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Last Lecture - Die Lehren meines Lebens Taschenbuch – 15. Dezember 2009

4.0 von 5 Sternen 62 Kundenrezensionen

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An amerikanischen Unis ist sie ein gerne geübter akademischer Brauch, die „Last Lecture“. Diese vermeintlich „letzte Vorlesung“ vor dem gedachten Ruhestand des Vortragenden, soll diesem noch einmal Gelegenheit zur Selbstbefragung und Selbstkritik geben. Ein interessantes intellektuelles Spielchen, das aber im Falle des Randy Pausch eine fast schon gruselige Dimension annimmt. Zehn Tumore in der Leber und eine Lebenserwartung von wenigen Monaten – so lautete die niederschmetternde Diagnose, die den 46-jährigen Professor für Computerwissenschaften kurz vor seiner „Last Lecture“ erreichte. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte die Oberhand behalten. Doch dann - im September 2007 - begann an der Carnegie Mellon Universität ein adrett und jugendlich wirkender Mann mit seinem aufwühlenden und etwas anderen „Abschlussbericht“.

Worüber redet ein 46-jähriger Professor angesichts einer Aussicht, die keine mehr ist? Reminiszenzen über Tod, Vergänglichkeit und Wiederkehr? Nicht so Randy Pausch, der beinahe generalstabsmäßig und mit Overheadfolien präpariert vor seinem Publikum nichts weniger als das pralle Leben feiert. In den USA – diesem klassischen Tropengebiet für Ratgeber und Lebenshilfen -, besitzen das Video der Vorlesung (auf You Tube einsehbar), sowie die erweiterte Buchfassung inzwischen fast schon so etwas wie Erweckungscharakter. Insofern darf man auf die Rezeption im „Alten Europa“ durchaus gespannt sein.

Die wahren Adressaten der Vorlesung sind Pauschs minderjährige Kinder. Dylan, Logan und die kleine Chloe sollten später einmal erfahren, wer der Vater war, der nur kurz ihr Leben streifte und was er ihnen mitzuteilen gehabt hätte. Auch verschweigt Pausch nicht, dass seine Frau Jai mit dem „lebens“zeitraubenden Plan der Vorlesung anfänglich alles andere als einverstanden war. Worauf nun gründet der immense Erfolg, der Pauschs Vorlesung anhaftet: Hindernisse überwinden? Ungelebte Träume verwirklichen? Anderen helfen? Niemals aufgeben? Auch aus dem Munde eines Todgeweihten sind dies keine sonderlich originären Erkenntnisse. Pausch ist nicht Heidegger. Philosophisch gesehen ist sein Buch kein Gewinn. Bleibt also nur diese fast schon disneyhaft reine uramerikanische „Wir können es schaffen“-Mentalität, von der Pauschs Weckruf durchdrungen ist, und die ihre ganz eigene suggestive Kraft entwickelt. In Amerika haben die Lehren seines Lebens bereits breiteste Bevölkerungsschichten rauschhaft erfasst. Hierzulande bleibt die Reaktion noch abzuwarten! Professor Pausch und seinen Lieben inzwischen alles erdenklich Gute! –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein berührendes Buch über Pauschs Krebserkrankung und den Mut zum Träumen." (Stern)

"Ein leichtes, emotionales Buch, das man gern von Anfang bis Ende liest." (FAZ.net)

