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21 Lektionen für das 21. Jahrhundert Gebundene Ausgabe – 8. Dezember 2021
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In Eine kurze Geschichte der Menschheit erzählte er vom Aufstieg des Homo Sapiens zum Herrn der Welt. In Homo Deus ging es um die Zukunft unserer Spezies. Mit seinem neuen Buch schaut Yuval Noah Harari, einer der aufregendsten Denker der Gegenwart, nun auf das Hier und Jetzt und stellt die drängenden Fragen unserer Zeit. Warum ist die liberale Demokratie in der Krise? Ist Gott zurück? Soll Europa offen bleiben für Zuwanderer? Kann der Nationalismus eine Antwort geben auf Klimawandel und soziale Ungleichheit? Was sollen wir unseren Kindern beibringen? Und können wir die Welt überhaupt noch verstehen, die wir erschaffen haben?
Yuval Noah Harari hat Millionen Leser auf der ganzen Welt in seinen Bann geschlagen. In seinem neuen Buch lädt er dazu ein, über Werte, Bedeutung und persönliches Engagement in einer Zeit voller Lärm und Ungewissheit nachzudenken. In einer Welt, die überschwemmt wird mit bedeutungslosen Informationen, ist Klarheit Macht. Doch Milliarden von uns können sich kaum den Luxus leisten, sich mit den drängenden Fragen der Gegenwart zu beschäftigen, weil wir Dringenderes zu erledigen haben. Leider gewährt die Geschichte keinen Rabatt. Wenn über die Zukunft der Menschheit in unserer Abwesenheit entschieden wird, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, unsere Kinder zu ernähren und mit Kleidung zu versorgen, werden wir und sie dennoch nicht von den Folgen verschont bleiben. Dieses Buch versorgt die Menschen nicht mit Kleidung oder Nahrung. Aber es kann helfen, die Dinge ein wenig klarer zu sehen, und damit das globale Spielfeld etwas einebnen. Wenn es auch nur ein paar mehr von uns in die Lage versetzt, sich an der Diskussion über die Zukunft unserer Spezies zu beteiligen, so hat es seine Aufgabe erfüllt.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe459 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberC.H.Beck
- Erscheinungstermin8. Dezember 2021
- Abmessungen15.2 x 3.8 x 22.1 cm
- ISBN-109783406727788
- ISBN-13978-3406727788
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Von der Marke
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"Ein Hof und elf Geschwister"
- Deutscher Sachbuchpreis 2023
Produktbeschreibung des Verlags
Die Harari-Story
Davos im Januar 2018. Man trifft sich beim Weltwirtschaftsforum. «Der israelische Historiker Yuval Noah Harari ist ein besonders gefragter Gesprächspartner», schreibt die Süddeutsche Zeitung.
«‹Homo Deus› und ‹Eine kurze Geschichte der Menschheit› haben ihn berühmt gemacht, jetzt wollen sie ihn alle hören. Er spricht auf der großen Bühne im Kongresszentrum direkt nach Angela Merkel. Die Kanzlerin bleibt kurz stehen, geht auf ihn zu und stellt sich vor. ‹Ich habe ihre Bücher gelesen.›» Oxford im April 2000. Ein junger Student der Geschichtswissenschaft sucht nach Antworten auf die großen Fragen seines Lebens und der Menschheit insgesamt, kann sie an der Universität aber nicht finden. Schließlich gibt er widerwillig dem Drängen eines Kommilitonen nach und besucht einen Vipassana-Meditationskurs. Eine Entscheidung, die sein Leben verändert. «Ich glaube», schreibt Harari in seinem neuen Buch, «ich habe in diesen zehn Tagen durch die bloße Beobachtung meiner Sinneseindrücke und Empfindungen mehr über mich und über Menschen im Allgemeinen gelernt als zuvor in meinem ganzen Leben.» Der 24-Jährige hat die Methode gefunden, mit deren Hilfe er ein einzigartiges Werk schaffen wird.
Als er durch Spezialstudien zur Militärgeschichte seine wissenschaftliche Laufbahn an der Jerusalemer Universität gesichert hat, widmet er sich den großen Fragen, die ihn eigentlich interessieren.
Die Antworten, die er in seiner «Kurzen Geschichte der Menschheit» und in «Homo Deus» findet, verändern wiederum sein Leben: Er wird zum Veganer aus Überzeugung – und zum Weltstar unter den Historikern. Hararis Karriere ist ein beeindruckendes Zeugnis für die Kraft des Geistes und der Feder.
