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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2011
Nachdem ich zuletzt das zweifelhafte Vergnügen hatte, das extrem misslungene Werk von Neil Daniels über das Leben von Robert Plant zu durchleiden, kam Lemmy's Lebensgeschichte gerade zur rechten Zeit, um mich von den Spätfolgen des o. g. grausigen Werkes zu kurieren. Hier wird nicht selbstherrlich herumgetöst oder alles verherrlicht, was in der Vergangenheit geschehen ist. Lemmy knurrt hier sein Leben vom Stapel, so wie er es in Erinnerung hat - wo die Erinnerung fehlt, wird auch dies offen zu Protokoll gegeben. Dieser Mann hat tatsächlich über die Jahrzehnte einiges erlebt - und er macht sich nicht die Mühe, für dieses Protokoll seines bisherigen Daseins auch nur einen Millimeter von seinem Charakter und seiner Weltsicht abzuweichen. Politiker, Religionen und Ideologien bekommen ihr Fett ab, Heroin wird nicht romantisch als 70's-Phänomen verharmlost und auch hochprominente Persönlichkeiten werden nicht von bitteren Wahrheiten verschont.

Das Buch ist reich an witzigen und skurillen Anekdoten, aber auch gespickt mit tiefsinnigen Gedanken und einem Spektrum an Emotionen, die man dem Motörhead-Leitwolf so nur bedingt zugetraut hätte. Für mich war dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite ein kurzweiliger Genuß, es ist schade, wenn man mit der Lektüre am Ende angekommen ist. Ein extrem kultiger Block mit Familienfotos ist eine perfekte Ergänzung zur Story ... sollte man unbedingt gesehen haben.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich für Motörhead, oder aber auch nur für die Musikszene der Endsechziger bis heute interessiert. Man muß kein Motör-Head sein, um dieses Werk zu lieben. Für mich ein totales Highlight der Musiker-Biographie-Sparte!
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am 16. Januar 2007
Ja, ich weiss...vermutlich wird jeder der das liest nun die Augen verdrehen, ob dieser klischeehaften Überschrift. Aber, hey, was soll ich machen? Sex, drugs und Rock'n'Roll sind die 3 Grundpfeiler dieser Autobiographie. Aber lassen wir das...

Beginnend natürlich bei seiner viel zu frühen Geburt, seiner Kinder- und Jugendjahre in England und Wales, der erste Kontakt mit diversen Bands und schließlich (der wohl größte Teil des Buches) seine Jahre mit Motörhead, die natürlich immer noch andauern, zeichnet Lemmy hier sein Leben nach.

Man bekommt ein gewisses Gefühl von Freiheit als Leser mit, wenn man dabei ist, wie der gute Lemmy in den 60er Jahren durch die Lande zieht, mal hier schläft, mal da kurz als Gitarrist oder Bassist einspringt. Das ist sehrinteressant. Ein Blick zurück in die Zeit aus erster Hand eben. Später dann der mehr oder weniger akzeptierte Erfolg von Motörhead, der ständige Streit mit denn raffgierigen und völlig kompetenzlosen Plattenfirmen, der mehrmalige Line-Up Wechsel und eine Tour nach der anderen durch die Weltgeschichte. Alles sehr interessant, teilweise auch recht witzig beschrieben. Daneben immer mal wieder das ein oder andere Anekdötchen von Wegbegleitern und größeren und kleineren Nummern der Rockgeschichte, wie zum Beispiel Alice Cooper, Metallica, Ozzy Osbourne, Megadeth u.v.a. Auch hier mal witzig, mal eher tragisch.

Bis hierhin würde mal wohl mit einer 5-Sterne Bewertung leben können, leider hat das Buch aber auch die ein oder andere Schwachstelle. Zum einen ist der Schreibstil, zumindest in den ersten paar Kapiteln, sehr holprig. Hauptsatz reiht sich an Hauptsatz, Konjunktionen findet man hier eher selten und wenn, dann am Satzanfang. Teilweise klingt das dann nach Grundschul-Aufsatz und stört den Lesefluss ungemein. Natürlich reden wir hier nicht von einem Nobelpreisträger der Literatur, der dieses Buch verfasst hat, aber dafür gibt es ja Menschen (in diesem Fall Janiss Garza) die einem dabei behilflich sind. Also hat entweder diese Mist gebaut oder die Übersetzung ist schlecht. Desweiteren werden die letzten 8 bis 10 Jahre nur noch so durchgerattert, das mag wohl an dem Abgabetermin gelegen haben.

Alles in allem aber überaus interessant und jedem Freund der Rockmusik (im weitesten Sinne!) zu empfehlen, denn jeder sollte an den Lebensweisheiten von Lemmy teilhaben ;-)
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am 7. Dezember 2006
Kurz und gut: Dieses Buch ist ein Schnäppchen, und für mich als Motörhead-Fan ein Pflichtkauf - der geringere Preis wahrscheinlich der Grund für meinen Erwerb der deutschen Version. Dabei werde ich nicht das Gefühl los, dass der Übersetzer ein paar Schwierigkeiten hatte, Worte zu finden - manchmal liest sich der Text wie krampfhaft hervorgewürgte Zeilen eines Schulaufsatzes.
Natürlich bedient sich Lemmy einer einfachen Sprache, gerade heraus, Rock n Roll - aber die Auszüge, die ich aus dem Original kenne, schlagen diese Version um Längen. Dies auch schon der größte Schwachpunkt des Buches.

