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am 27. April 2009
...noch nicht!" Was Abel Turner(Samuel L. Jackson) hier zu seinem neuen Nachbarn Chris Mattson(Patrick Wilson) sagt, könnte ein Witz sein. Ist es aber nicht! Der Weiße Chris und seine farbige Frau Lisa(Kerry Washington) merken sehr schnell, dass Abel keine Späße macht.

Das Ehepaar Mattson zieht in eine wohlhabende Wohngegend von Los Angeles. Sie haben eine todschicke Villa gekauft. Ihr Nachbar ist der alleinerziehende Streifenpolizist Abel Turner. Seine Frau ist vor Jahren gestorben und Abel erzieht seine beiden Kinder streng und allein. Zunächst versuchen die Mattsons, sich mit Abel anzufreunden, aber das misslingt. Abel hat Probleme. Im Privatleben und auch im Dienst. Er ist ein verdammter Rassist, kommt mit seinem Leben nicht klar und es liegt ein Schatten auf dem Verhältnis zu seiner verstorbenen Frau. So entwickelt sich schnell ein Nachbarschaftsstreit, der unversehens eskaliert. Und das in einem Maße, wie es der Zuschauer kaum erwarten kann. Als man denkt, dass es wirklich nicht schlimmer werden kann, nimmt das Chaos dann endgültig seinen dramatischen Lauf...

Neil La Bute hat es hervorragend hinbekommen, die Spannungsschraube der Story anzuziehen. Dabei hat er sich ein noch immer hochaktuelles Thema der amerikanischen Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben: Rassismus. Allerdings hat La Bute den Kniff angesetzt, uns zu zeigen, dass Rassismus auch anders herum funktionieren kann. Wie der schwarze Streifenpolizist Turner seinen Nachbarn das Leben zur Hölle macht, das ist beklemmend, bedrückend und doch irgendwie real. Klar, dass Samuel L. Jackson mit hochkarätigem Schauspiel seinen Beitrag zur Authentizität dieser Darstellung beiträgt. Aber auch Kerry Washington und Patrick Wilson geben das gutgläubige und später fassungslose Ehepaar beeindruckend.

Neil La Bute hatte schon mit Wicker Man einen spannenden und ziemlich verstörenden Film am Start. Mit Lakeview Terrace platziert er einen weiteren Streifen in diesem Genre. Ganz interessant ist auch, dass Will Smith einer der Produzenten des Films ist.

Schauen sie sich diese Nachbarschaft also einmal in aller Ruhe an. Und glauben sie mir: Sie werden sich wünschen, niemals so einen Nachbarn zu haben. Dabei ist das Ende des Films absolut sehenswert. Neil La Bute hat den Spannungsfaden wirklich so lange gedehnt, bis er spektakulär reißt.
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am 18. Februar 2013
Der Film thematisiert eindringlich zwei wichtige Aspekte des Alltaghorrors: Ertsens funktioniert Rassismus in alle Richtungen und zweitens ist der zumeist persönlich bedingte Frust Schuld and er Eskalation von nachbarschaftlichen Streitigkeiten. Dabei bedient sich der Film weniger den psychotrhiller-Elementen, sonderen recht realistischer Umstände. Der Film wird definitiv durch Samuel L. jackson getragen, der ein weiteres Mal seine Leistung als düsterer Charakter zeigt, wie schon in "Spurwechsel" und "187". Dabei zieht er mit seiner Figur Abel den Zuschauer ebenso schnell in seinen Strudel der Hinterhältigkeit, wie seinen bedauernswerten Nachbarn. Denn immer wieder zeigt er seine Facette der Freundlichkeit, lullt sein opfer ein, dass dieser denkte "na eigentlich ist er doch ganz okay", nur um wenige Momente später dne nächsten verbalen oder echten Tiefschlag anzubringen. Klar wird schnell, es muss bös enden, wenn die gepeinigten Neubewohner nicht wieder wegziehen. Allerdings sind die, bis auf ihre multiethnische Beziehung, die Abels Hass auslöst, recht blass. Der Protagonist nervt mit seinem stoischen Mimosenverhalten ebenso, wie seine ihn kaum unterstützende Frau. Ergo, dass Paar ist nicht so sympathisch, was es einem schwer macht, diesen Abel richtig zu verabscheuen. Ähnlich wie bei Spurwechsel eskaliert es also seitenweise, doch da Abel definitiv als "der Böse" identifiziertar ist, fällt es umso schwerer seine Nachbarn als "die Guten" zu akzeptieren. Während man also bei "Spurwechsel" in beiden Figuren Täter und Opfer gleichermaße sehen konnte, ist hier der Täter klar definiert, nur leidet man nicht so sehr mit dem Opfer, da dieses so wenig sympathisch ist.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Mai 2009
der netteste mensch kann nicht in frieden leben, wenn der böse nachbar es nicht will.
der cop abel turner (samuel l. jackson) ist wohl das was man einen pedanten nennt. als das junge, gemischtrassige pärchen (patrick wilson+kerry washington) neben ihm einzieht stört das sein weltbild gewaltig. entschlossen sie aus der exklusiven wohngegend zu vertreiben fängt er einen kleinkrieg an, der in einer katastrophe endet.