Sein Erfolg hat viel mit seinem lockeren und unterhaltsamen Stil zu tun, mit dem er selbst komplizierte Sachverhalte verständlich erklärt. Doch eine ebenso große Rolle
spielen seine besonderen Einsichten in die Funktionsweise des menschlichen Geistes. Sein Anliegen ist ein zutiefst humanes: Seinen Mitmenschen das Rüstzeug zu geben, um selber danach zu forschen, was in unserer Welt vor sich geht. Denn nur wenn möglichst viele wissen, was auf dem Spiel steht, kann heute demokratisch über die Fragen entschieden werden, von denen morgen unsere Zukunft abhängt.
Seine Bücher
- wurden in 50 Sprachen übersetzt und in über zwölf Millionen Exemplaren verkauft.
- Bill Gates hat sie ebenso verschlungen wie Angela Merkel.
- Emmanuel Macron lud ihn in den Élysee-Palast
- und er füllt weltweit Vorlesungssäle und Konferenzräume.
Er will die Menschen dazu anregen, sich an den Debatten unserer Zeit zu beteiligen, damit die Antworten nicht von den blinden Kräften des Marktes gegeben werden
• Warum ist die liberale Demokratie in der Krise? • Ist Gott zurück? • Stehen wir vor einem neuen Weltkrieg? • Was bedeutet der Aufstieg von Donald Trump? • Gibt es eine Antwort auf die Epidemie der Fake News? • Welche Zivilisation dominiert die Welt – der Westen, China, der Islam? • Soll Europa offenbleiben für Zuwanderer? • Kann der Nationalismus eine Antwort geben auf Klimawandel und soziale Ungleichheit? • Was können wir gegen den Terrorismus tun? • Was sollen wir unseren Kindern beibringen?
«Als Historiker, der Interesse an der Zukunft hat, habe ich eine Sorge: dass nicht künstliche Intelligenz die größte Gefahr für die Menschheit darstellt, sondern natürliche Dummheit.» Yuval Noah Harari
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Neue Zürcher Zeitung
"Sicher ist, dass Harari zu den interessantesten Denkern unserer Zeit gehört.“
SWR2
"Mit seinem neuesten Buch macht er sich aber zum wahren Lehrmeister der Welt und zu einem führenden Intellektuellen. 21 spannende Gedanken mit Tiefenwirkung.“
Kleine Zeitung
"Fascinating.“
New York Times, Bill Gates
"Die Essays zeigen einmal mehr Hararis Fähigkeit, unerwartete Ideen in schillernde Betrachtungen zu verwandeln."
ZEIT Wissen, Silke Weber
"Diese ,21 Lektionen‘ bringen das skeptisch-aufgeklärte Denken auf die Höhe der Zeit (…) ein geistreiches Lesevergnügen“
Der Tagesspiegel, Wolfgang Schneider
"Ein ebenso kluges wie klares Buch.“
Tagesspiegel, Denis Scheck
"Als kluges Antidepressivum ohne sedierende Wirkung sehr zu empfehlen.“
Literatur SPIEGEL, Elke Schmitter
"Der Shooting Star seiner Zunft. (…) Klarheit verspricht sein neues Buch.“
ZDF Morgenmagazin, Gunnar Köhler
"Ein wuchtiges Buch zum verwirrten Ist-Zustand der Menschheit.“
3sat Kulturzeit, Nina Mavis Brunner
"Harari tobt sein Talent, Alltagsbeobachtungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus verschiedensten Disziplinen zu einem zwingenden Erzählfluss zu verbinden, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft aus, sondern im Hier und Jetzt.“
Manager Magazin, Eva Buchhorn
"Es hat etwas wahrhaft Genialisches, wie groß und weitläufig der Universalhistoriker Yuval Noha Harari denkt“
Deutschlandfunk Kultur, Thorsten Jantschek
"Harari ist ein Vordenker, der nicht nur bestechend klar, und eingängig formuliert, sondern auch den Blick auf das große Ganze hat. Aus der Vogelperspektive schaut er auf unsere zunehmend komplexe und verwirrende Welt, gewichtet und ordnet ein.“
stern, Matthias Schmidt und Judith Liere
"Unverschämt begabt, unverschämt jung, schreibt glänzend und kann die anspruchsvollsten Themen mit leichter, unterhaltender Art zusammenfassen."