Ansonsten erfährt man alles zum Werdegang Mr. Kilmisters von seiner Schulzeit, über erste musikalische Versuche, Mitgliedschaft in obskuren Bands bis zum Aufstieg in den untergrund-Olymp mit Hawkwind und Motörhead, Wohnen in besetzten Häusern - später in L.A. Es gibt vielerlei Geschimpfe über Produzenten und Manager, endlose Aufzählungen von Betthäschen und Drogen, Geschichten über die Band und die Crew, Häppchen aus der Straßenphilosophie von The Lem - teils naiv, teils hoch intelligent, aber stets menschlich.
Nachteil: Je näher der Verlauf der Geschichte an die Gegenwart rückt, umso kürzer fasst sich unser Held - die Zeit seit 1992 (also fast die zweite Hälfte der Existenz von Motörhead) nimmt lediglich die letzten 50 Seiten in Anspruch - ein Zeichen, dass Lemmy doch schön langsam alt wird?

Nett und hilfreich ist die Diskögrafie am Buchende, wo die offiziellen Alben mit Playlist aufgeführt sind, die Liste ist lobenswerterweise am Stand von 2006 (Das Buch wurde 2002 verfasst.)

Auch wenn ich ihm nie verzeihen werde, dass er 'aus gesundheitlichen Gründen' vor 7 Jahren ein Konzert platzen ließ, für das ich Karten ergattern konnte (mein Beitrag zu seiner Bio - er schreibt, er hatte auf dem Weg von Polen nach Österreich einen Zusammenbruch, 'aber es war das Ende der Tour, also war es schon egal' - grr), gibts noch 4 Punkte für dieses Stück geschriebener Unterhaltung, auch wenn ich mir eher das englische Pendant krallen würde.
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am 30. Dezember 2010
Also, es ist ein Genuß die Story zu lesen. Ich kenne Lemmy nicht persönlich aber wer Motörhead und seine Lieder kennt weiß...Lemmy nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt was er denkt.
Da werden auch mal etwas schmutzigere Worte in den Mund genommen...das ist Rockn Roll. Er schmipft, flucht und das auch immer mit einem Augenzwinkern. Typisch Britischer Humor!
Er lebt nicht nur den Rockn Roll, er ist Rockn Roll. Und wer so lange im Geschäft ist wie Lemmy und das seit über 40 Jahren, der weiß wie der Hase läuft. Da wird mit der Plattenindustrie schonunglos abgerechnet ( der Mensch / die Band ist zweitrangig, die Kohle / Einnahmen müssen stimmen ), über ehemalige Bandmitgliedern geschimpft ( ich kann ihn verstehen ) und auch persönliche Schicksalsschläge erläutert.
Thats Life eben.
Lemmy erzählt über seine Kindheit, die ersten Ausflüge und versuche in einer Band zu spielen, bis hin zur ersten Konstante
" Hawkwind " und seinem ewigen Kind " Motörhead ".
Ich verehre diesen Mann seit ich das erste mal Motörhead gehört habe, daß ist schon über 20 Jahre her.

Einen Haken hat das Buch und das war der Ausschlag für nur 4 statt 5 Sterne aber dafür kann Lemmy ganz und garnichts.
Es wurde von einem Stümper übersetzt!!!
Ich bin in der Schule, speziell in Deutsch, auch keine Leuchte gewesen aber wie das Buch geschrieben worden ist, könnte es von einem Zweitklässler übersetzt worden sein.
...und dann waren wir auf Tour in Amerika, und da haben wir viel Spaß gehabt, und später dann sind wir ins Studio zurück um eine LP aufnehmen. So wie in dem Film " American Pie " die...wie hieß sie noch mal? "...und einmal im Pfadfindercamp...".
Wisst ihr was ich meine?
Das hat die ersten 20 - 25 Seiten so genervt!!! BOAH HEY!
Aber ich habe dann abgeschaltet und meinen " eigenen " Text gelesen.
War der Übersetzter besoffen oder hatte er keine Lust auf seinen Job gehabt?

Kurz um...
Das hat Lemmy nicht verdient!!!
Es ist trotz allem ein gutes Buch, ehrlich, offen, unterhaltsam, mit Augenzwinkern...Lemmy eben. Einfach herrlich...
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am 21. Oktober 2016
Ich finde das Buch langweilig und schlecht geschrieben. Hat man ein Kapitel gelesen, kennt man sie alle. Wenn es nicht um das Leben eines so bekannten Musikers ginge, wäre es sicher ein Ladenhüter.
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am 4. Januar 2017
LEMMY – WHITE LINE FEVER ist sicherlich nur interessant für Motörhead oder Lemmy Fans. Nun bin ich beides nicht zwingend, höre die Musik aber zwischendurch ganz gern. Mich hat eher die schillernde Gestalt von Lemmy Kilmister interessiert. Er erweckte bei mir immer so den Eindruck des typischen Sex & Drugs & Rock 'n' Rollers. Also wollte ich mal wissen, wie er wirklich war.

