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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 22. Juli 2010
Sehr packender und spannender Film "Hinter den Kulissen" der Copacabana, wo Strassenjungs ums Überleben kämpfen. Sehr gut in Szene gesetzt mit glaubhaften Schauspielern die ihr bestes geben, obwohl es meist Laien sind, die oft mit ganzem Körpereinsatz agieren.

Leider ist das Bild gerade zum Anfang nicht besser als ne DVD, was sich im Laufe der Zeit aber etwas zum Positiven ändert. Aber spätestens dann, achtet man eh mehr auf die Handlung als auf die Bildqualität...

Der Ton ist für ein solches Projekt auch recht räumlich und gut abgemischt.

Die Extras halten sich ziemlich im Rahmen.

Kein "Feelgood movie", aber wem z.B.: "City of god" gefallen hat, der darf auch hier ruhig zuschlagen.
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am 13. Juli 2010
Last Stop 174 erzählt die Geschichte von Alessandro und Sandro, 2 Jungen die in den Slums von Rio de Janeiro aufwuchsen. Alessandro wird schon als Säugling seiner drogenabhängigen Mutter entrissen und Sandro muss als 10jähriger miterleben, wie seine Mutter in seinen Armen stirbt. Da Alessandro's Zieh-Vater ein in seinem Viertel herrschender Gangster ist und Sandro den Tod seiner Mutter nur mit Hilfe von Drogen verdrängen kann, geraten beide schnell auf die schiefe Bahn. Als sich im Jugendgefängnis von Rio die Wege der beiden mittlerweile Jugendlichen kreuzen nimmt das Leben von Sandro eine unerwartete Wendung und erreicht, zum Ende des Filmes hin, ein packendes Finale.

Das, auf wahre Begebenheiten basierende, intensiv und spannend erzählte Jungend/Gangster-Drama der City of God-Macher, ist aufwühlend, faszinierend und mitreißend zu gleich. Trotz einer Länge von fast 2 Stunden kommt keinerlei Langweile auf. Der Zuschauer wird von Anfang an in den Bann des südamerikanischen Ghetto-Lebens gerissen. Da an Original-Schauplätzen gedreht wurde, wirkt der Film umso realistischer und glaubhafter. Neben den Ghettos von Rio de Janeiro dienten außerdem Downtown und die Copa Cabana als Drehorte. Auch die sehr gut ausgewählten Schauspieler und die gute Kameraführung tragen viel zur dichten Atmosphäre des Films bei.

Technisch ist die Blu Ray von Eurovideo nicht sonderlich aufwendig produziert worden. Hier und da gibt es einige sehr gute HD-Bilder, im Großen und Ganzen ist die Blu Ray eher durchschnittlich. Das Bild könnte schärfer und klarer sein. In vielen (hauptsächlich in den Dunkel-) Szenen kann man deutliches Bildrauschen ausmachen. Der Ton ist sehr Center-lastig, mit einigen Surround-Effekten (hauptsächlich Musik) und einigen gut platzierten, nicht allzu übertriebenen Bässen.

Fazit: Wer sich mit realistisch erzählten Gangster-, Ghetto-, Jugenddramen anfreunden kann, der ist mit Last Stop 174 gut beraten. Mir hat der Film zwar nicht so gut gefallen, wie City of God, es wäre aber auch nicht fair, diese beiden Filme miteinander zu vergleichen. Last Stop 174 ist ein Film der sich wirklich lohnt, ob auf Blu Ray oder DVD muss jeder selber wissen. Ich würde, auf Grund des Preisunterschiedes vielleicht sogar eher zur DVD raten, da die Blu Ray zu selten richtiges HD-Feeling aufkommen lässt.
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am 4. Juni 2013
Fast alle Straßenkinder stammen aus den Elendsvierteln, den sogenannten Favelas. Die explosive Mischung aus extremer Armut, Hunger, Gewalt und Verzweiflung zwingt die Kids immer wieder, ihr erbärmliches Elternhaus zu verlassen und ein Leben auf der Straße zu versuchen. Dabei ist der eg in die Kriminalität vorprogrammiert, denn ein Straßenkind besitzt nichts - und ist auch Nichts. Etwa 8.000 Straßenkinder leben in der 18-Millionen-Einwohner-Mega-Metropole Sao Paulo. Das Schnüffeln von Klebstoffen, das Crack-Rauchen, Raub, Mord und Prostitution gehören zum alltäglichen Wahnsinn. Und um diesen Wahnsinn geht es in dem charismatischen und authentischen Drama, das auf einer wahren Begebenheit basiert. Nichts ist grausamer und packender als die Realität:

