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Leichenblässe (Hörbestseller) Audio-CD – Gekürzte Ausgabe, Audiobook

4.2 von 5 Sternen 577 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Thrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt.

Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben.

Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

Einfach grandios! (Bild am Sonntag)

Geht unter die Haut. (hr-online.de)

Spannendes Verwirrspiel! (In Touch)

Erfolgsautor Beckett versteht es wie kein anderer, die Anatomie des Todes detailgetreu und fundiert zu beschreiben. (Hörzu)

Mit seinem schwermütigen Forensiker als Ermittler avanciert der Brite Simon Beckett zum neuen Krimikönig. (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem ich die ersten beiden Teile von Simon Becketts Thriller-Reihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter verschlungen hatte, war die Vorfreude auf Teil 3 natürlich groß. Etwas mehr als 400 Seiten später kann man sagen, dass sich das Warten gelohnt hat...

Schon auf der ersten Seite fühlt man sich quasi gleich zu Hause. Das Buch beginnt mit einer ähnlichen Einleitung wie die Vorgänger. Auch sonst hat sich an Becketts Schreibstil wenig geändert. Ein Umstand den eingefleischte Fans sicher begrüßen werden.
Dennoch hat sich auch hier etwas getan. Beckett fügt jetzt immer wieder einige Passagen aus der Sicht des Täters ein. Ein guter Einfall, denn die Einschübe sind spannend, irgendwie verstörend und fügen sich dennoch nahtlos in die Handlung ein. Zudem sind sie eine gelungene Abwechslung zur üblichen Ich-Erzähler-Perspektive.

Zur Story will ich nicht allzu viel sagen, nur dass sie erstmals nicht in Großbritanien spielt. Das gesamte Setting der Handlung errinnert wieder etwas mehr an "Die Chemie des Todes" (ländlichere Gegend mit umligenden Waldgebieten). Für Beckett üblich gibt es wieder einen überschaubaren Personenkreis, der zum Täterraten einlädt. Dies ist mir diesmal etwas einfacher gefallen. Zum ersten Mal habe ich auf den richtigen Täter getippt. Dennoch ist dass Buch durchgehend spannend und wartet natürlich mit einem - für Beckett typischen - Überraschungseffekt am Ende auf.
Alle Charaktere sind glaubhaft gestaltet, auch wenn so mancher sie vielleicht als etwas "stereotyp" bezeichnen würde. Die Story war für mich auch weitestgehend schlüssig.
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Format: Taschenbuch
Rezension:

Selbst mit 'Leichenblässe', dem dritten Teil der David Hunter-Reihe, weiß Simon Beckett die Fans des Forensikers noch zu begeistern. Das fängt schon mit einer vollkommen interessanten und fesselnden Einleitung über die Haut des menschlichen Körpers an.

Der Schreibstil war diesmal nicht ganz so flüssig wie sonst und deshalb liest sich das Buch teilweise etwas holprig. Es dauert etwas lang, bis sich die gesamte Story aufgebaut hat und es spannend werden kann. Dafür wird diese Spannung im letzten Drittel des Buches aber umso geballter und es gibt auch wieder ein überraschendes Ende.

Was ich richtig interessant fand, war, dass es in vielen Kapiteln, meist gegen Ende, ein paar Absätze in kursiver Schrift gibt, die vom Mörder handeln. Dabei ist es so geschrieben, als würde dieser mit sich selbst sprechen ' er duzt sich dabei, was seine psychischen Störungen verdeutlicht.

Ansonsten wird Hunters Unsicherheit, nachdem er beim letzten Fall beinahe starb, gut dargestellt. Er ist sich nicht ganz sicher, ob er sich noch auf seine Fähigkeiten verlassen kann ' diese Unsicherheit wird aber, als er dann dringend gebraucht wird, immer weniger. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass er sich diesmal in den USA befindet, anstatt, wie sonst immer, in England. Aber Psychopathen gibt es, wie sich zeigen wird, in den USA genauso wie in Europa ; ).

