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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
13
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 6. Juni 2017
Lazarus weiß nicht nur durch die auf die Handlung abgestimmte Zeichnungen zu begeistern, sondern auch durch die Geschichte an sich.
Die Spannung, die schon von Anfang an vorhanden ist, nimmt gegen Ende des ersten Bandes nur noch weiter zu (so verhält es sich auch im zweiten Band) und der Leser wird von der Geschichte gefesselt (zumindest mir ging es so). Was Michael Larks Zeichungen angeht, sind diese zwar nicht auf "Hochglanz" poliert und auf Perfektion ausgerichtet, aber sowohl die Farbgebung, die Dynamik des Zeichenstils sowie die Eingliederung der Landschaften, Figuren etc. in ihre Umgebung sind absolut auf die erzählte Geschichte angepasst.
Auch kann man nicht bestreiten, dass Greg Rucka es als Autor zweifellos beherrscht, gute Geschichten zu erzählen.
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am 6. August 2017
Da hat sich Greg Rucka eine schöne Story einfallen lassen. Vom SPLITTER VERLAG wie man das so kennt gut umgesetzt. Nur im Hardcover erhältlich.
Ich hätte mich auch mit einer günstigeren Softcover Ausgabe zufrieden gegeben.
Ich kaufe Comics eigentlich immer bei meinem Händler in München. Für den ersten Band hab ich ne Ausnahme gemacht. Unterstützt die kleinen😉
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2015
Greg Rucka hat als Comictexter weiß Gott schon alles Mögliche gemacht. Er hat Batman getextet, Superman, Spider-Man, Punisher, Daredevil, Elektra und etliche andere Charaktere. Creator-owned-Material war aber eher selten dabei. Obwohl er mit "Queen and Country" einen Achtungserfolg zu verbuchen hatte und "Whiteout" sogar eine Verfilmung erleben durfte. Trotzdem wurde es wohl mal wieder Zeit für etwas Neues. Und da Rucka ein sehr vielseitiger Autor ist, durfte das durchaus etwas sein, was er noch nie gemacht hat. Und macht jetzt mit "Lazarus" eine ernstzunehmende SF-Story. Nichts abgedrehtes mit Raumschiffen und Aliens,oder so. Nein; er hat sich Gedanken darüber gemacht, wie die Welt mal aussehen könnte in ein paar Jahrzehnten. Und thematisiert hier unter anderem, dass die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet.
In "Lazarus" ist dieses Thema eskaliert. Die Welt wird von einigen wenigen Familien beherrscht, die es mit ihren Großkonzernen zu unermesslichen Reichtum gebracht haben. Ein paar Menschen haben das Glück, noch für sie arbeiten zu dürfen. Diese Menschen werden als Knechte bezeichnet. Und der große Teil der Menschheit ist bedeutungsloser Abschaum, tatsächlich hier ungeschönt als "Abfall" bezeichnet. Natürlich verstehen sich die großen Familien nicht besonders untereinander; eine trachtet nach dem Besitz der anderen. Für die Vermittlung zwischen ihnen und das grobe Kriegshandwerk gibt es in jeder Familie einen absolut loyalen "Lazarus". Das sind selbst gebastelte, nahezu unzerstörbare und so gut wie perfekte Computerwesen mit menschlichen Merkmalen, von echten Menschen nicht zu unterscheiden. Diese Menschenähnlichen Wesen sind in die Familie integriert, wachsen als Söhne oder Töchter heran und wissen nicht einmal, dass sie künstlichen Ursprungs sind. Aber sie haben Gefühle wie echte Menschen und durchaus eigene Vorstellungen von ihrer Zufriedenheit...
Social Fiction mit realen Grundlagen sind meist interessanter als weit hergeholte SF-Träume, und so ist es auch hier. Buch eins enthält im schönen HC-format 20 x 28 cm die ersten vier Hefte der Image-Originalreihe und 16 Seiten Bonusmaterial, darunter eine vierseitige Comicgeschichte zur Einführung in die Welt von Lazarus. Im Originalformat hätte ich es schöner gefunden, aber die nur leichte Vergrößerung geht schon okay.
Die Zeichnungen wurden von Michael Lark (Terminal City, Gotham Central, Der dunkle Turm, Daredevil u.a.) in Szene gesetzt. Seine Grafik würde ich als "effizient" bezeichnen. Sie ist durchaus dynamisch und hat einen eigenständigen Stil. Als spektakulär würde ich die Zeichnungen allerdings nicht bezeichnen. Die Farbgebung von Santi Arcas ist jedoch sehr gekonnt und hebt die Seiten auf ein Level, das schon ziemlich faszinierend wirkt.
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in der Welt von "Lazarus" ist das eingetroffen, was verschiedene Weltuntergangspropheten bereits tausend Mal vorausgesagt haben: die Gesellschaft brach zusammen und von da an herrscht das Recht des Stärkeren. Nur ein paar privilegierte Familien verfügen noch über genügend Ressourcen und Technologie, um wie Feudalherren über den Rest Amerikas zu herrschen. Besser gesagt, über den Teil den sie beherrschen wollen. Jeder Familie ist ein spezieller Vollstrecker unterstellt, ein Cyborg, eine Kampfmaschine die als "Lazarus" bezeichnet wird, da man sie nur schwer töten kann (selbst Kopfschüsse setzen sie nur temporär außer Gefecht) und sie sich nach kurzer Zeit wieder regenerieren.

