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Kundenrezensionen

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am 23. September 2012
In the Land of Blood and Honey spielt vor dem Hintergrund des Bosnienkrieges, der zwischen 1992 und 1995 die Balkanstaaten auseinanderriss. Er erzählt die Geschichte von Danijel und Ajla, die auf entgegengesetzte Seiten eines brutalen ethnischen Konflikts geraten. Danijel ist bosnischer Serbe, er arbeitet bei der Polizei. Ajla ist Bosniakin, eine bosnische Muslimin also, und Künstlerin. Danijel und Ajla sind vor dem Krieg ein Paar, aber die Gewalt, die das Land überrollt, macht auch vor ihrer Beziehung nicht halt. Nur ein paar Monate nach Kriegsbeginn wird Daniel Soldat, ausgerechnet im Regiment seines Vaters Nebojsa Vukojevich, eines Generals in der Armee der serbischen Republik (VRS). Danijel trifft Ajla erst wieder, als Soldaten unter seinem Kommando sie, ihre Schwester Lejla und deren Baby aus Ajlas Apartment treiben. Ajla wird zur Gefangenen von Danijel. Spätestens jetzt nimmt die Liebe des Paares Schaden. Die beiden gehören zu gegnerischen Fronten. Sie wissen weder, ob sie dem anderen trauen können, noch, wo ihre eigenen Loyalitäten liegen.

Angelina Jolies Regiedebüt, ist ein erschüttender Film über die Bestie Mensch und es ist unfassbar,daß sich die Greueltaten der Nazis,nicht von denen der Serben/Bosnier unterscheiden (Babys werden aus dem Fenster geschmissen,Frauen vergewaltigt und massakriert,ganze Wohnhaussiedlungen werden standrechtlich erschossen).Ein Film der wütend macht und wo man sich fragt,warum hat die Welt nur zugesehen.
Angelina Jolie verdient meinen großen Respekt,für diesen mutigen und unbequemen Film,der die ganze Scheußlichkeit des Krieges,einen vor Augen führt.7,5/10 von mir für
In the Land of Blood and Honey
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am 26. Januar 2016
Durchaus ein interessanter und vermutlich auch wichtiger Film. Leider verliert er bei seiner blutigkeit schnell die Spannung.
Ich finde ihn gar nicht so einseitig, wie es von mehreren hier dargestellt wird. Es wird durchaus auch erwähnt, dass die Moslems im Zweiten Weltkrieg unter der serbischen Zivilbevölkerung auch sehr gewütet haben. Dennoch denke ich sollte man den Film nicht mal so an einem gemütlichen Abend ansehen, sondern muss sich seelisch darauf vorbereiten, weil er sehr intensiv ist.
Um die andere Seite auch zu sehen, jetzt nicht aus diesem Konflikt sondern grundsätzlich dem Konflikt zwischen Orthodoxen Christen und Islam, sollte man sich unbedingt auch den Film "The Cut" ansehen, der den Völkermord der Türken an den Armenischen Christen zum Thema hat. Das alles ist Teil eines viel größeren Bildes, und man kann nicht nur ein Ereignis beleuchten und dann verurteilen...
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am 1. Mai 2013
Kaum ein Spielfilm hat in den letzten Jahren so viel Widerstand vor und während seiner Produktion erregt als dieser. Da war zuerst einmal die Person der Regisseurin und Produzentin: Was will eine "Tomb Raider" - und "Sexiest Woman Alive"-Hollywood-Diva mit so einem Stoff? Und die Vertreterinnen von im Krieg vergewaltigten Frauen, die ihre Torturen überlebt haben, sträubten sich anfangs auch massiv gegen dieses Projekt, was dazu führte, dass Teile der Dreharbeiten nicht in Bosnien realisiert werden konnten und in Ungarn gemacht werden mussten. Dass sich Serben, die sich selber als moralische Erben jener Vorgänge, die vom Kriegsverbrechertribunal schwer verurteilt werden, definieren, gegen dieses Produkt stellten, verstand sich wohl von selbst.

Als der Film in den Staaten des ehemaligen Jugoslawien in die Kinos kam, polarisierte er noch mehr: In Serbien ignoriert und niedergemacht, in der "Republika Srpska" streng verboten, im moslemischen Bosnien hingegen ein Riesenerfolg, und in Kroatien ebenfalls recht erfolgreich. Die Vertreterinnen der vergewaltigten bosnischen Frauen hatten sich mittlerweile mit der amerikanischen Filmemacherin und (was ihnen anscheinend nicht bekannt war) arrivierten Menschenrechtsaktivistin solidarisiert, auf serbischer Seite war - erwartungsgemäß - außer Hass, Spott und Ignoranz nichts festzustellen, schlichtweg Reaktionen, wie man sie von nationalistischen Serben, welche die Verurteilung von Kriegsverbrechern als schwere Ungerechtigkeit empfinden, seit Jahr und Tag gewohnt ist. Und dann meldete auch noch ein Romanautor Plagiatsbeschwerden wegen des Drehbuchs an, sei's drum.