die darsteller machen ihre sachen hervorragend. samuel l. jackson sticht allerdings heraus. er ist definitiv das zugpferd in diesem bereich.
die dialoge sind passend.
die story ist mitreissend und langweilt zu keinem zeitpunkt. langsam aber sicher steigert sich die spannung und entlädt sich in einem finale furioso.
der soundtrack ist gelungen.

dieser film ist die referenz für nachbarschaftsgeschädigte zeitgenossen.
aber auch thriller fans werden auf ihre kosten kommen und diesen ruhigen aber atmosphärisch dichten psychothriler schätzen.
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Vor einigen Tagen lief "Lakeview Terrace" im Free-TV und da ich schon vom Trailer recht angetan war, schaute ich mit den Film an. Dieser, bzw. Jacksons Schauspielleistung begeisterte mich dermaßen, dass ich mich noch während des Films in einer Werbeunterbrechung an den PC setzte, ihn hier bei Amazon suchte und gleich bestellte.
"Lakeview Terrace" ist ein Psycho-Thriller der Extraklasse mit einem hochglänzenden Samuel L. Jackson, als knallhartem Cop und Vater. Gegenüber seinen Kindern ist er sehr streng, was er sagt wird gemacht, seine Regeln werden befolgt. Widerspruch ist zwecklos und außerdem nicht gerne gesehen.
Als das frisch verheiratete Ehepaar Chris und Lisa in dem Haus neben Abel's (S. L. Jackson) einziehen, ist er alles andere als begeistert, da er Beziehungen zwischen verschieden rassigen Menschen ablehnt. Das lässt er die beiden auch deutlich spüren. Sei es durch an seinem Haus angebrachte Scheinwerfer, die des nachts direkt auf und in das Haus der neuen Nachbarn strahlen, sodass sie nicht schlafen können, eine manipulierte Klimaanlage oder mitten in der Nacht eine ausschweifende Party zum Junggesellenabschied eines Kollegen. Chris lenkt immer wieder ein und versucht den noch vorhandenen Frieden zu bewahren, doch es ist, als ob er gegen eine Wand redet. Als Chris und Lisa nun jede Menge Bäume an der Grundstücksgrenze zu Abel Turner pflanzen lassen, um sich bestmöglich von dem inzwischen ungeliebten Nachbarn abzuschotten, hat dieser nichts besseres zu tun, als überhängende Zweige der Bäume mit einer Kettensäge abzuschneiden. Das bringt den sonst sehr ruhigen Chris auf die Palme und die Nachbarschaft zwischen dem Paar und Abel verwandelt sich spätestens ab diesem Zeitpunkt in eine Art Kriegszustand. Als ob das nicht schon genug wäre, nähert sich unaufhaltsam ein gewaltiger Waldbrand den Häusern der zerstrittenen Nachbarn. Es herrscht fortan eine sehr gespannte Stimmung zwischen Abel und dem Ehepaar, doch zum offenen Kampf kommt es nicht - noch nicht. Zum Showdown kommt es schließlich, nachdem in das Haus von Chris und Lisa eingebrochen wird und Chris einen hinterhältigen Plan des Cop Abel durchschaut. Die folgende Szene ist typisch Hollywood, doch das ist meiner Meinung nach weder ein Nachteil, noch ein abruptes oder unpassendes Ende für diesen Film.