Forever Calyle ist ein solcher Lazarus und ihrem Vater, dem Familienoberhaupt, treu ergeben. Zwar zeigen sich hier und da einige moralische Skrupel, aber die werden zur Seite geschoben, denn die Familie geht vor. Doch wer weiß, ob sich das nicht ändern wird, denn im Calyleclan sind Verschwörungen und Machtkämpfe an der Tagesordnung und Forever gerät schon bald in einen solchen.

Eines muss vorneweg gesagt werden: der erste Band von "Lazarus" erzählt im Gegensatz zu Serien wie "Fatale" nicht wirklich eine in sich geschlossene Geschichte mit Potenzial für eine Fortsetzung, sondern mehr einen vier Hefte langen Prolog, dem mit Sicherheit eine Fortsetzung folgen wird. Ist das schlecht?

Nun, davon abgesehen dass man die einzelnen Hefte schnell durchgelesen hat, kommt es darauf an ob man mit dem Charakter Forever warm wird oder nicht. Und sie kann einem durchaus sympathisch sein, denn obwohl sie gnadenlos im Kampf ist, hat sie durchaus warme und mitfühlende Züge und der Wunsch von ihrem Vater anerkannt zu werden, ist wohl etwas was viele nachvollziehen können. Sicher, sie ist damit kein sonderlich origineller Charakter (frühestens seit Pinochio kennt man die Geschichte vom unlebenden Ding, das Liebe und Anerkennung will), dafür aber ein kompetent geschriebener und so fühlt sich der erste Band von Lazarus auch an: kompetent. Der Autor Greg Rucka (bekannt durch viele Thriller und Comiclesern wohl durch die brillante Serie "Queen and Country") verspricht weder zu viel, noch zu wenig, keine Szene ist zu kurz oder zu lang, von den Dialogen gibt es genau die richtige Anzahl und überhaupt schreit nichts von Seiten der Erzählung her, dass wir es hier mit einem schlechten Comic zu tun haben, ganz im Gegenteil. Allerdings sind auch noch keine Anzeichen für ein angehendes Meisterwerk vorhanden.

Auch die Zeichnungen von Michael Lark stechen noch nicht großartig vor. Sie sind realistisch, die Figuren sehen wie echte Menschen aus und die vorkommene Gewalt wird weder stilisiert noch verharmlost. Also bleibt Lazarus auch in diesem Fall "kompetent", aber noch nicht herausragend (das schreibt aber allerdings jemand, der seine Zeichenstile individueller mag, wie zum Beispiel den von Brian Hurtt (Sixth Gun) oder Mike Mignola (Hellboy) ). Am Ende muss man sich die Frage stellen, ob "kompetent" wirklich ausreicht, um dafür seinen Geldbeutel zu öffnen oder ob man nicht doch besser sein Budget sparen und für etwas anderes aufheben sollte.

