biografie ist lebendig geworden!
Selten hat mich ein Buch so "berührt".

... und am Schluss fühlte ich mich eigenartig ratlos und hilflos
und auch ein bisschen traurig.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 22. Dezember 2010
Der Journalist, Publizist und Philosoph R.D.Precht beschreibt anschaulich seine Kindheit und Jugend im Milieau der 68er und vor der Kulisse des eher provinziellen Solingen. So subjektiv die Wahrnehmung und Beurteilung des Autors im Bezug auf die Erziehungsmethoden seiner Eltern oder die Einstellung zum herrschenden Bildungssystem ist, so subjektiv muss zwangsläufig die Wirkung sein, die das ganze auf den Leser macht. Mir ist es dabei so gegangen, dass die Beschreibung des ganz normalen Alltags selbst deffinierter linker Weltverbesserer eher Aggression als Bewunderung in mir weckt. Weil ganz schnell deutlich wird, dass die reine Lehre nicht immer etwas mit dem realen Leben zu tun hat und Prinzipien, so lange es nur darum geht, anders als der Rest zu sein und sich gegen das herrschende politische System aufzulehnen, nur insofern Sinn macht, als dadurch im besten Fall aufrüttelnde Signale gesendet werden. In jedem Fall gelingt Precht ein reales Stimmungsbild dieser Zeit aus Sicht eines Heranwachsenden zu zeichnen, so wie auch die Zusammenhänge zwischen 68ern, Friedensbewegung und den Anfängen der Grünen beispielsweise sehr interessant geschildert werden. Nicht zuletzt wird das ganze unterhaltsam und kurzweilig präsentiert.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 29. Juli 2017
Das Buch ist gut geschrieben, spannend zu lesen. Es gelingt Precht, seine persönliche Biographie mit der Zeitgeschichte zu verbinden. Er erlebte als Kind und Jugdndlicher, wie seine Eltern als Kommunisten sich für die Verbesserung der Gesellschaft einsetzten und damit bei ihrer eigenen Familie begannen. Besonders gelungen finde ich, dass der Autor seine Eltern, die teilweise fragwürdigen Erziehungsgrundsätzen huldigten, gut wegkommen lässt, also keine Vorwürfe, keine Larmoyanz, sondern viel Verständnis. Beim Eintauchen in die Freuden und Nöte dieser Kindheit und Jugend, werden eigene Erinnerungen wach. Sehr lesenswert!
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. Juni 2017
Ich habe mit großem Interesse dieses Buch von Richard David Precht gelesen, man erfährt nicht nur viele Details aus seinem Leben und Denken, sondern auch über die sechziger und siebziger Jahre, über eine Zeit, die ich in der DDR verbracht und gefiltert durch deren Medien erlebt habe.
Man erfährt sehr viel Persönliches, was Precht geprägt hat und wie er wurde, was er jetzt ist. Es gibt nicht viele Menschen, die unsere Zeit so intelligent reflektiert haben, und das mit einer Ausdrucksweise, die mich sehr angesprochen hat,
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 19. Dezember 2014
Ich habe das Buch gekauft, weil ich anläßlich einer Adoption über TdH viele der beschriebenen Personen kannte und darum hat mich das Buch sehr interessiert. Auf jeden Fall ein zeitdokument.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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