Samuel L. Jackson ist diese Rolle wie auf den Leib geschnitten. Er spielte auch in anderen Filmen schon Cops (S.W.A.T. - Die Spezialeinheit, Cool and Fool), in denen er sich zwar nicht auf einen derartigen Psychokrieg wie in diesem Film einließ, doch auch diese Rollen waren brilliant gespielt. Besonders in "Lakeview Terrace" ist Jackson absolut überzeugend und verschmilzt praktisch mit dem Filmcharakter, sodass man ihm alles was er sagt und seine Handlungen sofort abnimmt. Sehr deutlich wird dies bei einem Einsatz zu dem Abel und sein Partner wegen eines ausrastenden Familienvaters gerufen werden, Abel den randalierenden und mit einer Pumpgun bewaffneten Mann stellt und ihm wahrhaft eindringlich ins Gewissen redet.

Ein rundum erstklassiger Psycho-Thriller mit einem unglaublich starken Samuel L. Jackson als knallhartem Polizist und rassistischem, einsamen Nachbarn.

Ich gebe hier gerne eine absolute Kaufempfehlung! Fans von Thrillern und Psycho-Thrillern werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen.
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Abel Turner ist Officer bei der amerikanischen Polizei. Er erhält bald das Ehepaar Mattson als neue Nachbarn in dem Bonzenviertel Lakeview, Kalifornien. Abel ist konservativ eingestellt, die Mattsons jedoch sind linksgerichtet. Abel duldet das offene und moderne Verhalten seiner neuen Nachbarn nicht und zerstört mehr und mehr ihr Privat- und Intimleben, indem er sich psychokriegerischen Machenschaften hingibt...

"Lakeview Terrace" hat keine Horrorelemente und ist nicht unbedingt ein sehr schockierender Psychothriller, doch er kann durchaus in das Thriller-Genre eingestuft werden, da die Elemente, die der Film aufweist bis zum handgreiflichen Eklat zwischen den Figuren Turner und Mattson auf diesen Höhepunkt mehr und mehr anspielen und die Handlung in eine gewisse Dichte drängen, deren Knoten nur durch eine abrupte Gewaltaktion zum Platzen gebracht werden kann. Der Film vertritt Ansichten über Rassismus aus der Sicht eines Schwarzen, der etwas gegen Weiße und auch die Verbindung zwischen Schwarzen und Weißen hat, zudem werden die politischen Ansichten nicht außen vor gelassen: Abel vertritt seine konservativ-strenge Ansicht und kritisiert die liberalen Attitüden seiner Nachbarn. Somit weist der Film also das Thema Rassismus aus einem anderen Blickwinkel auf und entpuppt sich als fulminanter Thriller mit Psychoelementen. Einige Situationen sind absehbar, so auch der erwartete gewalttätige Zusammenstoß beider Hauptfiguren und das Happy-End, das sich als Glück im Unglück erweist. Ansonsten ist es ein sehr sehenswerter und empfehlenswerter Streifen, mit einem Samuel L. Jackson, der seine Rolle sehr glaubwürdig und angsteinflößend, somit auch sehr realistisch und hart rüberbringt.

~Bücher-Liebhaberin~
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Februar 2009
Ähnlich wie schon das oscarpreisgekrönte "L.A. Crash" traut sich nun eine weitere
Hollywoodproduktion an das unbequeme jedoch immer noch
aktuelle Thema Rassenkonflikte.

Allerdings gelingt es "Lakeview Terrace" viel eindringlicher und ungeschönter
das Thema anzugehen als drei Jahre zuvor "L.A. Crash".

Alleine der Schauplatz spielt hintergründig eine besondere Bedeutung.
Hier prügelten 1991 weiße Polizeibeamte auf den Schwarzen Rodney King ein,
was damals für gewaltige Rassenunruhen in den USA sorgte.

Regisseur Neil LaBute gelingt mit "Lakeview Terrace" eine besonders eindringliche
Darstellung des anhaltenden Rassenkonflikts.
Vor allem die intensive Charakterdarstellung der drei Hauptprotagonisten gefällt,
und erzeugt beim Zuschauer ein intensives Mitgefühl.