Ijoma Mangold, DIE ZEIT
"Eine höchst unterhaltsame Tour d’Horizon über die aktuellen Probleme der Menschheit (...)."
Der Standard, Eric Frey
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Yuval Noah Harari, wurde 1976 in Haifa, Israel, geboren. Er promovierte 2002 an der Oxford University. Aktuell lehrt er Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Weltgeschichte. Seine Bücher «Eine kurze Geschichte der Menschheit» und «Homo Deus» wurden zu Weltbestsellern.
Produktinformation
- ASIN : 3406727786
- Herausgeber : C.H.Beck; 11. Edition (8. Dezember 2021)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 459 Seiten
- ISBN-10 : 9783406727788
- ISBN-13 : 978-3406727788
- Originaltitel : 21 Lessons for the 21st Century
- Abmessungen : 15.2 x 3.8 x 22.1 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29,969 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 40 in Demokratie (Bücher)
- Nr. 94 in Politik & Geschichte des 21. Jahrhunderts (Bücher)
- Nr. 110 in Kriege & Krisen Allgemein (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Yuval Noah Harari, 1976 in Haifa, Israel, geboren, ist der wohl einflussreichste Sachbuchautor der Welt und einer der wichtigsten Vordenker unserer Zeit. Er promovierte 2002 im Fach Geschichte an der Oxford University und lehrt an der Universität in Jerusalem. Seine Bücher ›Eine kurze Geschichte der Menschheit‹, ›Homo Deus‹ und ›21 Lektionen fürs 21. Jahrhundert‹ wurden zu Weltbestsellern. Nun widmet er sich erstmals einer jungen Zielgruppe.
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- Die Untergangs-Propheten, die uns vor den Gefahren von Kapitalismus, Gentechnik und Digitalisierung warnen.
- Die Gestalter, die Chancen im sinnvollen und massvollen Umgang mit Technologien sehen.
- Die Kapital-Tec-Nationalisten, die uns anspornen, weil Deutschland, Europa oder die westliche Welt untergehen werden, wenn wir uns nicht endlich anstrengen und daher den Anschluss verpassen.
- Und die Wissenschaftlicher, die Teilaspekte unseres Planeten und Menschseins augenscheinlich gut analysieren, aber keinerlei Botschaft haben, was wir denn mit diesem Wissen tun sollen. - Hauptsache, sie bleiben auf neutralem wissenschaftlichen Grund.
Wer sich nicht klar in eine dieser Schubladen stecken lassen möchte, legt sich eigentlich mit allen an und muss befürchten, dass er mit seinen Äußerungen nichts erreicht.
Dennoch hat Harari genau das getan. In seinem aktuellen Buch beschäftigt er sich in 21 Kapiteln mit Themen, die in dieser Betrachtungsweise und Konstellation selten in einem Buch zu finden sind:
- Technologische Herausforderungen (Desillusionierung, Arbeit, Freiheit, Gleichheit)
- Politische Herausforderungen (Gemeinschaft, Zivilisation, Nationalismus, Religion, Zuwanderung)
- Verzweiflung und Hoffnung (Terrorismus, Krieg, Demut, Gott, Säkularismus)
- Wahrheit (Nichtwissen, Gerechtigkeit, Postfaktisch, Science-Fiktion)
- Resilienz (Bildung, Sinn, Meditation)
Seine Analyse zu den technologischen Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf Digitalisierung, Superintelligenz und Genmanipulation werden für viele, die sich schon damit beschäftigt haben, nicht viel Neues bringen. Dennoch sind sie wichtige Elemente für die sehr umfassende Sichtweise von Harari und das Konzept des Buches.
Sehr spannend sind die Kapitel über unsere politischen Herausforderungen. Geben sie uns doch eine Einschätzung der europäischen Situation von außerhalb und setzen unsere europäischen Herausforderungen in den Kontext zur amerikanischen Politik, den Krisenherden im Nahen Osten sowie den Entwicklungen in China. In diesen Kapiteln wird auch klar, warum wir aus der Geschichte eine Menge lernen können, aber dennoch einen Schritt weiter gehen müssen.
Unsere Herausforderungen sind global und daher kann es in sich keine Antworten mehr in Teilgemeinschaften, seien sie national oder religiös organisiert, mehr geben. Unser aller Ziel auf diesem Planeten kann nur noch eine gemeinsame Zivilisation sein.