Man weiß es nicht, man weiß es nicht. Fest steht jedoch, dass "Lazarus" ein "guter" erster Sammelband ist, der nicht viel falsch macht, allerdings auch nicht mehr. Man wird abwarten müssen. So jedenfalls bekommt man ihn nun relativ günstig, sodass ein Kauf einen nicht ganz so wehtut, wie es vielleicht ansonsten der Fall wäre.

4 von 5 Sternen und ein unentschiedenes Schulterzucken
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am 29. Juli 2014
Der Titel Lazarus sagt es schon, jeder größere Clan in Nordamerika hat einen Lazarus,
ein speziellen Menschen welcher trainiert und speziell implantiert ist um den jeweiligen Clan vor dem anderen Clan zu schützen.
Und selbst normale tödliche Schüsse setzen den Lazarus nur kurzzeitig außer Gefecht
Mal schauen wo sich die Geschichte hin entwickelt im nächsten Band
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am 1. April 2016
Forever, genannt Eve, ist der Lazarus der Familie Carlyle. Anders als ihre vier Geschwister wurde sie nicht nur genetisch verändert, sondern auch ihr ganzes Leben dazu ausgebildet, zu kämpfen und Schmerzen zu ertragen. Das macht sie für die Carlyles so unverzichtbar. Ihre Loyalität ist über jeden Zweifel erhaben und schon oft hat sie sich für ihre ihre Eltern und Geschwister in Gefahr begeben und dem Tod ins Auge gesehen. All diese Dinge lasten schwer auf ihr, denn Eve weiß durchaus, dass ihre Gegner manchmal aus Verzweiflung handeln. Doch auch wenn sie an sich selber zweifelt, ihre Liebe zu ihrer Familie lässt nicht zu, dass sie sich anderes verhält. Tatsächlich ist sie so gut, dass ihr Vater sich eingestehen muss, dass sie allein diejenige ist, auf die er sich verlassen kann. Ihre Geschwister sind keineswegs so wohlgeraten. In der Tat haben die restlichen Mitglieder der Familie Carlyle ihre eigenen Pläne und sie sind bereit, dafür über Leichen zu gehen

Wenn der Sympathieträger einer Geschichte derjenige ist, der zum Morden und Kämpfen geschaffen wurde, dann ist das erst mal verwunderlich. Autor Greg Rucka lässt jedoch keinen Zweifel zu, den Carlyles sind Kleinigkeiten wie Moral und Verpflichtungen unfassbar egal. Ihre "Schwester" Eve ist für sie eine Waffe, ein Werkzeug, das sie nach Belieben einsetzen und für ihre Pläne einspannen. Auch untereinander sind sie sich nicht grün und opfern sich gegenseitig ohne Skrupel. Zwar haben sowohl der Patriarch der Carlyles als auch eine ihrer Schwestern durchaus Sympathien für Eve, doch auch ihnen ist klar, dass sie ein Mittel zum Zweck ist, ein Haustier, das brav seine Pflicht tut.

Die Welt, die Greg Rucka und Zeichener Michael Lark da entwerfen, ist nicht einladend. Sie ist kalt, unpersönlich und gefährlich. Die düsteren Panels geben dies ebenso stimmungsvoll wieder wie die abschätzigen, heimlichen Blicke, welche die Protagonisten sich zuwerfen. Durch die gesamte Handlung ziehen sich Intrigen und unterdrückte Aggressionen. Sehr oft befindet sich in den Bildern nur das Gesicht einer einzigen Person, deren Blick all den Zorn und die Wut preisgibt, die in dieser Geschichte nahezu jeder mit sich herumzutragen scheint. Dazu kommt die Bereitschaft der Personen, jederzeit Gewalt zu nutzen und sich um Kollateralschäden nicht zu kümmern. Eve hat alle Hände voll zu tun und mehr als einmal werden diese Hände blutig.

Nein, besonders warmherzig ist die Geschichte um Eve, den Lazarus, nicht, doch sie ist auf bedrückende Weise eindrucksvoll, besonders, da sie von unserer Realität gar nicht so weit entfernt ist. Sicher, ein nahezu unsterblicher Mensch ist Zukunftsmusik, wenn auch keine besonders schöne. Bei den wirtschaftlichen Verhältnissen ist der Comic jedoch recht nahe an der Wahrheit, weist die Inhaltsangabe doch darauf hin, dass bereits heute nur 85 Menschen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Idee zu diesem Comic geradezu beunruhigend genial. Dies und die Tatsache, dass "Lazarus" auch noch unglaublich spannend und unterhaltsam ist, machen die Reihe sehenswert.