Wiedermal hervorzuheben ist hierbei der charakterstarke Samuel L. Jackson in
der Rolle des unruhestiftenden Cops Abel Turner.
Man sieht Jackson in so manchen Szenen seinen Hass regelrecht an, ohne dass
er auch nur ein Wort zu sagen braucht.
Er spielt den schwarzen Cop in einer derartigen Überzeugung dass er regelrecht
mit seinem Charakter verschmilzt - eine grandiose Schauspielleistung.

LaBute gelingt es nach einer anfänglich spannenden Charakterstudie des
Hauptdarstellertrios das Thema des Film immer mehr zum Gipfel zu treiben und
schließlich in einem Showdown enden zu lassen.
Leider misslingt ihm eben dieses Showdown gewaltig, da die gesamte Spannung
und Atmosphäre innerhalb kürzester Zeit verpufft.

"Lakeview Terrace" gehört zu den wenigen Hollywoodfilmen die das Thema
Rassenkonflikt behandeln.
Dank der guten Schauspieler, allen vorweg Samuel L. Jackson, und deren starker
Charakterdarstellung wird aus "Lakeview Terrace" ein sehenswürdiges Filmerlebnis,
auch wenn das Ende etwas enttäuscht.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2009
Ähnlich wie schon das oscarpreisgekrönte "L.A. Crash" traut sich nun eine weitere
Hollywoodproduktion an das unbequeme jedoch immer noch
aktuelle Thema Rassenkonflikte.

Allerdings gelingt es "Lakeview Terrace" viel eindringlicher und ungeschönter
das Thema anzugehen als drei Jahre zuvor "L.A. Crash".

Alleine der Schauplatz spielt hintergründig eine besondere Bedeutung.
Hier prügelten 1991 weiße Polizeibeamte auf den Schwarzen Rodney King ein,
was damals für gewaltige Rassenunruhen in den USA sorgte.

Regisseur Neil LaBute gelingt mit "Lakeview Terrace" eine besonders eindringliche
Darstellung des anhaltenden Rassenkonflikts.
Vor allem die intensive Charakterdarstellung der drei Hauptprotagonisten gefällt,
und erzeugt beim Zuschauer ein intensives Mitgefühl.

Wiedermal hervorzuheben ist hierbei der charakterstarke Samuel L. Jackson in
der Rolle des unruhestiftenden Cops Abel Turner.
Man sieht Jackson in so manchen Szenen seinen Hass regelrecht an, ohne dass
er auch nur ein Wort zu sagen braucht.
Er spielt den schwarzen Cop in einer derartigen Überzeugung dass er regelrecht
mit seinem Charakter verschmilzt - eine grandiose Schauspielleistung.

LaBute gelingt es nach einer anfänglich spannenden Charakterstudie des
Hauptdarstellertrios das Thema des Film immer mehr zum Gipfel zu treiben und
schließlich in einem Showdown enden zu lassen.
Leider misslingt ihm eben dieses Showdown gewaltig, da die gesamte Spannung
und Atmosphäre innerhalb kürzester Zeit verpufft.

"Lakeview Terrace" gehört zu den wenigen Hollywoodfilmen die das Thema
Rassenkonflikt behandeln.
Dank der guten Schauspieler, allen vorweg Samuel L. Jackson, und deren starker
Charakterdarstellung wird aus "Lakeview Terrace" ein sehenswürdiges Filmerlebnis,
auch wenn das Ende etwas enttäuscht.
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am 27. Mai 2012
Ein neuer Job, eine neue Stadt und ein neues Heim stellen für Chris Mattson und seine Frau Lisa die Aussicht auf eine positive Zukunft dar. Doch die beiden haben einen sehr konservativen Nachbarn, den farbigen Policeofficer Abel Turner. Der alleinerziehende Vater ist Witwer und scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Sein Ordnungssinn und die liberale Grundeinstellung der Mattson's führen schnell zu Konflikten. Natürlich achten alle auf Contenance und gehen vordergründig katzenfreundlich miteinander um. Aber hinter dieser Fassade brodelt ein Vulkan.