In den Sammelkapiteln „Verzweiflung und Hoffnung“, „Wahrheit“ und „Resilienz“ wandelt sich der Sprachstil und die Themen. Harari beschäftigt sich zunehmend mit uns Menschen an sich und der Frage, wie und warum wir handeln. In den letzten drei Kapiteln geht es dann um jeden einzelnen als Individuum, um viele persönliche Eindrücke von Harari und um uns selbst und unsere Sichtweise.
Während die ersten jetzt rufen, dass sie keine Autobiografie und auch kein Lehrbuch über Selbstfindung und Meditation kaufen wollten, kann man sich auch auf die Idee des Buches einlassen. Harari zeigt uns auf, was wir aus seiner Sicht als Rüstzeug für die nächsten Jahrzehnte benötigen, um zu einer globalen Gemeinschaft zu werden:
- Eine einzige weltweite Zivilisation, die in verantwortungsvoller Form mit Technologie umgeht.
- Eine Zivilisation, die neue Konzepte für Gemeinschaft jenseits von Nationalismus und Religion entwickelt
- Eine Zivilisation, die ihre Schwächen und Konstruktionsfehler kennt und mit Nichtwissen, mangelnder Gerechtigkeit und Fake-News umgehen lernt
- Und jeden einzelnen von uns, der sich bewusst macht, was für wunderbare Geschöpfe wir mit unserem Ich und selbst sind, und wieder mehr in sich hereinzuschauen lernt, obwohl die Welt uns herum unsere Aufmerksamkeit ständig von uns selbst wegzieht.
Es ist diese ungewöhnliche Mischung aus Rationalität und Spiritualität, die dieses Buch ausmacht. Und es sind genau diese Widersprüche, die wahrscheinlich allen von uns ein wenig seltsam vorkommen, weil den meisten von uns eine dieser Betrachtungsweisen näher ist und wir daher wegen der ungewöhnlich umfassenden Sichtweise ein Magengrummeln haben.
In diesem Sinne ist Harari mit seinem Buch die umfassendste Analyse unserer Situation als Menschheit gelungen. Aber es ist eine Analyse und eben ein Aufruf zur aktiven Auseinandersetzung mit all diesen Facetten des Menschseins. Jetzt ist es an uns, etwas daraus zu machen.
Ich stimme mit Allem zu 90-99 % überein und wenn ich König von Deutschland wäre, würde ich es verpflichtend in alle Unterrichtspläne aufnehmen.
Aber das letzte Kapitel geht mir zu weit!
Zunächst: Ich meditiere zwar längst nicht seit so langer Zeit wie Harari (erst ein Jahr) und nicht so viel (nur ca. eine Stunde täglich), aber ich bin, so wie er, sehr überzeugt von meinem Tun und beabsichtige, bis zum Ende meines Lebens dabei zu bleiben. Außerdem praktiziere ich Zen und nicht Vipassana, dachte bisher aber, dass beides vergleichbar und ähnlich wäre. Möglicherweise geht es bei Zen eher darum, „den Geist“ zur Stille zu bringen, statt ihn zu „erkunden“, so wie Harari z.B. auf Seite 485 schreibt. Aber vielleicht hat er bereits Erkenntnisse erlangt, die die Meinigen überschreiten…?
Trotzdem, wenn Harari schreibt, dass wir „unseren Geist besser verstehen sollten, bevor dies die Algorithmen tun und für uns entscheiden“ verknüpft er m.E. völlig unterschiedliche, nicht vergleichbare Ebenen miteinander. Außerdem deutet er damit für „uns“, also für die gesamte Menschheit, eine potenziell verheißungsvolle Perspektive an, die völlig unangemessen und unrealistisch ist.
Das kommt einem quasi religiösen Heilsversprechen schon sehr nahe.
Auf Seite 484 schreibt er obendrein, dass „ernsthafte Meditation ein ungeheures Maß an Disziplin verlangt“ (was natürlich richtig ist!). Dazu ist die Mehrheit der Menschheit aber wohl kaum in der Lage und/oder bereit, was natürlich auch damit zu tun hat, dass die Meisten auch nicht die Möglichkeit/die Zeit haben, "jeden Tag zwei Stunden zu meditieren und sich ein bis zwei Monate im Jahr in ein Retreat zurückzuziehen".
Mich hat auch das letzte Kapitel sehr interessiert und beeindruckt, aber er hätte es aus diesem Buch herauslassen sollen!








