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Lebensabdruck: Was Fingerabdrücke über den Lebensweg verraten Gebundene Ausgabe – 13. Mai 2008

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard Unger ist Gründer und Leiter des "International Institute of Hand Analysis". 1969 begann er sein System der Handanalyse zu unterrichten und vermittelt es seitdem in Lesungen, auf Workshops und in Radio- und TV-Sendungen in den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa. Zusammen mit seiner Frau lebt er in Marin, Kalifornien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort

Vor etwa zehn Jahren - ich sammelte gerade Material für ein Buch über die entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhänge zwischen der menschlichen Hand und dem Gehirn — gab mir eine Freund den Rat, Richard Unger aufzusuchen, der, wie er mir versicherte, »in die Hände von Leuten schaut und dann alles Mögliche über sie sagt«. Handlesen stand zwar nicht auf der Liste der Themen, die ich in meinem Buch behandeln wollte, aber weil ich grundsätzlich an Menschen interessiert war, die beruflich viel mit den Händen anderer zu tun haben, schob ich meine professionellen Bedenken beiseite, kontaktierte Herrn Unger und vereinbarte ein Treffen mit ihm. Richard, ein freundlicher, nachdenklicher Mann voller Witz und Enthusiasmus, beantwortete alle meine Fragen nach seinem Hintergrund und seiner Arbeit. In der kurzen Pause, die nun folgte, wurde mir ganz plötzlich klar, dass ich es hier mit einem hochintelligenten Menschen zu tun hatte, der sehr interessante Dinge zu sagen hatte; und genau in diesem Moment fragte er mich: »Hätten Sie etwas dagegen, dass ich mir mal Ihre Hände anschaue?«
Natürlich ist Ihnen klar, dass er mich buchstäblich im Handumdrehen durchschaute, als er meine Hände las, aber das hätte, wie ich später erfuhr, auch jeder andere Handleser von einigem Format gekonnt. Was viel entscheidender war und auch den Ausschlag dafür gab, dass ich dieses Vorwort geschrieben habe: Er war einverstanden, die Hände einiger Freunde von mir zu lesen und sein Interpretationssystem in diesem privaten Versuch auf den Prüfstand zu stellen. Erstaunt nahm ich zur Kenntnis, dass er meine Freunde gar nicht persönlich kennenlernen wollte. Er brauchte nur ihre Hand- und Fingerabdrücke. Dann zeigte er mir, wie man diese Abdrücke macht, und bat mich, sie ihm mitzubringen, wenn ich sie alle zusammenhätte.
Etwa eine Woche später kehrte ich mit dem Material zurück, voller Erwartung, aber absolut nicht vorbereitet auf das, was nun passierte. Es war, als hätte ich dem Chef der radiologischen Abteilung Röntgenbilder des Brustkorbs aus einem Quiz der medizinischen Hochschule vorgelegt. Richard erzählte mir zwar nicht, wer glücklich verheiratet war oder einen gelben Kanarienvogel besaß, wohl aber, worin jede Person instinktiv gut war und wie sich eine chronische Krise in ihrem Leben auswirken würde. Als er fertig war, sagte ich ihm kurz etwas über jeden meiner Freunde, immer noch ein wenig verwirrt von der Tatsache, wie genau er das Wesentliche und Unverwechselbare in jedem Fall getroffen hatte. Nachdem ich ihm die Lebensgeschichte eines Freundes erzählt hatte, war er ein wenig perplex, schüttelte den Kopf und sagte: »Das habe ich in der Tat ausgelassen.« Allerdings hatte ich in diesem Fall eine sehr persönliche Information über diese spezielle Person zurückgehalten, und Richard hatte in Wirklichkeit fünf von fünf Heimspielen gewonnen.
Spätestens jetzt war klar, dass ich diese Demonstration nicht einfach abtun konnte. Die Lesungen hätten zwar immer noch zufällig richtig sein oder auf einem cleveren Trick beruhen können, aber nun war es an mir, diesen »Trick« zu erklären. Ich würde mir Zeit nehmen und mehr darüber in Erfahrung bringen müssen, was dieser Mann da eigentlich machte. Also begann ich, mich mit seinem System zu beschäftigen.
Seit unserem ersten Zusammentreffen sind zehn Jahre vergangen, und Richard und ich sind mittlerweile nicht nur gute Freunde, sondern auch Kollegen. Was ich in diesen Jahren der beruflichen Zusammenarbeit von ihm gelernt habe, hat mein Gefühl für die Hand als Symbol und Instrument des menschlichen Geistes bestärkt. Es hatte aber auch wichtige Konsequenzen für meine Ansichten über eine ganze Reihe von eigenartigen Störungen, die sowohl in der neurologischen als auch in der psychiatrischen Praxis immer wieder beobachtet werden. Und letztlich hat es mich davon überzeugt, dass das Handlesen in meiner eigenen Praxis eine, wenn auch sehr kleine Rolle spielen sollte. Wie Sie sich denken können, war ich durchaus im Zweifel, ob man Patienten in einer neurologischen Klinik