Schon als kleiner Junge muss Sandro miterleben, wie seine Mutter bei einem Überfall von Banditen ermordet wird. In der Folgezeit schließt er sich einer Gang von Straßenkindern an, übernachtet in Passagen, badet in Brunnen, mopst sich sein Essen, muß sich aber besonders vor der berühmt-berüchtigten „Todesschwadron“ der mafiosen Geschäftsleute hüten. Er freundet er sich mit Ale an, dessen Weg den seinen schon öfters schicksalhaft kreuzte, und lernt eine brave Bürgerin kennen, die fest überzeugt ist, sie sei seine Mutter. An einem Tag, der nicht der seine ist, nimmt er dann den falschen Bus. Und das hat fatale Folgen… Ein hammerhartes Hartes Doku- Filmdrama, nach der wahren Begebenheit einer Bus-Entführung und Geiselnahme.

Am 12. Juni 2000 wurde ein Bus der Linie 174 in Rio de Janeiro am hellichten Tag von dem halbwüchsigen Sandro do Nascimento gekapert. Die Hintergründe zu diesem in brachialer Gewalt endenden Geiseldrama illuminierte der brasilianische Regisseur José Padilha 2002 in seiner berührenden Milieustudie onibus 174“. Drehbuchautor Braulio Mantovani, seines Zeichens für City of God verantwortlich, entwickelte aus dem Stoff mit authentischen Bezügen einen ergreifenden Spielfilm. Damit war Regisseur Bruno Baretto (Bossa Nova)) der den brasilianischen Oscar-Beitrag in der Kategorie "Bester ausländischer Film" gewann. Straßenkinder sind in allen großen Städten Brasiliens zu sehen. Sie schlagen sich mit kleinen Hilfsarbeiten wie Schuhputzen, Autowaschen oder Bettelei durchs Leben. Die meisten kommen aus armen und kinderreichen Familien. Oft sind zu Hause Gewalt und Missbrauch an der Tagesordnung. Doch auch auf der Straße droht Gefahr: Immer wieder werden brutale Morde an Straßenkindern bekannt. Greift die Polizei Straßenkinder auf, müssen sie mit einer Zwangseinweisung ins Heim oder ins Gefängnis rechnen. Unglaublich, aber wahr: Über die Hälfte der weltweit geschätzten 100 Millionen Straßenkinder leben in Südamerika, vornehmlich im maliziösen Moloch der Mega-Metropolen.