Es ist ein finsteres Vergnügen, "Lazarus" zu lesen. Der Comic setzt eine bemerkenswert gute Idee eindringlich um und gefällt dadurch auch dort, wo er den Leser mit einem ungemütlichem Gefühl zurücklässt. Erleichterung bieten ausgerechnet die schön choreografierten Actionszenen, die den Focus immer wieder auf den Lazarus richten. Wie es mit Eve und den Carlyles weitergeht bleibt spannend und es gilt noch das eine oder andere Geheimnis um die junge Frau aufzudecken. Die Reihe wird spannend bleiben und ganz sicher ihre Leser zu unterhalten wissen.
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am 8. Februar 2016
Bei dem Titel des Buches denkt man ja sofort an den „Lazarus“, der aus der Bibel, aus dem Reich der Toten von keinem geringeren als Jesus zurückgeholt. Wer aber Greg Rucka kennt wird sich schnell denken, dass er wohl sicher kein religiöses Thema aufgreift, um klerikale Ansätze zu verfolgen, steht er doch eher für das Genre Thriller, Agenten-Drama und alles was damit einhergeht, jeweils auf hohem Niveau erzählt. Und doch greift er die Idee des Lazarus, der Unsterblichkeit. Seine Hauptfigur Forever, kurz Eve, die zum paradiesischen 1% der Oberschicht gehört ist beinah unsterblich, verfügt über Selbstheilungskräfte und ist der Beschützer ihre Familie, des Clans der Carlyles. Die Carlyles haben ein großes Stück der Welt unter ihrer Kontrolle, alle anderen sind nur Knechte und Abschaum. Eine Dystophie, in der sich ein Kastenwesen entwickelt hat, in der es nur eine Handvoll Gewinner gibt. In den ersten vier Heften der Serie, zu finden in diesem Buch, erzählt Rucka im schnellen, actionreichen Tempo, die Regel dieser Welt und welche Personen diese dominiert. Das aber auch die besser Privilegierten, die die im Paradies leben, nicht glücklich sind und sich auch hier wilde Ränkespiel anbahnen, versteht sich fast von selbst. Eine spannende Konstellation, wenn man sehr, sehr reich und dazu noch beinah unsterblich ist. Welche Rolle Moral und Gewissen dabei spielen, ist nur ein Aspekt der Geschichte.
Das Artwork von Michael Lark ist düster, doch sehr dynamisch, erinnert mit den dunklen Tönen und vielen schwarzen Flächen vielleicht etwas an Illustrationen der Art „The Walking Dead“ und sind doch, gerade im Hinblick auf das Minenspiel fast ausdruckstärker. Gerad die auch die Farben von Santi Arcas, geben den ganzen ein gefühlvolle, emotionale Komponente. Viel dieser Geschichte wird durch Bilder erzählt, Rucka verzichtet dann ganz auf Text oder setzt ihn sparsam ein und trotzdem hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dem Buch würde etwas fehlen.
Die Hauptfigur Eve ist eine Mischung aus Michonne ( The Walking Dead) und dem Highlander, gleichzeitig spürt man bei ihr, dass sie, mit fortlaufender Handlung, immer reflektierter wird, was für die vermeintliche Familie selbst, keine guten Aussichten sind. Auf der anderen Seite hat diese „Kampfmaschine“ auch eine weiche Seite, die im Umfeld der rivalisierenden Familien, an die verfeindeten Familien Montague und Capulet, aus Romeo und Julia, erinnern, was dem ganzen eine zusätzlich Spannung verleiht.
Im Bonusteil dieses Buches sind gibt es ein Galerie von Lark, sowie, etwas vorgreifend die Cover-Entstehung zu Heft 11 von Owen Freeman, sowie einen Einblick in das Interface Design des Heftes von Eric Trautmann. Sowie einem lesenswerten Vorwort von Warren Ellis.
All das rundet den guten Eindruck ab, macht Lust auf mehr und mehr wird kommen, sind doch zur Veröffentlichung dieses Buch bereits 21 Hefte erschienen und Band 2 in Vorbereitung.

