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am 15. September 2012
Der Autor plädiert überzeugend für mehr Gelassenheit und Offenheit im Management: zurückhaltend sein, statt nach Anerkennung zu streben; bescheiden und geduldig sein und dabei darauf vertrauen, dass die Leistung dennoch wahrgenommen wird; den Mitarbeitern etwas zutrauen, ihr eigenverantwortliches Handeln und ihre Risikobereitschaft fördern, statt sie in ein übertriebenes Regelwerk zu pressen; etc.

Langer Rede kurzer Sinn: nicht immer denken, man könne bei einer komplexen Aufgabenstellung alles und jedes bis ins Detail durchplanen. Stattdessen solle ein Manger versuchen, "die Kräfte zu verstehen, die in einer Situation wirken und außerhalb seines Einflusses stehen" - und mit entsprechender Gelassenheit und auf seine Erfahrung vertrauend handeln.
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am 26. Dezember 2012
Der Bogen zwischen dem Tao te King und dem Buch ist meines Erachtens doch etwas sehr weit gespannt.
Auf der einen Seite kommen allgemeine "Manager-Weisheiten" wie man sie überall findet, und dann versucht der Autor, irgendwas aus dem Tao te King zu zitieren, was darauf hindeuten soll.
Behilflich dabei ist dem Autor ein "chinesischer Freund", der ihm immer recht gibt - ob das als Referenz ausreichend ist? Ich finde, das ist etwa so, als würde jemand über Kant schreiben und als Referenz würde ein Freund dienen, dessen herausragendes Merkmal es ist, Deutscher zu sein ... naja.
Der Preis von unter 6 Euro relativiert das ganze aber wieder und ich hatte schon Bücher zu "Manager-Themen" mit weitaus schlechterem Inhalt. Insofern sind 2 Sterne doch OK denke ich.
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am 25. Januar 2008
Ja, eine Pflichtlektuere fuer Manager, fuer Menschen die Menschen fuehren, vor allem aber fuer Veraenderungsmanager, sollte dieses Buch sein. Teil 2 einer "Trilogie" von W. Schwanfelder, neben seinen Buechern "Sun Tzu fuer Manager" und "Konfuzius im Management", in dem er sich mit den Lehren von Laotse und seiner Relevanz fuer das Management von Heute (vor allem in Europa) auseinandersetzt.

Der Autor ist dabei sehr gruendlich und nicht nur oberflaechlich und fuehrt den Leser sehr gut anhand von Originalzitaten aus dem Tao Te King in die Philosophie Laotse's ein. Es bleibt aber nicht bei dieser philosophischen Einfuehrung, sondern Schwanfelder zeigt immer wieder die Relevanz dieser Lehren vor allem auch fuer das Management in Europa und Deutschland anhand zahlreicher Referenzen und statistischer Daten. Man spuert, dass der Autor weiss wovon er schreibt, nimmt er doch Bezug auf viele eigene Managementerfahrungen in Europa und China.

Wie in den anderen beiden Baenden auch, sind die Aussagen des Buches eingebettet in eine Handlung in der der Autor durch einen chinesischen Freund, Direktor einer Fahrradfabrik, Laotses Denkweise anschaulich erklaert bekommt. - Und dabei auch nicht verschweigt wie schwer zugaenglich uns Europaeern diese Denkweise oft ist.

Dabei geht es in zehn Kapiteln um zentrale Tugenden guten Managements im Sinne von Laotse, wie dem sich Stellen der (immer waehrenden) Veraenderung, der (hilfreichen) Gelassenheit, dem Fuehren durch Vertrauen und Vorbild, dem Umgang mit Macht und vor allem um die Tugend der Bescheidenheit fuer Manager oder dem Hinterfragen von Zielen, vor allem von Wachstumszielen. Aus dem zentralen Begriff des "WU WEI", des "NICHT-HANDELNS" entwickelt er vor allem den Anspruch des Denkens ueber die Folgen des Handelns - etwas, das Anhaenger einer so beliebt gewordenen MACHER Management (un-)Kultur vielleicht nicht so gerne lesen werden. Auch fuer Anhaenger einer sehr zentralen Fuehrung bietet die Lehre Laotse's in seiner Interpretation durch Schwanfelder vielleicht eine Anleitung zum Ueberdenken der Effektivitaet zentraler versus dezentraler/selbstorganisierter Fuehrung.

Ich kann das Buch nur allen empfehlen die lernen oder aber ihr handeln reflektieren wollen. Etwas Zeit sollte man dafuer aber investieren.

Uebrigens: Da ich ueber Buecher nicht nur gerne schreibe sondern auch mit Freunden darueber rede, war es eine der erstaunlichsten Begegnungen die ich je hatte, als sich bei einem Gespraech ueber das Buch mit einem chinesischen Freund in China herausstellte, dass ER der beschriebene Direktor der Fahrradfabrik war. Und beim Schreiben dieser Rezension fiel mir auf, dass es die erste zu diesem Buch ist. Wohl erst recht ein Indikator dafuer, dass Manager unter Zeitdruck leiden und dieses Buch vielleicht zu wenig gelesen wird.
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am 3. Juli 2008
Eine ungewöhnliche Managementlektüre: Die Weisheiten des Laotse und des Konfuzius haben China geprägt. Laotse, der ältere der beiden, soll im 5. /6. Jahrhundert vor Christus gelebt haben und gilt als Begründer des Taoismus. Der Taoismus ist allgegenwärtig in China. Die wenigsten Chinesen wissen, was Taoismus ist, aber alle sind in ihm aufgewachsen und leben mit ihm.

Grundzug der chinesischen Philosophie ist das Streben nach Harmonie. Während Konfuzius die Auffassung vertritt, Harmonie lässt sich durch Lernen der traditionellen Tugenden und der sozialen Pflichten des Menschen erreichen, sieht Laotse in der Rückkehr zur Tugend und Tradition eine Störung des harmonischen Einklangs. Er fordert, dass sich der Mensch auf den natürlichen Prozess des Wandels der Gegensätze einlässt und nicht unnötig eingreift.

Es scheint gewagt, aus der zurückhaltenden Gelassenheit des Taoismus Anregungen für das moderne Management abzuleiten. Das Bild des zupackenden Machers, des erfolgreichen Gestalters will so gar nicht zu dem auf Harmonie und Zurückhaltung bedachten Taoisten passen. Aber gerade von dieser Spannung lebt das Buch. Vielleicht vermag es nicht immer zu überzeugen, aber doch zum Nachdenken Anlass geben.
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am 14. August 2013
Praktikabel und einfach gut!

Zu: " 16 Wörter verbleiben erforderlich."

eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf
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