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Lament

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Produktbeschreibungen

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In den ersten Anklängen der Wehklage steigt aus einer Leere von umhülltem Schweigen ein überzaghaftes Streichen der Solovioline auf, der Bogen scheint kaum mit dem Instrument in Berührung zu treten. Es ist die sich unauslöschlich einbrennende Einleitung von Giya Kanchelis Klagelied für seinen Freund, den italienischen Komponist der Avantgarde Luigi Nono. Die spärlichen Fragmente, kleinste Scherben von Musik, gewinnen ihre zerbrechliche Kolorierung aus ihrem isolierten Klang innerhalb des Orchesters und einem Sopran von unermeßlichem Kummer. Diese Stimme sucht einen Weg des Ausdrucks, vereint sich schließlich in schlichten, sich selbst entfremdeten Phrasierungen von unendlicher Traurigkeit.

Kancheli knüpft an die ursprüngliche Tradition musikalischer Trauer an, die -- um Yeat´s Formulierung zu übernehmen -- das "tiefste Innere des Herzens" durchdringt. Kancheli, selbst lange Jahre im Exil, tastet sich behutsam an einen rätselhaft nachhallenden Text des Dichters Hans Sahl heran. (Gemeinsam mit Paul Celan inspirierte Sahl die herausragenden Arbeiten der exilierten georgischen Komponisten). Tatsächlich spiegelt das zierliche Gewebe seiner Musik -- die vehementen Ausbrüche seiner kräftig vorstoßenden Blechbläser schockieren vor allem wegen ihrer Gegensätzlichkeit -- perfekt diese Dichtung von Gedächtnis und Verlust wider. Wie Arvo Pärt befindet sich auch der Violinist Gidon Kremer mit Kanchelis mysteriöser wie unbeugsam unsentimentaler Schlichtheit auf einer Wellenlänge. Die Sopranistin Maacha Deubner singt die erstaunliche Vielfalt an Pianissimo mit einer an Unmöglichkeit grenzenden Reinheit der Phrasierung. Trotz einer Spieldauer von nur 42 Minuten erscheint die CD nicht übermäßig kurz, gemessen an der Resonanz der von Wehklagen ausgelösten Gefühle. Es ist kaum vorstellbar, was den letzten Augenblicken noch folgen könnte, in denen sich die Violine zwischen zwei Tönen in einer Art von transzendentalem Wiegenlied einpendelt. Die Produktion von ECM liefert rundum die gewohnte Qualität. Das Booklet bietet neben einem faszinierenden Artikel über den Komponisten auch eine Reihe von Schwarzweißfotos. --Thomas May


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Format: Audio CD
Eine sehr introvertierte Stimmung beherrscht Giya Kanchelis, dem Andenken Luigi Nonos gewidmete Trauermusik 'Lament' für Violine, Sopran und Orchester, er-schienen im Frühjahr 2000.

Sie basiert auf einem Text des jüdisch-deutschen Dichters Hans Sahl.

'Lament' beginnt mit einsam gestrichenen Geigentönen von Gideon Kremer an der Grenze des Wahrnehmbaren.

Wege aus der Stille in die Stille, mit atmenden Pausen wie ein tiefes Innehalten. Die empfindsamen, abschnittsweise im liturgischen Tonfall komponierten Klänge kontras-tieren mit schrillen Orchesterpassagen, die förmlich zu zersprengen drohen.

Wie ein Schatten gleitet der schlicht-schöne Sopran Maacha Deubners mit klagen-den Vokalismen in den Orchesterklang hinein, bis im letzten Drittel der Komposition sich klar der Text 'Strophen' von Hans Sahl zu erkennen gibt: 'Ich gehe langsam aus der Welt heraus... als wäre ich nie gewesen oder kaum.'
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Amazon.com: 3.4 von 5 Sternen 7 Rezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The greatest piece of music to be written this decade 17. Dezember 2000
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
I bought this CD almost at random; I had read a review of it that praised the work and I found the cover striking. I never expected it to be the greatest CD I would buy this year. Like other reviewers I find the work beautifully haunting and gorgeous even at those moments when the orchestra seems to be asked to play as loudly as they can. And the singing is breathtaking: as powerful as any of the song you hear in the works of Mahler. I cannot recommend this recording enough. Do not be scared off by the unfamiliarity of the composer. This is music that is beautiful and completely accessible to all.
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kancheli: Weeping Prophet of Modernity 29. Dezember 1999
Von anonymous - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
I am listening to Kancheli's _Lament_ even as I write . . . Powerful, irresistible, almost brutal at times in the intensity of its grief . . . Runs the entire gamut of sorrow: Quiet weeping; inconsolable sobbing; madness and rage.
Like _Exil_ and _Abii Ne Viderem_, this is MUST listening. There is a depth here, an understanding that transcends a sizable portion of what passes for music today . . . A fitting requiem for Modernity, methinks.
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great Recording!!!! 29. März 2002
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
The two who criticized the composition to be distasteful because of the loud flourishes which occur in the music, are some of the most stupidest things I have ever heard. This piece is very deep and I would hold Kancheli to be one of the best composers EVER. I am reminded of Arvo Part and Sofia Gubaidalina, all create new sounds with orchestration and effects on instruments, yet retain a lot purity to the music as well. The music is very solemn and beautiful, and deftly executed by Kremer.
3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kancheli is a history-maker. 17. September 2003
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
This is a PERFECT work, like no other.
6 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen I hate this CD 5. April 2003
Von I X Key - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
For me, the volume changes make it unlistenable. It feels to me like a very easy idea, to have a violin play such long tones & then suddenly have tons of loud noise burst from the orchestra & then have the quiet long tones again. I have to turn up the volume so high to hear that violin, & then the sudden very loud noise is way too loud. I guess this is music to listen to if you don't want to be able to focus on anything else maybe.
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