Eine Ausführliche Besprechung des ersten Bandes in Form eines Podcasts findet man in der Ausgabe "CRFF186 – Lazarus: Band 1. Die Macht der Familien" von Comic Review.
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am 23. November 2013
Lazarus is one of the best Sci-Fi comic book stories I've read recently. While SAGA (also by Image) is more Fantasy mixed with Science Fiction (or Star Wars), Lazarus is Sci-Fi-Apocalypse meets Superhero comic books.

The first volume establishes a obviously apocalyptic world reigned by family clans - each clan having a so called Lazarus clone who is a human weapon and nearly unkillable. The story (so far) is very straight, no fantastic or weird twists ... a very solid sci-fi story of intrigues within the Carlyle clan and between the other clans.

Lazarus is the best comic book by Greg Rucka I've read so far. The artwork of Michael Lark is a matter of taste. I really like the cover art, but his interior art is in my opinion not so accurate and exact, but ok (I would say typically for independent comic books, but not really unique or exceptional).

Overall it's really great! Highly recommended!
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am 14. April 2014
Wie lange mag es noch dauern, bis nicht mehr Wirtschaftsbosse mit Börsenkapital Leben und Politik bestimmen, sondern einige wenige Familienclans? In LAZARUS haben diese die Macht übernommen und es gibt keine Regierungen mehr; an ihre Stelle sind die Oberhäupter der Clans getreten. Wer zu den wenigen Glücklichen gehört, darf für sie arbeiten (und sterben), der bei weitem überwiegende Rest der Menschen aber ist „waste“, Abfall, rechtelos und ausgebeutet von den Clans. Ein ganz klein wenig mag man an die TRIBUTE VON PANEM denken, aber LAZARUS ist gewiss keine Young Adult-Literatur, womit PANEM nicht abgewertet werden soll.

Greg Rucka, der schon Thriller veröffentlich und als Comic-Autor sowohl für die großen Superhelden-Serien geschrieben als auch feine, kleine Projekte gemacht hat (meine Favoriten sind STUMP TOWN und WHITEOUT), legt mit LAZARUS eine so blutige wie tiefschwarze Dystopie vor, in der Tod und Verrat an der Tagesordnung sind und sich alles um Macht und Machterhalt der Patriarchen dreht. Kein Wunder, dass die feudalen Familien zusätzlich zu bezahlten Söldnern jemanden brauchen, dem sie vertrauen können und der sie verlässlich schützt. Hierzu bedient man sich jeweils eines „Lazarus“, eines technisch gepimpten „Übermenschen“, der die Familie vor allen Gefahren schützt - egal, ob sie von außen oder aus den eigenen Reihen kommt.
Ein solcher Lazarus ist Forever Carlyle, eine hübsche junge Frau und die Hauptfigur der Story. Bald ist sie nicht nur in einem Netz aus Gewalt und Verrat gefangen, sondern auch ihre eigene Herkunft und Beschaffenheit sind plötzlich fraglich. Sehr cool, sehr blutig geht es zu, und mehr als einmal muss Forever „Eve“ Carlyle von den Toten auferstehen, um ihren Auftrag zu erfüllen.

Zur spannenden und gut erzählten Handlung kommt die hervorragende Artwork von Michael Lark, der mit Rucka schon erfolgreich bei GOTHAM CENTRAL zusammen gearbeitet hat. Text und Bild gehen absolut überzeugend zusammen, und das Sahnehäubchen ist das Coloring von Arcas. So begeistert war ich schon lange nicht mehr von einem Comic, und wenn LAZARUS #1 einen Makel hat, dann den, dass es mit knapp 100 Seiten viel zu schnell durchgelesen ist. Hoffentlich geht es bald weiter!
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am 28. April 2016
Science-Fiction wie sie sein sollte. Atmosphärisch dicht, mit spannenden Figuren und einer kritischen Prämisse. Das Dreamteam Rucka und Lark macht das, was es am besten kann: dramaturgisch ausgefeilte Geschichten erzählen, die den Leser mitreißen und nicht mehr loslassen.
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