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Lehrjahre des Gefühls: Geschichte eines jungen Mannes. Roman (insel taschenbuch) Taschenbuch – 3. September 2001

3.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Lehrjahre des Gefühls
OT L’Éducation sentimentale OA 1869 DE 1904Form Roman Epoche Realismus
Gustave Flaubert wollte die Geschichte des moralischen Versagens seiner Generation schildern und verband dieses Anliegen mit den Geschehnissen der Februarrevolution von 1848.
Inhalt: Der labile Jurastudent Frédéric Moreau, der 1840 aus der Provinz nach Paris gekommen ist, unterhält Beziehungen zu Frauen aus unterschiedlichen Kreisen. Eine seiner Leidenschaften gilt Madame Arnoux, der Frau eines Kunsthändlers am Montmartre. Frédéric erkennt nicht, dass sie nur ein Spiel mit ihm treibt, in dem sie kühl zwischen Zuneigung und Distanz auslotet.
Als Madame Arnoux ihn abweist, stürzt sich Frédéric in zahlreiche Liebesabenteuer: mit Rosanette – sie ist zugleich die Geliebte des Herrn Arnoux –, mit Madame Dambreuse, der Frau eines Bankiers, und mit Louise, zu der es Frédéric immer dann hinzieht, wenn er sich nach Unbeschwertheit und Heimatnähe sehnt. Die Liebe dient ihm als Weg auf einer komplizierten Suche nach dem Sinn des Lebens.
Sein ambitionierter Freund Deslaurier vermittelt Frédéric den Kontakt zu Künstlern und Journalisten mit revolutionärer Gesinnung. Frédéric gibt sich erneut Illusionen hin, indem er davon träumt, der »Walter Scott Frankreichs« werden zu wollen. Das Geschehen der Revolution kann er jedoch erst richtig einschätzen, als er im Wald von Fontainebleau von der Verwundung eines Freundes erfährt – ein Beleg dafür, wie wenig der auf Ansehen und Geltung bedachte Frédéric die wirklichen Zustände einer heterogenen Gesellschaft richtig einzuschätzen vermag. Später muss er miterleben, wie Dussardier, einer seiner aufrichtigsten Bekannten, bei Kämpfen getötet wird.
Die nächsten 20 Jahre übergeht der Roman. Dann begegnet Frédéric, inzwischen dem Leben gegenüber völlig gleichgültig geworden, noch einmal Madame Arnoux, die ihm ihre Liebe gesteht. Resigniert stellt Frédéric fest, dass er seine Träume von einer glücklichen Liebe nicht verwirklichen konnte.
Aufbau: Flauberts Roman verzichtet vordergründig auf eine zusammenhängende, spannende Handlung. Das Geschehen kreist um Alltagssituationen, in deren Mittelpunkt ein Antiheld steht. Die einzelnen Situationen zeigen das bloße Verstreichen der Zeit, die damit zu einem wichtigen strukturellen Merkmal wird. Daneben erhält das Spiel mit Gegensätzen eine zentrale formale Funktion. Auf der einen Seite steht das private Leben im Vordergrund, auf der anderen Seite werden historische Ereignisse ausführlich dargestellt. Auch der Kontrast von Willensstärke und anfälliger Gefühlswelt sowie die Gegenüberstellung von Jugend und Alter prägen das Geschehen.
