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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.07.2014 00:06:11 GMT+02:00
Ishar21 meint:
Leid-Bilder der Gleichstellung

http://www.geolitico.de/2014/01/19/leid-bilder-der-gleichstellung/

Gender Mainstreaming, kurz GM, ist so etwas wie das Kommunistische Manifest in Geschlechterfragen. Und es führt bis hin zu Toiletten für geschlechtlich Unentschlossene.



In Amerika hat ein männliches Wesen ein weibliches geküsst. Das soll vorkommen, selbst bei Sechsjährigen. Was nicht vorkommen sollte, ist, dass der Junge für diesen Handkuss vom Unterricht suspendiert wird, was aber in Colorado/USA so geschehen ist. In seiner Schulakte bekam der kleine Hunter (nomen est omen) zudem einen Eintrag wegen „sexueller Belästigung“, obwohl das kleine Mädchen von der Geste sehr angetan gewesen sein soll.

Hunter reagierte auf die Disziplinierung zeitgemäß: „Ich habe etwas falsch gemacht, und es tut mir leid.” Wenn institutionelle sexuelle Selbstgerechtigkeit tollwütig über die natürlichsten Sachen der Welt herfällt, bleibt eben nur der Kotau. Das betrifft nicht nur das Mutterland der Prüderie, sondern auch Deutschland, wo gerade das Gender Mainstreaming (fortan GM) zum Mainstream wird. In Hamburg beispielsweise wird ein Pixi-Buch, dass junge Staatsbürger heranziehen soll, als sexistisch und rassistisch angefeindet, weil darin mehr Jungen als Mädchen vorkommen; in Berlin sollen geschlechtsgerechte Kinderspielplätze eingerichtet werden. Das ist aber nur die Spitze des Müllbergs.

Manifest in Geschlechterfragen

GM ist so etwas wie das Kommunistische Manifest in Geschlechterfragen und soll erst weichmachen und dann gleichmachen. Gleichmachen allerdings, was nicht nur wegen des kleinen Unterschieds gar nicht gleich sein kann. In Hamburg wollte der Herausgeber des Pixi-Buchs (siehe Kotau) seinem ungeheuerlichen Fauxpas abhelfen, indem er grafisch einen Jungen mittels Zöpfen zum Mädchen umformatierte. Da kam er allerdings vom Regen in die Traufe, denn es gebe ja auch Mädchen ohne Zöpfe, klagten die Bürgerschaftsvertreter. Nebenbei: Das Buch ist natürlich auch rassistisch, weil es keine andersfarbigen Kinder enthält.

Die neue Sittenpolizei ist überall aktiv, wo man sie nicht erwartet und wo man sie nicht braucht. In Wien wurde sogar zu direkter staatlicher Zensur gegriffen, als eine juristische Studentenzeitung einen äußerst zurückhaltend und sachlich formulierten GM-kritischen Leserbrief drucken wollte. Die für die Finanzen und damit für die Aufsicht des Blättchens zuständige Wirtschaftsreferentin der Stadt fand den Brief „schlicht sexistisch“ und forderte ultimativ die Beseitigung – des Briefs, nicht des Autors (noch). Bei der Gelegenheit reichte die/der Behörde(r) „noch einmal“ die geltenden Sprachregelungen (jede/r Studierende/r, insiderInnen, StudentInnen, DR.in, Native Speaker/in, FreundInnen, StudentInnengeschichte) mit den Seitenangaben inkriminierter Stellen weiter und hängte die ultimative „Bitte“ an, diese nun zu berücksichtigen, sonst könne keine Freigabe für die Zeitung erfolgen.
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Erster Beitrag:  21.07.2014
Jüngster Beitrag:  21.07.2014

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