ernst, brutal, schockierend aber nicht grauslich, gut gespielt, andere Welt, andere Zeit, andere Leute, Laiendasteller, anspruchsvoll, schlimme Story, der Film ist lebendig udn gar nicht so übel, ja den sollte man sich angucken.
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am 11. September 2010
Während mich "City of God" nachhaltig beeindruckt hat, konnte mich "Last Stop 174", das ebenfalls im hoffnungslosen Straßenkinder-Milieu von Rio de Janeiro spielt, irgendwie nicht gleichwertig in seinen Bann ziehen. Wie ich recherchieren konnte, basiert der Film auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2000, zumindest was seinen dramatischen Höhepunkt, die Geiselnahme im Bus 174, betrifft. Über diesen Teil soll auch bereits ein Dokumentarfilm (Bus 174) veröffentlich worden sein (leider nur auf Portugiesisch), der allgemein hoch gelobt wurde. Um das dokumentierte Drama herum wurde nun eine (vermutlich größtenteils fiktive) Geschichte gesponnen, die die Entwicklung von Sandro, der eigentlichen Hauptperson des Films, nachzeichnet. Sein Schicksal, das durch Tod und Gewalt - die Ermordung seiner Mutter und einiger seiner Freunde - gekennzeichnet ist, wird verwoben mit dem eines anderen Jugendlichen gleichen Namens (Alessandro), der vom Dealer seiner drogensüchtigen Mutter entführt und von diesem zum skrupellosen Killer herangezogen wurde. Alessandros Mutter, nach Jahren streng gläubig geworden, hat nie aufgehört, nach ihrem Sohn zu suchen, was zu einigen Verwicklungen führt.
Für mein Gefühl trägt die szenische Aufbereitung dieser Stories "drum herum" kaum zur Authentizität und Dynamik der eigentlichen Geschichte bei, sie wirkt oft "gewollt" und konstruiert und führt eher zu mehr Distanz vom "eigentlichen Geschehen". Alessandros Geschichte, die zu Beginn gleichwertig erscheint, verliert sich immer wieder im Verlauf des Films; die erwachsenen Figuren wirken in ihrer Überzeichnung eher plakativ als real. Insgesamt wirkte der Film auf mich mehr wie eine "Nachzeichnung" tatsächlicher und möglicher Ereignisse als wie eine emotional mitreißende Hinführung zum Finale. Jedenfalls hat mich das Anschauen motiviert, mir den zugrunde liegenden Dokumentarfilm anzusehen, der wahrscheinlich den eigentlichen dramatischen Ereignissen gerechter wird.
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am 12. April 2011
Der nach einer wahren Begebenheit gedrehte Film ist so schnörkellos und geradlinig konzipiert, daß er fast wie ein Dokumentarfilm anmutet. Getragen von einer Reihe exzellenter junger Darsteller wird hier eine authentische Milieustudie geliefert, die schon allein durch ihre Offenheit und Härte zu fesseln vermag. Die Darsteller sind eingebunden in ein sachliches, unparteiisches Konzept, in dem die Ereignisse beinahe zwangsläufig aufeinander folgen. Aus der Riege der hervorragenden Schauspieler ragen Michel Gomez und Marcello Melo jr. hervor, die ihre schwierig zu gestaltenden Parts so rollendeckend gemeistert haben, daß man meinen könnte, sie spielten sich selbst. "Last stop 174" ist einer der wenigen Filme, die rapportieren und nicht interpretieren, ein exzellentes, bis zum Ende beeindruckendes Filmkunstwerk, das nicht nur spannend ist, sondern durch die Schilderung der sozialen Umstände auch zum Nachdenken anregt.
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am 25. März 2014
Sehr gute Story mit realitätsnahen Szenen aus Brasilien. Von Anfang bis zum Ende Dramatisch und Spannend.
Großartig insziniert, mit tollen, begabten Schauspielern.
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am 20. Juli 2015
Schade um die Zeit - ordinär und simpel. Ein Film der weder anspruchsvoll noch hintergründig ist - ein Film den Mann/Frau sich schenken kann.
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am 4. April 2011