Die Geschichte eines Nachbarschaftskonflikts wird einfühlsam beschrieben. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen bauen die Figuren langsam auf. Üppige Szenenbilder bieten viel fürs Auge und generieren Atmosphäre. Die finale Dramaturgie wird durch ein einen herannahenden Waldbrand verschärft. Regie und Schauspielern ist ein filigranes Drama mit Showdown gelungen.
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am 8. November 2013
DIe Handlung sehr einfach aber gut umgesetzt. Altes Thema sehr aktuell. Rassismus und Vorurteile. Allen voran ist der Schauspieler Samuel L. Jackson, er spielt alle anderen an die Wand. JEder sollte sich diesen Film anschauen, lohnt sich doppelt.
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...Lakeview Terrace ist aber kein Katastrophenfilm, sondern ein solider Thriller. Er ist fokussiert (ein Wohnort; drei Hauptpersonen); überzeugend, was sowohl den Plot als auch die schauspielerischen Leistungen anbelangt und hält die Spannungskurve bis zum - etwas schwachen - Schluss.
Der Film beschert dem Obergrantler ;) Samuel Jackson eine Rolle, die er mit kaltfieser Coolness ausfüllt.
Von Anfang an misstraut er seinen Nachbarn, einem jungen bichromen Pärchen. Aus seiner Haltung macht er keinen Hehl. Er ist ein "kalter Hund" mit einer konsolidierten Meinung, was Recht und Unrecht angeht. Schließlich hat er es beruflich mit jeder "Sorte [sic!] von Menschen" zu tun. Seine Prinzipientreue schlägt sich auch in der mutterlosen Familie nieder und sorgt bei seinen Kindern für Unmut.
Doch auch die Zweisamkeit der neuen Nachbarn ist nicht ohne. Was Abel, so der Vorname des Polizisten im Film, grundlos annimmt, stimmt teilweise: Die Akzeptanz des Bräutigams seitens der Stiefeltern ist nicht 100-prozentig. Woraus seine Zweifel resultieren. Dem Hausfrieden tut dies im Übrigen nicht wirklich gut.

Diese Dreiecks-Konstellation ist gelungen. Einerseits der zu Zweifeln neigende Ehemann, der bis zuletzt einlenkt und seinem Nachbarn - unentschlossen und gutmenschelnd - bildhaft die Hand reicht. Neben ihm seine Frau, die nicht ganz zufrieden ist mit dem Umzug. Und auf der anderen Seite der selbstsichere, unbeugsame Cop.

Unvorhersehbare, Atem raubende Wendungen gibt es in diesem Psychothriller der leisen, fiesen Töne nicht. Dafür sind Methode und Vorgehensweise des Cops konsequent und glaubhaft. Die sich nähernden Waldbrände sind einerseits für die letzte Szene entscheidend andererseits eine gute Chiffre für den Nachbarschaftskonflikt, der für alle kraftraubend ist und permanent droht außer Kontrolle zu geraten.

Gute Unterhaltung.

Spontan ist neben der Rezension ein Gedicht dazu entstanden. :)

||

Ein Mann bewässert täglich seinen Garten.
Der Wohnort liegt am Hang und abgeschieden.
Es handelt sich um einen ganz aparten.
Hier lebt es sich gemütlich und in Frieden.

Die Nachrichten sind aber umso bänger.
Von Hügeln steigen Rauchschwaden auf,
Die Luft riecht leicht verrußt und etwas strenger ...
Und bald schon nimmt die Handlung ihren Lauf.

Ein Pärchen zieht in eins der leeren Häuser.
Die Frau ist schwarz, ihr Ehemann ein Weißer. -
Die Feuerwehren machen schon nervöser,
Die Feuer kommen näher, werden heißer.

Noch wähnt man sich in dieser Gegend sicher.
Der neue Nachbar ist Gesetzeshüter!
(Nur ist der Ehemann ein leichter Kiffer. ;)
Und dessen Rauch erhitzt bald die Gemüter.)

Die "Lichtgestalt" des braven Polizisten
Bekommt jedoch recht bald die ersten Sprünge.
Man trifft sich und der Bulle fragt: was gibt's denn?
Und wieder kuscht der Weiße wie ein Junge.

Der Film nimmt Fahrt auf und bald fühlen
Sich beide Seiten auf den Schlips getreten!
Der "Freund und Helfer" handelt mit Kalkülen:
Berechnend, kalt und ohne Pietäten!

Die Brände rücken unaufhaltsam näher.
Es schwelt das Feuer. Beide Seiten schwelen ...
Wer ist im Recht? Wer cleverer, wer zäher?
Wer schießt zuerst? Wird er sein Ziel verfehlen?

[Auflösung im Film.]
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