Handlese-Sitzungen anbieten konnte. Es gab gute Gründe, aus denen man mit Kritik vonseiten der Patienten oder, noch schlimmer, der Kollegen rechnen musste. Aber nach den ersten zögerlichen Versuchen merkte ich, dass die Methode gut zu meiner eigenen Anamnese-Methode passte und dass sie ein sehr guter Katalysator für die Klärung persönlicher Themen war. Verständlicherweise tendieren Patienten zur Vorsicht gegenüber einem Arzt, den sie noch nicht so gut kennen und zu dem sie daher noch kein Vertrauen gefasst haben. Manche Leute scheuten auch davor zurück, sich die Hände lesen zu lassen, aber je mehr ich an Erfahrung gewann, desto bereitwilliger wurden meine Lesungen von den Patienten angenommen, die, nachdem sie sich von der ersten Überraschung erholt hatten, ihre Dankbarkeit darüber zum Ausdruck brachten, dass ein Arzt sich die Zeit nahm, ihnen zu erklären, was ihre Hände über sie sagten.
Im Zentrum von Richards Arbeit steht die erstaunliche Behauptung, dass jede menschliche Hand ein einzigartiges Fingerabdruckmuster hat, das auf psychologisch spezifische und bedeutsame Weise interpretiert werden kann. Ich nahm diese Behauptung manchmal widerwillig, manchmal halbherzig an und hatte oft große Schwierigkeiten damit, aber mittlerweile akzeptiere ich sie größtenteils als richtig.
Wir hatten ein paar Diskussionen darüber, wie man wohl einen wissenschaftlichen Beweis für die Gültigkeit dieser Methode antreten könne, aber nachdem die Relevanz vieler interpretierender Systeme, die bereits in der klinischen Psychologie und in der Psychiatrie angewandt werden, ebenfalls noch nicht wissenschaftlich belegt ist, gebe ich mich auch hier zunächst mit dem empirischen Beweis zufrieden. Auf der Basis von zehn Jahren Beobachtung gehe ich davon aus, dass Richard Unger ein objektives und einfaches analytisches Werkzeug entwickelt hat. Mit diesem Werkzeug kann man in atemberaubender Geschwindigkeit zur Quelle vieler Enttäuschungen und Misserfolge vordringen, die uns allen das Leben schwer machen.
Das eine, alles überspannende Thema, das in der modernen Psychologie eine ebenso große Rolle spielt wie in der klassischen Mythologie, im Märchen, in großen Romanen und in Filmen — ein Thema übrigens, das jeder versteht —, hat etwas damit zu tun, was wir an uns selbst mögen und was nicht. So, wie Richard Fingerabdrücke interpretiert, bezieht er sich nicht einfach nur in neuer Weise auf diese unausweichliche innere Dichotomie, die wir normalerweise als unsere Stärken und Schwächen erleben, sondern liefert auch ein überzeugendes Argument, warum wir sie als sich ergänzende, untrennbare und gleich wichtige Faktoren für eine gesunde psychische Entwicklung betrachten sollten.
Als Arzt finde ich, dass der größte Gewinn, den man aus Richards Handlese-Sitzungen ziehen kann, in der Einladung besteht, unsere tiefsten und schlimmsten Enttäuschungen (manchmal sogar unerklärliche psychische Behinderungen) nicht als Unglück zu betrachten, sondern als einzigartigen intimen Code mit ganz persönlicher Bedeutung. Das Entschlüsseln dieses Codes kann eine völlig unerwartete Selbsterkenntnis nach sich ziehen und eine klare Vorstellung davon, was man, unabhängig von der eigenen Lebensgeschichte, tun kann, um wahre Erfüllung im Leben zu finden.
Richards Methode, mithilfe von Fingerabdrücken die gesunde Dynamik des inneren Konflikts offenzulegen, scheint mir absolut einzigartig, und ich halte es nicht für übertrieben zu behaupten, dass er eines der am leichtesten zugänglichen und gleichzeitig ergiebigsten Konstrukte in der Geschichte der Psychologie entwickelt hat. Ich sehe mich zwar außerstande zu erklären, wie es kommt, dass Fingerabdruckmuster einen so exakten Kompass bilden, aber ich gebe mich damit zufrieden, dass das interpretierende System, das Richard in diesem Buch beschreibt, nicht nur psychologisch weise, sondern auch höchst konstruktiv ist.


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Von Marie am 14. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Buch nach einem Instinkt gekauft und bin nun mehr als begeistert davon. Allein die Eigenanalyse empfand ich als überaus passend und auch die Analyse, die ich für einige Freunde machte waren in gewisser Form entsprechend.
Natürlich ist es nicht zu vergessen, dass viele Typisierungen - wie auch in diesem Fall - offen gehalten sind und daher ein Potential haben auf jedes Individuum in irgendeiner Form zu passen. Wenn man jedoch die Anregungen des Buches aufnimmt kann man - in der Kombination mit eigenen Fähigkeiten - überaus viel aus diesem Buch mitnehmen. Ich bin froh, dass ich es habe ;-)
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