Obwohl zu viele in den letzten Jahren entstandene brasilianische Filme den Weg von "Cidade de Deus" / "City Of God" einschlagen, versucht der Film, zwar in der Konvention, jedoch einen eigenen Weg einzuschlagen. Die Geschichten sind aber stets die gleichen: Die am Rand der Gesellschaft Lebenden, die sich mit Drogenhandel, Raub, Prostitution übers Wasser halten, nicht selten in den Mord abstürzen und meistens jung sterben. Für die europäische Mittelschicht also durchaus exotisch - wahrscheinlich der Hauptgrund für die immerwährende Popularität des Genres. Langsam bedarf das brasilianische Kino einer Erfrischung...
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am 13. Januar 2010
Aus südamerikanischen Landen war uns hier nicht sonderlich viel bekannt an filmischen Werken. Spätestens nach dem genialen "City Of God" hat sich das wohl geändert. Nun haben die Produzenten dieses Films uns ein neues Schmankerl aus diesen Gefilden fertigen lassen. Regisseur Bruno Barreto serviert uns mit "Last Exit 174 - Endstation Hoffnung" einen nicht ganz so starken, aber immer noch mitreißenden, und tragisch aktuellen Streifen.
Diesmal bringt uns die Handlung nach Brasilien. Als Kleinkind wird Alessandro von einem Drogengangster seiner jungen Mutter entrissen. Jahre später sieht der zehnjährige Sandro, wie seine Mutter bei einem Überfall auf ihren Laden getötet wird. Er reißt von zu Hause aus, und lebt fortan unter den Straßenkindern von Rio de Janeiro. Als Jugendliche kreuzen sich die Wege der beiden Kleinkriminellen, und nach und nach verbindet sich deren Leben auf immer tragischere Weise. Eines Tages nimmt Sandro den falschen Bus, und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Die Situation der Straßenkinder Brasiliens ist uns leider immer noch ein Begriff, und dieses Werk lädt uns mitten im Elend der Favelas und dem Leid der Bevölkerung Brasiliens ab. Schonungslos werden realistische Eindrücke aus dem Leben der jungen Menschen geschildert, und durch sehr gute Darsteller auch lebendig rübergebracht. Der Dreck, die Armut und vor allem die Gewalt sind allgegenwärtig, und der tägliche Kampf ums Überleben wirkt sehr real. Der Regisseur hat es nicht ganz geschafft einen würdigen "Nachfolger" zu "City Of God" zu schaffen, aber er ist durch die episodenhafte Erzählstruktur und gute Inszenierung wirklich nahe rangekommen. Fans solcher Filme, und auch jedem anderen Filmfan, möchte ich dieses Werk ans Herz legen. Er steigt gewiss auch noch beim mehrmaligen Ansehen in der Wertung.
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am 20. März 2010
Am 12. Juni 2000 kam es in Rio de Janeiro zu einem tragischen Zwischenfall, der via TV landesweit übertragen wurde. Ein junger Mann kidnappte die Insassen eines Busses und ein ganzes Land machte es sich (so man es sich denn leisten konnte) derweil mit einem kühlen Drink in der linken und der Fernbedienung in der rechten Hand vor dem heimischen Fernseher bequem. Keine Frage, die Einschaltquoten explodierten ob dieses "Entertainment der etwas anderen Art".

Was das Geiseldrama von Gladbeck für Deutschland war, ist demnach die Entführung des Busses 174 für Brasilien. In beiden Fällen stellt sich die Frage, wann sich die Medien - auch auf die Gefahr hin, womöglich DEN (!) Schuss schlechthin zu verpassen - zurücknehmen sollten.

Die Geschehnisse rund um die spektakuläre Busentführung arbeitete Jose Padilha im Jahr 2002 mit seiner preisgekrönten Dokumentation "Önibus 174" detailgetreu auf. Padilhas fabelhafte Arbeit (die übrigens ebenfalls auf DVD, wenngleich nicht hierzulande, erschien) diente als Blaupause für Bruno Barretos nicht minder gelungenen Streifen "Last Stop 174 - Endstation Hoffnung".

Barretos perfekt inszenierte Milieustudie bedient letztendlich all diejenigen, die "City Of God" und "Tropa de Elite" lieben. Ganz klare Kaufempfehlung meinerseits; erhältlich auf DVD und als Blu-Ray-Disc.
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