Wirkung: Auf die zeitgenössische Kritik, die an Werke von R Stendhal und Honoré de R Balzac gewöhnt war, wirkten Die Lehrjahre des Gefühls befremdlich, da ein traditionelles Handlungsschema fehlt. Mit Flauberts Vorstellung, ein »Buch über nichts« zu schreiben, konnten zeitgenössische Kritiker wenig anfangen. Dass jedoch Struktur und sprachliche Präzision als Vorbereitung des Naturalismus diente, hat man erst später erkannt. Erst im 20. Jahrhundert würdigte man Flauberts antiromantischen Roman. Marcel R Proust, für den dieser Roman zum Vorbild und Maßstab wurde, Georg R Lukács und Walter R Benjamin wiesen auf den hohen Rang des Buches hin. C. V.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gustave Flaubert wurde am 12. Dezember 1821 in Rouen als Sohn eines Chirurgen geboren. Bereits im Kindesalter unternahm er erste Schreibversuche. Eine wichtige Inspirationsquelle seiner Kreativität war eine jahrelang unerfüllte Liebe zu einer älteren Frau, Elisa Schlesinger, die er 1836 kennenlernte. Sein Vater drängte ihn 1840 zum Jurastudium, das er 1844 nach einem epileptischen Anfall aber abbrach. Fortan widmete er sein Leben nur noch dem Schreiben. Nach einigen Reisen in den Vorderen Orient, u.a. nach Ägypten, kehrte Flaubert wieder auf den Familiensitz in Croisset nach Rouen zurück, wohin er sich, abgesehen von einem regen Briefwechsel mit seiner Geliebten, der Schriftstellerin Louise Colet, und vereinzelten Reisen nach Paris, in die Isolation zurückzog. Flaubert war ein unverbesserlicher Perfektionist im Umgang mit Sprache und hegte eine jahrelange Zurückhaltung, was eine Veröffentlichung seiner Manuskripte anbelangte. Madame Bovary war der erste Roman Flauberts, er erschien 1856. Der Roman zog unmittelbar einen Prozess wegen Sittenlosigkeit nach sich, Flaubert wurde aber 1857 von den Vorwürfen freigesprochen. Flaubert gilt als einer der großen europäischen Romanciers und gehört neben Stendhal und Balzac zu den großen realistischen Erzählern der französischen Literatur. Flaubert starb am 8. Mai 1880.


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Format: Taschenbuch
Man hat Rousseaus "Nouvelle Heloise" den repräsentativen Roman des 18. Jahrhunderts genannt. Wenn es einen repräsentativen Roman des 19. Jahrhunderts geben könnte, dann wäre Flauberts "Lehrjahre des Gefühls" einer der aussichtsreichsten Kandidaten. Von 1840, der Zeit des betulichen Bürgerkönigs Louis Philippe, bis 1852, zur Machtergreifung Napoleons III, reicht das gewaltige Zeit- und Gesellschaftspanorama, mit dem es Flaubert gelingt, eine ganze Epoche in einem Buch zur Anschauung zu bringen. Schön und gut. Aber was hat diese Zeit uns denn heute noch zu sagen? Sind die Irrungen und Revolutionen, die Konflikte und Krisen dieser Jahrzehnte nicht längst der Schnee von gestern? Mitnichten! Flauberts Roman ist ein geniales prophetisches Werk, geschrieben genau in dem Moment, in dem eine neue Welt, die nunmehr die unsere ist, die Tribüne der Geschichte betritt, um sogleich in nuce alle Probleme, die die Menschen der Gegenwart malträtieren, aufzuwerfen. Liebe ohne Charakter, Gewinnsucht ohne Verantwortung, Politik nur zum eigenen Nutzen, all diese Signata der Moderne triumphieren im Paris der Vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts, ihre Erscheinungsweisen, Verwerfungen und Folgen werden wie auf einer Schaubühne für die Zukunft bis ins kleinste durchexerziert und demonstriert. Und das, ohne dass das Buch auf einer einzigen Seite langweilig wäre! Flauberts Epochenroman ist nicht nur eine zeitdiagnostisch-prohetische sondern auch eine literarische Großtat, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Worum geht es? Frederic Moreau, der junge unbedarfte, aber absolut antriebsschwache Sohn einer leidlich vermögenden Witwe kommt nach Paris um die Rechte zu studieren.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich musste dieses Buch lesen, da ich es für ein Seminar in der Uni vorbereiten sollte, doch muss ich gestehen, dass ich aufgrund der stilistischen Diskrepanzen zwischen dem Autor und meiner Vorstellung eines guten Buches leider nicht weiter als Seite 70 gekommen bin. Die Geschichte erinnerte mich sehr an Le Rouge e le Noir von Stendhal. Somit sollte jemand, der wirklich Interesse an dem Buch hat, nicht zu viel auf meine Rezension geben, doch bin ich der Meinung, dass es eine Frage des Stilempfindens ist, ob die Art des Buches einen fesselt oder abschreckt.
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