Tatsächlich kommt Lemmy in seiner Autobiographie gar nicht so schlimm rüber. Ein Mann mit Einstellung und Grundsätzen eben – dies sich eben nur von der Masse unterscheiden. Interessant ist schon, mit welchen Schwierigkeiten Motörhead im letzten Jahrhundert in ihrer Karriere zu kämpfen hatten. Trotz aller Wechsel in der Band, im Management, in den Plattenfirmen und Labels blieb Lemmy Kilmister die einzige Konstante.

Schade, dass er letztes Jahrverstorben ist, die Jungs hätten sicher noch ein paar gute Alben abgeliefert. Letztendlich ist die Autobiographie aber wirklich was für Fans, die das Buch vermutlich verschlingen werden. Ich fand es ganz nett und aufschlussreich, hab ein paar nette Details erfahren (bin ja Musikfan und hab auch ein paar Motörhead Alben) aber ansonsten war das Buch nicht der Überhit.
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am 18. Juli 2014
Um es vorweg zu nehmen, ich habe mir dieses Buch zum Geburtstag gewünscht und bekommen! In die Hand genommen und nach zwei Tagen war ich damit durch :-) und es hat mich darin bestätigt, was im Doku-Film schon sehr gut rüber kommt! Ob nun ein MUSS für jeden Fan, kann ich mit "Ja" beantworten. Denn hinter der Musik steht die Band, die Person usw. Ich höre sehr gern Motörhead und habe mich auch mit der musikalischen Geschichte um Lemmy und Co auseinandergesetzt. Die Einflüsse, die Weggefährten, es ist nicht unbedingt nicht alles meins, aber interessant wenn man das Ergebnis Motörhead kennt. Motörhead selber habe ich ein paar mal gesehen und es nie bereut. Im Buch nimmt er zu allerlei Erlebnissen Stellung, unverblümt, gerade aus. Er spricht alles an, was in seiner Karriere alles so passierte. Dieses Buch ist ein sehr gute Ergänzung zum Film. Für jeden, der sich mit ner eigenen Band auf die Bühne stellen will und meint, er kann es so wie er... ließ vorher dieses Buch, es steht viel drin, man muss es nur verstehen und die Erfahrungen verinnerlichen. Viel Spaß mit mit diesem Buch wünsche ich jedem der es liesst.
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am 25. Januar 2009
Als Motörheadfan der alten Schule, ist White Line Fever für mich unzweifelhaft ein Lesegenuß gewesen...es ist schon unglaublich was sich der gute Lemmy so reingepfiffen hat, dabei zieht er aber auch Grenzen, indem er den intravenösen Konsum von Heroin als Schritt über den Rubikon bezeichnet und damit seine sehr hochliegende Toleranzschwelle gegenüber Drogen aufzeigt. Irgendwie hat es dieser Dinosaurier des Rock 'n' Rolls geschafft, trotz aller Ekzesse geschafft, zu überleben und mit über 60 Jahren fitter denn je zu sein, frei nach dem Motto "Wir sind ganz alter Adel, nie am Suff und nie an der Nadel, immer nur fast...". Literarisch wird sicherlich keine high performance geboten, aber flüssig und unterhaltsam ist die Bestandsaufnahme von Ian Frazer Kilminster auf jeden zu lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2015
Lemmy nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund. Für zarte Gemüter ist das hier also nix, die Lebensbeichte des Motörhead-Frontmannes. Er lässt wenig aus und ist sich selbst gegenüber von schnoddriger Lässigkeit, wenn es um die eher unschönen Seiten seines Lebens geht, die beiden Kinder etwa, um die er sich nicht so groß gekümmert hat, während er selbst seinen Vater verflucht, der es ähnlich gehalten hatte. Die Einblicke ins Leben eines Musikers aus der zweiten Reihe - Lemmy ist zwar ein A-Promi, aber halt ein B-Verdiener in der Branche - sind aufschlussreich. Die Anekdoten saftig, so wie's sein soll. Und ein bisschen Show ist dieses Buch glaube ich auch. Leider hab ich die deutsche Übersetzung und die ist akzeptabel aber arg bieder.
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am 2. Dezember 2013
Lemmy ist wirklich einer der letzten Rockgötter (noch dazu bis dato unter den Lebenden), was angesichts seiner Historie keine Selbstverständlichkeit scheint. Gewitzt und schlagfertig erzählt der Meister aus seinen knapp 50 Jahren Rock- und Bühnenerfahrung. Für meinen persönlichen Geschmack, da ich nicht Absolut-Fan bin, sogar manchmal etwas zuviel Information über die einzelnen Alben und Songs, aber für wahre Lemmy-Fans sind diese detaillierten Infos natürlich super zu Lesen.
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