"Die Lebensweisheiten eines Sterbenden." (Bild)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Man mag über Randy Pausch sagen was man will. Ob er sich zu Markte trägt, oder nicht, sollte jeder selbst entscheiden. Die Gedanken der Vorlesung sind atemberaubend gut. Sie haben das Potential viele Menschen zu inspirieren. Außerdem sind diese Gedanken nicht für uns, sondern schließlich für seine Kinder bestimmt. Dennoch, das Buch ist sensationell gut - aber leider nur das Original. Wie kann es einem so renommierten Verlag passieren, dass man eine so schlechte Übersetzung abdruckt? Dass das Buch an Humor verliert, ok. Dass der Lesefluss immer wieder durch kuriose Formulierungen ins Stocken gerät, schade. Aber dass teilweise der Sinn verloren geht, das ist ganz und gar unverständlich. Liebe Yvonne Badal (die Übersetzerin), was haben Sie da angerichtet! Ich muss es so deutlich sagen: Randy Pausch hat Ihre Übersetzung nicht verdient. Ihre Übersetzungen machen aus einer tollen Idee ein schlecht erzähltes Buch. Ich fange direkt in der Inhaltsangabe an. Kapitel III. Abenteuer...und Lektionen. Im Original: Adventures...And Lessons Learned. Da wird einfach ein Wort weggelassen. Ist Ihnen, Frau Badal, nicht in den Sinn gekommen, dass es einen Unterschied macht ob man Lektionen bereits gelernt hat? Kapitel IV Die Träume anderer zulassen Im Original: Enabling the Dreams of Others. Es besteht doch wohl ein Unterschied, ob ich Träume anderer zulasse oder aber jene in die Lage versetze, diese zu verwirklichen. Und wir sind erst in der Inhaltsangabe! Wie kann so etwas passieren? So etwas darf nicht passieren. Auf die anderen Stellen in dem Text will ich gar nicht weiter eingehen.
Die Vorlesung ist unfassbar gut. dafür 5 Sterne. Die Übersetzung ist unglaublich schwach: 1 Stern.
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Format: Gebundene Ausgabe
Aufgrund der Rezensionen habe ich mich in den Buchladen gesetzt und mir die ersten und letzten Seiten im Original und in der Übersetzung angeschaut. Mein Eindruck: Randy Pauschs in meinen Augen beeindruckend konstruktive Haltung seinem Leben & Sterben gegenüber kann von der Übersetzerin nicht nachvollzogen und dementsprechend nicht übersetzt werden. Ein Beispiel: "I embrace every moment..." wird mit "Ich klammere mich an jeden Moment..." übersetzt. Schaut man sich das Video von "The last lecture" an, kann man in meinen Augen eigentlich nur zur wörtlichen Übersetzung kommen: "Ich umarme jeden Moment..."
Last Lecture: [...]
A Final Farewell: [...]
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch bisher nur im englischen Original gelesen und war hingerissen! The last lecture ist ein Erziehungsratgeber, Lebensberater und Erfahrungsbericht von einer zu tiefst bewundernswerten Person. Er schreibt als Wissenschaftler, tut dies aber mit sehr viel Herz und Leidenschaft. Leider bin ich oft von den Übersetzungen enttäuscht, so habe ich mir gleich das Original besorgt. Es lässt sich auch im Englischen sehr gut lesen und ist zudem wesentlich günstiger als die Übersetzung.
Ich finde, The last lecture ist ein absolut empfehlenswertes Buch!
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Von Ein Kunde am 8. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dass eine schwache Übersetzung doch soviel Schaden anrichten kann, ist betrüblich. Das englische Original ist eingängig und leicht, die deutsche Version eine kleine Katastrophe. Ein Verlag wie Bertelsmann wäre sicher gut beraten, bei so einem Thema und so einem Erfolg in den Staaten, einen Topübersezter zu engagieren und auch nicht aufs Lektorat zu verzichten. Am besten man schaut das Video auf Youtube - das ist eh am besten!
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Professor hält seine "Last Lecture". An sich nicht ungewöhnlich. Machen viele, ja wenn nicht sogar jeder Professor am Ende seiner Lehrtätigkeit. Nur der Unterschied zu einer normalen letzten Vorlesung ist, dass Randy Pausch nicht in den Ruhestand geht, sondern an Krebs sterben wird. Und worüber hält er eine Vorlesung? Nicht über Informatik (sein Fachgebiet), auch nicht über denn Tot (was eigentlich nahliegend wäre), nein er hält eine Vorlesung über das Leben, vor allen über sein Leben. Er zeigt, und das ist wichtig da es von anderen Rezension negativ angesehen wurde, was er alles im Leben erreicht hat und zeigt anderen Menschen damit, dass man nicht aufgeben sollte sondern immer das beste für sich erreichen soll. Natürlich ist es sehr patriotisch (so sind die Amerikaner nun mal), aber ansonsten eine schöne Gesichte über das Leben und unweigerlich auch über den Umgang mit dem Tot.
Da mehrere Rezensionen auf die mangelnde Übersetzung ins Deutsche geschrieben haben, werde ich mir wohl auch mal die englische Version zu legen.
Auch zu empfehlen sind die Videomitschnitte auf YouTube, vor allem für die, die sich nicht ganz sicher sind, ob dieses Buch etwas für sie ist.

Ich kann dieses Buch (auch wenn die Übersetzung mangelhaft sein sollte) nur empfehlen. Ein wirklich wunderbares Buch.
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Von Zetti TOP 1000 REZENSENT am 3. Juni 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Ich erwartete von "Last Lecture" eine interessante Aneinanderreihung von Lebensweisheiten, von denen die eine oder andere vielleicht auch für mich verwertbar sein würde. Dies war zumindest die Erwartungshaltung, die der Titel des Werkes in mir auslöste. Doch es kam anders.

Was sie daher wissen müssen: "Last Lectures" wurde von Randy Pausch geschrieben. Einem Mann, der in seinem letzten Lebensjahr durch den offenen Umgang mit seiner unheilbaren Krebserkrankung, nicht zuletzt durch seine "Last Lectures", ein erhebliches Aufsehen erregte. Der Autor verstarb schließlich Mitte 2008 mit 47 Jahren, er hinterließ eine Frau und drei Kinder (6, 4 und 2 Jahre alt).

"Last Lectures" bringt dem Leser aus meiner Sicht insofern keine wundersamen, neuen Lebenserkenntnisse. Was eigentlich nicht verwundert, denn Randy Pausch war kein Philosoph, sondern ein Informatik-Professor für Virtuelle Realität. Viel mehr Eindruck erzeugte bei mir sein mutvoller Umgang mit den letzten verbleibenden Monaten und die Reflektion seines Lebens an Beispielen.

* Meine Meinung: Ein interessantes Buch mit einer ungewöhnlichen Thematik. Einige der Lebensweisheiten aus "Last Lectures" mögen dem Leser zwar mehr oder minder alltäglich oder gar banal vorkommen, ein Vermächtnis des Randy Pausch ist für mich dafür umso deutlicher rüber gekommen: Lebe und schätze dein Leben, denn Leben und Gesundheit sind keine Selbstverständlichkeit!
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