Nach wie vor sollte man aber schon was vertragen, wenn man die David Hunter-Bücher liest. Denn wie immer wird der Zustand der jeweiligen Leichen detailliert beschrieben. Essen sollte man dabei wohl besser nichts ; ).

Fazit:

Der dritte Band reiht sich in die David Hunter-Reihe ein. Er ist zwar nicht ganz so spannend wie seine Vorgänger aber bleibt typisch 'unappetitlich' ' so wie es die Fans lieben.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Spannung kommt erst nach über der Hälfte der Lektüre auf. In dem Buch gibt es zwar viele Leichen, trotzdem ist es weder ein typischer Thriller noch ein typischer Krimi. Dennoch hat sich das Lesen gelohnt. Insgesamt würde ich den Roman eher als populärwissenschaftliches Werk über den Verwesungsprozess von Leichen ansehen. Zentraler Handlungsort ist die "Body-Farm", die tatsächlich so existiert, wie sie im Buch beschrieben wird. Dort wird wissenschaftlich untersucht, wie die Verwesung von menschlichen Leichnamen unter verschiedenen Bedingungen verläuft. Diese Kenntnis ist nicht ganz unwichtig, da die Beobachtungen an den Leichen durch den Protagonisten D. Hunter anderenfalls manchmal nicht sehr glaubhaft wirken könnten. Die Geschichte hat besonders am Ende das Potenzial zur Vorlage eines Horrorfilms. Ich hoffe, es kommt nie dazu, da eine reißerische Verfilmung mit sicher sehr hohem Gruselfaktor einer Entweihung der forensischen Anthropologie gleichkäme. Ich vergebe nur vier Sterne für den Roman, da die wirklich überraschenden Wendungen, wie man sie sonst von S. Beckett gewohnt ist, in diesem Buch fehlen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Simon Becketts dritter Fall um Dr. Hunter hat mir zu Beginn alles andere als gefallen.
Es gibt eine erstaunlich lahme Geschichte, die immer wieder sehr enttäuscht und sich ständig in denselben Widerholungen verliert. Bestes Beispiel: die Krankheitgeschichte von Hunters Freund Tom.

Die einzelnen Kapitel sind diesmal gefühlt endlos und unübersichtlich. Im einen Moment ist Hunter "auf Arbeit", im nächsten Moment plötzlich bei Freunden zum Abendessen. Immer wieder gibt es Stellen, die ohne jeden Übergang vom einen zum anderen wechseln. Die Story hat mich sehr oft wenig begeistert, manche Seiten musste ich echt doppelt und dreifach lesen, da ich immer wieder mit den Gedanken ganz woanders war. Insgesamt eine wenig fesselnde Erzählweise.

Weiterhin sind die einzelnen Figuren teilweise ein Kampf. Es gibt sehr, sehr viele Figuren, die sich gleichzeitig aber auch wieder etwas ähnlich sind. Richtig aufpassen ist hier zu empfehlen.

Gegen Ende wird es dann definitiv besser und vor allem spannender. Der Weg zum großen Showdown ist extrem abartig, herrlich brutal und krank und mit unfassbar vielen Leichen gepflastert. Gänsehaut ist hier garantiert. Beckett hat bisher noch nie gegen Ende eines Buches so viele Gräueltaten in so schneller Abfolge präsentiert wie in "Leichenblässe".
Nach dem gehofften Happy End stellt man schließlich aber fest, dass noch gut 30 Seiten bis zum tatsächlichen Ende folgen. Und wie in den ersten beiden Hunter-Büchern kommt es wie es kommen muss: Beckett schockiert nochmals mit einer alles verändernden Wendung und der Killer stellt sich als jemand völlig anderes heraus, den man bisher noch gar nicht als Verdächtigen betrachtete.

Zusammengefasst: Lahmer, uninteressanter Start mit diversen Schwächen, dafür ein grandioses Finale.
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