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Lakota Stories Taschenbuch – 9. August 2007

4.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 9. August 2007
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein gut geschriebenes Buch, das sehr nachdenklich macht. Die ergreifenden und vor allem wahren Geschichten und Einzelschiksale erschüttern. Das Buch räumt gnadenlos auf mit Vorurteilen und verklärtem Indianerglaube. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch zu denjenigen gehöre, die gerne noch an die naturverbundenen Indianer glaubt, obwohl ich schon so einige Dokumentationen gesehen habe, die mit diesem verklärten Ansehen der Indianer - leider - gründlich aufräumen. Dieses Buch holt einen endgültig auf den Boden der tatsache zurück und zwar nicht wegen der Bilder - diese kann eine Filmdokumentation natürlich viel eindrucksvoller liefern - sondern wegen dem schlichten Erzählstil. Gerade diese schlichte Einfachheit und Nüchternheit macht einem die Realität die dahinter steht umso eindringlicher. Und genau diese Realität ist absolut erschreckend. Ich habe etwas gebraucht um dieses Buch zu lesen, da ich viele Stellen nochmals las. Es ist definitiv kein Buch um es mal 'kurz' zu lesen. Es macht nachdenklich und fordert den Leser. Trotzdem absolut empfehlenswert. Ein wirklich gutes Buch für alle, die mehr wissen wollen und vor allem hinter die Kulissen blicken wollen. (Sylvia Schubert für Lbib.de)

Autorenkommentar

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an einen Ort, der mitten im Nirgendwo liegt, der weder Kino noch Theater hat, wo das Leben von Armut, Alkoholismus, Lethargie und Tod gezeichnet ist, wo selbst Kinder um ihre chancenlose Zukunft wissen und sich deshalb lieber in Gangs organisieren als zur Schule zu gehen, wo man Lebensmittel teurer als anderswo im Land kaufen muss, wo man als Weißer nicht immer freundlich behandelt wird, wo man sich auf fast niemanden verlassen kann ... Kurzum ein Ort, nach dem man als durchschnittlicher Mitteleuropäer eigentlich wenig Verlangen haben sollte.

Dieser Ort ist eine Reservation der Lakota- Indianer in South Dakota, USA.

Seit fast sieben Jahren versuche ich nun, anderen (und mir selbst) zu erklären, warum ich immer wieder dorthin zurückkehre. Mittlerweile weiß ich, dass es dafür viele Erklärungen gibt:

Weil nirgendwo der Himmel weiter ist. Weil nirgendwo die Sterne klarer scheinen. Weil nirgendwo die Landschaft mehr Platz zum Atmen lässt. Weil nirgendwo Gewitter atemberaubender sind. Weil nirgendwo auf einem Pferderücken größere Freiheit liegt.

Und weil es ganz besondere Menschen gibt.

Menschen, die in ihren Emotionen, Handlungen und Erwartungen kein Mittelmaß kennen, sondern immer die Extreme leben, egal ob positiv oder negativ. Menschen, die über sich und ihr schweres Leben auf eine Weise lachen können, wie ich es noch nie bei jemandem erlebt habe. Menschen, die dich genauso selbstverständlich vereinnahmen und von dir fordern, wie sie dir geben. Menschen, denen Zeit unwichtig ist und die dir das so lange zeigen, bis du selbst dieser Meinung bist. Menschen, die voller Hingabe feiern, essen, tanzen, singen, erzählen, streiten. Menschen, die sich am Morgen am Getränkeautomat eine Cola holen, mittags in die Kirche gehen und abends in der Schwitzhütte zu Wakan Tanka beten. Menschen, die voller Zorn den Verlust ihres Landes betrauern und doch die amerikanische Flagge stolz als die ihre betrachten. Menschen, deren Kinder oft abgerissen und schmutzig herumlaufen und trotzdem schöner sind als so manches im Wohlstand aufwachsende Kind. Menschen, die permanent pleite sind, denen es aber nie an Ideenreichtum fehlt, Geld aufzutreiben, das sie dann ohne zu zögern sofort wieder in Bingo, Süßigkeiten, Spielzeug, Alkohol und Spenden für andere investieren. Menschen, denen es egal ist, ob dein T- Shirt Löcher hat oder was für ein Auto du fährst.

Und das ergibt einen Ort, nach dem auch ein durchschnittlicher Mitteleuropäer durchaus Verlangen entwickeln kann...

Ungefähr 18 Monate habe ich – alles in allem – auf der Reservation der Cheyenne River Sioux gelebt. Eine Zeit, die mich viel gelehrt, mir viel abverlangt und noch mehr gegeben hat. Von Beginn an habe ich viele meiner Erlebnisse und Erfahrungen zusammengetragen und dann durch Interviews ergänzt, die ich mit einigen Stammesangehörigen geführt habe. Das so entstandene Buch soll nicht nur erzählen, wie die Indianer heute leben. Es soll auch den hierzulande verbreiteten romantischen Vorstellungen das Bild einer Realität entgegensetzen, die für so manchen Indianerfan desillusionierend sein dürfte. Doch nur wenn die Wahrheit bekannt ist und akzeptiert wird, kann den Indianern wirklich geholfen werden. Und nur dann können sie sich auch selbst helfen.


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Top-Kundenrezensionen

am 25. September 2007
Verifizierter Kauf
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am 16. Mai 2008
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2011
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am 28. Februar 2013
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2013
Verifizierter Kauf
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