Bleibt die Frage, ob der Film selber das alles wert war. Der Anspruch war auch hoch - Kriegsgräuel an Zivilisten einerseits realitätsnah und andererseits doch auch in der notwendigen Differenziertheit darzustellen, dazu nach als Außenstehende, die aus Hollywood angereist kommt, konnte das gelingen? Es gelang, und das sehr gut noch. Jolie hatte aus ihrer Schauspielerinnentätigkeit genug von mehreren Regisseuren gelernt, um ihr Regiedebüt zu meistern. Da ist einmal das vielschichtige und rundum durch passende Dialoge geprägte Drehbuch, da sind sehr gute und passende Schauspieler, und schließlich eine mehr als solide Kamera- und Schnittarbeit, die ohne Überzeichnungen auskommt. Diese wären auch störend und bestenfalls überflüssig gewesen, weil die Andeutungen und kurzen Darstellungen des Geschehens filmsprachlich optimal bleiben, und das Grauen in seiner ganzen Fülle ohnehin nicht verfilmbar ist. Auch die Kenntnis des Innenlebens des Militärs sowie Lebensbedingungen von Kriegsgefangenen hat Jolie vor der Produktion gut studiert und zu verwerten gewusst. "In the Land of Blood and Honey" ist brutal und muss es auch sein, weil er sonst dem Thema nicht gerecht werden könnte, und wird auch deshalb in keiner einzigen Szene zu einem Melodram, auch wenn es von der Handlung her eine Liebesgeschichte ist. Und er gleitet auch nie in antiserbische Akzente oder gar Hetze ab - die serbischen Soldaten werden hier dargestellt, wie sie es (Anklage- wie Urteilsschriften in Den Haag beweisen das in aller Deutlichkeit) tatsächlich waren, wobei, das muss nochmals gesagt werden, es der Film in Andeutungen und "soften" Darstellungen belässt, weil die uneingeschränkte Realität so gar nicht verfilmbar wäre. An dieser Stelle muss erwähnt sein, dass die Brutalität serbischer wie russischer Soldaten speziell gegenüber wehrlosen Zivilisten eine außergewöhnliche ist, was durch zahllose Studien der beiden Weltkriege belegbar sein dürfte, dagegen nehmen sich die Verhaltensweisen der Soldaten anderer Kriegsmächte bekanntlich fast schon human aus (wenn man von einigen Spezialeinheiten wie etwa der SS in der deutschen Wehrmacht einmal absieht). So gesehen ist Jolies Film auch ein Einblick in die serbische Seele - kein Wunder, dass der Film teils verboten und teils ignoriert wurde. Vergangenheitsbewältigung funktioniert in Österreich und Deutschland, aber nicht gerade in jedem Balkanstaat, nicht nur in Den Haag weiß man das.

Und Angelina Jolie weiß es auch. Und das war der erste Schritt zu diesem Film, der es mit "Apocalypse Now" und "Der brave Soldat Ryan" locker aufnehmen kann, und nicht weit von "Full Metal Jacket" und "Die Brücke" entfernt ist.
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am 21. Februar 2014
der film ist eine erschütternde aufrüttelung, dessen was in diesem immer
noch gespaltenen und zerrissenem land das auch in nächster zukunft nicht
zur ruhe kommen wird,passiert ist!!!!!!!!
hier wirkt die bestie mensch egal welchen glaubens auf`s grauslichste und
es wird niemals enden.traurig aber wahr.................
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am 28. August 2015
Und dieser Krieg ist mir nicht nur aus Erzählungen durch Großeltern und Geschichtsbücher bekannt. Einmal mehr bin ich glücklich in einem friedlichen Land geboren zu sein!
Dieser Film ist erschüttern und die Charakterstudie der beiden Hauptfiguren gewaltig. Ein Dilemma für beide und eine Abwärtsspirale der man sich mit dem Hintergrund des Krieges nicht entziehen kann! Absolut sehenswert!
Vielleicht gerade jetzt!
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am 7. November 2013
Ich habe den Film gekauft, da ja eine bekannte Regisseurin dahinter steht - Angelina Jolie.
Ich hatte mir anfangs nicht so viel von dem Film erhofft..allerdings hat er mich vom Gegenteil überzeugt.
Durch die Liebesgeschichte der beiden Hauptfiguren wird man etwas von dem Grauen, den der Film zeigt abgelenkt - also die Liebesgeschichte schwächt dies etwas ab. Ich empfand es als harten Film, welcher sehr genau zeigt, was vorallem Frauen in dem Bosnien-Krieg durchmachen mussten. Im Gesamten ist er, meines Erachtens, nichts für schwache Nerven, aber wer sich für die Geschichte und Abläufe des Bosnienkriegs interessiert, sollte diesen Film gesehen haben.
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am 25. Februar 2014
This local European war seen from a female side show not this glorifying event as shown often in UK or USA films over WWII. It shows that war is not that easy nor is it all about Black &/ White/ Then & Us, but shows the complexity of war. Pus the effect that women are exposed to which is often hidden: Serbs, like the Nazis, are bad, but not all; after all this is war. Very well made.
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am 14. Februar 2013
An manchen Stellen ist der Film zu realistisch und zeigt Konturen eines Dokumentarfilms. An anderen Stellen ist er zu melodramatisch. Wer sich zwischen diesen zwei Polen gut aufgehoben fühlt, ihm sei dieser Film wärmstens empfohlen. Filmfans aus Serbien haben den Film zu Unrecht schlecht kritisiert - weil serbische Seite angeblich als Böse dargestellt wurde -
die Geschichte ist aber gut recherchiert und der Streifen ist nicht anderes als ein guter Antikriegsfilm. Frau Jolie kann muss sich nicht verstecken....
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am 23. Januar 2015
Es ist für mich ein Einblick in den Wahnsinn des tiefsten Elends, dass Menschen die sich lieben und dann .......
2015 und der Wahnsinn geht weiter.
SEHENSWERT
PS.Eine der wenigen Filme die mich auch so bewegen, da ja derzeit in Ukraine wieder ähnliches stattfindet.
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am 18. Juli 2013
Ich glaube, man kann in keinem Film das wiedergeben, was in diesem sinnlosem Krieg wirklich abgegangen ist - aber das hier gespielte Schicksal einer jungen Bosnierin ist einfach schrecklich!
Beklemmender Film ohne Happy End....
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